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: HR-Info: Heftige Reaktionen auf „Zensursula“
: HR-Info: Heftige Reaktionen auf „Zensursula“ HR-Info – Radio hat heute Morgen „Zensur im Internet?“ als Thema gehabt. Ich wurde für den ersten Beitrag interviewt. Hier sind die drei Teile:
Heftige Reaktionen auf „Zensursula“ (MP3)
Stopp-Schilder im Internet: Was für Ministerin Ursula von der Leyen und die Bundesregierung ein entscheidender Schritt ist im Kampf gegen Kinderpornografie, ruft bei denjenigen, die mit dem Internet aufgewachsen sind, Unverständnis hervor – und heftige Reaktionen: Die Ministerin muss sich Vergleiche mit den Herrschern totalitärer Staaten wie China oder Saudi-Arabien gefallen lassen. Jan Eggers ist der Frage nachgegangen: Weshalb hat Ursula von der Leyen die Internet-Generation derart heftig gegen sich aufgebracht?
Wieviel Kontrolle braucht das Internet? (MP3)
Braucht das Internet keine Regulierung? Das fragt hr-iNFO den Spitzenkandidaten der Piratenpartei in Hessen, Thorsten Wirth. Die Piraten treten für freien Zugang zu allen Internet-Angeboten ein und warnen vor Zensur. Wirth ist davon überzeugt, dass es in Zukunft einen gesellschaftlichen Konsens geben werde, dass das Netz frei und ohne Zensur bleibt.
Wie politisch ist die neue soziale Bewegung im Netz? (MP3)
Politische Blogs im Internet erfreuen sich größter Beliebtheit. Das Netz ist für knapp die Hälfte der User mittlerweile die erste Adresse, wenn es darum geht, sich politisch zu informieren. Diesen Umstand nutzen auch Blogs, deren Inhalte zumindest fragwürdig erscheinen – zum Beispiel der Blog „Politically-Incorrect“, kurz pi-news.net, eigenen Angaben zufolge Deutschlands meistgenutzter politischer Blog. Wie der einzuorden ist, fragt hr-iNFO den Medienjournalisten und Blogger Stefan Niggemeier.
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: Heute Abend: Live im Medienradio
: Heute Abend: Live im Medienradio Heute Abend bin ich zu Gast im Medienradio. Das wird (theoretisch) ab 21 Uhr live im Netz gestreamt und ist später als Podcast verfügbar. Ich nehme mal an, es geht um Netzpolitik und so. Während der Sendung gibt es auch einen IRC-Chat.
Den genauen Sendestart gibt es sicherlich im Medienradio-Twitterfeed und/oder in meinem.
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: Heute Abend: Chaosradio 148 über Tempest
: Heute Abend: Chaosradio 148 über Tempest Heute Abend gibt es wieder das monatliche Chaosradio um 22 Uhr auf Radio-Fritz. Thema ist diesmal „Tempest – Die elektromagnetische Abstrahlung von Geräten erlaubt tiefe Einblicke“. Gäste im Studio sind Andreas Bogk, Constanze Kurz und starbug.
Elektrosmog ist in aller Munde, meist aber nur im Zusammenhang mit möglichen Gesundheitsproblemen. Hacker interessiert ein anderer Aspekt: die elektromagnetischen Abstrahlungen von Geräten lassen oft Rückschlüsse auf die verarbeiteten Daten zu. Mit anderen Worten: was auf dem Computer privat bleiben sollte, wird nicht selten per Funk an die Welt verteilt. Bekannt geworden ist dieses Phänomen durch den Namen eines amerikanischen Standards zur Abschirmung von Computern: TEMPEST. Wir wollen darüber reden, wie die Abstrahlung zustandekommt, wie man sie empfängt und wie man sich schützen kann.
Das kann man live hören oder später den Podcast herunterladen.
