Targeted Advertising

  • : Kurz erklärt: Wie Facebook dich ausspioniert, auch ohne dein Mikro abzuhören
    Nein, um sie für Werbezwecke auszuspionieren, muss Facebook nicht die Smartphone-Mikros seiner Nutzerinnen und Nutzer anzapfen, zeigt das Wall Street Journal.
    Kurz erklärt: Wie Facebook dich ausspioniert, auch ohne dein Mikro abzuhören

    In einem dreiminütigen Video räumt das Wall Street Journal mit dem Mythos auf, Facebook zapfe die Smartphone-Mikros seiner Nutzerinnen und Nutzer an, um Werbung zu personalisieren. Das hat der Datenkonzern allerdings gar nicht nötig, da er auch auf anderen Wegen in Erfahrungen bringt, wie wir ticken.

    8. März 2018 14
  • : Arbeiter, Mittelklasse, Oberschicht: Wie Facebook seine Nutzer einteilen will
    Karl Marx gefällt das (nicht): Facebook hat eine Methode patentieren lassen, um Menschen auf Basis ihrer Daten in gesellschaftliche Klassen einzusortieren.
    Arbeiter, Mittelklasse, Oberschicht: Wie Facebook seine Nutzer einteilen will

    Um ihre Aufmerksamkeit erfolgreicher vermarkten zu können, sortiert Facebook seine Nutzer in unterschiedliche Gruppen. Ein öffentlich gewordenes Patent zeigt nun, wie das Unternehmen Menschen auch in gesellschaftliche Klassen einsortieren kann. Grundlage sind unter anderem Informationen darüber, wer wie viele smarte Geräte und wer wo Wohneigentum besitzt.

    5. Februar 2018 8
  • : ProPublica-Recherche: „Multikulturelles“ Aussortieren bei US-Facebook immer noch möglich
    Die Facebook-Logik: Sortieren, kategorisieren, diskriminieren. (Symbolbild)
    ProPublica-Recherche: „Multikulturelles“ Aussortieren bei US-Facebook immer noch möglich

    Die US-Recherchejournalistin Julia Angwin hat in Sachen Werbediskriminierung auf Facebook nachgelegt. Vor einem Jahr hatte sie aufgedeckt, dass man auf der Social-Media-Plattform in den USA sehr leicht Anzeigen schalten kann, die auf verbotene Weise diskriminieren (wir berichteten). Facebooks Baukasten für Targeted Advertising ermöglicht es dem neuen Bericht zufolge weiterhin, auch bei Anzeigen für Wohnungen und Häuser von Facebook definierte Kreise aus der Zielgruppe auszuschließen:

    Wir haben versucht, eine Anzeige mit den exakt gleichen Parametern wie im letzten Jahr zu kaufen. Die Anzeige hat ein fiktionales Apartment zur Miete beworben und wurde an Menschen gerichtet, die in New York leben, zwischen 18 und 65 Jahre alt sind, Wohnungen suchten und umzugsbereit wären. Wir haben Facebook gesagt, dass die Anzeige nicht an Menschen ausgespielt werden soll, die im Bereich „multikulturelle Affinität“ als Hispanic, African American oder Asian American kategorisiert wurden.

    […]

    Die einzigen Veränderungen, die wir im Vergleich zum letzten Jahr feststellen konnten, waren die, dass in Facebooks Anzeigenmanager die Kategorie „Ethnische Affinität“ nun in „Multikulturelle Affinität“ umbenannt wurde und nicht länger unter „Demographie“ zu finden war. Stattdessen ist sie jetzt unter „Verhalten“ ausgewiesen.

    Unsere Anzeige wurde innerhalb weniger Minuten bestätigt.

    Was Facebook „multikulturelles Marketing“ nennt, ist in den USA unter dem Fair Housing Act verboten. Das Gesetz von 1968 verbietet explizit Werbung im Wohnungsbereich, die bestimmte Menschen aufgrund von „Rasse, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, Behinderung, Familienstatus oder nationaler Herkunft“ bevorzugt oder diskriminiert. Nach der Kritik im vergangenen Jahr hatte Facebook diverse Besserungsmaßnahmen angekündigt. Laut einer Unternehmenssprecherin sei ein technischer Fehler dafür verantwortlich, dass diese jetzt nicht griffen.

