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75.000.000.000.000$

Eine beachtliche Zahl: 75 Billionen Dollar. Eine 75 mit 12 Nullen und einem Dollarzeichen. So hoch ist der Schaden, den allein (!) die Tauschbörse LimeWire angerichtet haben soll, und auf den sie nun von 13 Firmen aus der Musikindustrie gemeinschaftlich verklagt werden sollte.
Das ist mehr als das Bruttoinlandsprodukt der ganzen Welt und mehr als die Musikindustrie seit Erfindung des Plattenspielers (1877) verdient hat.
Der ökonomische Schaden durch Filesharing scheint also weitaus größer zu sein, als bisher angenommen.


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Bitter für die Musikindustrie: Der Richter wies die Forderung als „absurd“ ab.

68 Kommentare
  1. Roflmao! Die haben ja wirklich die letzten bisschen an Würde und klarem Verstand verloren, zum Glück hat sich der Richter da nicht einspannen lassen.

  2. sehr krass…
    irgendwann musste die Musikindustrie ja mit solchen Zahlen kommen (hinweis: im original text steht englische Trillion = deutsche Billion).

    gerade erinnert es mich an Austin Powers wo Dr. Evil das ganze Geld der Erde verlangt.

  3. Quelle anklicken hilft manchmal: in der steht „$75 Trillion“ (also = Billionen) und so wirfts auch Google News US für andere Quellen aus. Übersetzungsfehler also eher unwahrscheinlich.

  4. Quelle klicken, Headline lesen.

    „Manhattan Federal Judge Kimba Wood Calls Record Companies‘ Request for __$75 Trillion__ in Damages ‚Absurd‘ in Lime Wire Copyright Case.“

  5. mhhh…. etwas irreal, über limewire saugt man ja viel mehr als man eigentlich kaufen würde, also ist der sachschaden schon mal nicht realitätsgetreu, dann muss man auch immernoch hinzufügen wie viel leute neue bands über limewire gefunden haben und doch noch CDs gekauft haben oder auf Konzerte gengagen sind. Aber niemals ein Sachenschaden von 75Billionen Dollar… Das sprengt doch jeglichen Rahmen

  6. die edison-ära ist zu ende.

    dass menschen, die das immer noch nicht bemerkt haben, solche zahlen erfinden um ihr weltbild wieder flott zu kriegen, kann ich nachvollziehen.

    bitter finde ich, wieviel kreativität der moloch dieser industrie bindet und vernichtet. wie viele moderne konzepte könnte man mit den ressourcen der großen schlachtschiffe umsetzen, wenn sie nur akzeptieren würden, dass sie als gigantosauren keine zukunft haben.

    mich erinnert das verhalten der branche teilweise an suchtkranke: veränderung ist ohne die erkenntnis, dass es so nicht weiter gehen kann, nicht möglich.

    .~.

  7. Auch wenn die Schlagzeile „Musikindustrie fordert XY Billionen“ gut aussieht, ist es in Wahrheit so, dass die hohe Schadenersatzforderung allein auf die Kappe der Anwälte geht, die in ihrer Klage nach dem Motto: „Probieren wir’s einfach mal, schadet ja nicht“ eine recht neue Theorie zur Schadenersatzbemessung in den USA aus dem Bereich Datenschutz auf’s Urheberrecht angewandt haben.
    Nach dieser Theorie geht es nicht (nur) darum wieviel Schaden dem Kläger konkret entstanden ist.
    Deshalb hier die hohe Forderung.

  8. @The1: Ahhh ja…

    Auch wenn die Schlagzeile \Gaddafi bombardiert Rebellenhochburg\ gut aussieht, ist es in Wahrheit so, daß die hohen Verluste an Menschenleben allein auf die Kappe der Bomberpiloten geht.

    1. @Milchmädchen:
      Man kann ruhig geteilter Meinung darüber sein, ob derartige Klagen überhaupt zielführend sind, aber in dem Fall von der geforderten Schadenshöhe irgendwelche Schlüsse auf die Musikindustrie zu ziehen, ist falsch.

