Radio
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: Deutschlandradio über Deep Packet Inspection
: Deutschlandradio über Deep Packet Inspection Das Deutschlandradio hat in der immer wieder hörenswerten Sendung „Breitband“ heute einen Beitrag zu Deep Packet Inspection gemacht. Dazu haben sie mich interviewt, aber auch einen schönen fiktiven Werbetext für einen Internet-Provider der Zukunft mit DPI-Neusprech vorangestellt.
Hier ist die MP3-Datei.
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: Radio: Aufstand gegen Big Brother
: Radio: Aufstand gegen Big Brother Der Zündfunk auf Bayern2 hat vergangene Woche die Bewegung für digitale Bürgerrechte portraitiert: Aufstand gegen Big Brother. Die einstündige Sendung gibt es jetzt als MP3 im Zündfunk-Podcast.
Sie protestieren mit kreativen Kampagnen gegen Internetzensur. Sie ziehen für den Datenschutz auf die Straße und vor Gericht. Und sie werden immer mehr. Auf den Spuren der digitalen Freiheitsbewegung.
Mit dabei sind CCC, Foebud, Piratenpartei, netzpolitik.org und einige mehr.
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: Deutschlandfunk: Bürger unter Generalverdacht?
: Deutschlandfunk: Bürger unter Generalverdacht? Die Deutschlandfunk-Sendung „Hintergrund“ hat heute am Vorabend der mündlichen Anhörung zur Vorratsdatenspeicherung vor dem Bundesverfassungsgericht über diese berichtet: Bürger unter Generalverdacht?
Die Proteste in der Bevölkerung mehren sich. Ihr Ziel: die Vorratsdatenspeicherung. Nun muss das Bundesverfassungsgericht entscheiden. Ironie der Geschichte: Die einstigen Gegner sitzen nun in der Regierung – und damit auf der Verteidigungsbank.
Das Transcript ist schon online, die MP3 jetzt auch.
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: Radio: Die „fünfte Gewalt“
: Radio: Die „fünfte Gewalt“ Deutschlandradio Kultur hat über „Die „fünfte Gewalt“ – Eine kurze Geschichte des Lobbyismus in Deutschland“ berichtet:
Fachleute schätzen die Zahl professioneller Lobbyisten allein in Berlin auf 5000, Tendenz steigend. In den 70er-Jahren waren es in Bonn gerade mal 600. Sie agieren in den Grauzonen der Politik und versuchen, Einfluss zu nehmen auf Gesetze und Regierungsentscheidungen.
Davon gibt es irgendwie nur das Transcript aber keine MP3. Wer letztere findet, kann das gerne in den Kommentaren ergänzen.
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: Wikileaks – das demokratischste Medium des Internet?
: Wikileaks – das demokratischste Medium des Internet? Die Deutschlandradio Kultur – Sendung „Breitband“ hat heute über „Wikileaks – das demokratischste Medium des Internet?“ berichtet.
Selbstbewusst sind sie, die Macher der Whistleblower-Plattform Wikileaks.org, die behaupten, Wikileaks sei das „demokratischste Medium, das sich seit der Gründung des Internet gebildet hat.“ Wir hatten das Portal bereits im Juli 2008 portraitiert, dieser Tage dürfte es seinen dritten Geburtstag feiern und präsentiert der Netzöffentlichkeit besonders durchschlagkräftigen, eigentlich nicht für die Öffentlichkeit vorgesehene Informationen.[.…] Nach einer Kurzeinführung von Philip Banse fragen wir Markus Beckedahl vom Weblog Netzpolitik.org ob Portale wie Wikileaks die Transparenz in der politischen Kommunikation erhöhen, wo die Grenzen von Mißbrauchsgefahr liegen – und in wie weit geschlossene Kommunikationsräume (z.B. zwischen Politikern und Lobbyisten) in der digitalen Welt überhaupt weiterbestehen werden.
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: White-IT: Bündnis gegen Kinderpornographie
: White-IT: Bündnis gegen Kinderpornographie In Berlin ist heute das „White-IT – Bündnis gegen Kinderpornographie“ präsentiert worden. Dass ich dies bestenfalls für Symbolpolitik und eher als Förderverein der Netzzensur in Deutschland halte, hab ich heute Morgen schon WDR5 gesagt. Die MP3 findet sich online.
