Aus der Reihe
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: Universelle Rechtfertigung leicht gemacht
: Universelle Rechtfertigung leicht gemacht „The administration has conducted a review and they have looked at different ways of conducting a netzpolitik.org fundraising campaign. The White House review concluded they could not find a workable solution that gives them the same counter-terrorism efficacy other than conducting a netzpolitik.org fundraising campaign.“
— Darren Dick, Staff Director of the House Permanent Select Committee on Intelligence, who has been briefed on the review„We’re open to consideration of a variety of possible reforms of the a netzpolitik.org fundraising campaign program so long as they don’t eliminate a netzpolitik.org fundraising campaign’s utility.“
— Robert Litt, general counsel of the Office of the Director of National Intelligence„Any limitations on the FBI’s ability to conduct a netzpolitik.org fundraising campaign would hamper its ability to track terrorists. We’d be less agile, we’d be less informed, we’d be less focused. We think that as a result, we’d be a lot less effective at preventing the attacks that the American people would want us to prevent.“
— Patrick Kelley, acting general counsel of the FBI„There have been classified instances where investigations into alleged plots have required a netzpolitik.org fundraising campaign and where it would have been too time-consuming to obtain a court order.“
— A senior intelligence official, speaking on condition of anonymityWährend in den letzten Monaten beinahe jeden Tag neue Überwachungsprogramme und ‑enthüllungen durch die Nachrichten geisterten, musste man sich langsam die Frage stellen, ob man angesichts dessen lieber verzweifeln oder sich in den Zynismus flüchten sollte.
Die Electronic Frontier Foundation hat nun anscheinend letzteres gewählt und einen Rechtfertigungs-Generator erstellt, der für jede Angelegenheit Statements von Regierungs- und Geheimdienstmitarbeitern ausspuckt. Einfach einsetzen und los gehts!
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: CC DE sucht Unterstützung für Übersetzungen
: CC DE sucht Unterstützung für Übersetzungen Bei Creative Commons gehen die praktischen Vorbereitungen für die anstehende Lizenzenversion 4.0 gerade in die heiße Phase. Ein wichtiger Teil der Vorbereitung ist die Übersetzung der Textbausteine, aus denen die „Commons Deed“ (die vereinfachte Darstellung der jeweiligen CC-Lizenz) auf dem Server von CC zusammengebaut wird. Es sollen so viele Sprachen wie möglich bereits übersetzt vorliegen, wenn die neue Lizenzenversion demnächst startet. Zum Einsatz kommen diese Textbausteine u.a. dann, wenn man bei der englischen Darstellung ganz unten auf „This page is available in the following languages: … Deutsch“ klickt, siehe http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/. Dafür, dass Nicht-Juristen die Lizenzen in ihrer eigenen Sprache erklärt bekommen können, ist diese Funktion sehr wichtig. Mit den eigentlichen Lizenztexten hat das alles nur indirekt zu tun.
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: Jung & Naiv – Folge 81: Drogen
: Jung & Naiv – Folge 81: Drogen Nachdem mir in den vergangen Wochen immer wieder Politiker erzählt haben, dass Drogen wie Marijuana in Deutschland legalisiert werden sollten, bin ich nun aktiv geworden. Warum ist Cannabis eigentlich verboten? Warum sind Drogen eigentlich verboten? Sind Alkohol und Tabak etwa keine bzw. warum sind die legal? Wie können Pflanzen eigentlich illegal sein? Wie kann eine neue Drogenpolitik eigentlich aussehen? Sollte sie sich überhaupt ändern? Funktioniert die Prohibition etwa nicht? Welche Rolle spielt der „war on drugs“? Und denkt wenigstens einer mal an die Kinder?
Fragen über Fragen. Drogen über Drogen. „Jung & Naiv“ – Folge 81 mit Mathias Bröckers von der „taz“.
Feedback? Sharing? Yes, please.