    1. @Linus:

      Wenn sie nach einem Verkehrsunfall auf Schadenersatz klagen, werden Sie mangels Rechtskenntnis auch nicht sagen: „Ich will 4.232€!“, sondern: „Vertreten Sie mich so gut es geht.“

      Ob man aus moralischer Sicht solche Klagen überhaupt einbringen sollte, ist, wie schon oben gesagt, sicher eine Frage über die sich streiten lässt.

      Der „Musikindustrie“ kann ich aber auch dafür keine Schuld geben. Die führenden Mitarbeiter müssen die Interessen ihrer Firmen best möglich vertreten, sonst droht ihnen Dank Aufsichtsrat und Hauptversammlung der Rauswurf. Sie könnten sich sogar selbst ihren Firmen gegenüber schadenersatzpflichtig machen.

      Unter diesen Umständen zu verlangen, dass man mit derartigen Klagen aufhört, ist nicht realistisch und den handelnden Personen gegenüber nicht fair.

  9. Das ist doch eine Scheinsumme. Mit Raubkopien werden auch Leute für ein Produkt geworben/interessiert, die sich sonst nicht für die Band/ den Film/ das Videospiel interessiert hätten, oder die es zumindestens nicht kaufen würden. Nun das tun sie auch nicht, sie laden es illegal runter. Das hat mehrere Folgen: Wenn Ihnen das Produkt gefällt, kaufen sie es entweder selber später nach, sie erzählen Freunden (Die Raubkopien normalerweise meiden würden) von dem Produkt und diese kaufen es vllt. selber oder erzählen es ihrerseits nur weiter. Hier von einem ernsthaften wirtschaftlichen Schaden zu sprechen finde ich überzogen. Entweder der Schaden ist gering, oder die Publicity die durch die Raubkopien entsteht ist so groß, dass der Schaden gegen Null läuft, denn wahre Fans wollen das Produkt legal erwerben um die Macher und Urheber zu unterstützen.

  10. Na dann kann sich die Musikindustrie ja auf ein glorreiches Jahr einstellen, jetzt wo Limewire vom Netz ist. Oder liegen die rückläufigen Verkaufszahlen vielleicht doch an etwas anderem als Filesharing? Man weiß es nicht so genau…

  11. es war mir schon lange lange klar, dass die yankees nicht alle balken auf dem dachboden haben. naja, so lange sie sich gegenseitig die sche…e aus dem leib klagen und den rest der welt in ruhe lassen…..was solls..

  12. Das ist mal ein echter Witz…wie die wohl darauf kommen, dass Filesharing mehr als das BiP der ganzen Welt an Schaden verursachen kann?
    Wie kann man sowas noch ernst nehmen?
    Wahrscheinlich hoffen die einfach, dass sie irgendwie mit LimeWire einen Vergleich oder sowas aushandeln können…
    Naja, ist auf jeden Fall gute Werbung für LimeWire. Sollte der Schaden sich also nach der Klage noch vergrößern sind sie zumindest teilweise mitschuld…ob man die dann auch deswegen verklagen kann?

  13. Diesen Beitrag hier finde ich vorallem:
    => Ohne Zweifel, sehr stark irreführend ..

    Vorallem schon alleine wegen der Zahl in der Überschrift; die wie der Richter doch klargestellt hat, absurd und nicht zutreffend sein konnte, so das die Tauschbörse garnicht erst einen solchen Schaden verursacht haben konnte, deswegen frag ich mich, auf was sich die falsche Zahl in der Überschrift sonst noch beziehen soll, wenn sie nicht auf die Tauschbörse zutreffend war ..

    Und dann auch noch weiter unten im Text, hier genau das selbe, der Satz: „Der ökonomische Schaden durch Filesharing scheint also weitaus größer zu sein, als bisher angenommen.“ <= der ja genau so schlichtweg falsch war, da er ja wohl mal eher genau das Gegenteil aussagt, als wie er in diesem Zusammenhang jetzt richtig gewesen wäre, da sich diese Aussage auch genauso auf die vorgetäuschten Phantasiezahlen der Musik- und Filmindustrie bezogen haben, welche eher wohl nur rein vorgelogen und frei erfunden waren, so wie der Richter doch klargestellt hat ..

