Kultur

Der dradio-Recorder im Beta-Test

Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur haben vor einem Monat einen kostenlosen Radiorecorder vorgestellt. Dieser läuft derzeit im Beta-Test und sucht noch Feedback. Bisher ist nur eine windows-Version verfügbar, aber Mac- und Linux-Versionen sind angekündigt. Der Recorder soll zwar an die Bedürfnisse der dradio-Hörer angepasst sein (Was immer das heißen mag), aber soll gleichzeitig auch über 5000 andere Radiosender mitschneiden können.

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Mehr zur Software und dem Beta-test gibt es auf der dradio-Webseite: Sendungen mitschneiden und hören, wenn Sie Zeit haben.

Wer zu spät einschaltet, verpasst das Beste. Das galt früher. Mittlerweile bietet dradio-online mit Podcasts und Audio-on-Demand vielfältige Möglichkeiten, Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur zeitsouverän zu nutzen. Dieses Angebot wird nun durch ein Multi-Talent vervollständigt: Der dradio-Recorder ist noch im Beta-Stadium, also im Entwicklungsstadium.
Er spielt die Live-Streams der beiden Programme zuverlässig ab, zeichnet Radiosendungen sofort oder zeitversetzt auf oder zeichnet eine Sendung auf, während Sie den Live-Stream einer anderen Radio-Station hören. Aber der Recorder leidet auch noch an kleineren Kinderkrankheiten.

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7 Kommentare
  1. unter Linux geht das für Freunde der Shell schon ziemlich einfach. Die DLF-Streams sind einfach Mp3 / Ogg über Http, also mit wget mitzuschneiden. Andere Streamformate wie mms / realmedia lassen sich mit mplayer -dumpstream -dumpfile mitschneiden.

    Beispiel für den ogg-Stream des DLF:
    echo ‚wget -O „Deutschlandfunk – Das war der Tag.ogg“ http://dradio-ogg.t-bn.de/dlf_high.ogg & sleep 60m && kill $!‘ | at 23:00

    (kann man natürlich als Skript bequem handhabbar machen, bei Bedarf lade ich mal irgendwo meins hoch)

    Das gibt’s sicher auch irgendwo mit ’ner hübschen gui

  2. Nett finde ich bei den Funktionen auch die Möglichkeit, dass sich der PC nach einer Aufnahme selbst abschaltet oder aus dem Ruhemodus aufwacht, um eine Aufnahme zu starten. Letzteres funktioniert leider noch nicht, ebenso scheint die Aufnahme von wav-Dateien Schwierigkeiten zu bereiten.
    Doch genug der Kritik, was mich viel mehr interessiert ist:

    Wo speichert der Recorder die Aufnahmen?

    Für sachdienliche Hinweise wäre ich überaus dankbar.

  3. Ein Hinweis bei der Installation (unter Windows) fehlt, dass der Virenscanner (hier: Panda) zeitweise ausgeschaltet werden muss. Mein Virenscanner störte den Installationsprozess. Jetzt geht überhaupt nichts mehr. Auch nach Neuinstallation der vorherigen dradio-recorder-Version. Bei der Öffnung des Programms verharrt das sich stufenweise aufbauende Balkendiagramm immer auf einer bestimmten Stufe; auch nach Neustart. Nichts geht mehr!
    Ein Aufräumen der registry mit einem speziellen Programm hilft auch nicht. Eine Neuinstallation von Windows XP wäre nötig, um den dradio-recorder erneut installieren zu können. Oder ein Experte müsste die registry meines PCs aufräumen. Dabei war ich bisher ein dradio-recorder-Poweruser…

  4. programmiertes aufnehmen funktioniert mit dem dradio recorder nicht. beispielsweise bei der „langen nacht“ schaltet er sich jedes mal nach einer sekunde ab.
    markus

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