    28. November 2017
  • : Nach Abmahnung: Künftig mehr Datenschutz bei Instagram?
    Besser nicht wegschauen: Die Vertragsbedingungen von Instagram verletzen die Rechte von Nutzerinnen. Nach einer Abmahnung durch Verrbaucherschützer will das Unternehmen AGB und Datenschutzbestimmungen nun überarbeiten.
    Nach Abmahnung: Künftig mehr Datenschutz bei Instagram?

    So geht es nicht: Der Verbraucherzentrale Bundesverband hatte Instagram abgemahnt, weil es die Rechte seiner NutzerInnen missachtet. Bevor es zu einem Verfahren kommt, hat das Unternehmen nun zugesichert, seine Vertragsbedingungen zu überarbeiten. Für Jubel ist es allerdings zu früh.

    16. Oktober 2017 9
  • : Spanien: Millionenstrafe für Facebooks illegale Datensammlung
    Spanien: Millionenstrafe für Facebooks illegale Datensammlung

    Nach der französischen hat nun auch die spanische Datenschutzbehörde eine Geldstrafe gegen Facebook verhängt. Das Unternehmen speichere und verwerte besonders geschützte Daten, ohne die Betroffenen ausreichend zu informieren. Selbst wenn die Höhe der Strafe lächerlich ist, dürfte sie den Werbekonzern ins Schwitzen bringen.

    11. September 2017 1
  • : Transparenz-Crowdsourcing: Gemeinsam den digitalen Schattenwahlkampf ausleuchten
    Wer Licht ins Dunkel des politischen Microtargeting bringen will, hat nun eine weitere Möglichkeit: Den "Political Ad Collector" von ProPublica
    Transparenz-Crowdsourcing: Gemeinsam den digitalen Schattenwahlkampf ausleuchten

    Parteien und Social-Media-Plattformen geben nur ungern Auskunft darüber, wie datenbasiertes Targeting im Wahlkampf eingesetzt wird. Mit einer neuen Browser-Erweiterung können Facebook-NutzerInnen nun für mehr Transparenz sorgen.

    7. September 2017 2
  • : Unbemerkt: Ultraschall-Apps verfolgen Android-Nutzer geräteübergreifend
    Das Mikrofon lauscht auf Ultraschall-Informationen.
    Unbemerkt: Ultraschall-Apps verfolgen Android-Nutzer geräteübergreifend

    Werbetreibende können Android-User durch Ultraschall-Technologie überwachen. Von den Nutzern unbemerkt können ihre Geräte durch die nicht wahrnehmbaren Töne miteinander kommunizieren und so zur Erstellung umfassender Profile genutzt werden.

    6. Juni 2017 23
  • : Französische Datenschutzbehörde verhängt Höchststrafe gegen Facebook
    Französische Datenschutzbehörde verhängt Höchststrafe gegen Facebook

    Mehrere Datenschutzbehörden gehen derzeit gegen Facebook vor. Wegen unrechtmäßigen Webtrackings und illegaler Profilbildung verhängen die französischen Datenschützer sogar die Höchststrafe. Noch kann das Unternehmen die Sanktion jedoch aus der Portokasse zahlen.

    19. Mai 2017 3
  • : So schaltest Du auf Twitter personalisierte Werbung ab
    So schaltest Du auf Twitter personalisierte Werbung ab

    Twitter hat neue Datenschutzrichtlinien. In den Datenschutz-Einstellungen lassen sich personalisierte Werbung und eine Personalisierung über Geräte hinweg jetzt einfach abstellen. Dazu müssen die Nutzer einfach auf den Button „Alle deaktivieren“ klicken und diese Entscheidung noch einmal bestätigen.