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: Die Ökonomie der Aufmerksamkeit
: Die Ökonomie der Aufmerksamkeit Interessante Sendung von hr2-kultur | Der Tag: „Das Gebabbel von heute – die Fakten von morgen: Die Ökonomie der Aufmerksamkeit“. Kam gestern im Radio und ist heute als Podcast verfügbar:
Bundesregierung will Banken zur Kreditvergabe zwingen. Bundesbank fordert Rente ab 69. 1,5 Millionen Milchkühe sollen geschlachtet werden. Drei Schlagzeilen aus den letzten Tagen. Ihnen gemeinsam ist: Sie entstanden aus Randbemerkungen oder Überlegungen, die eigentlich nichts Handfestes waren. Jetzt aber sind sie in der Welt und auf dem besten Weg ins Faktische. Sie starten als politischer Testballon und werden – bei Gefallen – Politik. Und bei Nichtgefallen immer noch ein schönes Scheingefecht…
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: Haltet den Dieb
: Haltet den Dieb Im Politischen Feuelliton des Deutschlandradio Kultur kommentiert Lars Reppesgaard die aktuelle Diskussion rund um Google, ein Leistungsschutzrecht für Verlage und die gängige Praxis der Buy-Out-Verträge mit Urhebern: Schäbige Inszenierung.
Es ist ein schäbiges Stück, das die Unternehmen hier inszenieren. Anders als die Musikindustrie, die mit ansehen musste, wie sie durch Tauschbörsen und Kopierschutzhacker wirklich enteignet wurde, haben sich die Zeitungs- und Zeitschriftenverlage freiwillig der Internetlogik unterworfen. Sie könnten mit ein paar einfachen Computerbefehlen verhindern, dass Google ihre Netzseiten findet oder dass jeder im Netz das, wofür er am Kiosk bezahlt, umsonst lesen kann. Doch die Medienhäuser tun genau das Gegenteil. Sie stellen seit Jahren die Texte, die ihre angestellten Reporter und die freien Journalisten für sie schreiben, kostenlos ins Netz. Und sie geben bis heute viel Geld aus, um ihre eigenen Internetseiten so zu optimieren, dass sie ganz oben auf der Ergebnisliste von Google stehen, wenn jemand nach einer Nachricht sucht.
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: Spaßpartei oder neue Bürgerbewegung
: Spaßpartei oder neue Bürgerbewegung Im SWR2-Forum wurde heute über „Spaßpartei oder neue Bürgerbewegung – Was wollen die Piraten?“ diskutiert. Davon gibt es eine MP3.
Prof. Dr. Ulrich Eith, Politologe, Universität Freiburg
Dr. Jeanette Hofmann, Wissenschaftszentrum Berlin
Dr. Christoph Bieber, Zentrum für Medien und Interaktivität, Universität Gießen
Moderation: Gabor PaalDie Mitgliederzahlen schießen in die Höhe, ein Wahlprogramm gibt es auch schon: Die „Piratenpartei“ hat offenbar eine politische Marktlücke entdeckt. Sie kämpft gegen vermeintliche Internetzensur, gegen Datenüberwachung und für das Recht, sich kostenlos Musik aus dem Netz herunter zu laden. In der politischen Farbenlehre sind die „Piraten“ jedenfalls schwer einzuordnen: Auch wenn sie sich als Bürgerbewegung verstehen, sind sie deshalb noch lange nicht links oder grün. Der breiten Bevölkerung jedenfalls sind sie suspekt: Das Volk mag keine Piraten, schon gar nicht, wenn sie sich ausgerechnet beim sensiblen Thema Kinderpornografie profilieren wollen. Tatsächlich geht es den Piraten um „Freiheit im Internet“ – doch was kann dieses Schlagwort sinnvollerweise bedeuten? Ist dieses Thema der jungen Wählergeneration heute wirklich so wichtig wie es in den 80er Jahren Frieden und Umweltschutz waren?
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: Freier Datenflus im Netz – das Internet als Gemeingut?
: Freier Datenflus im Netz – das Internet als Gemeingut? Deutschlandradio Kultur hat am Samstag in der Sendung Breitband erneut über Netzneutralität berichtet: Freier Datenflus im Netz – das Internet als Gemeingut?
