Events

  • : Heute: Creative Commons Party in Siegen
    Heute: Creative Commons Party in Siegen

    Heute Abend findet im 7inch in Siegen (Alte Poststraße 26, in der Oberstadt) die erste Creative Commons-Party statt. Der Kölner Netlabelaktivist psyCodEd wird einen deepdubambientminimalgrooveelectronics-livemix bieten. Die gespielte Musik kann direkt und kostenlos auf mitgebrachte USB-Sticks kopiert werden. Wer nicht zur Party kommt, kann sich hier live reinschalten. Dieser Streaming-Server wurde eigens für die Creative Commons-Party aufgesetzt. Nach der Party wird es dort einen Mitschnitt des gesamten Sets von psyCodEd geben.

    Freut mich, dass es jetzt auch ausserhalb von Berlin in anderen Städten CC-Parties gibt.

    5. September 2008 4
  • : Nachtrag: Mitschnitte vom zweiten politischen Salon der Heinrich-Boell-Stiftung
    Nachtrag: Mitschnitte vom zweiten politischen Salon der Heinrich-Boell-Stiftung

    Am 29.05.2008 fand in Berlin der zweite politische Salon der Heinrich-Böll-Stiftung „Zeit für Allmende“ statt. Es war die zweite von sechs Veranstaltungen, die sich mit verschiedenen Facetten des Allmendebegriffs auseinandersetzen. Die Allmende- oder Gemeinschaftsgüterdebatte gewinnt gerade angesicht des Erfolgs von Ideen wie Creative Commons, von freien Kultur- und Wissensprojekten an Fahrt. Und natürlich auch, weil die Marktwirtschaft gerade im Bereich
    natürlicher Ressourcen, alles andere getan hat, als die Allmende zu schützen.

    Im Mittelpunkt des Salons standen diesmal Fragen zum Verhältnis von Gemein(schafts-)gütern und Gemeinschaften.

    Dazu Silke Helfrich von der Heinrich-Böll-Stiftung:

    Der Commonsbegriff beschreibt eine spezifische Beziehung zwischen Ressourcen und Gemeinschaften. Diese Beziehung ist unter anderem, aber nicht ausschließlich, definiert über die Besitzverhältnisse.

    Aufgrund des Umzugs der Stiftung ist es uns erst jetzt möglich, Mitschnitte der Impulsreferate zur Verfügung zu stellen. Die ReferentInnen gehen dabei auf einen vorab bekannt gegebenen Fragenkatalog ein.

    Aus dem Fragenkatalog:

    Wer konstituiert die jeweilige Gemeinschaft, von der die Rede ist? Verstehen sich die betreffenden Menschen überhaupt selbst als Gemeinschaft oder nicht? Wenn ja, wie drückt sich das aus? Welche Normen & Werte, Regeln & Sanktionsmöglichkeiten gibt es? Was verbinden die Beitragenden mit ihrer „community“ und mit den Allmenden, um die sie sich „kümmern“? Hat diese Verankerung in Gemeinschaftszusammenhängen einen sozialen, kulturellen oder identitätsstiftenden Mehrwert?

    Der Gemeinschaftsbegriff wird ziemlich kontrovers diskutiert, gerade auch angesichts der deutschen Geschichte. Entsprechend Kontrovers war auf dem Salon auch die Debatte.

    Die Impulsreferate:

    Jörg Haas, Heinrich-Boell-Stiftung (2,7 MB, ogg)
    Andrea Goetzke, newthinking (1,7 MB, ogg)
    John Weitzmann,Creative Commons (5,1 MB, ogg)
    Gregor Kaiser, Promotionsstipendiat der Heinrich-Boell-Stiftung (2,7 MB, ogg)

    Weitere Informationen zum Salon gibt es im Commonsblog.

    27. August 2008 1
  • : Reaktionen auf die Datenskandale – staatliche Datensammelei verbieten!
    Reaktionen auf die Datenskandale – staatliche Datensammelei verbieten!

    Die in letzter Zeit aufgeflogenen Datendealereien, Überwachungen, Memory-Stick-Verlierereien und so weiter haben in der offiziellen Politik und ihrem Umfeld bereits zu hektischen Reaktionen geführt.

    Meine Prognose: In der aktuellen Debatte um den Datenschutz wird es absehbar viel Getöse um die Stammtischhoheit geben, Leute werden sich profilieren, ein paar Gesetzesänderungen werden ins BDSG eingepflegt werden und eventuell gibt es ein wenig mehr Geld für die Aufsichtsbehörden, während die Unternehmen versichern, das seien nur Ausnahmen gewesen, die hart verfolgt gehören. Insgesamt werden alle den Eindruck erwecken wollen, jetzt mal hart durchzugreifen. Dabei ist der zentrale Konflikt hier in den nächsten Wochen und Monaten, ob sich die Diskussion auf die Kundendaten beschränkt oder ob klar wird, dass auch staatliche Datenhalden eine große Gefahr darstellen. Hier noch mehr Druck gegen den Überwachungsstaat zu machen, wird sicherlich eine der Aufgaben der Demonstration „Freiheit statt Angst“ am 11. Oktober in Berlin sein.

