Datenschutz
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: Zugangserschwerungsgesetz: Offener Brief an die CDU/CSU-Fraktion
: Zugangserschwerungsgesetz: Offener Brief an die CDU/CSU-Fraktion Seit wenigen Wochen nun ist das lange umkämpfte Zugangserschwerungsgesetz (ZugErschwG) in Kraft, mit dem eine hochumstrittene Sperr-Infrastruktur für Webseiten geschaffen werden sollte. Die FDP hatte bereits im Wahlkampf angekündigt, Internetsperren in Regierungsverantwortung ein Ende zu bereiten. Bislang allerdings hat sich die schwarz-gelbe Koalition lediglich dazu durchgerungen, das BKA anzuweisen, keine Sperrlisten zu erstellen und sich auf das Löschen von Webseiten mit dokumentiertem Kindesmissbrauch zu konzentrieren.
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: Making Sense of Privacy and Publicity
: Making Sense of Privacy and Publicity Die Internetforscherin Danah Boyd hat auf der SXSW einen interessanten Vortrag über „Making Sense of Privacy and Publicity“ gehalten und das Transcript ihrer Rede online gestellt. Hat jemand vielleicht einen Link zum Audio- oder Video-Mitschnitt der Rede?
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: Google Home View
: Google Home View Schon vom neuen Service „Google Home View“ gehört? Die ZDF Heute – Show war dabei, wie deutsche Wohnzimmer jetzt fotografiert und ins Internet gestellt werden:
Inhalt von YouTube anzeigen In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. -
: DLF: Freie Fahrt für Filesharer?
: DLF: Freie Fahrt für Filesharer? Die Sendung „Computer & Kommunikation“ beim Deutschlandfunk hat heute über die Abmahnpraktiken gegen Tauschbösennutzer berichtet: Freie Fahrt für Filesharer?
Das Fazit:
Die Abmahnwelle gegen Tauschbörsenteilnehmer wird also trotz gefallenem Vorratsdatenspeicherungsgesetz weiterrollen. Der Unterhaltungsindustrie, vor allem der Musikindustrie, ist das sehr peinlich. -
: Paralleluniversum Internet – Wem gehören unsere Daten?
: Paralleluniversum Internet – Wem gehören unsere Daten? Im WDR5 gab es gestern in der Sendung „Redezeit“ den Themenschwerpunkt „Paralleluniversum Internet – Wem gehören unsere Daten?“ Als Gast war Matthias Bäcker dabei, der Juniorprofessor für Öffentliches Recht an der Uni Mannheim ist.
Entscheidet die Freiheit im Internet über die Freiheitlichkeit der globalisierten Gesellschaft? Oder wird die virtuelle Parallelwelt des Internets immer mehr zum Tummelplatz für Kriminelle und muss deswegen strengstens überwacht werden? Nach der Ablehnung der Vorratsdatenspeicherung durch das Bundesverfassungsgerichts ist die „Freiheit im Netz“ einmal mehr in der Diskussion. -
: Datenbrief: Denn sie sagen nicht, was sie tun
: Datenbrief: Denn sie sagen nicht, was sie tun Constanze Kurz vom CCC hat in der Sonntaz in einer Kolumne über den Datenbrief geschrieben: Denn sie sagen nicht, was sie tun. (Übrigens schöne Überschrift!) Dabei geht sie auch auf zahlreiche kritische Kommentare ein, wie sie sich z.B. hier in der Diskussion finden.
Es hat sich wie ein Lauffeuer herumgesprochen, obwohl die Idee bereits einige Monate kursierte: Der Vorschlag eines Datenbriefs, mit dem jeder informiert wird, wenn über ihn irgendwo Daten gespeichert werden, wird überraschend rege debattiert – innerhalb und außerhalb des Netzes. -
: Datenleck macht betroffen
: Datenleck macht betroffen Der Münster-Marathon e.V. hat auf einer DVD-Dokumentation „versehentlich auch die Anmeldedaten inklusive der Teilnehmernamen, Adressen und Bankverbindungen“ an etwa 3500 Teilnehmer verschickt. Das berichtet die Münsterländische Volkszeitung und bringt ein Interview mit dem Vorsitzenden des Vereins: „Wir sind tief betroffen“.
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: Anonymisierungsdienste und die Haftung für Rechtsverletzungen
: Anonymisierungsdienste und die Haftung für Rechtsverletzungen Der J!Cast – Podcast Folge 79 behandelt das Thema „Anonymisierungsdienste und die Haftung für Rechtsverletzungen“:
In Zeiten der „Datensammelwut“ und des An- und Verkaufs von Daten ist es erstaunlich, dass sogenannte Anonymisierungsdienste in der allgemeinen Wahrnehmung eine noch untergeordnete Rolle spielen. -
: EuGH: Datenschutz muss unabhängig von Politik werden
: EuGH: Datenschutz muss unabhängig von Politik werden Der Europäische Gerichtshof hat heute in einem Urteil bekannt gegeben, dass der Datenschutz in Deutschland unabhängiger sein muss. Aus der Urteilsbegründung:
Mit ihrer Klage beantragt die Kommission der Europäischen Gemeinschaften, festzustellen, dass die Bundesrepublik Deutschland gegen ihre Verpflichtungen aus Art. -
: Mitmachen: Offene Briefe gegen die Vorratsdatenspeicherung
: Mitmachen: Offene Briefe gegen die Vorratsdatenspeicherung Das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung ist vor dem Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig und nichtig erklärt worden und die Konservativen trommeln schon für ein neues Gesetz auf Basis des Urteils. Aber brauchen wir das wirklich? Besser wäre erstmal eine ausführliche gesellschaftliche Debatte, ob wir wirklich eine verdachtsunabhängige Speicherung unserer Kommunikations-Verkehrsdaten haben wollen.