    Zudem zeigt Twitter im Bereich „Deine Twitter Daten“ an, was das Unternehmen über einen speichert und in welche Interessenskategorien es einen einordnet. Mehr zu den Änderungen hat heise.de berichtet.

    18. Mai 2017 3
  • : Verhaltensbasierte Werbung: Facebook identifiziert emotional verletzliche Jugendliche
    Emotional Targeting: Jugendliche, die traurig, ängstlich oder selbstzweifelnd sind, könnten besonders ansprechbar für bestimmte Werbeformen sein, weiß Facebook.
    Verhaltensbasierte Werbung: Facebook identifiziert emotional verletzliche Jugendliche

    Eine australische Zeitung berichtet von internen Dokumenten, die nahelegen, dass Facebook seine Daten gezielt nach emotional verletzlichen Jugendlichen durchsuchen lassen kann. Der Konzern hat die Echtheit der Unterlagen indirekt bestätigt, betont aber, dass Emotionsanalyse-Tools keinem anderen Unternehmen zur Verfügung gestellt würden.

    2. Mai 2017 25
  • : Daten sammeln: fluter erklärt das Geschäftsmodell von Spotify
    Daten sammeln: fluter erklärt das Geschäftsmodell von Spotify

    Der Musik-Streamingdienst Spotify sammelt reichlich Daten von seinen Kunden. Einerseits um Hörtipps zu geben, aber auch um Werbeeinnahmen zu generieren. Die Jugend-Ausgabe der Bundeszentrale für politische Bildung, fluter, erklärt in einem anschaulichen Artikel, wie Spotifys Geschäftsmodell funktioniert und wie die Nutzer ihre Daten schützen können:

    Wie viele Internetdienste ist Spotify sehr hungrig nach deinen Daten. Dabei erhebt Spotify längst nicht nur die Daten, die zum Betrieb einer Musikplattform unbedingt nötig sind. […] Um sich als attraktiver Partner anzubieten, versucht Spotify der Wirtschaft eine möglichst personalisierte Werbeschaltung zu ermöglichen, in der Fachsprache heißt das „Targeting“.

    6. April 2017
  • : Facebook stellt diskriminierende Zielgruppenauswahl in den USA teilweise ein
    Foto: <a href="https://unsplash.com/collections/327289/facebook-ads?photo=iuvLYv85r40">Clem Onojeghuo </a> unter <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0</a> via <a href="https://unsplash.com/" target="_blank">unsplash</a>
    Facebook stellt diskriminierende Zielgruppenauswahl in den USA teilweise ein

    Facebook reagiert auf Kritik an rassistisch diskriminierendem Targeting: „Multikulturelles Marketing“, bei dem man beispielsweise als „African American“ kategorisierte Nutzer bewusst ausschließen kann, soll künftig nicht mehr für Anzeigen in den Bereichen Jobs, Kredite und Wohnungswesen genutzt werden.

    9. Februar 2017 18
  • : Personalisierte Werbung: Snapchat nutzt für Targeting jetzt auch Offline-Shopping-Daten
    Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/67683836@N02/16910572286/">Adam Przezdziek</a> unter <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a> via <a href="https://www.flickr.com/" target="_blank">Flickr</a>
    Personalisierte Werbung: Snapchat nutzt für Targeting jetzt auch Offline-Shopping-Daten

    Um die Personalisierung ausgespielter Werbung voranzutreiben, wird Snapchat künftig auch Informationen über offline getätigte Einkäufe seiner Nutzer heranziehen. Dafür kooperiert der Social-Media-Dienst mit einem der größten Player im Bereich der kommerziellen Überwachung.

    25. Januar 2017 5
  • : Parteien in Deutschland haben noch keine Position zu Wähler-Targeting (Update)
    Wie zielgenau darf Wähler-Targeting sein? Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-BY 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/boston_public_library/8494782195/sizes/o/">Boston Public Library</a>
    Parteien in Deutschland haben noch keine Position zu Wähler-Targeting (Update)

    Übers Wochenende hat ein Artikel für Wirbel gesorgt, der den Wahlsieg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen zielgerichteter Wahlwerbung zuschreibt. Wir haben deutsche Parteien gefragt, was sie von diesen Methoden halten – und ob sie diese auch hierzulande einsetzen wollen.