    Im Einzelnen ist das Gewusel durchaus interessant anzusehen:

    Wolfgang Schäuble (CDU) klaut Sebastian Edathy (SPD) dessen Idee eines Datenkrisengipfels. Wenn man nicht mehr weiter weiss, dann gründet man nen Arbeitskreis. Macht sich aber sicher gut in der Tagesschau. Worum es da gehen soll, wie die Umsetzung eventueller Ergebnisse ausgeführt werden soll, wie der mit den im Bundesrat vorliegenden Änderungsvorschlägen zum Bundesdatenschutzgesetz verkoppelt werden soll, dazu war bisher nichts zu hören. Die Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern arbeiten immerhin an einem Forderungskatalog.

    Die Computerbranche rät, technische Lösungen für den Datenschutz (Privacy-Enhancing Technologies) stärker zu nutzen. Überraschung. Auch Verbraucherminister Seehofer will technische Hürden gegen Datenmissbrauch vorschreiben, hat aber das Prinzip von PETs noch nicht verstanden:

    „Damit es nicht zu ungewollten Online-Bestellungen kommt, soll künftig vor Vertragsabschluss ein Extra-Bestätigungsfeld erscheinen“, sagte er der „Bild“-Zeitung. Der Kunde müsse dann mit einem Klick bestätigen, „dass er weiß, was er tut“.

    Herr Seehofer, PETs sind kein „One Click“-Datenstriptease, sondern sorgen dafür, dass erst gar keine unnötigen personenbezogenen Daten anfallen. Immerhin unterstützt die IT-Industrie

    den Vorschlag des Bundesdatenschutzbeauftragten, dessen personelle und finanzielle Ausstattung zu verbessern. Bei den derzeit kursierenden, weiteren Vorschlägen würden meist die damit einhergehenden Kosten und die dadurch entstehende Bürokratie vergessen.

    Die Grünen wollen dies auch, stellen sich aber vor allem auf die politische Bühne mit ihrer Forderung, den Datenschutz ins Grundgesetz zu schreiben. Welchen Eindruck so eine symbolische und potenziell gefährliche Änderung auf kriminelle Leute in Call-Centern machen soll, ist dabei noch erläuterungsbedürftig.

    Dann doch lieber „Datenfahnder“ einführen, wie es der Bund Deutscher Kriminalbeamter nach Vorbild der Steuerfahndung fordert? Strategisch ist das ja nicht blöd – falls es wirklich in den Haushaltsberatungen für 2009 mehr Geld für die Datenschutz-Aufsicht geben sollte, dann kann man es so im Budget des Innenministeriums für Polizeistellen halten und muss es nicht an die lästigen Datenschutzbehörden weiter reichen.

    Michael Glos (CSU) hält bisher die Populismus-Bestmarke, indem er ein komplettes Verbot des privaten Datenhandels ins Spiel bringt.

    „Wenn wir die Verbraucher anders vor kriminellen Machenschaften nicht schützen können, müssen wir überlegen, ob wir den Handel mit persönlichen Daten generell verbieten“.

    Natürlich weiss Wirtschaftsminister Glos genau, dass so etwas nicht durch kommt, und seine Mitarbeiter werden das der Informationswirtschaft vermutlich auch schon versichert haben, aber vor der Bayern-Wahl macht es sich offenbar ganz gut, damit in der Bild-Zeitung zu stehen.

    Wir setzen noch eins drauf mit der einzig konsequenten Forderung: Wenn schon ein Verbot von Datensammlung und Datendealerei, dann aber auch für den staatlichen Bereich!

    Die konservativen haben hier schon eine offene Flanke entdeckt und versuchen mühsam, sie zu schließen. Kanzleramtschef Thomas de Maiziére (CDU) macht dazu erstmal Wähler-Bashing. Hat er wohl von der Musikindustrie abgeschaut. Er

    rügte den Internet-Umgang vieler Bürger und lobte den Umgang mit Daten durch den Staat. Ihm sei schon lange klar, dass beim Datenschutz die größere Gefahr vom Privatsektor ausgehe und nicht vom Staat. „Wie wir jetzt sehen, sind Daten beim Staat allemal besser aufgehoben als bei Privaten“, sagte der Minister. Die beste Sofortmaßnahme gegen Datenmissbrauch hätten die Bürger selbst in der Hand, indem sie nicht so viele Daten über sich ins Internet stellen. „Es ist schon sehr erstaunlich, dass besonders Jüngere große Angst vor Überwachung durch den Staat haben, aber freiwillig Bilder, Briefe und andere intime Daten ins allgemein zugängliche Internet bringen“, kritisierte de Maiziére.

    Herr de Maisiére, die Leute stellen auch bei StudiVZ nicht ihre Kontonummern online. Bitte erst das Problem verstehen, dann antworten. Staatliche Datenhalden werden außerdem von den Bürgern nicht freiwillig gefüttert. Hier bleibt als Sofortmaßnahme des Selbstschutzes oft nur die Verfassungsklage. Die Urteile aus Karlsruhe haben allerdings in den letzten Jahren nie zum Vertrauen in staatliche Datenhalden beigetragen, sondern regelmäßig ihre Grundgesetzwidrigkeit bestätigt.