    Deswegen, irgendwie kommt es mir so vor, als hätte der Autor hier, der der den obigen Text verfasst hat, diesen Sachverhalt irgendwie nicht so ganz richtig verstanden ..

  14. Soviel Umsatz hat die Musikindustrie seit ihrem Bestehen noch nicht generiert. Vielleicht sollten wir im Gegenzug deren Verfehlungen (Sony Rootkit, Rausklagen von CC-Werken ohne Verwertungsrechte zu besitzen etc) mal genau so hart vorgehen. Z.B. Sony Rootkit: Gefährdung der nationalen Sicherheit mehrerer Staaten, Datenmanipulation und Computersabotage in 1,5 Mio. Fällen usw. Wie wärs mit 10 Mio Strafe pro Fall? Und wegen ersterem ein one-way Ticket nach Guantanamo für die Sony Bosse? Die MI sollte mal ganz leise sein, sonst machen vielleicht noch mehr Künstler den Eminem und fordern mal ihre Vergütung für die Zweitverwertung ein. Oder ihren Anteil an den Abmahn Einnahmen.

  15. Es gibt sogar Studien die besagen, dass der illegale Download den legalen Umsatz ankurbelt.

    Die Industrie hat nun einmal verschlafen den Kunden ein faires, flächendeckendes und einfaches Angebot im Netz zu machen – selbst schuld.

    Wer einen Anfall von Mitleid für diese Firmen bekommt, sollte sich einfach mal deren Aktienkurse anschauen. Dan verfliegt das Mitleid ganz schnell

    1. @Philipp: Euch allen ist aber schon klar, dass die Summe etwas mit dem amerikanischen juristischen System zu tun hat und nichts mit der Realität, oder?

      Heißt das jetzt, dass das amerikanische juristische System nichts mit der Realität zu tun hat?

  16. Ich muss einigen Kommentatoren zustimmen. Diese hohe Summe basiert auf dem us-ameriaknischen Rechtssystem, in dem die Höhe von Schadensersatz- oder Schmerzensgeldforderungen primär von den Anwälten der Anklage ziemlich willkürlich festgelegt werden kann. Erst wenn das zuständige Gericht ein Hauptsacheverfahren über diesen Streitwert annimmt, gilt die Summe als Verhandlungsgegenstand.
    Und selbst dann wird im Hauptsacheverfahren der tatsächliche Streitwert ermittelt. Die immense Höhe in diesem Fall ist zwar aussergewöhnlich aber gerechnet an den zusammengeschlossenen Klägern und den dahinterstehenden Industrien, multipliziert mit dem Gierfaktor der Anwälte, nun noch im Rahmen der Errechenbarkeit. Alleine eine Zivilklage einer einzelnen Person gegen ein Unternehmen führt in den USA immer wieder zu Millionen an Schadenseratzleistungen. Für europäische Verhältnisse allein schon kaum nachvollziehbar, aber in den Staaten, nicht ganz ungewöhnlich.
    Traurig aber wahr, die Klage wird weiter gehen und der Streitwert lediglich um die ein oder andere Null gekürzt werden.

  17. Auch in den USA gibt es Vergleiche, daher stimme ich marc zu. Mehr als zwei Nullen weniger werden es nicht werden.

    Aber sowas kommt von sowas.

    Von mir aus sollen sie die Raubkopierer ausziehen bis zum Stringtanga. Diesen sollten die Dödel aber behalten dürfen. Der Anblick wäre zu unschön.

    Oskar

  18. @hans meiser Mrz 28th, 2011 @ 19:33 „Wenn’s die File-Sharer nicht gäbe, hätten wir heute keine Weltwirtschaftskrise.“:
    Ja und noch besser: Die ganzen spendewütigen Stars der großen Labels hätten mit Sicherheit jeden Feldweg in Afrika mit Gold gepflastert!