Das Prinzip der so genannten Netzneutralität besagt, dass alle Inhalte des Internets gleichberechtigt druchgeleitet werden, dass Internetzugangsanbieter wie die Telekom keine Portale und Websiten sperren oder langsamer ausliefern dürfen. Vergangene Woche sprachen wir mit Barbara van Schewick, Professorin an der Stanford Universität über das – in Europa eher unbeachtete – Thema Netzneutralität. Sie betonte den kulturellen und wirtschaftlichen Gewinn, den unsere Gesellschaft durch das gleichberechtigte Internet hat. Das Prinzip des freien Datenflusses im Netz sieht Barbara van Schewick aber nun wie viele andere gefährdet. Denn sowohl in den USA als auch in Europa arbeiten Lobbyisten von Telekommunikationskonzernen bereits daran, dass kommerzielle Vorfahrtsregeln auf der Datenautobahn Realität werden. Muss die freie Fahrt für freie Daten ins Grundgesetz? Ist das Internet ein schützenswerter Bereich? Darüber reden wir mit dem Juristen Dr.Till Kreutzer von der Internetplattform irights.info.
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: Mitmachen: Drei-Stufen-Test bei ARD und ZDF
: Mitmachen: Drei-Stufen-Test bei ARD und ZDF Der Rundfunkänderungsstaatsvertrag ist ein kompliziertes Gebilde, was die Öffentlich-Rechtlichen Anstalten mehr oder weniger aus dem digitalen Zeitalter raus halten soll. Wer sich immer wunderte, warum die ARD oder das ZDF nicht mehr im Netz machen, die Videos in der Regel nur sieben Tage online stehen und ältere MP3s bei Radiosender nicht mehr verfügbar sind, hat beim Rundfunkänderungsstaatsvertrag die Lösung gefunden.
Das blöde ist, dass die Nutzer in der Debatte nie gefragt werden. Auf den üblichen Medienkongressen mit ihrer Meinungsbildung diskutieren Politiker mit Verlegern / Verbänden und dem Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk immer nur darüber, dass letztere weniger im Netz machen können dürfen. Das prägt die Debatte. Verbraucherschützer und Zuschauer und Zuhörer werden nicht gefragt. Dabei bezahlen wir den Laden und in der Regel wünscht man sich als Zuschauer und Zuhörer viel mehr.
Meine Kernwünsche für einen Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk im Netz sind z.B.:
Freie Lizenzen für freie Inhalte! Ich möchte möglichst viele Inhalte der Öffentlich-Rechtlichen unter Creative Commons Lizenzen veröffentlicht sehen, im Optimalfall auch Remix-fähig.
Offene Formate für freie Inhalte! Die Real-Player Technologie ist zum Glück weitgehend auf dem technologischen Friedhof, aber Flash wird gerne genutzt. Dabei muss ich aktiv auf die Mediatheken surfen, um mir Inhalte anzuschauen, wenn diese denn überhaupt online stehen. Die wenigsten Inhalte werden als Podcast veröffentlicht, sind herunterladbar und das auch noch in einem offenen Format. Das sollte man ändern, so dass man besser Orts- und Zeitunabhängig die Programme hören und sehen kann. Wieso soll ich mir viele Inhalte nicht im Zug oder im Park ohne Internetverbindung anschauen dürfen? Und warum kann ich nicht mehr Inhalte in meinem Blog einbinden?
Öffnet die Archive! In der Regel werden Inhalte nur sieben Tage online zur Verfügung gestellt. Wie die Zahl „7“ zustande kam, weiß ich nicht mehr. Die Verleger-Lobby hat sie mal in die Welt gesetzt, um klar das Öffentlich-Rechtliche Angebot zu beschränken. Das ist aber nicht im Interesse der Zuschauer und Zuhörer. Warum sollte man nicht noch nach sieben Tage einen Video-Clip oder eine Radiosendung hören dürfen? Also kippt die 7‑Tage Regelung und öffnet die Archive. Unser mitfinanziertes kulturelles Erbe sollte öffentlich zugänglich sein !
Der Sendebezug muss weg! Es gibt einen Sendungsbezug: Ins Netz sollen nur Sachen kommen, die über Radio und Fernsehen gesendet wurden. Das führt zu der absurden Situation, dass z.B. ein Korrespondent aus dem Iran nicht weitere Informationen, wie Video-Clips, einfach online stellen darf, die nicht zuvor im Fernsehen gesendet wurden.