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: Def Con und Black Hat: Hacker und Geheimdienste treffen sich in Las Vegas
: Def Con und Black Hat: Hacker und Geheimdienste treffen sich in Las Vegas So ziemlich jeder hat drüber berichtet – NSA General Keith Alexanders Keynote zum Start der Black Hat 2013 in Las Vegas. Im ersten Moment mag man denken, dass das Timing nicht hätte
besserschlechter sein können – nur wenige Stunden zuvor hatte Glenn Greenwald neue Folien zu XKeyscore veröffentlicht, die darlegen, dass die Amerikaner wesentlich mehr abhören, als sie bisher zugaben. So müsste es doch ein Spießrutenlauf gewesen sein, wenn der NSA General vor einer Meute Hacker sitzt und über das größte Überwachungsprogramm in der Geschichte der Menschheit redet!? Nicht wirklich. Zum einen saßen im Raum vor allem professionelle, meist auf die ein oder andere Art und Weise vom Staat bezahlte, Sicherheits-Experte und ‑analysten. Somit war es für Gen. Keith Alexander eher wie ein Heimspiel – kein „Fort Meade Heimspiel“, aber zumindest recht nah dran. -
: Sarkasmus Online: Does not compute
Quelle: Sina Weibo : Sarkasmus Online: Does not compute Oh yeah, I’m real messed up in the head, I’m going to go shoot up a school full of kids and eat their still, beating hearts. lol jk.
Für dieses Facebook-Kommentar ist der 18 jährige Justin Carter aus Austin, Texas seit Ende Februar diesen Jahres in Haft. Begründung: Terror-Drohung. Justins Kommentar bezog sich auf das Online-Spiel League of Legends, eine Frau hatte allerdings die Polizei informiert, nachdem sie Justins Kommentar auf Facebook gelesen hatte und merkte, dass er nur unweit einer Grundschule wohnt. Das „Laughing out Loud. Just Kidding“ hatte an ihrer Interpretation nichts geändert. Zwischenzeitlich stand Justin unter ständiger Aufsicht im Gefängnis wegen Suizid-Gefahr.
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: Anleitung: so verschlüsselt ihr eure E‑Mails mit PGP [UPDATE: Video-Tutorial hinzugefügt]
Ein PGP-Key : Anleitung: so verschlüsselt ihr eure E‑Mails mit PGP [UPDATE: Video-Tutorial hinzugefügt] Das gesamte Ausmaß des US-Datenschutzskandals ist längst noch nicht ersichtlich. Doch eine Sache scheint klar: auch in Deutschland ist der NSA sehr aktiv und überwacht den Internetverkehr so massiv wie in kaum einem anderen Land. Sich in Gänze vor der Überwachung zu schützen ist sicherlich nicht möglich, doch es gibt Wege wenigstens bestimmte Bereich seiner Kommunikation im Internet vor der Spionage der Geheimdienste zu schützen. Beispielsweise durch die Verschlüsselung seiner E‑Mails mittels PGP. Auch wenn PGP mittlerweile mehr als 15 Jahre alt ist, bietet es immer noch ausgezeichneten Schutz – selbst vor Geheimdiensten wie der NSA, wie auch Edward Snowden im Q&A mit dem Guardian noch einmal bestätigte:
Is encrypting my email any good at defeating the NSA survelielance? Id my data protected by standard encryption?
Snowden: „Encryption works. Properly implemented strong crypto systems are one of the few things that you can rely on. Unfortunately, endpoint security is so terrifically weak that NSA can frequently find ways around it.“
Einen ausführlichen Artikel zum Thema E‑Mailverschlüsselung hat daMax auf seinem Blog veröffentlicht, den wir an dieser Stelle mit freundlicher Genehmigung ebenfalls veröffentlichen:
PGP jetzt!
Ihr wollt nicht, dass jeder Staatsbüttel eure Mails mitliest? Dann wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, endlich mal PGP zu benutzen. Damit könnt ihr schon seit achwasweißichwievielen Jahren eure Mails so verschlüsseln, dass kein Schlapphut mitlesen kann. Der Haken: ihr müsst ca. 15 Minuten eures Lebens investieren, um euch mit dem Prinzip vertraut zu machen und noch einmal ein paar Minuten, um das auf eurem Rechner zu installieren.