    Auch Dieter Wiefelspütz (SPD), der jahrelang Projekte wie die Vorratsdatenspeicherung und die Online-Durchsuchung offensiv unterstützt hatte, reagierte zunächst ähnlich und dichtete dem Staat eine weiße Weste an:

    Mangelnder Datenschutz sei vor allem ein Problem der Privatwirtschaft, während der Staat sauber sei, meint der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion.

    Diese Position scheint allerdings in der SPD-Fraktion keine Mehrheit mehr zu finden. Als erstes Opfer zeichnet sich das zentrale Melderegister ab, das von Justizministerin Brigitte Zypries und der SPD-Fraktion für tot erklärt wurde. Auch Dieter Wiefelspütz gestand nun ein,

    gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Fälle von Datenmissbrauch „sollte auch der Staat sich hüten, verzichtbare neue Datensammlungen anzulegen“.

    Dann mal los, es gibt da viel zu tun: Vorratsdatenspeicherung der Kommunikationsdaten, ELENA-Arbeitnehmerdatenregister, „Gefährder“-Dateien, DNA-Datenbanken, Passagierdaten, Kontendaten, KFZ-Nummernschilder, und und und. Die sind alle verzichtbar. Wir haben immerhin seit Gründung der Bundesrepublik mehr als 50 Jahre gut ohne sie gelebt.

    Update: Die SPD beginnt mit Schäuble-Bashing. Man sollte vielleicht aus aktuellem Anlass mal Wiefelspütz und Zypries mit „Stasi 2.0“ breitflächig streuen, um dieser Geschichtsklitterung „SPD=Datenschützer“ vorzubeugen.

    Update 2: Eine interessante Diskussion entwickelt sich hier: „Teilrückzug aus dem Web 2.0“

    23. August 2008 6
  • : Video zum Aktionstag „Freiheit statt Angst“ am 11. Oktober
    Video zum Aktionstag „Freiheit statt Angst“ am 11. Oktober

    Die Großdemo gegen Überwachung in Berlin und die internationalen Proteste am selben Tag sprechen sich langsam rum. Mittlerweile gibt es Aktionen in 21 Ländern, von Wien bis Buenos Aires, Skopje oder Washington.

    Mittlerweile macht das Event auch in verschiedenen Medienformaten die Runde. Hier ist ein aktuelles Video. Ich hätte das auch gerne noch mit je einer Tonspur aus House, Latino, Minimal, Soul, Swing und so weiter. Musikproben gibt es hier.

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

    Zur Datenschutzerklärung von YouTube/Google

    Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org

    Weitere Videos wären auch klasse. Ist ja genug los gerade. Zum Schmachten und als Ansporn hier noch ein Verweis auf das superschöne Video „Planet unter Beobachtung“ von Alexander Svensson vom letzten Jahr.

    Die Bustickets nach Berlin gibt es bis 31. August noch zum Frühbucher-Rabatt beim FoeBuD.

    22. August 2008 1
  • : Dieses Wochenende: FrOScon
    Dieses Wochenende: FrOScon

    Dieses Wochenende findet in der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin die FrOScon 2008 statt. Die Konferenz findet zum dritten Mal statt und dreht sich komplett um Freie Software. Hier gibts das vielfältige Programm. Ein Ticket (gültig für beide Tage) kostet 5 Euro.

    21. August 2008 2
  • data-epi-spacing data-epi-spacing data-epi-spacing data-epi-spacing data-epi-spacing data-epi-spacing data-epi-spacing data-epi-spacing data-epi-spacing data-epi-spacing data-epi-spacing : data-epi-spacing Kunstaktion data-epi-spacing am data-epi-spacing 12.9.: data-epi-spacing Papierberge data-epi-spacing für data-epi-spacing die data-epi-spacing GEMA data-epi-spacing data-epi-spacing data-epi-spacing data-epi-spacing data-epi-spacing data-epi-spacing data-epi-spacing data-epi-spacing
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    Zur data-epi-spacing Datenschutzerklärung data-epi-spacing von data-epi-spacing YouTube/Google

    Zur data-epi-spacing Datenschutzerklärung data-epi-spacing von data-epi-spacing netzpolitik.org

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    Hier klicken, um den Inhalt von www.archive.org anzuzeigen.

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  • : 27. Web Montag Berlin
    27. Web Montag Berlin

    Heute abend ist wieder Web Montag im newthinking store Berlin Mitte.

    18. August 2008
  • : 25C3: Nothing to hide
    25C3: Nothing to hide

    Das Congress Motto für den 25. Chaos Communication Congress (25C3) des Chaos Computer Club steht jetzt fest: Nothing to hide.

    You could say that they are being ironic, even — but there’s more to it. After all, it has been a successful year for us, the digital natives and infonauts. The German constitutional court not only established a new fundamental right to digital privacy, the court is now also a subscriber to the CCC’s magazine, Die Datenschleuder. The CCC is visible in all the debates. Clearly, this is nothing to be shy about. With all these successful campaigns, the CCC has the right to show off. Their success is Nothing to hide! But this goes beyond political activism. Other members of our merry band of deviants have Nothing to hide, too. After all, nerdy pastimes like obsessive coding or tinkering with microcontrollers are cool now. It’s time to get out of our closets and show our soldering scars with pride!”