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: Löschen oder sperren? Kinderpornografie im Internet
: Löschen oder sperren? Kinderpornografie im Internet Gestern Abend kam bei NDR-Info ein 30-Minuten Feature: „Löschen oder sperren? Kinderpornografie im Internet“.
Im April haben fünf große Internet Provider einen Sperrlisten-Vertrag mit dem BKA unterzeichnet und sich damit verpflichtet, den Kampf gegen Kinderpornografie zu unterstützen. Familienministerin Ursula von der Leyen feierte das als großen Sieg, Kritiker werteten das Abkommen dagegen als potentiell schädlich und vermuteten Wahlkampf-Getöse hinter den guten Absichten. Inzwischen hat die FDP in den Koalitionsverhandlungen die Sperrlisten zur Chefsache gemacht und einen Aufschub erwirkt. Die Diskussion über Kinderpornografie im Internet ist aber keineswegs beendet, fast täglich liest man Meldungen über Pädophilenringe, die auf nationaler oder internationaler Ebene operieren. Es geht also darum, Kinder so gut wie möglich vor solchen Verbrechen zu schützen. Einen möglichen Lösungsweg geht seit zehn Jahren die Organisation INHOPE , ein internationales Netzwerk von Internet-Hotlines, die sich dafür einsetzen, einschlägiges Material aus dem Internet zu löschen.
Die MP3 zur Sendung steht für sieben Tage noch online.
(Danke an Marc)
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: Neue Zeiten – neues Urheberrecht?
: Neue Zeiten – neues Urheberrecht? Breitband-Online berichtete am Samstag in der Sendung über „Neue Zeiten – neues Urheberrecht?“.
Um von der Nutzung ihrer Werke im Internet durch Dritte zu profitieren, fordern die Verlagshäuser ein so genanntes Leistungsschutzrecht für Presseverlage. Dieser Vorschlag richtet sich, soweit verlautet ist, gegen Suchmaschinen wie google sowie gegen gewerbliche Nutzer, die Texte einfach von den Verlagsseiten kopieren und auf ihre eigene Seite stellen. Diese – die Suchmaschinen und die illegalen Kopierer – sollen dafür bezahlen. Nun gibt es Stimmen, die sagen, bevor man über das Leistungsschutzrecht diskutiert, soll man erst einmal das Urheberrecht dem aktuellen Stand der Dinge, sprich: dem digitalen Zeitalter, anpassen. Doch was hält das Urheberrecht derzeit eigentlich für uns bereit? Wie ist es überhaupt entstanden? Darüber reden wir mit Eberhard Ortland, Doktor der Philosophie an der Universität Hildesheim. Anschließend fragen wir den Juristen Till Kreutzer, wie ein zeitgemäßes Urheberrecht aussehen könnte. Kreutzer, Jahrgang 1971, hat dazu selbst ein Modell entworfen und im vergangenen Jahr veröffentlicht.
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: Creative Commons im Deutschlandradio
: Creative Commons im Deutschlandradio Gleich zweimal hat das Deutschlandradio in der vergangenen Woche über Creative Commons berichtet. Hier sind die beiden Beiträge:
Wie Creative Commons die Vermarktung von Musik verändert (MP3)
Der Jurist und Betreiber des netlabels id.eology, Volker Tripp, ist schon mehrfach in Breitband zu Gast gewesen – zuletzt bei der Sendung vom netaudiofestival in Berlin. Am vergangenen Montag war er zu Gast im Radiofeuilleton und netzmusik-Redakteur Martin Risel hat mit ihm darüber gesprochen, wie sich die Vermarktung von Musik durch Creative Commons verändert hat. Hier gibts das audio dazu:
Ohne Geld aus Überzeugung (MP3)
In der Musik hat uns die Frage schon häufig beschäftigt: Wie verdienen die Musiker mit CC-Musik ihr Geld? Und wir nehmen zur Kenntnis: die einen verdienen tatsächlich mit Merchandizing-Artikeln und Konzerten, die anderen glauben an eine Kultur des Gebens und wollen damit gar nichts verdienen. Ob das, was für die Musik gilt sich auch auf den Film übertragen lässt, werden wir in dieser Woche von John Weitzmann, dem juristischen Kopf von Creative Commons in Deutschland, erfahren. Anlässlich des digitalfilmcamps, einer Mikrokonferenz für open source- und creative commons geprägte Projekte der Filmschaffenden, soll diskutiert werden, wie neue Geschäftsmodelle für die CC-Filmbranche im online-Zeitalter aussehen könnten.
