Schlagwort: Deutschland

  • : Gesellschaft und Politik im Web 2.0‑Fieber
    :  Gesellschaft und Politik im Web 2.0‑Fieber

    Einen ausfĂŒhrlichen Tagungsbericht ĂŒber die re:publica’08 haben Tina Guenther und Kai-Uwe Hellmann fĂŒr die „Zeitschrift Neue Soziale Bewegungen“ geschrieben: Gesellschaft und Politik im Web 2.0‑Fieber (PDF).

    , 24. April 2008 2
  • : Das Internet, die Musikindustrie und Sojamilch
    :  Das Internet, die Musikindustrie und Sojamilch

    Der Kuechenradio-Podcast Nummer 156 dreht sich um „Das Internet, die Musikindustrie und Sojamilch“:
    Auf ihrer Suche nach tragfĂ€higen und kundenfreundlichen GeschĂ€ftsmodellen fĂŒr das digitale Zeitalter denkt die Musikindustrie ĂŒber eine Art Multimedia-Facebook nach: Alle Mitglieder können Filme und Musik tauschen, mĂŒssen allerdings eine monatliche GebĂŒhr bezahlen und die Rechteinhaber können entscheiden, wie oft etwa ihre Werke getauscht werden.

    , 23. April 2008
  • : Schily muss 22.000 Euro an Bundestag zurĂŒckzahlen
    :  Schily muss 22.000 Euro an Bundestag zurĂŒckzahlen

    Der Siemens- und Biometrie-Lobbyist und Teilzeitabgeordnete Otto Schily muss ein Ordnungsgeld in Höhe von drei MonatsdiĂ€ten (22.000 Euro) an die Bundestagsverwaltung zahlen, wie der Bundestag in einer Pressemitteilung verkĂŒndet: PrĂ€sidium verhĂ€ngt Ordnungsgeld gegen Schily.
    Der Abgeordnete war auch nach erneuter Fristsetzung nicht seiner Pflicht zur Offenlegung von TĂ€tigkeiten neben dem Mandat gemĂ€ĂŸ den Verhaltensregeln des Bundestages nachgekommen.

    , 23. April 2008 7
  • : Bundesregierung bewertet Entwicklung des Datenschutzrechts als positiv
    :  Bundesregierung bewertet Entwicklung des Datenschutzrechts als positiv

    Etwas verwunderlich lese ich gerade bei „Heute im Bundestag“, dass die Bundesregierung die Entwicklung des Datenschutzrechts in dieser Wahlperiode als positiv bewertet. Das geht aus der Antwort (16/8668) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/8578) hervor. Manchmal gibt es eben unterschiedliche Wahrnehmungen der RealitĂ€t.

    , 23. April 2008 3
  • : Permanenter Verfassungsbrecher
    :  Permanenter Verfassungsbrecher

    Wolfgang SchÀuble wird mittlerweile ein wenig unsouverÀner, wenn man ihm Raubbau an unseren Grundrechten vorwirft:
    SchĂ€uble wies Kritik zurĂŒck, wonach mit immer neuen Sicherheitsgesetzen ein Überwachungsstaat geschaffen wird. „Ich rate jedem, mich nicht als permanenten Verfassungsbrecher zu verleumden.

    , 23. April 2008 12
  • : Klassische Hausdurchsuchung online bestellt
    :  Klassische Hausdurchsuchung online bestellt

    Auf der niedersĂ€chsischen „Online-Wache“ trudelte folgende Anzeige fĂŒr den Landkreis Harburg gegen den 20jĂ€hrigen „Steffen S.“ ein, wie die Kreiszeitung Wochenblatt am Samstag berichtet:
    Ein gewisser „Little Boy“ hat sich in meinem Forum registriert und geschrieben, Schwarzpulver und Acetonperoxid bei sich zu Hause zu haben.

    , 22. April 2008 13
  • : Samstag: Ubuntu „Hardy Heron“ – Release-Party
    :  Samstag: Ubuntu „Hardy Heron“ – Release-Party

    Am Samstag, 26.4. gibt es ab 16 Uhr in der c‑base in Berlin die Ubuntu „Hardy Heron“ – Release-Party.
    Auf dem Programm stehen mehrere Demonstrationen der neuesten Ubuntu-Version. Neben einer VorfĂŒhrung der neuen Funktionen von Hardy, des auf Wunsch nutzbaren modernen 3D-Desktops, werden weitere Programme durch Anwender vorgestellt.

