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Modern, wirtschaftlich und sicher: Die Bundesagentur für Arbeit setzt auf freie Software

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) (formerly known as „Arbeitsamt“) hat Ende des Jahres rund 13.000 Internet-Informationsplätze von Windows-NT auf Linux umgestellt. Nach eigenen Angaben sei die Umstellung erforderlich gewesen, weil „die vorherige Kombination aus Windows-NT und Internet Explorer bei der Darstellung aktueller Medieninhalte und der Unterstützung moderner Hardware mit der technologischen Entwicklung nicht mehr Schritt halten konnte“.

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Die Internet-Center dienen den Besuchern der 178 Arbeitsagenturen zur Recherche. Sie sind frei zugänglich, weswegen es einen hohen Anspruch an die Sicherheit gibt. Darin sieht die BA neben einem stabilen Betriebsverhalten und weitreichende Anpassungs- und Konfigurationsmöglichkeiten die größten Vorteile dieser Umstellung. Aber auch die Kosten spielen eine Rolle: Einerseits entfallen durch den Einsatz freier Software die Lizenzkosten, andererseits sinken die Betriebskosten; denn die BA betreibt schon seit Jahren ihre Server unter
Linux. Dadurch ergeben sich nun standardisierte Automatisierungs- und Wartungsverfahren.

Zusammenfassend erklärte Klaus Vitt, CIO der Informationstechnik der BA, in einer MItteilung, dass „die BA mit der Umstellung auf Open Source-Software und Linux auf die künftigen technologischen Entwicklungen flexibel reagieren kann“. Für die Zukunft stehe der BA „damit eine große Auswahl an potenzieller Software zur Nutzung verschiedener Internetmedien und für eine optimale Internetkommunikation der Kunden zur Verfügung.“

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