Das Blog Gizmodo stört sich daran, dass Mark Zuckerberg einen lockeren Umgang mit Privatsphäre predigt, aber selbst sehr zurückhaltend agiert. So soll er nur wenige Postings öffentlich teilen und sogar seine Hochzeit vor Freunden verheimlicht haben.
Gizmodo findet: „Das muss sich ändern“ – immerhin basiere das Geschäftsmodell von Facebook darauf aus privaten Informationen Kapital zu schlagen. Das Blog hat daher den „Summer of Zuck“ ausgerufen und zahlt für jedes selbstgemachte Bild oder Video von Zuckerberg 20 Dollar um so das Leben von Zuckerberg öffentlich machen.
Wie das am besten geht wissen die Macher des genauso wie Gizmodo zur Gawker-Mediengruppe gehörenden Blogs Gawker. Dieses steht für Klatsch und Tratsch aus dem Bereich der Berühmtheiten, die teilweise mit zweifelhaften Methoden zu Tage befördert werden.
Das Zuckerberg letztlich vor allem verbal ein Vertreter der Post-Privacy ist, weil er damit ganz gut Geld verdient und im Privatleben doch auf Privatsphäre setzt (übrigens ähnlich wie Eric Schmidt von Google) ist ihm sicherlich politisch wie moralisch anzukreiden. Ihn deshalb aber in einer derart populistischen Aktion der Öffentlichkeit preiszugeben erscheint doch etwas zweifelhaft.