Der Drei-Stufen-Test:
Im Moment laufen Konsultationsverfahren für den sogenannten Drei-Stufen-Test (Mehr dazu auch bei Telemedicus: Was ist eigentlich der Drei-Stufen-Test?). Verschiedene Angebote der ARD und des ZDF stehen auf dem Prüfstand. Normalerweise läuft dieses Verfahren so ab, dass sich nur die ganzen Verleger und ihre Lobbys mit juristischen Stellungnahmen in die Debatte einmischen. Das muss aber nicht so sein! Alle können daran teilnehmen und ihre Meinung und Wünsche artikulieren. Das ist zwar etwas kompliziert, weil es unterschiedliche Rundfunkräte als Empfänger der Stellungnahmen für unterschiedliche Angebote gibt. Aber man muss weder eine juristische Stellungnahme vorlegen, noch hoch-wissenschaftlich argumentieren. Mit einer Mail an die richtige Adresse, wo man seine Wünsche aus Nutzersicht artikuliert, ist man einfach dabei!
Ich hab mal die „Bundesangebote“ zusammen gesucht. Hier sind die momentan zur Diskussion stehenden Angebote der ARD und des ZDF, für die Konsultationen laufen. Man muss dabei beachten, dass die Frist für die ARD-Angebote schon am 29. Juli abläuft und die für das ZDF-Angebot erst am 24. August. Für die ganzen Konsultationen der Landesrundfunkanstalten hatte ich keine Zeit.
Und hier ist nun die Liste mit Kontakt-Mailadressen für die Stellungnahmen:
boerse.ARD.de -> hr-Rundfunkrat@hr-online.de
DasErste.de -> DST.DasErsteDe@brnet.de
eins-extra.de ->dst-einsextra@ndr.de
tagesschau.de -> dst-tagesschau@ndr.de
einsfestival.de und sportschau.de -> rundfunkrat@wdr.de
ARD.de und Einsplus.de -> dreistufentest@swr.de
KiKa.de und KI.KA.Text -> rundfunkrat@mdr.de
ARD Text, ARD Portal/iTV und EPG -> gremiengeschaeftsstelle@rbb-online.de
ZDF.de, 3sat.de, Phoenix.de -> Das ZDF bekommt keine Mailadresse, da darf man nur ein Kontaktformular nutzen.
Wäre doch gelacht, wenn man aus dem Netz nicht mehr Stellungnahmen bekommen könnte, als die wenigen, aber sehr einflussreichen Verleger-Lobbys und ihre Mitgliedsunternehmen zustande bekommen. Bei den Forderungen könnt Ihr Euch bei den von mir oben aufgestellten Punkten orientieren. Oder Ihr schreibt noch mehr Forderungen aus Nutzersicht in die Kommentare. Und ich ergänze die Liste gerne.
Nochmal die kurze Fassung: Mails schreiben an die richtigen Mailadressen und Eure Wünsche artikulieren, dass Ihr die Angebote länger im Netz haben wollt, dass Ihr sie auch herunterladen und remixen wollt. Weitere Wünsche könnt Ihr gerne ergänzen. Wer sich nur für das Angebot von Tagesschau.de interessiert, kann aber gerne nochmal an die anderen Adressen Mails schicken.
Macht mit!
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: HR2: Yo–ho und ne Buddel voll Bits
: HR2: Yo–ho und ne Buddel voll Bits Die Radiosendung HR2 „Der Tag“ hat gestern über „Yo–ho und ne Buddel voll Bits – die Piratenpartei nimmt Fahrt auf“ berichtet. Dabei geht es weniger um die Piratenpartei als der Titel vermuten lässt und mehr um Netzpolitik im Ganzen. Viele interessante Gesprächspartner kommen in der einstündigen Sendung vor. Spannende Sendung, die es als MP3 im Podcast gibt.