    Ich finde das Motto gut. Schön doppeldeutig!

    15. August 2008 4
  • : iSummit 08: Best of Keynotes II
    iSummit 08: Best of Keynotes II

    Hier nachgereicht noch ein Best-of der Keynotes der zweiten Hälfte des iSummit 08:

    Open Source Pharmaindustrie

    Dr. Hiroaki Kitano vom Sony Computer Science Laboratory berichtete von den Forschungsproblemen der Pharmaindustrie, die immer mehr investieren muss und dennoch immer weniger neue Medikamente findet. In dieser Situation wird es nach seiner Aussage immer sinnvoller, Kombinationen bereits entwickelter Wirkstoffe darauf zu untersuchen, ob sie unvorhergesehene Heilungserfolge bringen. Statistisch sei das bei einem gewissen Prozentsatz der Fall, allerdings gehe die Zahl möglicher Kombinationen ins Astronomische. Es sei daher nicht nur unwirtschaftlich sondern grundsätzlich unmöglich, dass jeder Pharmaproduzent alle Kombinationen für sich hinter verschlossenen Türen testet. Vielmehr sei man auf arbeitsteiliges Testen und die Ergebnisse der anderen angewiesen, um mögliche Erfolgskombinationen eingrenzen zu können.

    Ob der zunehmenden Wichtigkeit dieser Kombinationsforschung sieht Dr. Kitano hier ein ganz neues Paradigma in der Entstehung, das er Open Pharma nennt. Um das Ganze in Fahrt zu bringen wurde nun im japanischen Okinawa ein System namens PAYAO etabliert, ein „community-basiertes Ansammlungssystem für biologisches Wissen“ [PDF]. Es handelt sich dabei um eine funktionsreiche Annotations-Plattform, auf der Wissenschaftler ihre Forschungserkenntnisse hinterlegen und miteinander diskutieren können. Die gesammelten Informationen können kombiniert und auf verschiedene Arten dargestellt werden.

    (Über verwendete Lizenzen war leider nichts Genaueres zu erfahren)

    Open Content: Rückblick auf die letzten Jahre

    David Wiley gab eine kleine Geschichtsstunde zur Entwicklung der Initiativen rund um die Ideen von freier Software und Open Content, angefangen bei Richard Stallman und Eric S. Raymond über Wileys eigene OpenPrinciples/License bzw. Open Publication License (1998), die Creative-Commons-Lizenzen 1.0, die Etablierung des Konzepts der Open Educational Resources durch die Unesco (2003), das OpenCourseWare-Programm des MIT bis zu den CC-Lizenzen 3.0 und der GFDL heute. Ein Schelm wer ihm dabei unterstellen würde, dass er auch gerne mal drauf hinweisen wollte, dass Lawrence Lessig nicht wirklich der Erfinder der Idee eines allgemeinen Lizenzmodells jenseits der GPL war. Wiley zufolge wurden mit den CC-Lizenzen viele Schwächen der OPL behoben und er dankte unter Applaus dem im Auditorium sitzenden Lessig dafür, dass er die Idee zum Erfolg geführt habe.

    Aber für die Zukunft seien noch genug Probleme übrig, wie etwa das der Kompatibilität verschiedener Lizenzen untereinander, die Definition von „nicht kommerziell“ oder auch die potenziellen Probleme aus der in vielen Lizenzen zu findenden Verbindung von Unwiderruflichkeit und salvatorischer Klausel. Als vielversprechenden praktischen Ansatz erwähnte Wiley das von ihm mitinitiierte Projekt Open Highschool of Utah, einer gebührenfreien Oberschule, bei der ausschließlich freie Inhalte zum Einsatz kommen. Deswegen kann das Unterrichtsmaterial stetig angepasst und verbessert werden. Außerdem verwies er auf flatworld knowledge, seinen Verlag für akademische Werke, bei dem durchweg frei lizenziert wird. Alle Bücher sind online kostenlos erhältlich und können ansonsten für nach Druckqualität gestaffelte Preise auch gekauft werden.

    Japan mit rechtlichem Klotz am Bein

    Nicht weniger als ein Urheberrecht für das 21. Jahrhundert kündigte Tsuguhiko Kadokawa in seiner Keynote an. Er ist CEO und Vorstandsvorsitzender u. a. eines der größten japanischen Verlagskonsortien (vor allem für Anime) und Mitglied eines Regierungsausschusses zum Bereich Urheberrecht. Die Rede ist von einer umfassenden Urheberrechtsreform in Japan, nach der die Interessen der Rechteinhaber und Nutzer besser austariert sein sollen und die bereits in Teilen Gestalt angenommen hat. Eine wichtigen Faktor in der Entwicklung in Japan bildet dieser Darstellung nach YouTube. Fast war in diesem Vortrag sogar so etwas wie Besessenheit mit dem Phänomen YouTube spürbar. Kadokawa zufolge war man angesichts des Umfangs des dort auftauchenden kommerziellen Contents zuweilen wirklich entschlossen, YouTube komplett aus Japan heraus zuhalten (wie auch immer das hätte gehen sollen). Als YouTube dann allerdings von Google gekauft wurde, war den Japanern offenbar ziemlich schnell klar, dass man den ausgewilderten Content nicht dauerhaft würde verhindern können, wohl aber legalisieren könnte.

