Polizeibeamte auf Streife in der Innenstadt von Frankfurt
Überwachung

Predictive PolicingGefährliche Lücke in der KI-Verordnung

Polizeibehörden möchten mit Hilfe sogenannter künstlicher Intelligenz quasi in die Zukunft schauen und präventiv tätig werden. Predictive Policing gilt jedoch als hochriskant, weshalb der europäische AI Act es angeblich europaweit verbietet. Doch die Verordnung weist eine bedrohliche Leerstelle auf.

Lesen Sie diesen Artikel: Gefährliche Lücke in der KI-Verordnung
Marco Buschmann und eine WOW-Sprechblase
Öffentlichkeit

Kennzeichnung für KI-BilderBuschmann „fordert“, was längst beschlossen wurde

Die EU hat sich jüngst auf eine KI-Verordnung geeinigt, inklusive Kennzeichnungspflichten für Deepfakes. Offenbar haben das Dutzende deutsche Nachrichtenmedien nicht mitbekommen, denn sie verkaufen das Thema gerade als „Forderung“ des Justizministers. Ein Facepalm.

Lesen Sie diesen Artikel: Buschmann „fordert“, was längst beschlossen wurde
Bauhaus-Stil Illustration einer Stadt mit einer Überwachungskamera
Überwachung

Trotz biometrischer ÜberwachungEU-Parlament macht Weg frei für KI-Verordnung

Die KI-Verordnung macht den Weg frei für biometrische Gesichtserkennung in der EU. Auch an vielen anderen Stellen bietet sie große Schlupflöcher für Behörden und Unternehmen. Das EU-Parlament wollte Grundrechte besser schützen – und hat dem Kompromiss nun doch zugestimmt.

Lesen Sie diesen Artikel: EU-Parlament macht Weg frei für KI-Verordnung
Mehrere Dome-Überwachungskameras, im Hintergrund ein Fernsehturm
Überwachung

Offener Brief zu KI-VerordnungBundesregierung soll Biometrie-Überwachung zumindest in Deutschland verbieten

Die neuen europaweiten Regeln für Künstliche Intelligenz lassen biometrische Überwachungstechniken wie Gesichtserkennung teilweise zu. Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern nun, dass dem zumindest in Deutschland ein Riegel vorgeschoben wird.

Lesen Sie diesen Artikel: Bundesregierung soll Biometrie-Überwachung zumindest in Deutschland verbieten
Frau hält Daumen hoch aus dem Linien zur Gesichtserkennung in ihrem Gesicht führen
Überwachung

GesichtserkennungIn welcher Welt wollen wir leben?

Journalisten hatten Bilder von Daniela Klette mit einer kommerziellen Suchmaschine entdeckt. Viele verlangen jetzt, die Polizei sollte solche Gesichtersuchen auch einsetzen dürfen. Aber bei der Diskussion um die Fahndung nach den Ex-RAF-Mitgliedern geht einiges durcheinander. Ein Kommentar.

Lesen Sie diesen Artikel: In welcher Welt wollen wir leben?
Eine Ampel, die grün leuchtet, frei hängend
Überwachung

EU-RatKI-Verordnung erhält grünes Licht

Die EU-Mitgliedstaaten haben heute den Kompromisstext der KI-Verordnung bestätigt. Das größte Regelwerk der Welt für Künstliche Intelligenz wird damit wahrscheinlich noch vor den EU-Wahlen in Kraft treten – ungeachtet der breiten Kritik am gesetzgeberischen Prozess und an der drohenden Massenüberwachung.

Lesen Sie diesen Artikel: KI-Verordnung erhält grünes Licht
Verhandler:innen beim Trilog zur KI-Verordnung
Technologie

KI-VerordnungSchraffierte rote Linien als Kompromiss

Nach zähen Verhandlungen haben sich EU-Parlament und Rat gestern Nacht auf die Endfassung des AI Act geeinigt. Der Kompromiss sieht wohl einige Schlupflöcher vor: Vor allem bei biometrischer Videoüberwachung und Predictive Policing haben sich die Mitgliedstaaten offenbar gegenüber dem EU-Parlament durchgesetzt.

Lesen Sie diesen Artikel: Schraffierte rote Linien als Kompromiss
Mann im schwarzen Anzug mit Headset schaut nach unten
Technologie

AI ActDeutschland will Basis-Modelle wie ChatGPT nicht regulieren

Während sich die Verhandlungen um die Regulierung von Künstlicher Intelligenz in der EU der Zielgeraden nähern, stellen sich die Regierungen Deutschlands, Frankreichs und Italiens quer: Statt harten Regeln wollen sie für Basis-Modelle nur eine „verpflichtende Selbstregulierung“.

Lesen Sie diesen Artikel: Deutschland will Basis-Modelle wie ChatGPT nicht regulieren
Nutzerrechte

Schutz vor ManipulationVerbraucherschützer fordern Nachbesserungen an KI-Verordnung

Wenn die EU neue Regeln für Künstliche Intelligenz erlässt, muss sie mehr an die Rechte von Verbraucher:innen denken, fordern die Verbraucherzentralen. Unter anderem schlagen sie vor, Betroffenenrechte ähnlich zu denen der DSGVO einzuführen. Auch Verbandsklagen müssten möglich werden.

Lesen Sie diesen Artikel: Verbraucherschützer fordern Nachbesserungen an KI-Verordnung