    , 22. April 2008
  • : Was soll der Scheiss
?
    :  Was soll der Scheiss
?

    Lustige Sache: Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Sebastian Edathy von der SPD, sollte von RadioEins gestern Morgen zum BKA-Gesetz interviewt werden. Nachdem der Moderator locker flockig in der Einleitung nachfragte, ob Herr Edathy sich morgens nackt oder in UnterwĂ€sche die ZĂ€hne putzen wĂŒrde, legte dieser live mit „Was soll der Scheiss
?“ auf.

    , 22. April 2008 26
  • : Heute in der Uni: „Der fiktive Staat Ozeanien 
“
    :  Heute in der Uni: „Der fiktive Staat Ozeanien 
“

    In folgender Sache kam gestern die taz-Autorin Jessica RiccĂČ auf den CCC zu: Informatik-Professor Udo Lipeck der Uni-Hannover bittet seine Studenten im Aufgabenblatt 2 zu einer Datenbank-Vorlesung in Praktischer Informatik das Datenbankmodells eines Überwachungsstaats zu konstruieren.
    Der fiktive Staat Ozeanien möchte die Telekommunikation seiner BĂŒrger ĂŒberwachen.

    , 22. April 2008 19
  • : Innenministerium will Wanze zurĂŒck
    :  Innenministerium will Wanze zurĂŒck

    Da gabs im letzten Jahr ja noch das §129a-Verfahren, wo jemand aus Bad Oldesloh einen GPS-Peilsender an seinem Auto fand. Das zustĂ€ndige Innenministerium Schleswig-Holsteins will die Wanze nun zurĂŒck – oder 2500 Euro.
    Juristisch abgefasst liest sich der Wille des Ministeriums das in der taz nord heute nun so:
    „Der Beklagte behandelt den Peilsender wie eine Fundsache“, empört sich das Kieler LKA.

    , 22. April 2008 10
  • : Arbeitspapier zum Datenschutz bei sozialen Netzwerkdiensten
    :  Arbeitspapier zum Datenschutz bei sozialen Netzwerkdiensten

    Der Berliner Beauftragte fĂŒr Datenschutz und Informationsfreiheit hat den Vorsitz ĂŒber die Internationale Arbeitsgruppe zum Datenschutz in der Telekommunikation (International Working Group in Data Protection and Telecommunications, auch als ‘Berlin Group’ bekannt) und verkĂŒndet die Verabschiedung eines interessanten Arbeitspapieres:
    Das Arbeitspapier zum Datenschutz bei sozialen Netzwerkdiensten analysiert die Gefahren fĂŒr den Schutz der PrivatsphĂ€re der Nutzer und enthĂ€lt Empfehlungen fĂŒr Gesetzgeber, Anbieter und Nutzer sozialer Netzwerkdienste, um diesen GefĂ€hrdungen zu begegnen.

    , 22. April 2008 1
  • : Das Wikipedia-Lexikon wird gedruckt
    :  Das Wikipedia-Lexikon wird gedruckt

    Bertelsmann bringt demnĂ€chst das „Wikipedia-Lexikon“ heraus, das sich als „lexikalisches Jahrbuch“ versteht. In der Konzeption soll es sich aufgrund „des starken AktualitĂ€tsbezuges sowie der differierenden Gewichtung der Stichwörter und Stichworttexte deutlich von klassischen A bis Z‑Nachschlagewerken“ unterscheiden.

    , 22. April 2008 12
  • : Montag: Fachtagung zur Online-Durchsuchung
    :  Montag: Fachtagung zur Online-Durchsuchung

    Die Friedrich Naumann Stiftung lÀdt am kommenden Montag, den 28.4.08, zusammen mit der Humanistische Union in Berlin zu einer Fachtagung rund um die Online-Durchsuchung ein. Verschiedene Experten aus den Bereichen Verfassungsrecht, Datenschutzrecht, Rechtspolitik und Informatik werden die Konsequenzen des BVerfG-Urteils zu diskutieren.

    , 22. April 2008
  • : Computerverluste in Bundesbehörden
    :  Computerverluste in Bundesbehörden

    Nicht nur in anderen Staaten gehen gerne Computer verloren, auch die Bundesrepublik ist davor nicht sicher. Dies erbrachte jetzt eine kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion, die vergangene Woche vom Bundesinnenministerium beantwortet wurde. Und damit steht schonmal Zahlenmaterial zur VerfĂŒgung:
    Seit 2005 fehlen 500 Computer in Bundesbehörden.