  19. Wie werden denn aber die 75 Milliarden begründet? Ich habe den Kommentar von Marc gelesen, aber wenn es sich doch um Schadensersatz handelt kann der doch den tatsächlichen Schaden (was auch immer das sein soll) nicht um ein vielfaches übersteigen?!

  20. Die Filesharer sind allem Schuld! Es ist historisch erwiesen dass Filesharer den zweiten Weltkrieg gestartet haben, mit Kommunisten kooperieren, den Friedensprozess im Nahen Osten behindern und der FDP die Wahlniederlagen beschert haben.

  21. Ich möchte darauf hinweisen, dass diese Summe natürlich nur für eine(!) Tauschbörse und die USA gilt. Ich bin mir sicher, dass man mit mehreren Tauschbörsen und mehreren Ländern ein vielfaches des Gesamtwelt-Bruttosozialproduktes der letzten 50 Jahre hinbekommt.

    Liebe Sportsfreunde bei der GEMA, Ihr seid ja auch sonst immer mal wieder für einen Schenkelklopfer gut – wollte Ihr es nicht mal mit so einer Schadensumme versuchen?

  22. Euch allen ist aber schon klar, dass die Summe etwas mit dem amerikanischen juristischen System zu tun hat und nichts mit der Realität, oder?

  23. „Das ist mehr als das Bruttoinlandsprodukt der ganzen Welt“

    Das lässt nur einen Schluss zu: Limewire hat die Weltwirtschaft nachhaltig geschädigt!

  24. nööö, das ist doch totaaaal realistisch!

    Da muss man schon ein Raubmord-Kernschmelzkopierer sein um das offensichtliche nicht wahrzunehmen…

  25. @ Herr Schlafke,

    das ist ja die Crux im us-amerikanischen Rechtssystem. Es gibt einmal den rein faktischen wirtschaftlichen Schaden und dann die wirtschaftliche Regress-Forderung. Kurz und gut sagen die Anwälte: „Ok, rein wirtschaftlich schätzen wir den Schaden auf Summe X, dann ist das Unternehmen noch in seinem Image geschädigt worden, das macht einen immateriellen Schaden von Y und dann fordern wir eine Strafe in Höhe von Z zur Abschreckung.“ Also ganz grob gesagt, setzen sich so die Hauptposten zusammen.
    Und des Weiteren, rechnen die Anwälte halt auch gnadenlos zurück. Quasi jedes gesharte Lied, hätte faktisch bezahlt, so und soviel eingebracht ABER theoretisch noch VIIIIEL mehr, weil man ja nicht genau nachvollziehen kann, wie weit sich so ein track de facto dann kopiert hat. Also wird ein Faktor X angenommen, auf jedes jemals gesharte Lied gelegt, plus die faktischen Seeds etc und ratz fatz haben wir die Billion erreicht.

    1. @marc
      Die Sache ist sehr viel simpler. Tatsächlicher Schaden, Imageschaden, Strafschadensersatz, „hätte faktisch bezahlt, so und soviel eingebracht“, das ist in den USA alles völlig irrelevant.
      Die verlangen einfach die Höchstsumme, die im Gesetz steht – 150000$ pro Nutzer pro Werk.

  26. Es handelt sich dabei um sog. „statutory damages“, die mit dem tatsächlich entstandenen Schaden schon per defitionem nichts zu tun haben. Der Musikindustrie sind nicht 75 Billionen Dollar Schaden entstanden, das hat nie jemand behauptet, und das ist auch nicht notwendig, um die Summe einzuklagen.

  27. @Christian Rodler und marc
    die hohen Streitwerte in der amerikanischen Justiz sind mir durchaus bekannt.
    Dann sollte man aber wenn man solch einen Artikel in Deutschland schreibt auch darauf achten, dass man das korrekt ausdrückt. Denn im Artikel steht

    So hoch ist der Schaden, den allein (!) die Tauschbörse LimeWire angerichtet haben soll

    Also Schadensersatz, und das ist es ja nicht.
    Abgesehen davon ist die geforderte Summer trotzdem… interessant.