    YouTube hat in der Folge einen entsprechenden Kooperationsvertrag mit japanischen Musikproduzenten geschlossen. Etwas ähnliches ist bzgl. Anime geplant, allerdings weitgehend auf Einzelfallbasis mit dem jeweiligen Anime-Urheber, vermittelt über den jeweiligen Verlag. Es soll eine Art freundliche Aufforderung zur Einwilligung in die Verbreitung über YouTube sein – gegen pauschale Vergütung versteht sich. Es gehe dabei um „Liebe und Respekt“ für die Arbeit der Urheber, also eine Art offizielles Anerkennungssystem in Kooperation mit YouTube.

    Die genannte Urheberrechtsreform diene insgesamt vor allem einem besseren Schutz von 100 Millionen japanischen Urhebern (auf diese Zahl kommt Kadokawa offenbar, indem er die zukünftig erwartete Zahl japanischer Laptop-Besitzer mit der Zahl potenzieller zukünftiger Urheber gleichsetzt), aber auch dem Schutz der klassischen Rechteinhaber und ‑verwerter. Wertvolle Erkenntnisse habe man auch aus den Büchern und Erläuterungen von Lawrence Lessig gezogen und werde sie berücksichtigen. An konkret geplanten Schritten, deren Einzelheiten bis März 2009 noch ausgearbeitet werden sollen, nannte Kadokawa: Suchservices würden legalisiert (!), Caching werde legalisiert, Beschränkungen des Urheberrechts zugunsten von Universitäten würden geschaffen und Reverse Engineering werde legalisiert (wobei anhand der Simultanübersetzung nicht klar wurde, was mit letzterem gemeint war).

    Und es wird wohl eine Art Fair-Use-Prinzip in Japan etabliert, womit Japan also dem US-amerikanischen Ansatz einer letztendlich gerichtlich auszugestaltenden, generellen Ausnahme vom Urheberrechtsschutz zu folgen scheint. Zugleich soll aber auch die Durchsetzung von Urheberrechten erleichtert werden.

    14. August 2008
  • : The Last HOPE Video Tracker
    The Last HOPE Video Tracker

    Von der US-Hacker-Konferenz „The Last Hope“ gibt es jetzt die ganzen Vortragsvideos zum Download.

    [via]

    11. August 2008 1
  • : Bus fahren gegen die Vorratsdatenspeicherung
    Bus fahren gegen die Vorratsdatenspeicherung

    Der Foebud organisiert Busse, die aus verschiedenen Teilen Deutschlands zur Grossdemo gegen Vorratsdatenspeicherung und Überwachung am 11. Oktober nach Berlin fahren. Im Foebud-Shop können ab jetzt Tickets zum günstigen Frühtarif gebucht werden. Die Tickets werden irgendwann etwas teurer.

    11. August 2008 1
  • : MetaRheinMain Chaosdays
    MetaRheinMain Chaosdays

    Die MetaRheinMain Chaosdays (MRMCDs) finden dieses Jahr vom 05.09–07.09.2008 an der Technischen Universität Darmstadt statt. Drei Tage lang werden Vorträge, Diskussionen und ein Hackcenter geboten.

    Die MetaRheinMain Chaosdays 111b sind ein jährlich stattfindender Kongress, der dieses Jahr mit den Themenschwerpunkten Journalismus, Gesellschaft und Technik vom c3f2m Frankfurt, CCCmz (Mainz/Wiesbaden), der Hochschulgruppe Chaos Darmstadt, dem AK Vorrat und weiteren regionalen Gruppen im Rhein-Main-Neckargebiet organisiert wird.

    Und darum gehts: Wahlmaschinen, Überwachung, Kryptographie, IT-Sicherheit, Biometrie, Vorratsdatenspeicherung, BKA-Gesetz, Elektronische Gesundheitskarte, Auswirkung der Weiterentwicklung von Technik auf die Gesellschaft, Chaos Kultur, Projekt- und Selbstmanagement

    Wann?
    05.–07. September 2008
    Beginn: Freitag 17 Uhr bis Sonntag 18 Uhr

    Wo?
    TU Darmstadt – Piloty Gebäude S2|02
    Hochschulstrasse 10, in der Nähe des Alten Hauptgebäudes an der Alexanderstrasse

    9. August 2008
  • : iSummit 08: Open Business mit Erfolgen und Definitionskrise
    iSummit 08: Open Business mit Erfolgen und Definitionskrise

    Als Start des Open Business Tracks des diesjährigen iSummit berichtete Paul Keller erstmal davon, wie so etwas wie Open Business in zaghaften Schritten bei einigen europäischen Verwertungsgesellschaften Einzug hält. Eine niederländische und eine dänische Gesellschaft erlauben ihren Mitgliedern die Veröffentlichung von Musik unter Creative-Commons-Lizenzen, die kommerzielle Nutzung ausschließen. Hierzu wurden jeweils eigene Richtlinien erarbeitet, die genau festlegen, was kommerziell ist und was nicht. Im Ergebnis ist darin alles, was irgendwie mit Werbung zu tun hat, als kommerziell eingestuft worden. Es handelt sich also um sehr restriktive erste Ansätze, aber immerhin gibt es sie.