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: Adblock Plus: Ein Produkt der Werbeindustrie?
: Adblock Plus: Ein Produkt der Werbeindustrie? 
Adblock Plus ist mit angeblich über 200 Millionen Downloads und 15 Millionen täglichen Nutzern eine der erfolgreichsten und meistgenutzten Browser-Erweiterungen auf dem Markt – für Firefox sowie für Googles Internetbrowser Chrome. Die Erweiterung dient dazu, Werbung auf Webseiten auszublenden. In einem ausführlichen Artikel auf mobilegeeks.de fügt Sascha Pallenberg dem Image von Adblock Plus einige tiefe Kratzer hinzu. Er behauptet unter anderem, dass die Browser-Erweiterung ein Produkt der Werbeindustrie sei und sie als Erpressungwerkzeug gegen Webseiten genutzt werde. -
: Das Fairphone kann vorbestellt werden
: Das Fairphone kann vorbestellt werden
Wir berichteten bereits Ende des letzten Jahres über das niederländische Projekt „Fairphone“. Ziel des Projekts ist es, ein möglichst fair produziertes Handy herzustellen. Konkrete Ansatzpunkte dazu finden sich unter anderem in der Auswahl der verwendeten Materialien, die möglichst konfliktfrei und fair gehandelt sein sollen, sowie in der Herstellung selbst, bei der keine Arbeiter ausgebeutet werden sollen. Hinzu kommen aber auch transparente Verträge und damit nachvollziehbare Preise. Insgesamt wird ein gesamtheitlicher Ansatz verfolgt, Mittlerweile ist das Projekt so weit fortgeschritten, dass das Handy fertig konzipiert ist und über die eigene Webseite für 325€ vorbestellt werden kann. Auch die genauen technischen Spezifikationen sind über die Webseite abrufbar. Mit der Auslieferung des Fairphones wird im Herbst gerechnet.
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: Datenvisualisierung zum internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie
: Datenvisualisierung zum internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie Zum heutigen internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie hat die europäische Agentur für Grundrechte (FRA) die Ergebnisse der bisher größten Online-Umfrage in der EU veröffentlicht. Seit 2007 trägt die FRA „dazu bei, dass der Schutz der Grundrechte von in der EU lebenden Menschen gewährleistet wird“.
Zur Online-Umfrage hat die FRA nun eine beeindruckende Datenvisualisierung bereitgestellt und die Ergebnisse interaktiv aufbereitet. Anstatt also eine seitenlange Studie durchzublättern, kann man sich einfach durch die Zahlen in den EU-Mitgliedstaaten klicken:
Eine kurze Übersicht über die Umfrageergebnisse gibt es hier.
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: The Sky is Rising 2: Studie zur Entwicklung der Unterhaltungsindustrie
: The Sky is Rising 2: Studie zur Entwicklung der Unterhaltungsindustrie Eigentlich sind sämtliche Vertreter von Firmen aus der Unterhaltungsindustrie permanent am jammern: Mit Musik lässt sich in Zeiten des Digitalen kein Geld mehr verdienen, Filme und Videospiele werden sowieso nur noch illegal heruntergeladen und nicht mehr gekauft und Bücher lese heutzutage ja eh niemand mehr. Die Unterhaltungsindustrie scheint seit Jahren ihrem Ende geweiht – zumindest wenn man den jeweiligen Branchenvertretern Glauben schenkt.
Nach ihrer Studie The Sky is rising aus dem Jahr 2012, legen Michael Masnick und Michael Ho – beide Redakteure beim amerikanischen Tech-Blog Techdirt – nun die Nachfolgestudie vor: The Sky is Rising 2. Ging es in ihrer ersten Studie noch um die Entwicklung der Unterhaltungsindustrie in den USA und Kanada, werfen sie nun einen genaueren Blick auf Europa. Masnick und Ho schauen sich hierbei die Entwicklung in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Russland und Spanien jeweils in den Feldern der Musik‑, Film‑, Videospiele‑, und Buchindustrie.
