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NPP 235 zu Sorgearbeit im Netz: Die digitale Hausfrau
Wir ziehen eine Linie von den Hausfrauenstreiks der 70er in die digitalen Medien unserer Zeit. NPP 235 zu Sorgearbeit im Netz: Die digitale Hausfrau Hinter den Kulissen von Facebook, Twitter und Tiktok arbeiten Millionen von Nutzer*innen, die mit ihren Posts, Likes und Kommentaren die Medienmaschinen überhaupt am Laufen halten. Sie tun dies täglich, massenweise, unbezahlt. Marxistische Feministinnen haben dafür die Idee der „Digitalen Hausfrau“ entwickelt – wir schauen uns in dieser Folge an, wer sich dahinter verbirgt.
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Neuer Report: Facebook kocht eigenes Daten-Süppchen zur Imagepflege
Nur Facebook hat Zugang zu allen Daten seiner Nutzer:innen. Damit lassen sich beinahe beliebige Statistiken erstellen. (Symbolbild) Neuer Report: Facebook kocht eigenes Daten-Süppchen zur Imagepflege Facebook will als harmloses soziales Netzwerk gesehen werden, auf dem Katzenbilder und Rezepte getauscht werden. Ein neues Report-Format soll die Wahrnehmung austreiben, dort würden sich vorrangig rechte Verschwörungserzähler:innen herumtreiben. Doch Skepsis bleibt angebracht.
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Afghanistan: WhatsApp dreht Taliban-Hotline ab
Auf einer Pressekonferenz beschwerte sich der Taliban-Sprecher Zabihullah Mujahid am Dienstag über die Einschränkung seiner Meinungsfreiheit auf Facebook. Afghanistan: WhatsApp dreht Taliban-Hotline ab Die Taliban sind auch in sozialen Medien und Messenger-Diensten aktiv. Eine Hotline für Beschwerden hat WhatsApp nun deaktiviert. Auch andere Online-Dienste gehen gegen die radikalen Islamisten vor.
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Intransparente Algorithmen : Facebook blockiert unabhängige Analyse durch AlgorithmWatch
Facebook möchte die Funktionsweise seiner Algorithmen verschlossen halten und verwehrt dabei unabhängige Forschungsarbeit. (Symbolbild) Intransparente Algorithmen : Facebook blockiert unabhängige Analyse durch AlgorithmWatch Facebook steht schon länger in der Kritik, Forschungsprojekte zu seinen Diensten zu verhindern. Nun drohte das Unternehmen der Nichtregierungsorganisation AlgorithmWatch mit einer Klage, weshalb diese eine umfassende Studie zum Instagram-Algorithmus einstellt.
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Anonymität im Netz: Rassist:innen kommentieren mit identifizierbaren Accounts
Anonymität im Netz bietet besonders für marginalisierte Gruppen Schutz. Anonymität im Netz: Rassist:innen kommentieren mit identifizierbaren Accounts Hassrede im Netz dient häufig als Argumentation für die Identifizierungspflicht im Internet. Eine aktuelle Analyse von Twitter untersucht die Accounts, die rassistische Kommentare an Fußballspieler der englischen Nationalmannschaft verfassten – und spricht damit für das Recht auf Pseudonyme.
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Klage gegen das NetzDG: Deutsche Plattformregulierung auf dem Prüfstand
Damit Nutzer:innen online auf weniger Hass und Hetze stoßen, wollte die Bundesregierung große Plattformen regulieren. Doch das Gesetz stößt allerorten auf Kritik. Klage gegen das NetzDG: Deutsche Plattformregulierung auf dem Prüfstand Facebook und Google wehren sich gegen die Erweiterungen des NetzDG. Bekommen sie Recht, könnte das den deutschen Sonderweg bei der Plattformregulierung in Frage stellen. Das Justizministerium bleibt gelassen.
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BGH-Urteil: Nutzer:innen haben ein Recht auf Widerspruch, wenn Facebook löscht und sperrt
Symbolbild BGH-Urteil: Nutzer:innen haben ein Recht auf Widerspruch, wenn Facebook löscht und sperrt Der Bundesgerichtshof hat die Meinungsfreiheit in sozialen Netzwerken gestärkt. Facebook darf zwar strengere Regeln aufstellen als der Staat, muss aber in Zukunft Moderationsentscheidungen begründen und den Nutzer:innen das Recht geben, sich zum Fall zu äußern.
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Konsequenzen aus Schrems-II-Urteil: Regierung verweigert Auskunft zu Behörden-Software
Personenbezogene Daten dürfen nur unter bestimmten Bedingungen aus der EU in die USA übertragen werden. Konsequenzen aus Schrems-II-Urteil: Regierung verweigert Auskunft zu Behörden-Software Seit einem Jahr schon fehlt für viele Datenübertragungen in die USA eine Rechtsgrundlage. Bis heute kann die Bundesregierung nicht sagen, welche Konsequenzen sie aus dem Ende des Privacy-Shield-Abkommens zieht. Unterdessen verhandelt sie mit Microsoft über die Nutzung von Cloud-Diensten, deren Legalität in Frage steht.
