Schlagwort: Überwachung
-
: Biometrische Überwachung am Südkreuz: Zwischenbericht bleibt geheim
The Watcher : Biometrische Überwachung am Südkreuz: Zwischenbericht bleibt geheim Das Heimat- und Innenministerium verweigert Auskünfte zu erhobenen Messwerten der getesteten Software bei der Biometrie-Videoüberwachung am Berliner Bahnhof Südkreuz. Der Zwischenbericht bleibt Verschlusssache. In einer Antwort des Ministeriums an einen Abgeordneten der Linken kommen kaum Details zur künftigen zweiten Phase der automatisierten Personenüberwachung ans Licht.
-
: Bayerisches Polizeigesetz: Billige Tricks der CSU entlarvt
Die CSU behauptet, im neuen Polizeigesetz gehe es in erster Linie um Datenschutz. Das stimmt so nicht. : Bayerisches Polizeigesetz: Billige Tricks der CSU entlarvt Die Polizei in Bayern darf bald per Staatstrojaner in Chats mitlesen, Daten aus der Cloud abfragen und Post öffnen. Verantwortlich ist die CSU, die angesichts des breiten Protests in der Öffentlichkeit zunehmend in Bedrängnis gerät. Nun meldet sich Innenminister Joachim Hermann zu Wort und behauptet dreist, das neue Polizeigesetz diene in erster Linie dem Datenschutz.
-
: Freitag im Polygon: Raven gegen Überwachung mit Amnesty International und Digitale Freiheit
Der Erlös aus der Soliparty geht an die beiden TU-Gruppen und wird für weitere Aktionen verwendet. : Freitag im Polygon: Raven gegen Überwachung mit Amnesty International und Digitale Freiheit Mit einer Soliparty, Workshops und Vorträgen laden studentische Gruppen der TU Berlin zu einer stärkeren Auseinandersetzung mit Überwachung ein. Unter dem Motto „Systemkonform“ sollen im Polygon Club Berlin am 27. April um 20 Uhr zunächst die Gedanken, ab Mitternacht die Beine in Bewegung kommen.
-
: Beweise in der Cloud: EU-Kommission will weltweiten Zugriff
Ermittlungen in der „Cloud“ gestalten sich mitunter mühsam. Die EU-Kommission will dieses Problem nun mit einem neuen Vorstoß lösen. : Beweise in der Cloud: EU-Kommission will weltweiten Zugriff Der EU-Kommission dauern länderübergreifende Ermittlungen im digitalen Raum zu lange. Mit einem neuen Vorschlag sollen europäische Ermittlungsbehörden einen deutlich schnelleren Zugang zu digitalen Beweisen erhalten – unabhängig davon, wo sie liegen. Kritiker sehen dabei Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit missachtet.
-
: Bundeskriminalamt verbot Chef von Tüv IT Interview zum Staatstrojaner
Mit dem Staatstrojaner dringen Ermittler tief in die Privatsphäre ein und gefährden zudem die allgemeine IT-Sicherheit. : Bundeskriminalamt verbot Chef von Tüv IT Interview zum Staatstrojaner Das Prüfunternehmen Tüv Informationstechnik ist offiziell damit beauftragt, den Staatstrojaner auf die Einhaltung von verfassungsrechtlichen und gesetzlichen Vorgaben bei der technischen Umsetzung zu überprüfen. Die Prüfung ist inzwischen abgeschlossen. Aber über die offenbar äußerst heiklen Ergebnisse darf die Organisation auf Anordnung des Bundeskriminalamtes nicht öffentlich sprechen, wie nun die Süddeutsche Zeitung berichtet.
-
: Bündnis gegen Videoüberwachung in Berlin gegründet
Eine Gruppe politischer Akteure will eine Ausweitung der Videoüberwachung für Berlin. In der Haupstadt organisiert sich nun ein Bündnis gegen das Bündnis. : Bündnis gegen Videoüberwachung in Berlin gegründet Ein neues Bündnis aus Bürgerrechtlern, Datenschützern und Politikern spricht sich gegen das angestrebte Volksbegehren über den drastischen Ausbau der Video- und Tonaufnahmen in Berlin aus. Sie fordern eine rechtliche Überprüfung vom Verfassungsgerichtshof.
