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WLAN-Problem mit Kubuntu

Kleine Frage zu Kubuntu: Ich muss die nächsten Tage mit einem WLAN-Netzwerk verbringen, was irgendwie nicht so kompatibel ist. Da ich ungern auf Windows zurückgreifen möchte, brauche ich etwas Remote-Hilfe.


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Die WLAN-Konfiguration ist:

* Verschleierte ESSID
* Feste IP
* WPA2-KEY

In den KDE-Netzwerkeinstellungen kann ich irgendwie nur feste IPs mit WEP-Key eingeben. Im KDE Network-Manager klappt es nur mit DHCP und WPA2. Ich bin mittlerweile nach langem rumprobieren etwas ratlos, da ich im Netz auch nur einige Fragende gefunden habe, aber keine wirkliche Lösung. Freue mich daher über Lösungsvorschläge. Wenn es klappt, kann ich auch wieder mehr bloggen.

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22 Kommentare
  1. Probierst du mit Kwifimanager ? Dann vielleicht als Alternative kwlan, WifiRadar(bin mir nicht so ganz sicher im Moment ob es das auch macht) oder etwas komplexer über /etc/network/interfaces und dort direkt eintragen ?
    Fraglich ist auch der Gnome Network Manager unter KDE(lieber aber nicht weil es doch ein wenig die Zuordnung stört).
    Ansonsten schöne Weihnachten noch
    jonas

  2. ich entnehme der zusammenfassung, dass es nicht über die funktion „mit einem anderen funknetzwerk verbinden“ klappt ?!

    was, wenn du mit network-manager-kde verbindest und deine ip manuell setzt im nachhinein ? oder tut der das erst gar nicht, weil kein DHCP da ist ?

  3. Debian(geht bei Ubuntu so wohl auch) mit WPA(1): /etc/network/interfaces:

    iface wlan0 inet static
    wpa-driver wext
    wpa-ssid die-essid
    wpa-key-mgmt WPA-PSK ändern
    wpa-ap-scan 1
    wpa-psk passwordhash mit wpa_passphrase generiert

    address ip
    netmask mask
    gateway gateway ;)
    auto wlan0

  4. @erlehmann: network-manager hat leider auch manchmal probleme mit wpa. hatte das gleiche problem wie markus mit ubuntu, gnome und network-manager. habe es trotz fachkundiger hilfe vor ort nicht hinbekommen. network manager hat das netz zwar irgendwann gefunden, aber immer nur wep zur auswahl angeboten.

  5. danke schon mal für die ratschläge. werde es mal manuell über /interfaces probieren. das netz hier ist allerdings wpa2 verschlüsselt. (da die hinweise sich immer auf wpa1 bezogen?)

    @claudia: hast du es denn irgendwie hinbekommen?

  6. der interfaces Trick benötigt wpa-supplicant, welcher unter Debian und wohl Ubuntu Scripte für die interfaces Datei mitbringt. Das ganze dürfte nicht WPA1 spezifisch sein, aber die optionen musst du nachlesen für wpa2. wpa- wird an wpa-supplicant übergeben.

    Hab damit gerade bei festen IPs wesentlich bessere Erfahrungen als mit dem network-manager.

    Die versteckte ESSID ist glaube ich egal, man setzt die ESSID einfach auf die Richtige.

  7. Ich habe unter Ubuntu7.10 einen USB-Wlan-Stick von D-Link (G122 rev. C1) zum Laufen bekommen.

    Mit Hilfe von http://forum.ubuntuusers.de/topic/124431/ ging das auch recht unproblematisch.
    Der Trick(?!) dabei: zuerst den Gnome-Network-Manager deinstallieren, dann mit NDIS-Wrapper den korrekten Treiber installieren und anschliessend Wpasupplicant installieren.
    Nachher manuelle (=händische) Konfiguration von /etc/network/interfaces und /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf

    Mein Setting: W700V-Router (plus Repeater), keine DHCP; feste IP der Clients; WPA2-Verschlüsselung; noch eine zusätzliche Netzwerkkarte (ebenfalls mit statischer IP).
    Meine Memos zur Einrichtung: http://www.djo4.de/Linux/HowTo-G122.html

    Zu Erwähnen bleibt, dass ich später noch einmal die resolv.conf angepasst habe (zwecks fixen DNS-Servern). Es düfte aber wohl auch ausreichen, den Router als DNS-Server anzugeben; manchmal mag ich es dann halt doch lieber etwas komplizierter…

  8. hallo,

    ein problem koennte sein, wenn die konfiguration doppelt besteht – also a) ueber den knetworkmanager + b) ueber die konfigurationsdateien.
    der knetworkmanager schreibt scheinbar nicht selbst in die dateien, sondern blockiert sie (vermute ich).

    mit verschleierten essids kenn ich mich nicht aus, aber das ist ja ohnehin nicht das problem.

    wenn ich die /etc/network/interfaces loesche, kann der networkmanager. trage ich dort etwas ein, kann er nicht.

    networkmanager + gui = vergebens, da die guis in die interfaces-datei schreiben.

  9. @16: Markus
    Ich habe das mit Ndiswrapper gemacht, da ich zum Zeitpunkt der Konfiguration keine andere Lösung zur Hand hatte ;)
    Anyay, vielen Dank auf jeden Fall für die neuen Informationen dazu. Es ist immer gut, möglichst viele Optionen zu besitzen.
    Beim nächsten Mal werde ich den von Dir beschriebenen Weg nehmen. Zur Zeit läuft mein System allerdings optimal – never change a running system…
    Vielleicht ist ja sogar schon in 8.04 eine offizielle und stabile Unterstützung des Sticks implementiert.

    Gruß,

    djo

  10. @18:djo
    Gern geschehen. Der Stick wird auch von 7.10 schon offiziell unterstützt. Das Modul heißt „rt73usb“. Aber natürlich hast du vollkommen recht „never change a running system“. Wenns läuft dann laufen lassen.

    Gruß
    Markus

  11. Hi,
    hab Ubuntu 7.10 & leider ne Intel bg2200. Hab die letzten Tage mal alle hier geposteten Möglichkeiten durchprobiert, hat leider keine funktioniert.
    Weiß einer von euch ob die bg2200 überhaupt von Linux unterstützt wird? Bzw gibt’s irgendwo nen Tutorial? Meine Konfig: hide SSID, WPA-PSK und feste IP.

    Unter Windows keine Probleme (sorry, musste jetzt einfach sein)

  12. @ djo

    Vielen Dank für die Links, hat funktioniert :) Problem waren Sonderzeichen im Key. Hat evtl jemand ne Liste welche Sonderzeichen man nutzen kann und welche nicht?

    Gruß n.n.

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