    Außerdem stellte Jon Philips von Creative Commons das Protokoll CC+ vor, mit dem sich direkt in den Metadaten einer Lizenz Kontaktdaten für weitere Rechteverhandlungen hinterlegen lassen, etwa eine URL, über die weitere Erlaubnisse eingeholt werden können. Dadurch und die teilweise Öffnung von Verwertungsgesellschaften wurde nun etwas möglich, was noch vor einem Jahr die meisten für ausgeschlossen gehalten haben dürften: Von einer CC-Lizenz aus wird direkt auf die Seite einer Verwertungsgesellschaft verlinkt, dort die Lizenz anerkannt und entsprechend zurück verlinkt. Alles im Sinne der Versöhnung von freien Lizenzen und kollektiver Rechtewahrnehmung. Die Symbolik ist hier nicht zu unterschätzen.

    Ansonsten beschäftigte sich der Open Business Track beim iSummit vor allem mit der Suche nach Definitionen, was Open Business eigentlich genau ist oder sein soll. Ist Offenheit dabei nur ein Mittel zum (Marketing-) Zweck oder eine alternative Grundeinstellung? Als kleinster gemeinsamen Nenner ergab sich letztendlich: Open Business ist in erster Linie der Einsatz bestimmter Methoden, was eins oder mehrere der folgenden Dinge umfassen kann:

    - Sampling freier Inhalte

    - neue Technologien auf Open-Source-Basis / freie Software

    - Online-Community-Kultur

    - größere Transparenz als bei klassischer Unternehmensführung

    - faires Teilen der Profite mit den Beitragenden

    Weiter wurde diskutiert, ob Offenheit als graduelles Phänomen oder sogar nur als temporäres Phänomen zu begreifen ist. Beobachtet werden kann jedenfalls häufig, dass, je mehr Geld verdient wird, desto mehr zugleich Transparenz und Offenheit abnehmen (Beispiel: Mozilla Foundation seit den Deals mit Google). Das führte natürlich zu Frage, welche Art von „Offenheit“ hier gemeint ist. Als verschiedene Sichtweisen wurden gesammelt:

    Offenheit bzgl. Zugang zu Services (offene APIs)

    Dies ist die niedrigste denkbare Schwelle für den Begriff Offenheit in diesem Zusammenhang und ändert am Charakter des dahinter stehenden Geschäfts kaum etwas.

    Offenheit bzgl. dem Input von (user generated) Content

    Man gibt den Kunden die Möglichkeit, sich einzubringen und dafür Vorteile zu bekommen. Wenn es allerdings nur darum geht, dass man die Konsumenten dazu bekommt, dass sie sich / ihre Zeit investieren, dann sieht das eher nach einem freundlich gefärbten CRM aus

    Offenheit bzgl. Mitwirkung Außenstehender an Entscheidungsprozessen des Unternehmens

    Hiermit ist im übertragenen Sinne gemeint, dass die „DNA“ des Unternehmens von jedermann (oder zumindest von allen Kunden des jeweiligen Unternehmens) verändert bzw. mitgestaltet werden kann.

    Insgesamt war man sich einig, dass Open Business keine gänzlich neue Sache aber auch nicht „business as usual“ ist, und dass man kaum jemals davon sprechen kann, dass ein gesamtes Unternehmen „offen“ ist, genau wie man nicht von „grünen Unternehmen“ sprechen kann. Es sind meist nur bestimmte Unternehmensbereiche oder Handlungsweisen als offen (oder grün) identifizierbar.

    Zum Schluss gab’s noch Kritik, dass häufig zuviel in das Thema Open Business hinein interpretiert werde und viele Leute sich und anderen davon zuviel versprechen würden. Als Beispiel wurde die Verwendung von CC-Lizenzen genannt, die, wenn sie auf traditionelle geschlossene Modelle trifft, oft zu „Complicated Commons“ oder „Confusion Commons“ führen würde statt zu funktionierenden Geschäftsmodellen. Die Replik darauf war, dass man muss sich letztendlich entscheiden und im Zweifel ganz aus den eingefahrenen Bahnen der etablierten Modelle raus müsse. Es gehe eben in der Praxis nicht auf, wenn man etwa als Band alternativ lizenzieren aber dennoch bei Sony-BMG oder EMI unterkommen will, um sich das Türchen zum sagenhaften Reichtum offenzuhalten.

    Als nächstes will sich die Gruppe des Open Business Track um die Aufbereitung von Praxiserfahrungen in Form von qualifizierten Fallstudien kümmern. Für alle Interessierten gibt es ein Wiki (http://wiki.icommons.org/index.php/ISummit_2008/Open_Business).

