Jung & Naiv in der Ukraine: Erste Station Lviv

Wie ich in den letzten Wochen mitbekommen habe, ist in der Ukraine gerade
einiges los. Umsturz und so. Für uns ein Grund endlich mal selbst ins Land
zu fahren und uns mit den offenbar revolutionären Zeiten zu beschäftigen.
Einfach nach Kiew einfliegen war uns nicht spannend genug, sodass wir mit
dem Auto gen Osten fuhren.


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Erste Station Lviv (oder Lwiw oder auch Lemberg). Hauptstadt der
Westukraine und früher Ausbruchsort des Protestes gegen Janukowitsch. In
der ersten jungundnaiven Folge aus der Ukraine sprach ich mit Maxim
Eristavi über die vielen EU-Flaggen in Lviv. Gehört die Stadt etwa schon
zur EU?

Danach trafen wir den Autoren Otar Dovzhenko, der die Entwicklung der
Revolution aus seiner Sicht erklärte. Außerdem: Warum die Oligarchin
Tymoshenko für ihn genau die falsche neue Präsidentin wäre…

Dann ging’s zum Bürgermeister von Lviv, der, wie sich rausstellte, einen
gehörigen Anteil an den Protesten hatte. Er stellte sich sehr früh auf die
Seite der Janukowitsch-Gegner und versprach Zurückhaltung von Seiten der
Sicherheitskräfte. Außerdem interessierte mich, wie das jetzt mit der EU
laufen soll… was da gerade mit Putin abgeht… wie die Lage auf der Krim
zu lösen ist…

Mittlerweile sind wir in Kiew angekommen, wo ich mit Politiker aller Coleur
spreche („Rechter Sektor“, Swoboda). Hier schon mal die nächtlichen
Eindrücke vom Maidan bzw. wie es tagsüber zugeht…

6 Kommentare
  1. Die spinnen die Ukrainer.^^ Wenn da erst mal die „Reformen“ ala Troika und IWF wie in GR los gehen, kommt sehr schnell die Ernüchterung. Ich bin mal gespannt ob die SZ und Konsorten dann genauso fleißig von obdachlosen, erfrorenen, verhungerten Rentnern und Co. berichten. Wenn die Wasserpreise mal spanisches Niveau erreicht haben, bin ich auf die Sprüche der Putschisten gespannt.

    1. Es wäre schön, wenn sich Leute informieren würden, bevor sie rummeckern.

      Schau Dir doch mal den Kanal auf Youtube an, dann wirst du sehen, dass Englisch die Ausnahme ist.

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