Der Angriff könnte die Parteienlandschaft verändern. Im Europaparlament sitzt die „Piratenpartei“ schon, jetzt wollen die digitalen Freibeuter auch in den Bundestag einziehen. Ihr erster Abgeordneter ist schon da, übergelaufen von der SPD. „Freiheit im Netz“ fordern die überwiegend jungen Parteimitglieder, kritisch beäugt von den mit dem Internet weniger vertrauten Älteren. Aber vielleicht werden die Piraten am Ende beweisen: die Jugend ist nicht so unpolitisch, wie oft behauptet, um sie als Wähler zu gewinnen, muss man nur die richtigen Ziele propagieren. Steht Deutschland vor einem Sechs-Parteien-System?
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: Das digitale Desaster der Gesundheitskarte
: Das digitale Desaster der Gesundheitskarte Am Samstag hat der Deutschlandfunk in der Sendung „Computer und Kommunikation“ zwei Beiträge der elektronischen Gesundheitskarte gewidmet:
Hin zum gläsernen Patienten? Was die elektronische Gesundheitskarte alles können soll. (MP3)
Ein kleines Stück Plastik sorgt für große Schwierigkeiten: Nach langer und kontroverser Diskussion, soll die elektronische Gesundheitskarte am 1. Oktober flächendeckend eingeführt werden. Doch wie ist die Karte genau aufgebaut, was kann sie alles leisten und was vor allem nicht?
Digitales Desaster. Problemchen und Probleme der elektronischen Gesundheitskarte. (MP3)
Zum 1. Oktober soll die elektronische Gesundheitskarte eingeführt werden. So der Plan der Regierung. Ob das stark umstrittene Modell dann wirklich kommt, bezweifeln Experten bereits. Peter Welchering im Gespräch mit Manfred Kloiber.
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: Archiviert: Radiointerviews mit Franziska Heine & Alvar Freude
: Archiviert: Radiointerviews mit Franziska Heine & Alvar Freude
Da in den Kommentaren die Frage aufkam, ob wir die Radioeins-Interviews mit Franziska Heine und Alvar Freude/Martina Krogmann nicht bei Netzpolitik.org archivieren können, habe ich mal beim RBB nachgefragt.Es ist, wie bereits vermutet wurde. Die RBB darf manche Beiträge aus rechtlichen Gründen nicht länger als 7 Tage im Internet anbieten. Ihr wisst schon, damit aus Rundfunkgebühren finanzierte Angebote nicht in Konkurrenz mit privatrechtlichen Programmen treten.
Ja, das ist ein ziemlich idiotische Regelung. Die gute Nachricht: Wir haben eine Freigabe für beide mp3-Clips bekommen! Vielen Dank an Radioeins und den RBB ‚)
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: SWR2: Über die Macht des Alternativ-Journalismus
: SWR2: Über die Macht des Alternativ-Journalismus Zum 30. Geburtstag der Taz hatte die SWR2-Sendung „kontext“ über die Vorläufer der (politischen) Blogs berichtet: „Presse-Frechheit! Über die Macht des Alternativ-Journalismus“. Davon gibt es noch eine MP3 im Podcast zu finden.
Heute vor 30 Jahren erschein zum ersten mal die TAZ Tageszeitung. Daneben gab es Hunderte Szeneblätter, Stadtmagazine: Die 70er Jahre waren die Hoch-Zeit des Alternativ-Journalismus. Wie hat diese Gegenöffentlichkeit die Gesellschaft verändert? Vieles von dem, was früher gut und alternativ war, gibt es heute in der Form nicht mehr. Auch weil das Gute von den etablierten Medien übernommen wurde. Journalisten heute profitieren von den Barrikadenstürmen der 70er Jahre, sie waren die Vorkämpfer für journalistische Freiheiten.
Ist auch noch etwas Sprung in die Jetzt-Zeit, wo die Deutsche Bahn Geschichte nochmal vorkommt.
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: Deutschlandfunk: Formen des Online-Protests
: Deutschlandfunk: Formen des Online-Protests Philip Banse hat für den Deutschlandfunk über „Formen des Online-Protests“ berichtet, was am 16. Februar gesendet wurde. Davon gibt es auch die MP3. Mit dabei sind u.a. netzpolitik.org, Foebud und Campact.