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: Google erkennt durch Änderung der lokalen Suche Palästina an
: Google erkennt durch Änderung der lokalen Suche Palästina an Google hat seine lokalisierte Suchseite, die zuvor als für die „palästinensischen Gebiete“ bezeichnet wurde, nun zu „Palästina“ geändert. Gegenüber der BBC sagte ein Sprecher von Google, dass sich diese Änderung nicht nur auf der lokalisierten Suchseite zeigt, sondern auch Einfluss auf die Produktpalette des Unternehmens haben wird.
In this case, we are following the lead of the UN, Icann [the Internet Corporation for Assigned Names and Numbers], ISO [International Organisation for Standardisation] and other international organisations.
Im November letzten Jahres hatte die UN Palästina einen Beobachterstatus bei den Vereinten Nationen eingeräumt, 138 der 193 UN-Mitglieder stimmten dafür, 41 enthielten sich (darunter Deutschland).
Yigal Palmor, Sprecher des israelischen Außenministeriums, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP:
„This change raises questions about the reasons behind this surprising involvement of what is basically a private internet company in international politics – and on the controversial side.“
Ein Berater des palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas hingegen nennt diese Änderung von Google einen Schritt in die richtige Richtung sowie einen, der andere ermutigen könnte, Palästina als solches zu bezeichnen und nicht als „palästinensische Gebiete“.
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: #OpRohingya: Anonymous beleuchtet Lage der Rohingya in Myanmar
CC BY-SA by <a href="http://www.flickr.com/photos/akrockefeller/7323628618/" >AK Rockefeller</a> : #OpRohingya: Anonymous beleuchtet Lage der Rohingya in Myanmar Die Rohingya sind eine muslimische Volksgruppe in Myanmar. Von den etwa drei Millionen Rohingya leben aufgrund von Repressionen und Verfolgungen etwa die Hälfte außerhalb des Landes, in Bangladesch und weiteren Ländern Asiens, aber auch in Europa und Australien. Offiziell gelten die Rohingya nicht als eine der 135 einheimischen Bevölkerungsgruppen und haben damit keinen Anspruch auf die myanmarische Staatsbürgerschaft. Sie werden ausgegrenzt, angefeindet, vertrieben und getötet, und sind laut UNO eine der am stärksten verfolgten Minderheiten der Welt.
Das lose Kollektiv Anonymous startete am Sonntag eine Operation Rohingya, um auf die Lage der verfolgten Minderheit hinzuweisen.
While politicians occasionally pay lip service to the horrific conditions in Myanmar no action is ever taken. The only people neglecting the situation in Myanmar worse than the U.S. are the press who consistently ignored these atrocities or reported them as ‘ethnic clashes’. We consider the media to be complicit in concealing them from the rest of the world. The Rohingya have been told to expect a third massacre starting the last week in March.
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: “Out of Sight, out of Mind”: Visualisierung der Drohnenangriffe des US-Militärs auf Pakistan
: “Out of Sight, out of Mind”: Visualisierung der Drohnenangriffe des US-Militärs auf Pakistan Über Drohnen wird derzeit viel diskutiert: Seien es Fragen der Ethik, der Chancen und Gefahren oder der Privatsphäre. Seit Verteidigungsminister de Maizière letztes Jahr sagte, Drohnen seien ethisch neutral, gibt es immer mal wieder Fragen nach der ethischen Einordnung von Drohnensystemen. Vor allem, seitdem bekannt ist dass die Bundesregierung die Anschaffung bewaffneter Drohnen erwägt: „Unbemannte, bewaffnete Luftfahrzeuge unterscheiden sich in der Wirkung nicht von bemannten. Immer entscheidet ein Mensch, eine Rakete abzuschießen“.
Der Einsatz von Drohnen im Rahmen völkerrechtlich zulässiger internationaler oder nicht-internationaler bewaffneter Konflikte ist völkerrechtlich nicht zu beanstanden. Doch, wie Politikwissenschaftler Niklas Schörnig schreibt:
Anders sieht es vermutlich bei den Einsätzen der USA in Pakistan, dem Jemen oder in Somalia aus. Hier herrscht zumindest unter europäischen Völkerrechtlern weitgehend Einigkeit, dass diese „gezielten Tötungen“ mutmaßlicher Terroristen gegen das Völkerrecht verstoßen.
