Gesichtserkennung
Mit Gesichtserkennung lassen sich Menschen identifizieren. Wird Gesichtserkennung gemeinsam mit Videoüberwachung eingesetzt, wird das eigene Antlitz zum Nummernschild.
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Gesichtserkennung: Datenschutz-Verfahren gegen PimEyes und Clearview
Jedes Gesicht, das im Internet zu sehen ist, könnte von Firmen wie PimEyes oder Clearview gespeichert und ausgewertet werden. Gesichtserkennung: Datenschutz-Verfahren gegen PimEyes und Clearview PimEyes und Clearview AI sind Unternehmen, die ungefragt Millionen von Gesichtsbilder aus dem Internet speichern, auswerten und katalogisieren, um daraus Überwachungssysteme zu bauen. Datenschützer gehen nun gegen die Firmen vor.
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Im eID-Gesetz versteckt: Mal eben die Zentralisierung biometrischer Daten durchwinken
Die Bundesregierung plant zentrale Gesichtsdatenbanken. Im eID-Gesetz versteckt: Mal eben die Zentralisierung biometrischer Daten durchwinken Biometrische Fotos sind in Deutschland zum Standard geworden, weil es der Gesetzgeber so wollte. Das Versprechen, diese biometrischen Daten auf dem Chip in den Ausweisdokumenten und nur dezentral zu speichern, will die Regierungskoalition nun kassieren. Ein Kommentar.
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Proteste in Russland: Gesicht erkannt, verfolgt und festgenommen
Die Polizei in Moskau überwacht und verfolgt Demonstrierende jetzt noch stärker (Bild von 2019). Proteste in Russland: Gesicht erkannt, verfolgt und festgenommen Die russische Polizei greift auf ein dichtes Netz aus Überwachungskameras zurück, um Protestierende zu identifizieren, bis zu ihrer Wohnung zu verfolgen und dort festzunehmen. Eine russische Menschenrechtsorganisation berichtet von über 50 solcher Festnahmen nach Nawalny-Protesten.
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Kinder vs. Video-App: TikTok steht vor Milliardenklage
Tut TikTok genug, um Kinder auf der Plattform zu schützen? Kinder vs. Video-App: TikTok steht vor Milliardenklage Die frühere englische Jugendbeauftragte Anne Longfield verklagt TikTok im Namen aller Kinder, die die App in Großbritannien und der EU nutzen. Das Unternehmen soll unerlaubt ihre Daten gesammelt haben. Bei Erfolg droht TikTok eine Entschädigungssumme in Rekordhöhe.
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AlgorithmWatch: Widerspruch mit ein paar Klicks
Automatisierte Entscheidungen sind häufig intransparent für die Betroffenen (Symbolbild). AlgorithmWatch: Widerspruch mit ein paar Klicks Dass automatisierte Entscheidungen zu Problemen führen, ist mittlerweile bekannt. Für die Betroffenen gibt es oft keine Möglichkeit, sich zu beschweren. Die Plattform Unding will jetzt dafür sorgen, dass Stimmen zu Negativbeispielen an den richtigen Stellen gehört werden.
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Clearview AI: Der lange Weg zu den eigenen Datenschutzrechten
Clearview AI hat eine Gesichtsdatenbank mit über 3 Milliarden Bildern aus sozialen Netzwerken. (Symbolbild) Clearview AI: Der lange Weg zu den eigenen Datenschutzrechten Clearview AI funktioniert wie eine Suchmaschine für Gesichter: Strafverfolgungsbehörden aus mehreren Ländern nutzten die Software, um Personen zu identifizieren. Wir haben mit Matthias Marx gesprochen, der sich in der Gesichter-Datenbank wiederfand und die Datenschutzaufsicht eingeschaltet hat.
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Predictive Policing und Gesichtserkennung: Wer haftet künftig bei unzulässigen Grundrechtseingriffen?
