Wie das Handelsblatt berichtet, hat das Wirtschaftsministerium die Pläne der o2-Muttergesellschaft Telefonica, Bewegungsdaten ihrer o2-Kunden zu Werbezwecken zu verkaufen, geprüft und für unzulässig befunden. Solche Praktiken würden einer „Verletzung der Privatsphäre Tür und Tor“ öffnen.
Der Handel mit Standortdaten sei demnach grundsätzlich verboten, es sei denn für „Dienste mit Zusatznutzen“. Das scheint auf den ersten Blick recht flexibel auslegbar zu sein, gilt jedoch laut Ministerium nicht für die Pläne von o2 (für die Zusammenarbeit Vodafone-TomTom gilt es).