-
: US-Heimatschützer planen weltweites Monitoring von Journalisten
Droht Journalisten demnächst an der US-Grenze eine Sonderbehandlung? : US-Heimatschützer planen weltweites Monitoring von Journalisten Das US-Heimatschutzministerium sucht nach einem Vertragspartner, der globale Echtzeit-Medienauswertungen durchführen und eine umfassende Sammlung von Tausenden Journalisten anlegen soll. Ein Sprecher des Ministeriums beschimpfte Kritiker des Vorhabens als Verschwörungstheoretiker.
-
: Facebook: Datenabgriff von 87 Millionen Nutzern ist nur Spitze des Eisberges
Wenn Facebook der Einladung mit den Grünen zu verhandeln nicht nachkommt, dürften sich die beiden vor Gericht treffen. : Facebook: Datenabgriff von 87 Millionen Nutzern ist nur Spitze des Eisberges Facebook musste jetzt die Zahl der Betroffenen im Cambridge-Analytica-Datenskandal fast verdoppeln. Das ist aber nur die Spitze des Eisberges: Das Unternehmen erklärt jetzt, dass durch ähnliche Datenabgriffe wohl fast alle zwei Milliarden Nutzer betroffen sein können.
-
: “eCall”: Verpflichtend eingebaute SIM-Karten nun in jedem Neuwagen
Autobahn A3 (Symbolbild) : “eCall”: Verpflichtend eingebaute SIM-Karten nun in jedem Neuwagen Auf eine Verordnung der EU hin statten die Autokonzerne ab jetzt jedes Auto mit Mobilfunk für den Notfall aus. Das soll Rettungskräfte schneller an den Unfallort holen. Die Technik könnte Autos in rollende Überwachungsgeräte verwandeln.
-
: Whistleblower: Überwachungskonzern Palantir hat Cambridge Analytica bei illegalen Methoden geholfen
Whistleblower Christopher Wylie bei seiner Anhörung im britischen Parlament. : Whistleblower: Überwachungskonzern Palantir hat Cambridge Analytica bei illegalen Methoden geholfen Der ehemalige Cambridge-Analytica-Mitarbeiter Christopher Wylie legte in einer Anhörung im britischen Parlament gestern ein enges Beziehungsgeflecht zwischen seinem frühreren Arbeitgeber, rechten Politikern und der umstrittenen Firma Palantir offen. Zudem soll es zu illegalen Geldflüssen bei der Brexit-Kampagne gekommen sein.
-
: UN-Weltklimakonferenz: Polen will Umweltschützer überwachen
Das Recht auf Privatsphäre wird bei der UN-Konferenz in Polen nicht mehr geschützt. : UN-Weltklimakonferenz: Polen will Umweltschützer überwachen Das polnische Unterhaus hat Anfang des Jahres ein Gesetz verabschiedet, welches für die Zeit der UN-Weltklimakonferenz (COP24) das Versammlungsrecht aufhebt. Spontane Demonstrationen und Protestaktionen im Konferenzort Katowice sind dann zwischen dem 26. November und dem 16. Dezember 2018 untersagt. Außerdem dürfen die Behörden die persönlichen Daten der Teilnehmer ohne vorherige Zustimmung sammeln und beliebig weiterverwenden.
-
: In der Küche mit Überwachungsforscher Wolfie Christl: „Durchleuchtet, analysiert und einsortiert“
Der Wiener Privacy-Forscher Wolfie Christl (rechts) im Gespräch mit Herbert Gnauer. (Screenshot) : In der Küche mit Überwachungsforscher Wolfie Christl: „Durchleuchtet, analysiert und einsortiert“ Zwar schon im Januar aufgenommen, aber bis auf Weiteres zeitlos und passend zum aktuellen Facebook-Debakel: Der Wiener Privacy-Forscher und Netzaktivist Wolfie Christl vom Forschungsinstitut Cracked Labs plaudert in einem einstündigen Gespräch über seine Arbeit, in der er zur kommerziellen Überwachungsindustrie des Internet forscht.
-
: Kampagne gegen Überwachungspaket in Österreich gestartet
Straßenmusiker vor dem Museumsquartier in Wien. In Österreich kann man zukünftig nicht nur lauschen, sondern man kann auch belauscht werden. : Kampagne gegen Überwachungspaket in Österreich gestartet Die Grundrechte-Organisation epicenter.works in Österreich startet eine Kampagne gegen das Paket mit Überwachungsmaßnahmen, dass die rechte Regierung in Wien derzeit im Eilverfahren durch das Parlament bringen möchte. Das Überwachungspaket sieht etwa verstärkte Videoüberwachung, die Einführung eines Staatstrojaners, eine Registrierungspflicht für Handy-Simkarten und eine Einschränkung des Briefgeheimnisses vor.