“Ich glaube nicht, dass sich viel mehr Menschen politisiert haben, nur weil das Internet da ist. Aber diejenigen, die politisch aktiv sind, haben durch das Internet ein Werkzeug bekommen, was politische Arbeit ungemein vereinfacht.”
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: Creative Commons beim Deutschlandfunk
: Creative Commons beim Deutschlandfunk Der Deutschlandfunk berichtete gestern über „Alles für lau? Nachwuchsmusiker setzen auf das Lizenzmodell „Creative Commons“.
Kloiber: Wesentlich, aber eigentlich im Urheberrecht, und deswegen gibt es das ja auch, ist, dass ein Künstler sicherstellen kann über diese rechtlichen Konstruktionen, dass er mit dem, was er da tut, eigentlich seinen Unterhalt bestreiten kann. Jetzt sagen Sie, dass basiert im Wesentlichen alles darauf, das das kostenlos ist. Welchen Sinn machen dann diese Regelungen?
Hoeren: Hinter dieser Creative Commons-Diskussion steckt ja eine größere Diskussion, nämlich die Unzufriedenheit vieler Kreativer mit dem Urheberrecht und vor allem auch mit dem Urheberrecht aus der Sicht der Verwerter. Viele Musiker erleben zum Beispiel, dass ihnen mit einem Vertrag alle Rechte weggenommen werden zu Gunsten der Verwerter, dass bestimmte Inhalte gar nicht mehr zur Verfügung gestellt werden, die lagern dann in Archiven von Sony und EMI und wie die Großen alle heißen. Wer Creative Commons wählt, möchte eben die Öffentlichkeit, er möchte gesehen werden, er möchte eine möglichst breite Streuung seiner Inhalte, allerdings auch unter einem Emblem, das sagt, ich behalte immer noch den Daumen so ein bisschen auf dem, was die Streuung angeht.
Die Deutsche Welle hatte am Donnerstag einen guten Artikel zum Thema: „Creative Commons: Neue Chancen für Geistiges Eigentum?“
Für viele sind die Lizenzverträge von Creative Commons, eine Möglichkeit selbst zu bestimmen, wie weit das Urheberrecht bei ihren Werken greift. Sich für „Open Access“ also für einen freien Zugang zu Kulturgütern auszusprechen, kann aber gleichzeitig auch als bewusstes Statement verstanden werden. Die Frage nach dem Schutz des geistigen Eigentums ist immer verbunden mit der Frage, wem dieses Eigentum nutzt und damit auch, wer davon profitiert. Nicht umsonst ist das wichtigste Kriterium die nicht-kommerzielle Nutzung, welche vor allem in Deutschland in fast allen Lizenzverträgen auftaucht. Vor Missbrauch kann Creative Commons nicht schützen, aber bestimmte Nutzungen werden gefördert, Rechte eingeräumt und die intellektuelle Gemeinschaft bereichert.
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: Bloggen in Afrika und im Nahen Osten
: Bloggen in Afrika und im Nahen Osten Die Futurezone berichtet immer noch über die Themen der re:publica’09 und hat heute einen Artikel zu „Bloggen in Afrika und im Nahen Osten“.
Welche Potenziale haben Blogs und neue Medien eigentlich abseits der westlichen Welt, etwa in Afrika und im Nahen Osten? Mit dieser Frage blickte die deutsche Bloggerkonferenz re:publica, die von 1. bis 3. April in Berlin über die Bühne ging, über ihren Tellerand hinaus auf Länder wie Kenia und Bahrain. „Das Internet ist ein globales Medium. Da kapselt man sich in seiner eigenen kleinen nationalen Sphäre natürlich nicht ab“, sagt Geraldine de Bastion. Sie arbeitete fünf Jahre für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit und beteiligt sich derzeit für die Berliner Agentur newthinking communications am Aufbau von Open-Source-Entwicklerkollektiven in Afrika, damit mehr Unternehmen in Afrika Open Source als Businessmodell nutzen.
Am heutigen Sonntag Abend gibt es eine ganze Sendung Ö1-Netzkulturmagazin „matrix“ um 22.30 Uhr in Radio Ö1 über die re:publica’09. Das kann man auch per Live-Stream in Deutschland hören.