    4. August 2008 4
  • : iSummit 08: Best of Keynotes
    iSummit 08: Best of Keynotes

    Auch beim diesjährigen iSummit in Sapporo gibt es wieder die tägliche Dosis an dicken Ideen in Form von Keynotes, in der Sprache der Programmseite: „framing your day with big ideas“. Jeden Morgen und jeden Nachmittag lassen jeweils drei mehr oder weniger prominente Personen die Dinge auf die iSummit-Teilnehmer los, die sie für wichtig halten. Hier nun ein kleines Best-of der bisherigen Keynotes:

    Read-Write-Suchmaschinen

    Nachdem Heather Ford eine sehr allgemeine Eröffnungsrede gehalten hatte, in der sie von Wasser bis Zugang zu Mobilfunknetzen so ziemlich alles abdeckte, was auch nur im Entferntesten mit Gemeingut zu tun hat, wurde Jimbo Wales per Videostream aus Californien zugeschaltet und bewarb sein Projekt Wikia Search. Er kritisierte die großen drei Suchmaschinen-Platzhirsche:Wie werden Suchresultate erzeugt (die ersten Einträge der Suchergebnisse stimmen bekanntlich nicht selten mit denen der sposored ads überein)? Wenn man seine Seite nicht weit oben auf der Ergebnisliste findet, empfiehlt Google, dass man einen SEO-Experten anheuert. Soll das die beste Lösung sein? Wie sieht es mit dem Datenschutz in Zeiten von Google Maps Street View? Alle Suchergebnisse von den großen drei sind „Read only“, keine Verbesserung kann von den Nutzern direkt vorgenommen werden. Also versucht er nun, das Wikipedia-Momentum auf seinen eigenen Suchansatz Wikia Search zu übertragen. Das Ganze steht unter der FreeBSD Lizenz, der Code kann über Subversion verwaltet werden und es gibt einen „distributed web crawler“. Dennoch erreichen die Suchergebnisse bislang noch nicht die „industry standards“, Jimbo Wales zählt aber auf den „human touch“, der durch viele Mitwirkende erreicht werden kann. Seit Anfang des Jahres gibt es insbesondere aus Deutschland und der Türkei eine sehr aktive Mitwirkung, was Jimbo Wales sich nicht wirklich erklären kann, er dankt aber dennoch und wünscht sich noch mehr davon.

    Jamie King: Bitte bitte steal this film!

    Außer den bereits oft gehörten Dingen über Steal this film hat Jamie King sich vor allem verwundert gezeigt, dass in den zwei Jahren, seit das mit seinen Projekten verbundene Verbreitungsmodell über BitTorrent bekannt wurde, es bisher noch von niemandem im kommerziellen Sektor nachgeahmt wurde, obwohl er ständig davon erzählt. Ansonsten ließ er die Zuhörer zurück mit der durchaus auslegbaren Aussage „business is piracy and piracy is business“.

    YouTube und CC-Lizenzen für Al Jazeera

    Einen Redner der etwas anderen Art stellte Mohamed Nanabhay dar, der für den neuen iCommons-Medienpartner Al Jazeera sprach. Er benannte die Herausforderungen, denen sich die traditionellen Massenmedien im digitalen Zeitalter gegenübersehen.

    1. Sie verlieren Konsumenten an andere Plattformen und Verbreitungskanäle

    2. Es gibt immer mehr Produzenten von Inhalten

    3. Der Content, den man sendet, geht so oder so online, egal ob man das will oder nicht

    4. Die zugehörigen Geschäftsmodelle sind noch undefiniert

    5. Intern gibt es große Beharrungskräfte

    Die Medienunternehmen befänden sich im Unklaren über ihre eigene (zukünftige) Rolle und letztendlich in einer handfesten Relevanzkrise. Al Jazeera versucht dem mit „Al Jazeera Labs“ (labs.aljazeera.net) zu begegnen, einem Thinktank, der Produkte rund um die neuen Arten des Konsumierens entwickeln soll. Al Jazeera nennt die resultierende Verbreitung dann „distributed distribution“, gleichzeitige Verbreitung neuer Inhalte über TV, SMS-Newsservices, YouTube, Blogs, Podcasts, soziale Netzwerke etc. Dieser Art des Outputs soll eine ebenso verteilte Art des Inputs hinzugefügt werden. Ansonsten ist freie Lizenzierung für Al Jazeera vor allem ein wirtschaftliches Instrument und weniger eine Sache der Unternehmensphilosophie. Man nutzt es zum Aufbau von Reputation, um neue Konsumentengruppen zu erreichen, in neue Märkte einzubrechen, den Zuschauern Respekt zu vermitteln und um Konkurrenten unter Druck zu setzen. Die besten Erfahrungen hat Al Jazeera damit gemacht, dass sie selbst Content auf YouTube eingestellt haben.

    Der doppelte Fehler neoliberaler Politik

    David Bollier vereinfacht die Sicht der Welt auf einen „doppelten Fehler“, den er vor allem in der neoliberalen Politik erblickt: Limitierte (natürliche) Ressourcen werden so behandelt, als wären sie unendlich, während zugleich die nicht limitierte Ressourcen (Wissen, Ideen, Kreativität) so behandelt werden, als wären sie endlich, indem man mittels Gesetzen künstliche Monopole schafft. Ob es ganz so einfach ist, sei mal dahingestellt. Jedenfalls sieht David in der Gruppe der anwesenden „Commoners“, sich selbst einschließend, das Potenzial für nicht weniger als eine neue politische Macht, denn: „Wir“ haben demnach:

    - eine unvergleichliche internationale Reichweite

    - großartige politische Fähigkeiten

    - viel Kompetenz bezogen auf neueste Technologien

    und stützen uns auf starke demokratische Traditionen (zumindest diese Einschätzung wird sicherlich nicht von allen so gesehen), während wir trotzdem einen pragmatischen Ansatz verfolgen. Fehlt eigentlich nur noch die Gründung einer Commonspartei …