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: Gemein-Freiheit – Vorboten einer freien digitalen Kultur
: Gemein-Freiheit – Vorboten einer freien digitalen Kultur SWR2 Wissen berichtete heute über „Gemein-Freiheit – Vorboten einer freien digitalen Kultur“.
Zitieren, kopieren und collagieren – die Sprache des 21. Jahrhunderts ist digital. Texte, Musik, Bewegtbilder lassen sich in Sekundenbruchteilen körperlos rund um den Erdball schicken. Die binäre Information ist so flüchtig geworden wie der Gedanke selbst. Ort und Zeit spielen im virtuellen Gedanken- und Ideenaustausch keine Rolle. Ganz gleich, ob Kunst, Kultur oder Wissenschaft – im virtuellen globalen Netzwerk des Internet wird gemeinsam an einer neuen Kultur gebaut, mit neuen Regeln und Werten. Die Wissenschaft bietet mit „Open Access“ einen offenen Zugang zu ihrer Forschung. Und der Lizenzbaukasten „Creative Commons“ soll bisherige rechtliche nationale Schranken überbrücken und den Ideenaustausch im Netz rechtlich absichern und fördern. Denn die Vision einer freien digitalen Kultur rüttelt am Wertesystem, das sich auf den Buchdruck gründet und aus geistigen Werken besteht, die oft nur Einzelne besitzen. Sie verweist auf eine überlieferte Metapher: Die jeweils lebende Generation steht auf den „Schultern von Riesen“. Das heißt, alle Menschen schöpfen unentwegt aus dem kulturellen Erbe und arbeiten mit ihren Ideen und Werken daran weiter.
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: HR2-Kultur über Blogs und Twitter
: HR2-Kultur über Blogs und Twitter Die Radiosendung „hr2-kultur-Wissenswert“ hat am Dienstag über „Twittern und Bloggen“ berichtet und u.a. mich als Protagonisten verwendet, um der etwas älteren Zielgruppe Blogs und Twitter zu erklären.
Während der letzten zehn Jahre hat sich der traditionelle Journalismus gewandelt. Heute übernehmen immer mehr Menschen eine aktive Rolle im Berichten, Analysieren und Verbreiten von Nachrichten und Informationen. Hauptursache dafür ist das Internet, das spezielle Plattformen und Foren dafür bietet. In Weblogs kann jedermann Online-Tagebuch führen, Klatsch und Tratsch verbreiten, aber eben auch Informationen und kritische Analysen veröffentlichen. Die neueste Form des Bloggens nennt sich Twittern. Der Mikro-Blog bietet seinen Benutzern 140 Zeichen Platz, um eigene Textnachrichten zu veröffentlichen. Oftmals schneller als die traditionellen Medien „zwitschert“ auf diesem Weg so mancher aber auch mal die Unwahrheit.
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: Breitband: Offene Schnittstellen für die Demokratie
: Breitband: Offene Schnittstellen für die Demokratie Die Deutschlandradio Kultur Sendung Breitband hat am Samstag über Offene Schnittstellen für die Demokratie berichtet: Besprechung – APIs für die Politik.
Am Anfang der Sendung ging es um Digitale Demokratie ganz allgemein. Jetzt geht´s ganz konkret darum, wie Bürger mit ihren Steuergeldern bezahlte Daten abgreifen und nutzen können. Dazu muss man jedoch wissen, was eine API ist. Thomas Reintjes erklärt die Technik am Beispiel der USA. Danach haben wir mit Gregor Hackmack, dem Mitbegründer von Abgeordnetenwatch.de, darüber gesprochen, welche Daten staatliche Stellen in Deutschland erheben und was man mit diesem Material anfangen kann. Außerdem hat er uns erklärt, was das Informationsfreiheitsgesetz bedeutet: Jeder kann zu staatlicher Einrichtung hingehen und Daten erfragen. Trotzdem tun sich die Deutschen damit schwer.
Passend dazu ist mein Kommentar aus der vergangenen Woche: Bundestag.de: Öffnet unsere Daten.
