Deutschlandfunk: Bürger unter Generalverdacht?

Die Deutschlandfunk-Sendung „Hintergrund“ hat heute am Vorabend der mündlichen Anhörung zur Vorratsdatenspeicherung vor dem Bundesverfassungsgericht über diese berichtet: Bürger unter Generalverdacht?

Die Proteste in der Bevölkerung mehren sich. Ihr Ziel: die Vorratsdatenspeicherung. Nun muss das Bundesverfassungsgericht entscheiden. Ironie der Geschichte: Die einstigen Gegner sitzen nun in der Regierung – und damit auf der Verteidigungsbank.

Das Transcript ist schon online, die MP3 jetzt auch.

Du möchtest mehr kritische Berichterstattung?

Unsere Arbeit bei netzpolitik.org wird fast ausschließlich durch freiwillige Spenden unserer Leserinnen und Leser finanziert. Das ermöglicht uns mit einer Redaktion von derzeit 15 Menschen viele wichtige Themen und Debatten einer digitalen Gesellschaft journalistisch zu bearbeiten. Mit Deiner Unterstützung können wir noch mehr aufklären, viel öfter investigativ recherchieren, mehr Hintergründe liefern - und noch stärker digitale Grundrechte verteidigen!

 

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

8 Ergänzungen

  1. „… Interesse an den Daten haben auch andere als die Ermittler. Insbesondere die Musikindustrie. Gar zu gern – so schreiben Unternehmen offen an das Verfassungsgericht – würde man mithilfe der Vorratsdaten gegen Nutzer illegaler Tauschbörsen vorgehen…“

    … wird doch schon längst gemacht!!!
    Da werden bestimmte Files mit Absicht ins Netzwerk gebracht und mittels Software automatisch überwacht – und jeder der die Audio, Video oder Software auch nur anfasst wird geloggt und kann sich von einem automatisiertem Schreiben von Anwälten, die zu wenig Geld verdienen, gefasst machen.

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.