-
: Facebook-Skandal: Zuckerberg räumt Fehler ein, das Geschäftsmodell bleibt aber unverändert
Trotz der zaghaften Entschuldigung von Facebook-Chef Mark Zuckerberg wird sich am Geschäftsmodells des kommerziellen Überwachunskonzerns nicht ändern. : Facebook-Skandal: Zuckerberg räumt Fehler ein, das Geschäftsmodell bleibt aber unverändert Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat Fehler eingestanden und inszeniert sich in der Affäre rund um Cambridge Analytica als Opfer. Dabei folgt der Firmenchef einem altbekannten Muster. Konsequenzen für das eigene Geschäftsmodell, das auf möglichst lückenloser Überwachung der Nutzer aufbaut, sind nicht zu erwarten.
-
: Neue „Super-Überwachungsbehörde“ in China: Keine Dorflehrerin darf gegen Xi sein
Das System der doppelten Strafverfolgung, eine interne für Parteikader und eine reguläre für Bürger, heißt auf Chinesisch "shuanggui" ( 雙規), übersetzt doppelte Regulierung : Neue „Super-Überwachungsbehörde“ in China: Keine Dorflehrerin darf gegen Xi sein In Zukunft können alle Staatsangestellten in Festland-China von der Kommunistischen Partei ausgespäht und inhaftiert werden. Damit beendet Präsident Xi selbst die formelle Trennung zwischen Staat und Partei bei der Strafverfolgung.
-
: Vor Fußball-WM: Deutschland bereit, Namen aus „Hooligan-Datei“ an Russland zu schicken
In Fußballstadien kann es schon mal hoch hergehen. Hier die Tribüne bei einem Spiel in Kanada. : Vor Fußball-WM: Deutschland bereit, Namen aus „Hooligan-Datei“ an Russland zu schicken Das Bundesinnenministerium sammelt die Daten von tatsächlich und angeblich gewalttätigen Sportfans in einer Datenbank. Einzelne Namen können dabei auch bei den russischen Behörden landen. Für das Innenministerium ist das okay, eine Abgeordnete der Grünen warnt hingegen vor der „Datenweitergabe an ein autoritäres Regime“.
-
: Hausdurchsuchungen in Nordkorea-Affäre bei Österreichs Verfassungsschutz
Österreichs Innenminister Kickl im Parlament in Wien : Hausdurchsuchungen in Nordkorea-Affäre bei Österreichs Verfassungsschutz Eine handfeste Affäre mit politischen Obertönen erschüttert das österreichische Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT). Den Verfassungsschützern wird die Weitergabe gefälschter nordkoreanischer Pässe zum Vorwurf gemacht. Die Affäre gewann vergangene Woche an Fahrt, als eine auf Straßenkriminalität spezialisierte Polizeieinheit am Amtssitz des BVT eine Hausdurchsuchung durchführte und BVT-Chef Peter Gridling vernahm.
-
: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 9: Von angeblich sicheren Netzen und großen Versprechen
Stichwort: Im Netz sicher fühlen : Netzpolitischer Wochenrückblick KW 9: Von angeblich sicheren Netzen und großen Versprechen Der Angriff auf Server der Bundesregierung sorgte diese Woche für Aufsehen. Dabei ist die Regierung selbst Teil des Problems. Beschäftigt haben uns außerdem neue Datenschutzprobleme und Gerichtsurteile gegen Internetkonzerne, während auf EU-Ebene die Diskussion um die Einführung von Upload-Filtern weitergeht. Die Themen der Woche im Überblick.
-
: Palantir erhielt jahrelang Zugang zu Polizei-Datenbanken in New Orleans
New Orleans bei Nacht : Palantir erhielt jahrelang Zugang zu Polizei-Datenbanken in New Orleans Der umstrittene IT-Konzern soll die Behördendaten genutzt haben, um sein System zur Vorhersage von Straftaten zu testen. Im Stadtrat der US-Metropole will niemand von dem Deal gewusst haben.
-
: Apple speichert private iCloud-Schlüssel künftig in China
In China wird es immer schwerer, sich der allgegenwärtigen Überwachung zu entziehen. Unternehmen wie Apple helfen dabei. : Apple speichert private iCloud-Schlüssel künftig in China Künftig speichert Apple die iCloud-Daten sowie die Schlüssel chinesischer Nutzer in China. Das macht es chinesischen Behörden einfach, auf dort abgelegte Daten zuzugreifen. Menschenrechtler warnen vor einem immer engeren Überwachungsnetz.