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Neue Klage von Schrems: Schadensersatz für Millionen von Facebook-Nutzer:innen?
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat wieder Ärger in Europa Neue Klage von Schrems: Schadensersatz für Millionen von Facebook-Nutzer:innen? Der österreichische Jurist und Aktivist Max Schrems bringt erneut Facebook vor den Europäischen Gerichtshof. Diesmal geht es um die Frage, in welcher rechtlichen Beziehung der Konzern mit seinen Nutzer:innen steht. Ein Urteil könnte für Facebook drastische Folgen haben.
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Neue Datenschutzbestimmungen: Lidl lohnt sich: Für Google und Facebook
Bei Lidl lohnt sich auch ein Blick in die Datenschutzbestimmungen. Neue Datenschutzbestimmungen: Lidl lohnt sich: Für Google und Facebook Im Onlineshop von Lidl gelten neue Regeln. Das Unternehmen gibt nun auch Namen und E‑Mailadressen an Werbeplattformen wie Facebook weiter, sofern man nicht widerspricht. Die zuständige Datenschutzbehörde sieht die Rechtslage etwas anders.
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KI in der Bildung: Wenn der Computer Noten verteilt
Künstliche Intelligenz wird an Schulen und Universitäten schon eingesetzt. Die Software begründet ihre Einschätzungen nicht, kann aber Menschen diskriminieren. KI in der Bildung: Wenn der Computer Noten verteilt Algorithmen können Bildungssysteme revolutionieren, aber auch Menschen diskriminieren. Wie sich die Technik ethisch vertretbar einsetzen lässt, diskutieren Experten auf EU-Ebene. Die EU-Kommission stuft den Bereich als „hochriskant“ ein.
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Syrischer Geheimdienst: Schlägertruppe statt IT-Experten
Im Jahr 2011 kam es in ganz Syrien zu großen Protesten gegen die Regierung, wie hier in Douma nahe Damaskus. Syrischer Geheimdienst: Schlägertruppe statt IT-Experten In Koblenz steht ein ehemaliger Geheimdienst-Ermittler aus Syrien wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor Gericht. Der Prozess verrät viel über die Arbeitsweise der Geheimdienste zur Zeit der Massenproteste 2011 – und zeichnet das Bild brutaler Schläger, die nur wenig von digitaler Überwachung verstanden.
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EU-Verbraucherverbände: WhatsApp setzt seine Nutzer:innen unter Druck
Schon wieder die "Zustimmungsmeldung" wegklicken - die Realität von WhatsApp-Nutzer:innen, die nicht den neuen Geschäftsbedingungen zustimmen wollen. (Symbolbild) EU-Verbraucherverbände: WhatsApp setzt seine Nutzer:innen unter Druck Weil WhatsApp seine Nutzer:innen hartnäckig und unangemessen zur Zustimmung zu neuen Geschäftsbedingungen drängt und dabei unklar bleibt, was die Änderungen eigentlich bedeuten, sehen Verbraucherschutzorganisationen eine Verletzung von EU-Recht. Der Konzern spricht hingegen von einem „Missverständnis“.
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Digital trade: Tech industry pushes Europe for WTO data flows deal
Digital trade: Tech industry pushes Europe for WTO data flows deal Documents reveal the lobbying push by Microsoft, Google and other tech giants to influence secretive trade talks that could change the future of the internet.
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Silicon Valley: US-Demokraten ziehen gegen Big Tech ins Feld
Der Justizausschuss im US-Repräsentantenhaus hat ein halbes Dutzend Gesetze gebilligt, die die Macht der großen Tech-Konzerne eindämmen sollen. Im Bild der Ausschussvorsitzende, der Demokrat Jerry Nadler. Silicon Valley: US-Demokraten ziehen gegen Big Tech ins Feld Lange wollte die US-Politik dem Silicon Valley keine Steine in den Weg legen. Doch aus den Start-ups sind längst Großkonzerne geworden. Nun hat das US-Repräsentantenhaus ein halbes Dutzend Gesetzentwürfe vorgelegt, die die Macht der Unternehmen einschränken sollen.
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Datenschutzbeauftragter: Facebook-Auftritte von Bundesbehörden sind nicht datenschutzkonform
Die Bundesbehörden müssen sich für ihre Öffentlichkeitsarbeit bald von Facebook verabschieden. Datenschutzbeauftragter: Facebook-Auftritte von Bundesbehörden sind nicht datenschutzkonform Viele Bundesbehörden betreiben eigene Facebook-Auftritte als Teil ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Dabei gewährleistet Facebook nicht, dass diese Auftritte DSGVO-konform sind. Der Bundesdatenschutzbeauftragte fordert deshalb, die Seiten bis Ende des Jahres abzuschalten.