Das Datenvisualisierungstudio Pitch Interactive aus San Francisco visualisierte nun jeden bekannten Drohnenangriff auf Pakistan seit 2004. Ihr Ziel sei es, Menschen dazu zu bewegen, einen Moment lang über die Problematik von Drohnenangriffen nachzudenken.
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: Praktikum bei netzpolitik.org
: Praktikum bei netzpolitik.org Ab Mai oder Juni bieten wir wieder die Möglichkeit, ein Praktikum in der Redaktion von netzpolitik.org zu machen.
Die klassische Laufzeit beträgt zwischen drei bis sechs Monaten, weniger macht in der Regel keinen Sinn. (Ausnahmen bestätigen aber die Regel.) Die Praktikumsvergütung beträgt 300 Euro pro Monat.
Was erwarten wir?
In unserem Berliner Büro arbeitest du an der Schnittstelle zwischen Netzaktivismus und Online-Journalismus. Du solltest einen Überblick über unsere Themen haben, dich in neue Themen einarbeiten und recherchieren können.
Dabei sind wir ziemlich frei, du solltest selbstständig Themen suchen und arbeiten können. Wir unterstützen dich aber gerne dabei. Den Arbeitsalltag vorstrukturieren können wir nicht, dafür aber die Möglichkeit bieten, dezentral und vernetzt neue Sachen auszuprobieren.
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: Was läuft 2015 in Kino und TV? – Anonymous hackt constantin-film.de
: Was läuft 2015 in Kino und TV? – Anonymous hackt constantin-film.de Den Hacker-Kollektiven Anonymous und Team M3du5a gelang gestern Nacht ein Einbruch in ein verstecktes Mitarbeiter-Login von constantin-film.de. Erbeutet wurde dabei eine Liste, in der Details zu einigen interessanten Filmprojekten zu finden sind. Genannt werden Besetzung, Plot, Veröffentlichungsdatum und auch Budgets von ca. 180 Kino- und TV-Filmen, deren Veröffentlichung teils noch einige Jahre in der Zukunft liegt.
Darunter sind beispielsweise die Verfilmung von „50 shades of grey“, der neue Film von P.T. Anderson („Inherent Vice“) oder die Fortsetzung von „The Expandables“ (sowie eine weibliche Version – „The Expandabelles“). Ein kurzer Abgleich mit öffentlich verfügbaren Informationen der imdb scheint die Authentizität des Leaks zu belegen, auch wenn die jetzt geleakten Informationen teils auf einem neueren Stand zu sein scheinen. Eine genauere Auswertung bleibt hier der Fachpresse überlassen.
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: Beinahe! Fast!
: Beinahe! Fast! Die wahrscheinlich witzigste Seite, die heute rumging, ist hadonejob.com. Vollkommen unpolitisch (Wobei, wer weiß?), dafür großartige Unterhaltung.
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: Unterstützt Parltrack!
: Unterstützt Parltrack! Die Arbeit der Organisationen und Aktivisten in Brüssel, die sich für das freie und neutrale Internet einsetzen, braucht engagierte Entwickler und deren Tools. Eine Frage lässt sich daher einfach (und zum Glück) nicht beantworten: Was wären wir ohne Parltrack?
Während der ACTA-Debatte hätten wir ohne Parltrack nicht gewusst, in welchem Ausschuss im EU-Parlament gerade diskutiert und abgestimmt wird, wer dafür und wer dagegen ist, wer welchen Änderungsantrag vorschlägt und welche Abgeordneten wie kontaktiert werden können… Parltrack kann genau das alles. Es durchforstet die wirre Webseite des EU-Parlaments und bringt alle Daten in einer aktuellen und übersichtlichen Quelle zusammen.