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: Nackt aber sicher? Wie viel Sicherheit verträgt die Demokratie?
: Nackt aber sicher? Wie viel Sicherheit verträgt die Demokratie? Quarks & Co berichtet am Dienstag Abend im WDR-Fernsehen über „Nackt aber sicher? Wie viel Sicherheit verträgt die Demokratie?“
Bringen immer neue Scanner tatsächlich mehr Sicherheit? Oder geben wir die Freiheit auf, die wir eigentlich schützen wollen? Als Gäste im Quarks & Co-Studio: der Psychologe Thomas Kliche. -
: Datenspuren im Internet – Was schützt uns vor Missbrauch?
: Datenspuren im Internet – Was schützt uns vor Missbrauch? Im Deutschlandradio Kultur lief am Freitag in der Sendung Wortwechsel eine Diskussion über „Datenspuren im Internet – Was schützt uns vor Missbrauch?“
Diskutiert haben:
Andreas Bogk – Geschäftsführer Chaos Computer Club
Bernd Carstensen – stellv. Bundesvorsitzender des Bund Deutscher Kriminalbeamter
Thomas Mosch – Bitkom, Geschäftsleiter Bereich Politik und Recht
Peter Schaar – Bundesdatenschutzbeauftragter
Sie verfügen über riesige Datenbanken, doch niemand weiß genau wie Namen, Adressen und Bilder im Internet miteinander verknüpft werden. -
: Der Datenbrief: Vielleicht doch keine so gute Idee?
: Der Datenbrief: Vielleicht doch keine so gute Idee? Ich würde gerne schreiben, dass die Argumente gegen den Datenbrief des CCC in diesem Blogbeitrag allesamt kompletter Unsinn sind. Dann müsste ich euch aber anlügen. Das will ich nicht:
Probleme:# nur ein Teil der Unternehmen hat überhaupt eine aktuelle Adresse an die die Daten geschickt werden können.
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: Leicht hysterisch, politischen Interessen geschuldet und überhaupt nicht nachvollziehbar
: Leicht hysterisch, politischen Interessen geschuldet und überhaupt nicht nachvollziehbar Ein passendes Zitat zur politischen Stimmungmache rund um die Vorratsdatenspeicherung liefert der Wissenschaftler Hans-Jörg Albrecht im aktuellen SPIEGEL:
„Total überrascht“ über die Diskussion um Sicherheitslücken und angeblich nicht mehr aufklärbare Straftaten ist der Chef des Max-Planck-Institus für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg, Hans-Jörg Albrecht. -
: Fakten zur aktuellen Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung
: Fakten zur aktuellen Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung ist die mediale Rhetorik der Vorratsdatenspeicherungs-Befürworter so radikalisiert worden, dass Deutschland (fast) als kriminales Wunderland artikuliert wird. Ich fand bisher keine Zeit, mich mit den Argumenten ausführlich auseinander zu setzen und bin froh, dass Malte Spitz das schon in seinem Blog gemacht hat.
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: Packungsbeilage zum Vorratsdatenspeicherungs-Urteil
: Packungsbeilage zum Vorratsdatenspeicherungs-Urteil Die Süddeutsche Zeitung hat ein Interview mit dem scheidenden Präsidenten des Bundesverfasssungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, zum Vorratsdatenspeicherungs-Urteil aus der vergangenen Woche: „Die Normen fallen nicht vom Himmel“.
SZ: Sie haben im Urteil gesagt, das Verbot der Totalüberwachung gehört zur Verfassungsidentität Deutschlands und ist damit „europafest“. -
: Markus Lanz: Schluß mit der Vorratsdatenspeicherung
: Markus Lanz: Schluß mit der Vorratsdatenspeicherung In der ZDF-Diskussionssendung „Markus Lanz“ waren heute Wolfgang Bosbach (CDU), Peter Schaar (Bundesdatenschutzbeauftragter), Padeluun (Foebud) und ein Redakteur von WISO zu Besuch. Die Diskussion war echt lustig. Endlich mal eine Diskussions-Übermacht pro Datenschutz im Fernsehen und Wolfgang „Wer denkt an die Opfer? Und überhaupt ist Google Schuld“ Bosbach in der Defensive.
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: Vorratsdaten: Wer löscht wirklich?
: Vorratsdaten: Wer löscht wirklich? Das Blog wayne.interessierts.eu hat mal bei einigen Providern nachgefragt, ob diese denn nun nach dem Urteild es Bundesverfassungsgerichts die Vorratsdaten löschen. Einige Provider haben schon geantwortet. Interessante Info: Bei der Deutschen Telekom werden 19 TB Daten gelöscht, 1&1 schreibt von 25 TB.
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: Vorratsdatenspeicherung im Fernsehen
: Vorratsdatenspeicherung im Fernsehen Die Vorratsdatenspeicherung war gestern auf (fast) allen TV-Kanälen. Hier gibt es mal einige Beiträge. Es gibt sicher noch mehr. Falls wir was übersehen haben, könnt Ihr gerne Links in den Kommentaren posten.
3sat Kulturzeit hat mich dazu interviewt:
Inhalt von YouTube anzeigen In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. -
: Kommentar zum Vorratsdatenspeicherungs-Urteil
: Kommentar zum Vorratsdatenspeicherungs-Urteil Das Bundesverfassungsgericht hat das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung gekippt. Das ist erstmal ein großer Erfolg für unsere Kampagne gegen die Vorratsdatenspeicherung mit der größten Sammelklage in der Geschichte des Bundesverfassungsgerichts. Aber: Das Bundesverfassungsgericht hat zugleich Hürden aufgestellt, wie der Gesetzgeber ein verfassungskonformes Gesetz wieder neu auflegen kann.