  28. Ist für die Anwälte doch super gelaufen. Der Fall ist abgeschlossen und jetzt können die ihre Rechnung basierend auf dem Streitwert stellen. Wieviel % bekommen die jetzt?

    Und wieso hat die Welt ein BruttoINLANDSprodukt? ;)

  29. Philipp:
    > Euch allen ist aber schon klar, dass die
    > Summe etwas mit dem amerikanischen
    > juristischen System zu tun hat und nichts
    > mit der Realität, oder?

    @Philipp: Soso, Unternehmen _müssen_ also solche Forderungen stellen? Unabhängig von juristischen Systemen, gierigen Anwälten, etc., am Ende steht immer noch das klagende Unternehmen. Und ich gehe davon aus, dass selbst in den USA dessen Vorstand noch sagen kann „Nein, so eine Klage wird nicht eingebracht. Das ist lächerlich, realitätsfremd und total bescheuert“. Klar, es handelt sich um die Musikindustrie, da wird das nicht passieren. Aber dennoch: Die Unternehmen, und nicht ein Haufen gieriger Anwälte oder das Rechtssystem, trägt die Verantwortung für diese Forderungen und die Klage an sich. Von allein schreibt die sich nämlich nicht. Die Unternehmen daher in Schutz zu nehmen, finde ich nicht richtig.

  30. Man muss das auch alles relativieren. Ein 15-Jähriger mit 50 Euro Taschengeld, wäre im Monat 1x ins Kino gegangen und hätte sich die neue Bravo Hits gekauft. So lädt er sich 200 Alben und 50 Filme. Die Industrie geht dann von 200 Albenkäufen und 50 Kinobesuchen aus. Das wäre ein Umsatz von ca. 3.000 Euro.

    Anders könnte ja auch keine Summe entstehen, die größer als das gesamte BIP der Welt ist.

  31. Diese Summe erbibt sich wenn ganz einfach (oder dumm) die (Schadensersatz-)Sätze für eine mp3-Kopie o.ä. hochgerechnet werden auf die entsprechende Anzahl. Ist doch logisch, dass ein Anwalt in den USA sich denkt: 1000 $ pro Lied als Höchstsatz (angenommener Wert) davon bekomme ich 30%. 30% von 1000$ sind mehr als 30% von 500$.

    soweit kann ein Anwalt ja noch rechnen, wobei er sogar davon ausgeht, dass die 1000$ noch runter gehandelt werden könnten.
    Dass aber 1000$ x Anzahl der einzelnen Verstöße (1000 mal Anzahl der Dateien mal Anzahl der (Teil-)Kopien) zu einer unrealistischen Summe führt interessiert den Anwalt nicht (höchstens zur Abschreckung) oder er versteht die Größenordnung nicht.

    Zum Teil ist das tatsächlich dem Rechtssystem geschuldet. Aber der Richter hat gegengesteuert und vielleicht erkennt die US Justiz bzw. Politik irgendwann, dass man Milliarden-schwere Großkonzerne auf höhere Summen verklagen können muss als Privatleute.

    Dazu muss die Musikindustrie und die Justiz einfach lernen, dass im Netz diese scheinbare einfache 1 zu 1 Beziehung (eine Kopie gleich ein Verstoß) nicht wirklich zutrifft. Nicht im Zeitalter von Torrent und Co., nicht im Zeitalter von endlichen Ressourcen (Taschengeld der Konsumenten), nicht im Zeitalter von Datenpaketen. Nicht jeder angefangene Download führt zu einer vollständigen Datei. P2P und verteile System sind nicht vergleichbar mit Strukturen wie: Ein Produzent, viele Käufer(, einige Diebe).

    Ich kann verstehen wenn Künstler sauer werden weil denen ihr Zeug aus dem Tonstudio geklaut wird. Aber die Verhältnismäßigkeit die die Plattenindustrie (und Filmindustrie) versucht aufzubauen ist wirklich an den Haaren herbei gezogen.

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