Und die RIAA klagt weiter

Die US-amerikanische Musikindustrie in Form ihres Verbandes RIAA klagt weiter gegen Filesharing-Nutzer. Dabei werden jetzt die Klagen gegen die Nutzer von anderen Filesharing-Systemen als Kazaa ausgeweitet, da Kazaa kaum noch jemand nutzt. de.internet.com nennt eDonkey- und Gnutella-Netze namentlich.


Heise berichtet auch darüber:

Die Organisation hat nunmehr 744 neue Klagen gegen unbekannt eingereicht. Außerdem wurden 152 Klagen gegen einzelne Personen vorgelegt, die in früheren Verfahren identifiziert worden waren, sich aber nicht auf eine außergerichtliche Einigung mit der RIAA im Rahmen eines umstrittenen Amnestieprogramms des Verbands einließen.

Anscheinend mischt jetzt auch das FBI mit:

Justizminister John Ashcroft erklärte, dass seine Behörde Verstöße gegen das Urheberrecht verfolgen werde, „auch wenn die Täter sich hinter der scheinbaren Anonymität eines Peer-to-Peer Netzwerks versteckten“

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