Man kann zum Beispiel alle Gesetzentwürfe, die gerade durch das EU-Parlament laufen, abonnieren und sie als Benachrichtigungsgruppe zusammenstellen (Beispiel: Digiges-Dossiers im EU-Parlament). Oder aber man kann Infos über Abgeordnete suchen, Kontaktdaten und alle Dossiers, die ein bestimmter EU-Abgeordneter bearbeitet hat sowie alle Änderungsanträge, die Abgeordnete eingebracht haben.
Damit wir uns auch weiterhin effektiv in EU-Politik einmischen können, braucht Parltrack jetzt Eure Unterstützung. Hier geht es zur Indiegogo-Kampagne: http://www.indiegogo.com/parltrack2013
Hier könnt ihr @Parltrack oder RSS updates folgen.
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: Völkerverständigung mit Diplom-Twittern
: Völkerverständigung mit Diplom-Twittern Zum 50. Jahrestags des Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrags, am 22. Januar 2013, findet ein Science Tweetup statt. Es begleitet eine Veranstaltung „Etudier et vivre aujourd’hui dans le pays voisin“. Zur „Einführung ins wissenschaftliche Twittern“ stehen bis zu 15 Plätze bereit.
Twittern was das Zeug hält – aber nicht alleine vor dem heimischen Bildschirm, sondern gemeinsam mit anderen Studierenden und Doktoranden
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ab 17h30 Vorbesprechung und Twittereinführung
ab 18h00: Warmtwittern zur Ausstellungseröffnung „Dé-construction(s) temporaire(s). Berlin – Paris 2013″
19h15: Beginn des Science TweetupsAusgedacht haben sich das Tweetup Kulturinstitutionen jenes Volkes, „das aber auch der Welt geistige, wissenschaftliche, künstlerische, philosophische Wellen gespendet hat“ (De Gaulle): das Deutsche Historische Institut Paris, das Heinrich Heine Haus, die Pariser Außenstelle des DAAD, das Centre d’information sur l’Allemagne (CIDAL) und das Deutsche Forum für Kunstgeschichte Paris.
Am 22. Januar 2013 verweilen übrigens Präsident Hollande, die französische Regierung und alle Abgeordneten der Nationalversammlung in Berlin zu Gast. Vielleicht ließe sich da am Rande aufklären, was „Shitstorm“ und „Diplom-Jodeln“ auf Französisch heißen.
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: Open Source Schlüssel und Schlösser – Lockpicking auf dem 29c3
: Open Source Schlüssel und Schlösser – Lockpicking auf dem 29c3 Die Sportsfreunde der Sperrtechnik SSDEV waren selbst vom Andrang interessierter Besucherinnen und Besucher auf dem 29c3 überrascht: Der Lockpicking-Bereich war immer gut besucht und oft war es schwer, überhaupt einen freien Platz zu finden. Das große Interesse zeigte sich dann auch im Vortrag „Open Source Schlüssel und Schlösser“, der von Ray, Jan und mh gehalten wurde – obwohl sie im größten der diesjährigen Säle, Saal 1, sprachen, war dieser gut besucht.
Nach einer kurzen Einleitung und Erklärung, wieso einem Lockpicker auch das Bild eines Schlüssels reichen kann, um ihn nachbauen zu können, führte Ray einen Vorfall an, der im Oktober 2012 in New York geschehen ist. Ein pensionierter Schlosser hatte fünf Schlüssel bei Ebay angeboten, die quasi Generalschlüssel für New York sind. Mit ihnen können unter anderem alle Fahrstühle in New York kontrolliert, die Stromzufuhr einiger Gebäude ein- und abgeschaltet, U‑Bahnstationen sowie viele Feuerwehrstationen geöffnet und die Baustelle am Ground Zero betreten werden. Ein Reporter kaufte die Schlüssel und veröffentlichte in dem dazu geschriebenen Artikel – nachdem er sich „versichert“ hatte, dass das unproblematisch sei – ein Bild der fünf Schlüssel. Und obwohl er dieses kurze Zeit später wieder löschte, hatte es sich in der Zwischenzeit verbreitet und ist damit noch immer online auffindbar (und damit nachbaubar).