    , 21. April 2008 2
  • : Die Kompetenz-Wunschliste fĂŒr das BKA
    :  Die Kompetenz-Wunschliste fĂŒr das BKA

    Bei Patrick Breyer findet sich eine lesbare Auflistung, welche Kompetenzen das BKA zukĂŒnftig als zentrale Staatspolizei laut unserer Bundesregierung haben soll:
    Das Bundeskriminalamt soll im Einzelnen die folgenden Mittel anwenden dĂŒrfen:
    1. Persönliche Daten sammeln
    2. Personen befragen (diese sind verpflichtet, Auskunft zu geben)
    3.

    , 21. April 2008 16
  • : Der Entwurf des BKA-Gesetzes zum Download
    :  Der Entwurf des BKA-Gesetzes zum Download

    Seit einigen Tagen geistert der aktuelle „Entwurf eines Gesetzes zur Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus durch das Bundeskriminalamt“ (Kurz BKA-Gesetz) durch die Medien und die Politik. Leider sind die beteiligten Ministerien nicht in der Lage, bzw. ist es anscheinend nicht gewollt, den Entwurf auch transparent als Diskussionsgrundlage online zu stellen.

    , 20. April 2008 97
  • : Konservative besorgt ĂŒber BKA-Gesetz
    :  Konservative besorgt ĂŒber BKA-Gesetz

    Irgendwie absurd, aber es zeigt, wie weit sich der Diskurs von SchĂ€uble, Zypries, WeifelspĂŒtz und Ă€hnlichen Bundes-Elitepolitikern schon von den gesellschaftlichen Wertvorstellungen und Sorgen entfernt hat: Konservative beschweren sich ĂŒber den Entwurf des BKA-Gesetzes und die aktuelle „Sicherheits“-, also de facto Überwachungs-Politik:
    Der Bundeshauptvorstandes der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) hat beschlossen, das man im Zweifel fĂŒr die Freiheit sein muss:
    Zahlreiche Änderungen und Verwerfungen sicherheitsrelevanter Gesetze des Bundes und der LĂ€nder durch das Bundesverfassungsgericht haben zu Verunsicherungen und Zweifeln in der Bevölkerung und bei Sicherheitsorganen in Deutschland gefĂŒhrt.

    , 19. April 2008 9
  • : BKA-Gesetz schmuggelt Videokameras in die Wohnungen
    :  BKA-Gesetz schmuggelt Videokameras in die Wohnungen

    Überraschung: Videokameras in der Wohnung unbescholtener BĂŒrger.
    In dem aktuellen Gesetzentwurf, der tagesschau.de vorliegt heißt es: Das Abhören und Filmen dĂŒrfe sich „grundsĂ€tzlich nur gegen die verdĂ€chtige Person richten und nur in deren Wohnung durchgefĂŒhrt werden. In Wohnungen anderer Personen ist die Maßnahme nur zulĂ€ssig, wenn auf Grund bestimmter Tatsachen anzunehmen ist, dass 1.

    , 18. April 2008 11
  • : J!Cast 56: Medizinische Daten
    :  J!Cast 56: Medizinische Daten

    Der J!Cast Nummer 56 behandelt „Medizinische Daten“:
    „
möchten wir Sie daher bitten, uns in den nĂ€chsten Wochen ein Passbild von Ihnen zukommen zu lassen.“ – so oder so Ă€hnlich schreiben derzeit deutsche Krankenkassen ihre Mitglieder an, um die Umsetzung eines der umstrittensten gesundheitsrechtlichen Projekte der letzten Jahre vorzubereiten: Die elektronische Gesundheitskarte, kurz eGK.

    , 18. April 2008 2
  • : Rechtsfragen offener Netze
    :  Rechtsfragen offener Netze

    Reto Mantz hat seine Dissertation ĂŒber das Thema „Rechtsfragen offener Netze“ als Buch veröffentlicht. Dies kann man wahlweise unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC-BY-NC-ND) herunterladen (hier, 14MB) oder gleich als Buch kaufen (ISBN: 978–3‑86644–222‑1, Euro 39,90). Der Stand soll sehr aktuell sein, weil Rechtsprechung
    und Literatur bis einschließlich Februar 2008 eingearbeitet sind.

    , 17. April 2008