Welche Vorteile und Nachteile das sogenannte Freihandelsabkommen TTIP bringt, darüber wird noch immer leidenschaftlich gestritten. Da schadet es sicher nicht, sich dem Thema besser informiert zu nähern. In der Reihe „Die Story im Ersten“ brachte die ARD am Montag eine sehenswerte Dokumentation über TTIP „Konzerne klagen – Wir zahlen“.
Die Proteste gegen TTIP, dessen Verhandler am Freitag die elfte Runde beenden werden, richten sich auch gegen die darin vorgesehenen Schiedsgerichte, die in der ARD-Dokumentation beleuchtet werden. TTIP wird generell als allzu wirtschaftsfreundlich und vor allem intransparent in Bezug auf den Inhalt der Verhandlungen kritisiert, weswegen sich eine wachsende zivilgesellschaftliche Opposition europaweit und in den Vereinigten Staaten dagegen ausspricht. Die Verhandlungsvertreter sowohl der US-amerikanischen als auch der europäischen Seite haben sich daher in den letzten Monaten häufiger genötigt gesehen, mit der Öffentlichkeit über die TTIP-Verhandlungen zu kommunizieren. Das Office of the U.S. Trade Representative stellt sich diesen Freitag nach Ende der aktuellen Verhandlungsrunde auf einer Pressekonferenz den Fragen von Journalisten.