    31. Juli 2008 1
  • : Freiheit statt Angst: Großdemo in Berlin am 11. Oktober
    Freiheit statt Angst: Großdemo in Berlin am 11. Oktober

    Ungefähr ein Jahr nach der letzten bundesweiten Großdemonstration rufen Bürgerrechtler und Datenschützer wieder auf, in Berlin Gesicht zu zeigen gegen den Überwachungswahn. Der offizielle Aufruf ist heute veröffentlicht worden, jetzt werden weitere Unterstützer und Helfer gesucht, darüber hinaus viele Spenden, um das alles zu finanzieren. Dieses Mal wird der FoeBuD Busse aus ganz Deutschland nach Berlin organisieren, die Karten dafür gibt es demnächst in deren Shop.

    Das beste: Gleichzeitig mit uns werden in vielen anderen Hauptstädten Menschen mit dem gleichen Aufruf (englisch) gegen den Überwachungswahn demonstrieren und andere Aktionen machen. Bisher haben wir insgesamt 16 Länder gewinnen können, aber es trudeln täglich neue ein. Innerhalb weniger Tage hat sich die Idee bis nach Sri Lanka und anderswo herumgesprochen und Interesse geweckt. Da scheint der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, der die ganze Sache wieder iniitiert hat, mal wieder die richtige Idee zur richtigen Zeit gehabt zu haben. Wer Datenschutz-Kontakte im Ausland hat: Schaut mal im Planungswiki, ob ihr noch helfen und die Leute darauf ansprechen könnt.

    Im Vorfeld kann man am 20. September in München als „Aufwärmtraining“ unter dem Motto „Freiheit Weiß-Blau“ gegen das verschärfte bayerische Versammlungsgesetz und andere Überwachungsmaßnahmen auf die Straße gehen. International wird am 22. September an vielen Orten im Rahmen des OneWebDay für den Aktionstag „Freedom not Fear 2008“ mobilisiert werden.

    28. Juli 2008 1
  • : 26. Web Montag Berlin
    26. Web Montag Berlin

    Am kommenden Montag, den 21. Juli ist wieder Web Montag im newthinking store.

    18. Juli 2008 1
  • : berlin in july – eDemocracy summit 2008
    berlin in july – eDemocracy summit 2008

    Gestern und heute bin ich weitgehend auf dem „berlin in july – eDemocracy summit 2008″. Das ist eine eDemocracy unconference, die von mySociety.org, politik-digital.de und e‑demokratie.org organisiert wird. Durch einige Sponsoren konnten hier in Berlin rund 35 eDemokratie-Projekte und Experten aus der ganzen Welt zusammengebracht werden. Und das ist spannend. Vor allem bekommt man hier einen guten Überblick, was in anderen Ländern für Projekte gemacht wird und welche Erfahrungen damit gesammelt werden. Im Wiki findet man einige weitergehende Informationen dazu.

    18. Juli 2008
  • : U23-Projekt des CCC-Köln
    U23-Projekt des CCC-Köln

    Beim Chaos Computer Club Köln gibt es demnächst wieder eine neue Runde des U23-Projektes:

    „Du bist der Meinung, dass alle Informationen frei sein müssen.
    Du bist überzeugt, dass der Zugang zu Computern und Allem, das einem zeigen kann, wie diese Welt funktioniert, frei und unbegrenzt sein soll.
    Du bist höchstens 23 Jahre alt.
    Du suchst Kontakt zu Hackern.
    Du lässt Dir Lösungen nicht vorsetzen, sondern gehst deinen eigenen Weg.
    Du möchtest mit engagierten jungen Menschen eine komplexe Aufgabe im Team lösen. “

    Am 04. August um 20:00 Uhr gibt es einen unverbindlicher Informationsabend. Danach trifft sich das Projekt immer am Montag von etwa 18:00 bis 22:00 Uhr in den Räumlichkeiten des CCC-Köln.

    16. Juli 2008 2
  • : Creative Commons 3.0 – Party in Berlin
    Creative Commons 3.0 – Party in Berlin

    Wir feiern wieder eine Creative Commons Party in Berlin. Diesmal ist der Anlass das Release der deutschen Creative Commons Lizenzen mit der Version 3.0. Die Party wird am 25. Juli im breiPott in der Skalitzerstr. 81 in Berlin-Kreuzberg stattfinden. Der breiPott ist die erste Netlabel-Bar in Deutschland. Beginn ist 20 Uhr und der Eintritt ist frei. Wir werden am Anfang wieder etwas Rahmenprogramm bieten und ab 23 Uhr ist dann Party mit Musik und Visuals.

    Hier ist der Flyer zur Party (Grosse Version):

    15. Juli 2008 7
  • : Social Camp – Der Film
    Social Camp – Der Film

    Vom ersten Social Camp gibt es jetzt einen 22 Minuten langen Film:

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    Socialcamp – Der Film from Helpedia on Vimeo.

    Bei Vimeo kann man sich den Film auch als Quicktime herunterladen.

    [via]

    6. Juli 2008 5