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: Bausteln – Wenn Pflanzen twittern
: Bausteln – Wenn Pflanzen twittern Philip Steffan hat die Plattform Bausteln.de gestartet und auf der re:publica’09 einen Bausatz präsentiert, womit Pflanzen twittern können (wenn sie Wasser brauchen). Der Bausatz basiert auf dem Arduino-OpenHardware-Projekt.
bausteln.de will dir das Wissen und die Mittel an die Hand geben, um die Dingwelt um dich herum neu zu erfinden, umzubauen und mit Intelligenz anzureichern: Baustel die Maschinen, Roboter, Kunstwerke der Zukunft! Die Werkzeuge, Materialien und Baupläne hierfür demokratisieren sich, werden handlicher, verfügbarer, offener. Um anzufangen, braucht man keine mehrjährige technische Ausbildung mehr. Wer Spaß am Lego-Spielen oder Origami-Falten hat, bringt bereits alle Voraussetzungen mit, um zum Baustler zu werden.
Heute war Philip bei Breitband-Online im Deutschlandradio Kultur zu Besuch und davon gibt es hier die 8 MB große MP3.
Jeden ersten Montag im Monat gibt es jetzt auch den Bausteln-Montag.
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: Michael Rotert über Netz-Zensur
: Michael Rotert über Netz-Zensur Wolfgang Noelke hat ein Video-Interview mit Professor Michael Rotert zu den Netz-Zensur Plänen der Bundesregierung gemacht:
Deutschlands erste E‑Mail versendete der junge Informatiker im Jahr 1983. Somit ist Professor Michael Rotert einer der Internetpioniere und heute Vorstandsvorsitzender des, mehr als 400 Mitglieder starken Verbandes der deutschen Internetwirtschaft e.V. Von Prof. Rotert wollte ich wissen, ob die politischen Bestrebungen, Internetzensur einzuführen grundsätzlich kontraproduktiv sind. Zensur ist es gleich aus drei Gründen. Die Zensoren werden gegen Ende dieses Jahrzehnts von der Technik überholt, mit der These, dass Zensur langfristig unmöglich sein wird.
Dazu passt auch der Deutschlandfunk-beitrag von Wolfgang Noelke über „Filter-Störung – Internet-Experten befürchten Netzprobleme durch Filter für Kinder-Pornografie“
„Wenn ich solche Umleitungen mache mit dem ‚Telefonbuch’, dann kann ich das nur bedingt machen, denn dadurch wird zusätzlicher Verkehr auf das Netz aufgeladen. Es werden nicht mehr die ursprünglichen Wege genommen, sondern es müssen Umwege geschaffen werden, über die plötzlich alle Daten laufen. In Australien läuft im Moment eine Untersuchung: „wie viel Einträge kann man in solche Sperrlisten machen, bevor das Netz zusammenbricht?“ Und die Zahl, die ich da im Kopf hab, die liegt bei einigen Tausend, wo dann der normale Breitbanddurchsatz sich bereits auf fünfzig Prozent verringert. Sprich: Ein Benutzer, der eine 16 Megabit-Leitung von der Telekom hat, der hat dann hinterher nur noch einen 8000er- Anschluss, zahlt aber genauso viel, nur weil andere Provider sperren.“
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: Brauchen wir eine öffentlich-rechtliche Internetanstalt?
: Brauchen wir eine öffentlich-rechtliche Internetanstalt? Ich war gestern im Deutschlandradio Kultur zum Thema „Brauchen wir eine öffentlich-rechtliche Internetanstalt?“ zu hören. Das gesendete Gespräch war ein Zusammenschnitt eines aufgezeichneten Gespräches vom Vortag. Zu hören ist es in der Sendung Breitband, die komplett als MP3 im Netz zu finden ist (Ab Minute 5 geht es los):
Urheberrecht neu denken. Einen Solidarvertrag zwischen Kreativen und Gesellschaft einrichten. Das Konzept öffentlich-rechtlicher Medien ins digitale Zeitalter überführen. Remixing als Kulturtechnik etablieren. Den Autorenbegriff neu verhandeln. Große Thesen, doch bislang nur kleine Schritte zur Realisierung. In der letzte Woche sprachen wir mit Volker Grassmuck über ein mögliches Finanzierungsmodell – die Kulturflatrate. In der kommenden Sendung fragen wir nach der Notwendigkeit öffentlich-rechtlicher Strukturen für digitale Inhalte. Markus Beckedahl stellte 2008 in der de:bug zehn Forderungen für eine zeitgemäße Netzpolitik auf, darunter jene nach einer öffentlich-rechtlichen Förderung digitaler communities, die ein öffentliches Interesse wahrnehmen. Wie kann man dieses öffentliche Interesse im Internet definieren? Welche Inhalte, welche Medien sollten unter eine öffentlich-rechtliche Förderung fallen?
