SWR2: Über die Macht des Alternativ-Journalismus

Zum 30. Geburtstag der Taz hatte die SWR2-Sendung „kontext“ über die Vorläufer der (politischen) Blogs berichtet: „Presse-Frechheit! Über die Macht des Alternativ-Journalismus“. Davon gibt es noch eine MP3 im Podcast zu finden.

Heute vor 30 Jahren erschein zum ersten mal die TAZ Tageszeitung. Daneben gab es Hunderte Szeneblätter, Stadtmagazine: Die 70er Jahre waren die Hoch-Zeit des Alternativ-Journalismus. Wie hat diese Gegenöffentlichkeit die Gesellschaft verändert? Vieles von dem, was früher gut und alternativ war, gibt es heute in der Form nicht mehr. Auch weil das Gute von den etablierten Medien übernommen wurde. Journalisten heute profitieren von den Barrikadenstürmen der 70er Jahre, sie waren die Vorkämpfer für journalistische Freiheiten.

Ist auch noch etwas Sprung in die Jetzt-Zeit, wo die Deutsche Bahn Geschichte nochmal vorkommt.

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3 Ergänzungen

  1. Etwas länger her:

    Jedesmal aber, wenn die Technik ein neues Mittel zur Reproduktion von Meinungsäußerungen erfunden hat, fährt den reaktionären Stieseln ein Schreck ins Gebein. Und jedesmal fallen auch prompt die sogenannten Fortschrittsparteien auf diesen Schreck herein. »Man kann doch aber nicht jeden Film . . . « Genau, genau so hat einst die fromme Geistlichkeit gesprochen, als die Buchdruckerkunst aufkam und jedes Buch das Imprimatur [214] des Erzbischofs oder seines Landesherrn tragen mußte; damals druckte man nur mit allerhöchster Erlaubnis. Es hat lange gedauert, bis sich die Literatur aus diesen Fesseln befreit hat.

    Kurt Tucholsky, 1931

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