Protest gegen Videoüberwachung am Bahnhof Südkreuz in Berlin am 27. November 2017. Predictive Policing und Gesichtserkennung: Wer haftet künftig bei unzulässigen Grundrechtseingriffen? Wenn die Polizei Biometrie- oder Prognosesoftware einsetzt, müssen haftungsrechtliche Fragestellungen diskutiert werden. Das fordert Gastautor Florian Krahmer und erklärt, welche Schwachstellen es gibt und warum Skepsis gegenüber der erwünschten Wirkung von polizeilich genutzten Predictive-Policing-Programmen angebracht ist.
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Künstliche Intelligenz erweitert Videotechnik: Die urbane Überwachung
Videoanlage auf dem Platz der deutschen Einheit in Wiesbaden. Künstliche Intelligenz erweitert Videotechnik: Die urbane Überwachung Ursprünglich zur Verkehrsbeobachtung gedacht, haben Überwachungskameras in immer mehr Bereichen Einzug gehalten. Mittlerweile können sie mehr als nur Bilder aufzeichnen: Verhaltens- und Gesichtserkennung wecken Begehrlichkeiten.
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Bahnhof Berlin Südkreuz: Seehofer will wieder mit Videoüberwachung experimentieren
Bundesregierung und Bahn treiben den Ausbau der Videoüberwachung an Bahnhöfen voran. (Symbolbild) Bahnhof Berlin Südkreuz: Seehofer will wieder mit Videoüberwachung experimentieren Die Deutsche Bahn investiert im großen Stil in den Ausbau der Überwachung von Bahnhöfen. Bundesweit sollen tausende neue Kameras installiert werden. Das Berliner Südkreuz soll als „Sicherheitsbahnhof“ erneut zum Labor für neue Technologien werden.
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Biometrie-Studie: Mundschutz hilft nicht mehr gegen Gesichtserkennung
Zu Beginn der Pandemie erschwerte ein Mundschutz die Gesichtserkennung erheblich. Diese Zeiten sind jetzt vorbei. (Symbolbild) Biometrie-Studie: Mundschutz hilft nicht mehr gegen Gesichtserkennung Die Entwickler von biometrischer Gesichtserkennung haben ihre Software an die Pandemie angepasst. Während die Algorithmen im Sommer noch große Schwierigkeiten mit maskierten Gesichtern hatten, sieht es fünf Monate später ganz anders aus, zeigt eine neue Untersuchung.
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Algorithmische Überwachung: EU entwickelt Abhörplattform mit Sprachanalyse und Gesichtserkennung
Herkömmliche Verfahren zur Erkennung von Personen anhand ihrer Sprache hätten sich als wenig erfolgreich erwiesen. Selbst die beste Technologie produziere zu viele Fehlalarme. Algorithmische Überwachung: EU entwickelt Abhörplattform mit Sprachanalyse und Gesichtserkennung Polizeibehörden in der EU sollen ein mächtiges Überwachungsinstrument erhalten. Das System soll Personen in Telefongesprächen anhand der Stimme erkennen. Es nutzt aber auch Spuren, die Verdächtige im öffentlichen Raum oder dem Internet hinterlassen.
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Gesichtserkennung: Kampagne für ein dauerhaftes europaweites Verbot
Anonymität im öffentlichen Raum könnte der Vergangenheit angehören, sollte sich automatisierte Gesichtserkennung weitflächig durchsetzen. (Symbolbild) Gesichtserkennung: Kampagne für ein dauerhaftes europaweites Verbot Automatisierte Gesichtserkennung in öffentlichen Räumen, in Schulen oder auf Flughäfen gehört verboten: Das ist die Forderung einer heute europaweit gestarteten Kampagne mitsamt einer Petition. Bei den biometrischen Erkennungsverfahren sei heute noch nicht abzusehen, welche gesellschaftlichen Langzeitfolgen sie haben werden.