    6. Dezember 2016 12
  • : Facebook hält an Kategorisierung nach „ethnischer Affinität“ fest
    "Ethnische Affinitäten" nach Facebook: "African American", "Asian American", "Hispanic" und "normal"
    Facebook hält an Kategorisierung nach „ethnischer Affinität“ fest

    Nach wie vor sortiert Facebook seine Nutzerinnen und Nutzer nach „ethnischer Affinität“. Jetzt reagiert das Unternehmen auf Kritik und bewegt sich zumindest ein bisschen: Die Kategorie soll weiter bestehen bleiben, aber für zielgerichtete Werbung in einigen Bereichen nicht mehr genutzt werden.

    12. November 2016 33
  • : Feature statt Bug: Facebook redet Diskriminierung als „multikulturelles Marketing“ schön
    Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank">CC BY-SA 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/dinomite/3964553495" target="_blank">Dinomite</a>
    Feature statt Bug: Facebook redet Diskriminierung als „multikulturelles Marketing“ schön

    Facebook nutzt seinen großen Informationsschatz, um Anbietern zielgerichtete Werbung zu ermöglichen. In den Vereinigten Staaten steht das Unternehmen jetzt in der Kritik, weil es seine Nutzer*innen auch nach „ethnischer Affinität“ (aus)sortiert.

    1. November 2016 27
  • : Politische Beeinflussung: Mit zielgerichteter Werbung gegen den Islamischen Staat
    Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC-BY-SA 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/emiliokuffer/6384294717/sizes/l">emiliokuffer</a>
    Politische Beeinflussung: Mit zielgerichteter Werbung gegen den Islamischen Staat

    Eine Kampagne unter Beteiligung der Google-Tochter Jigsaw hat das Such- und Browserverhalten von Menschen genutzt, um gegen die Propaganda des Islamischen Staates vorzugehen. Jetzt soll das Programm auf rechtsradikale Gewalttäter in den USA ausgeweitet werden.

    8. September 2016 19
  • : Privacy? Ha! Lesenwerte Einordnung zum Microsoft-LinkedIn-Deal
    LinkedIn Hauptquartier in Mountain View <a href="http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.en" target="_blank">CC0</a> by <a href="http://LPS.1" target="_blank">https://en.wikipedia.org/wiki/LinkedIn#/media/File:LinkedIn_Headquarters_Mountain_View.jpg </a>
    Privacy? Ha! Lesenwerte Einordnung zum Microsoft-LinkedIn-Deal

    Microsoft kauft LinkedIn – und viele fragen sich angesichts eines anhaltenden Abwärtstrends bei dem Karrierenetzwerk und des enormen Preises von 26 Millarden Dollar, was das soll. Gewinn hat LinkedIn wie so viele Netzwerkplattformen seit seiner Gründung 2002 jedenfalls noch nie gemacht. Microsoft-CEO Satya Nadella schreibt, es gehe darum, den größten Anbieter von Cloud-Diensten für den professionellen Kontext (Office 365, Outlook) mit dem größten Netzwerk für Business-Kontakte zusammenbringen. Durch die Verknüpfung ihrer Informationen und Dienste werde man professionellen Nutzern selbstverständlich großartige neue Angebote machen können.