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: Heute Live im Netz: Bundesradio
: Heute Live im Netz: Bundesradio Zwischen 15:30 und 20:30 Uhr läuft im Netz das alternative Bundesradio-Wahlstudio. Philip Banse und Tim Pritlove moderieren die Sendung und dahinter stecken eine Menge Menschen, die Spass und Lust auf ein reines Internetformat zur Bundestagswahl haben.
Darum gehts:
Wir blicken zurück auf den Wahlkampf im Web, schalten in ein Wahllokal und auf Wahlparties der Parteien. Im Studio diskutieren wir mit Bloggern, Politikern und Wissenschaftlern: Wie ist das Abschneiden der Piratenpartei zu beurteilen? Was bedeutet das Wahlergebnis für Themen wie Urheberrecht, Überwachung und Netzneutralität? Wie lässt sich mit Hilfe des Netzes politische Willensbildung organieren – jenseits der Parteien? Wie lassen sich Regeln finden für eine globale Internet-Gesellschaft – jenseits der Nationalstaaten?
Ich bin wohl zwischen 18:15 – 18:50 Uhr eingeplant, um die ersten Wahlergebnisse zu kommentieren und einen Ausblick zu geben, welche Netzpolitik wir in welcher Konsetallation in den nächsten vier Jahren zu erwarten haben.
Das Bundesradio-Wahlstudio kann man wahlweise als Audio- oder Video-Stream anschauen. Dazu gibt es einen IRC-Chat. Man kann auch ins Betahaus kommen und live zuschauen. Da gibts auch Internet.
(Da ich nach dem Bundesradio noch rüber zur ZDF-Sendung „Wahl im Web“ fahre und dort die letzten vier Jahre Bürgerrechtsabbau im Netz kommentiere, komme ich hier erstmal nicht zum bloggen. Wer aktuelle Nachrichten zur Wahl verfolgen will, ist daher besser mit dem Netzpolitik-Twitter-Kanal bedient.)
Beim Bundesradio gibt es auf jeden Fall eine Lange Liste an Gästen:
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: Wer sollte die digitale Bibliothek kontrollieren?
: Wer sollte die digitale Bibliothek kontrollieren? Andere Aspekte der Diskussion um Google-Books hat in den USA NPR gesendet: Who Should Control The Virtual Library? In einem rund 30 Minuten Streitgespräch diskutierten Fred Von Lohmann von der Electronic Frontier Foundation und Daphne Keller von Google über Monopole und die Privatsphäre der Leser.
Google stands to be the single repository for millions of the world’s books. Advocates applaud the organization and the access a digital library can afford. But critics worry about monopoly and profit motives, and what it means for readers’ privacy.
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: Kopieren und kopieren lassen – Neue Wege im Urheberrecht
: Kopieren und kopieren lassen – Neue Wege im Urheberrecht Gestern war John Weitzmann von Creative Commons Deutschland zu Gast im Deutschlandradio Kultur und hat über „Kopieren und kopieren lassen – Neue Wege im Urheberrecht“ geredet.
Die Organisation „Creative Commons“ bietet für Künstler alternative Lizenzmodelle an. So können Musiker ihre Stücke für die private Nutzung komplett freigeben und nur die kommerzielle Verwertung verbieten, erklärt John Hendrik Weizmann von Creativ Commons.
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: Deutschlandfunk über Wahlkampf im Netz
: Deutschlandfunk über Wahlkampf im Netz Der Deutschlandfunk hat heute in der Sendung „Hintergrund“ über „Von Facebook bis Twitter – Wie die Parteien im Bundestagswahlkampf auf das Internet setzen“ berichtet.
Alle Parteien setzen im Internet auf Wählermobilisierung. Von Twitter bis Youtube, von Facebook bis Myspace – beliebt sind alle möglichen Kommunikationswege im Netz.
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: Big Brother 2.0 – Sind wir auf dem Weg in den Überwachungsstaat?
: Big Brother 2.0 – Sind wir auf dem Weg in den Überwachungsstaat? Deutschlandradio Kultur sendete heute eine Gespräch mit Ilija Trojanow, Jan-Hinrik Schmidt und Claus Leggewie über „Big Brother 2.0 – Sind wir auf dem Weg in den Überwachungsstaat?“
Der Schriftsteller Ilija Trojanow und seine Co-Autorin Julie Zeh warnen in ihrem Pamphlet „Angriff auf die Freiheit“ vor der Datensammel-Wut von Staat und Wirtschaft. Und der Medienwissenschaftler Jan-Hinrik Schmidt setzt sich mit dem Buch „Was würde Google tun?“ von Jeff Jarvis auseinander.