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Exporte: Amnesty International fordert scharfe Kontrolle von Überwachungstechnologien
Sogenannte Dual-Use-Güter lassen sich militärisch und zivil einsetzen. (Symbolbild) Exporte: Amnesty International fordert scharfe Kontrolle von Überwachungstechnologien Europäische Unternehmen profitieren vom Überwachungsstaat in China. Ein Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International zeigt, warum die EU den Export von Überwachungstechnik stark reglementieren muss.
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Österreich: Polizei nutzt Gesichtserkennung für Demonstrationen
Das von Rechtsextremisten angegriffene Ernst-Kirchweger-Haus in Wien. Österreich: Polizei nutzt Gesichtserkennung für Demonstrationen Der polizeiliche Lichtbildvergleich in Österreich und Deutschland stammt von der Firma Cognitech aus Dresden. In beiden Ländern wurde die Technik in Ermittlungen nach politischen Versammlungen genutzt. Die EU will Abfragen von Gesichtsbildern zukünftig in allen Mitgliedstaaten ermöglichen.
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Privatsphäre: Portland verbietet Videoüberwachung mit Gesichtserkennung
Die Abgeordnete Jo Ann Hardesty, links im Bild, war die treibende Kraft hinter dem Verbot von Gesichtserkennung. Privatsphäre: Portland verbietet Videoüberwachung mit Gesichtserkennung Immer mehr US-Städte verbieten Videoüberwachung mit Gesichtserkennung. Nun untersagt mit Portland erstmals eine große Stadt auch privaten Unternehmen die Nutzung dieser umstrittenen Technik. Lokalpolitiker hoffen, damit eine Blaupause für den Rest des Landes geschaffen zu haben.
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Was vom Tage übrig blieb: Fieber messen, Gesichter erkennen und Daten lecken
Ein weiterer bewölkter Herbsthimmel über Berlin. Was vom Tage übrig blieb: Fieber messen, Gesichter erkennen und Daten lecken Deutschland hat nun eine Fieberkurve, Österreich eine Gesichtserkennungsanalyse und das Internet ein weiteres Datenleck. Die besten Reste des Tages.
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Gesichtserkennung: Clearview AI verweigert Zusammenarbeit mit deutscher Datenschutzaufsicht
Mehr als drei Milliarden Fotos soll Clearview gesammelt haben. (Symbolbild) Gesichtserkennung: Clearview AI verweigert Zusammenarbeit mit deutscher Datenschutzaufsicht Hamburgs Datenschutzbeauftragter wirft Clearview AI vor, auf Fragen zu seiner Gesichtserkennungssoftware nur ausweichend geantwortet zu haben und droht mit einem Zwangsgeld. Die US-Firma widerspricht dem nicht – fühlt sich aber trotzdem im Recht.
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Biometrie: US-Sammelklage wirft Instagram illegale Gesichtserkennung vor
Instagram soll Fotos von Gesichtern biometrisch ausgewertet und damit gegen Gesetze verstoßen haben. (Symbolbild) Biometrie: US-Sammelklage wirft Instagram illegale Gesichtserkennung vor Eine Nutzerin aus dem US-Bundesstaat Illinois wirft der Fotoplattform Instagram sowie der Mutter Facebook vor, rechtswidrig biometrische Daten verwertet zu haben. Das könnte den Konzern teuer zu stehen kommen. In einem ähnlichen Verfahren erklärte sich Facebook jüngst bereit, über eine halbe Milliarde US-Dollar zu bezahlen.
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Urteil: Gericht erklärt automatisierte Gesichtserkennung in Südwales für illegal
(Symbolbild) Urteil: Gericht erklärt automatisierte Gesichtserkennung in Südwales für illegal Ein britisches Gericht hat ein Pilotprojekt zur automatisierten Gesichtserkennung für illegal erklärt. Seit 2017 hatte die Polizei in Südwales hunderttausende Gesichter automatisiert gescannt, sogar bei Protesten. Damit ist jetzt Schluss.