Die Einleitung ist meiner Meinung nach etwas komisch gewesen. Weder fordere ich ein verstaatlichtes Internet, noch eine öffentlich-rechtliche Internetanstalt. Und gleichzeitig geht es nicht unbedingt um Geistiges Eigentum. Zwischendurch springt das Interview mal und eine Antwort kommt rein, die mir zur Kulturflatrate gestellt wurde, was aber nicht Teil des gesendeten Interviews ist.
Das Thema ist etwas komplexer als es in wenigen Minuten diskutiert werden kann. Aber trotzdem hoffe ich, dass es etwas dazu beitragen können, Medienförderung im digitalen Zeitalter neu zu denken.
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: Belauscht, Bespitzelt, Abgeschnorchelt
: Belauscht, Bespitzelt, Abgeschnorchelt Mittwoch gab es wieder ein Chaosradio auf Fritz und Thema war diesmal „Datenschutz für Arbeitnehmer – Belauscht, Bespitzelt, Abgeschnorchelt?
In den letzten Monaten ist ein Thema wieder oft in den Medien aufgetaucht: die Überwachung und Ausspionierung von Arbeitnehmern. Die Skandale um Lidl, Edeka, Rewe oder Burger King sind längst keine bedauerlichen Einzelfälle mehr, sondern Zeichen einer um sich greifenden Fehlentwicklung. Denn bisher gibt es keine spezifischen Regelungen für den Datenschutz bei Arbeitnehmern, die den Umgang mit persönlichen Daten im Arbeitsverhältnis eindeutig klarstellen. Zwar hat die Bundesregierung solche Regelungen im Koalitionsvertrag versprochen, passiert ist aber in puncto Rechtsklarheit für Beschäftigte nichts.
Das Ausspionieren der Belegschaften geht also munter weiter: Da werden Gentests von Bewerbern gefordert – natürlich ganz „freiwillig“ –, heimliche Videokameras nach Gutdünken gegen Mitarbeiter eingesetzt, das Surfverhalten mitprotokolliert usw. Der Mitarbeiterdatenschutz ist also diesmal Thema des Chaosradio: Wie werden Arbeitnehmer heute überwacht? Und wie sollen künftige gesetzliche Regelungen aussehen? Auch Eure Geschichten aus dem überwachten Arbeitsalltag wollen wir hören!
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: Breitband über die Kulturflatrate
: Breitband über die Kulturflatrate Die Deutschlandradio-Kultur Sendung Breitband hat heute Volker Grassmuck zu Besuch gehabt, um über die Kulturflatrate zu diskutieren: Die Kulturflatrate als letzter Ausweg für Musikindustrie und Kreativwirtschaft?
Rund um die sogenannte „Kulturflatrate“ gibt es seit ca. 8 Jahren Diskussionsstoff. Befürworter sehen in der monatlichen Gebühr die Möglichkeit, den Tausch urheberrechtlich geschützter Inhalte im Netz zu legalisieren. Volker Grassmuck plädiert für ein einen neuen Solidarvertrag zwischen Gesellschaft und Kreativen, der trotz frei verfügbarer Inhalte den Urhebern ihren Anteil sichert.
Da ich diese Woche wohl nach Monaten loser Planung endlich mal dazu komme, mich länger für einen Netzpolitik-Podcast mit Volker Grassmuck über die Kulturflatrate zu unterhalten, könnt Ihr gerne in den Kommentaren Fragen und Kommentare dazu posten, die ich dann im Gespräch aufnehme.