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: Von Redenschreibern, Beratern und Denkfabriken
: Von Redenschreibern, Beratern und Denkfabriken Der Deutschlandfunk hat in der Sendung „Hintergrund“ über „Ghostwriter der Politik – Von Redenschreibern, Beratern und Denkfabriken“ berichtet:
Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ließ einen Gesetzentwurf von einer Anwaltskanzlei fertigen. Die Kritik kam prompt und stieß eine Debatte darüber an, wie sehr externe Berater und Redenschreiber die deutsche Politik beeinflussen. Dabei sind die Fremddenker normaler Bestandteil des Politbetriebs.
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: Musiker proben den Aufstand: Wie sieht eine Alternative zur GEMA aus?
: Musiker proben den Aufstand: Wie sieht eine Alternative zur GEMA aus? Die Sendung „Breitband“ auf Deutschlandradio Kultur hat am vergangenen Samstag über die GEMA-Problematik bei der Nutzung von Creative Commons Lizenzen berichtet. Wir bemühen uns bei Creative Commons Deutschland seit langem um einen Dialog mit der GEMA und eine Klärung, wie Künstler die Nutzung von Creative Commons Lizenzen mit einer GEMA-Mitgliedschaft vereinbaren können. Leider bisher nicht so erfolgreich, wie in anderen Ländern. Hier ist der Breitband-Beitrag: Musiker proben den Aufstand: Wie sieht eine Alternative zur GEMA aus?
Verwertungsgesellschaften wie die GEMA scheinen den Anschluss an das Zeitalter der digitalen Reproduzierbarkeit verloren zu haben. Als „Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte vertritt sie diejenigen Komponisten, Textdichter und Verleger von Musikwerken die in ihr Mitglied sind.“ (wikipedia). Doch für viele Musikschaffende ist diese Interessenvertretung nur noch unbefriedigend. Der Künstler kann für seine Werke keine alternativen Lizenzen vergeben. So untersagt es die GEMA beispielsweise ihren Mitgliedern, Creative Commons oder freie Lizenzen zu verwenden: “Ein Mitglied der GEMA hat seine Nutzungsrechte alleine der GEMA übertragen und kann daher erst nach Kündigung des Berechtigungsvertrages mit der GEMA seine Rechte Creative Commons zur Verfügung stellen. Einzelne Musikstücke können nicht von der GEMA-Verwertung ausgeschlossen werden. Es gilt das “ Alles oder Nichts Prinzip“. Grund genug nachzufragen, wie eine neue Verwertungsgesellschaft aussehen müsste, in der die CC-Lizenzen miteingeschlossen werden. Oder ist die GEMA überhaupt noch reformierbar? Wir sprachen mit Volker Tripp – Jurist und Betreiber des netlabels ideology.
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: Der dradio-Recorder im Beta-Test
: Der dradio-Recorder im Beta-Test Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur haben vor einem Monat einen kostenlosen Radiorecorder vorgestellt. Dieser läuft derzeit im Beta-Test und sucht noch Feedback. Bisher ist nur eine windows-Version verfügbar, aber Mac- und Linux-Versionen sind angekündigt. Der Recorder soll zwar an die Bedürfnisse der dradio-Hörer angepasst sein (Was immer das heißen mag), aber soll gleichzeitig auch über 5000 andere Radiosender mitschneiden können.
Mehr zur Software und dem Beta-test gibt es auf der dradio-Webseite: Sendungen mitschneiden und hören, wenn Sie Zeit haben.
Wer zu spät einschaltet, verpasst das Beste. Das galt früher. Mittlerweile bietet dradio-online mit Podcasts und Audio-on-Demand vielfältige Möglichkeiten, Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur zeitsouverän zu nutzen. Dieses Angebot wird nun durch ein Multi-Talent vervollständigt: Der dradio-Recorder ist noch im Beta-Stadium, also im Entwicklungsstadium.
Er spielt die Live-Streams der beiden Programme zuverlässig ab, zeichnet Radiosendungen sofort oder zeitversetzt auf oder zeichnet eine Sendung auf, während Sie den Live-Stream einer anderen Radio-Station hören. Aber der Recorder leidet auch noch an kleineren Kinderkrankheiten.