Guardian bietet jetzt Full-Feeds

Der britische Guardian zeigt mal wieder, was Innovation im traditionellen Medienbereich ist: Jetzt gibt es die ganzen Artikel im RSS-Feed. Und nicht nur die Überschriften, wie es in der Regel deutsche Medienhäuser anbieten. Eine weitere Innovation, wo man von Blogs gelernt hat und ein Angebot schafft, was dem Medienkonsum von immer mehr Nutzern entgegen kommt. Mein Medienkonsum wird im wesentlichen von meinem RSS-Reader gesteuert. Das Öffnen eines Artikels von Heise, Spiegel & Co im Browser aufgrund der Überschrift im RSS-Feed empfinde ich dabei als unnötigen Medienbruch.

Der Wechsel beim Guardian entspricht daher auch der veränderten Medienwelt: Vom Pull- zum Push-Medium. Mal schauen, welches deutsche Medium irgendwann mal als erstes folgen wird.

Upgrading our RSS feeds
Today guardian.co.uk rolled out a major upgrade to the RSS feeds. Our feeds now contain the full content of each article so that you can take guardian.co.uk with you wherever you prefer to get your news.

Zwei Ausnahmen soll es geben:

* Comics und Bilder will man wohl in der Regel erstmal nicht integrieren
* Und auch Inhalte, wo man sich unsicher über die Rechte ist, sollen erstmal nicht gesendet werden.

Mehr Zeit für kritische Berichterstattung

Ihr kennt es: Zum Jahresende stehen wir traditionell vor einer sehr großen Finanzierungslücke und auch wenn die Planung und Umsetzung unseres Spendenendspurts viel Spaß macht, bindet es doch sehr viele Ressourcen; Ressourcen, die an anderer Stelle für unsere wichtige Arbeit fehlen. Um Euch also weniger mit Spendenaufrufen auf die Nerven zu gehen und mehr Recherchen und Hintergründe bieten zu können, brauchen wir Eure regelmäßige Unterstützung.

Jährlich eine Stunde netzpolitik.org finanzieren

Das Jahr hat 8.760 Stunden. Das sind 8.760 Stunden freier Zugang zu kritischer Berichterstattung und wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik bei netzpolitik.org.

Werde Teil unserer Unterstützungs-Community und finanziere jährlich eine von 8.760 Stunden netzpolitik.org oder eben fünf Minuten im Monat.

Jetzt spenden


Jetzt spenden

Eine Ergänzung

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge! Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.