    Der Autor, Analyst und Berater Josh Bernoff hat dazu eine lesenswerte Einordnung geschrieben. Er argumentiert, dass die Entscheidung nicht nur strategisch konsequent ist, sondern auch mit erheblichen Auswirkungen auf die Nutzer einhergehen wird. Microsoft hat in erster Linie schließlich kein Soziales Netzwerk gekauft, sondern einen riesigen Datenschatz mit persönlichen Informationen über Arbeitnehmer und ‑geber, so Bernoff. Auch Nadela selbst benennt Targeted Advertising als zentrale Monetarisierungsmöglichkeit. Bernoff zufolge wird das dann so aussehen:

    Nach dem Unternehmenserwerb wird Microsoft alles über Deine Arbeitswelt wissen. Es wird Deine Kollegen kennen, Deinen beruflichen Werdegang und Deine Fähigkeiten. Mit Office 365 wird es wissen, was Du in Powerpoint, Word und Excel bearbeitest. Wenn Du Outlook benutzt, wird Microsoft wissen, mit wem Du schreibst und worüber Ihr sprecht. Glaubst Du wirklich, dass es mit diesem Wissen nichts anfangen wird? Mit Hilfe von einem bisschen Künstlicher Intelligenz hat Microsoft die Möglichkeit, Dein komplettes Arbeitsleben zu kennen. (Ja, es mag ein oder zwei Jahre dauern, aber es wird kommen.) Was wird Microsoft mit diesem Wissen anfangen? Nadella sagt, es wird die Produkte, die Du nutzt, besser machen, weil es Deine Bedürfnisse kennt. Aber es wird Dich auch mit Werbung erreichen, die auf dem basiert, was Du auf der Arbeit gerade tust und was Du in deiner letzten Outlook-Mail geschrieben hast.

    15. Juni 2016 4
  • : Kunden, die diesen Kohlrabi kauften, kauften auch diese Mohrrüben …
    CC-BY-SA 2.0 via Flickr/adamgreenfield
    Kunden, die diesen Kohlrabi kauften, kauften auch diese Mohrrüben …

    Dass wir bei Onlinehändlern wie Amazon in Konsumentenschubladen gesteckt werden und man uns Produkte empfiehlt, die Menschen mit der gleichen Schuhgröße, Religionszugehörigkeit, Lieblingsfarbe, Blutgruppe, … auch schon gekauft haben, kennen wir.

    Bisher blieb dem Offline-Markt diese Marketingstrategie weitestgehend verwehrt. Es gibt natürlich Payback- und andere Bonuskarten, die gegen einen Rabattbetrag die Einkaufsgewohnheit der Kunden aufzeichnen und damit Profile bilden können. RFID-Chips in Kleidung gehen noch eine Stufe weiter und operieren weitestgehend ohne die Kenntnis des Trägers.

    Zu großflächigem personalisierten Direktmarketing im Offline-Geschäft ist es jedoch bis heute nicht gekommen. Es war nämlich schwierig, festzustellen, welches Produkt ein Kunde gerade ansieht, vor kurzem angesehen hat oder in seinen Einkaufswagen legt, was dem Besuch einer Produktseite, der Browserhistory oder dem Klick in den Warenkorb im Internet entspräche.

    12. November 2013 10
  • : Zahnloser Tiger „Do Not Track“ endgültig vor dem Aus?
    Zahnloser Tiger „Do Not Track“ endgültig vor dem Aus?

    Do Not Track (DNT), ein simples HTTP-Headerfeld, sollte eigentlich dafür sorgen, dass Nutzer auf ihrem Weg durchs Internet nicht mehr verfolgt werden, wenn sie das nicht wollen. So könnten keine Profile erstellt werden und das Schalten personalisierter Werbung wäre nicht mehr so einfach möglich. Alle gängiger Browser haben mittlerweile Unterstützung für DNT implementiert und ermöglichen dem Nutzer, auszuwählen, ob er ein DNT-Signal aussenden will oder nicht. Selbst der Internet Explorer ging mit gutem Beispiel voran und aktivierte DNT als Standardeinstellung. Wie man sich vorstellen kann, gab es gleichzeitig aber auch massiven Widerstand aus der Werbeindustrie und Yahoo! verkündete sogar, DNT ignorieren zu wollen – denn die Einstellung ist letztlich mit einer Bitte gleichzusetzen, die den Empfänger nicht zwingen kann, sie auch zu befolgen. Eine effiziente rechtliche Durchsetzung der Einstellung ist bisher auf internationaler Ebene nicht möglich.

    15. Oktober 2013 14