Öffentlichkeit
Meinungs- und Pressefreiheit, Zensur, Menschenrechte, Whistleblowing, Transparenz, Öffentlichkeitswandel, Datenjournalismus und Open Data.
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LGBTIQ: Studie zeigt drastisches Ausmaß der Online-Zensur in autoritären Staaten
Bilder von Regenbogenflaggen sind in einigen Ländern schon Grund zur URL-Sperrung. LGBTIQ: Studie zeigt drastisches Ausmaß der Online-Zensur in autoritären Staaten Das Netz kann für diskriminierte Gruppen ein Ort sein, sich zu stärken und zu organisieren. In vielen Ländern der Welt werden Inhalte von queeren Communities jedoch gezielt gesperrt. Ein Bericht dokumentiert nun das Ausmaß der Online-Zensur in sechs Staaten.
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Wochenrückblick KW 34: Staatstrojaner, Sexarbeit und diskriminierende Software
Von Katzenbildern unter Creative Commons-Lizenzen können wir nicht genug bekommen. (Symbolbild) Wochenrückblick KW 34: Staatstrojaner, Sexarbeit und diskriminierende Software Diese Woche gab es Aufruhr um ein angekündigtes Pornographie-Verbot und um die technisch versierten Taliban. Es geht weiter mit einer Hackergruppe im Iran und einer Dokumentation über die Datenfülle von Google. Wir sorgen uns um automatisierte Diskriminierung in Sprachmodellen und auf dem Immobilienmarkt und sind vom Chat-Bot auf WhatsApp enttäuscht.
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Open Data Day: Raus aus der Nische
Henriette Litta, Geschäftsführerin der Open Knowledge Foundation, fordert eine Open-Data Strategie für Berlin. (Symbolbild) Open Data Day: Raus aus der Nische Der Berliner Open Data Day feiert dieses Jahr sein zehnjähriges Jubiläum und präsentiert damit bisherige und zukünftige Projekte. Zentrales Thema der Tagung war die Corona-Pandemie, die ein Katalysator für mehr Datentransparenz ist. Wir berichten über Projekte und Impulse des Events.
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Wochenrückblick KW 33: TikTok, Tinder, Taliban
Angesichts seines Blicks hat dieser Hund wohl die Woche Revue passieren lassen. Wochenrückblick KW 33: TikTok, Tinder, Taliban Diese Woche verhält sich die Politik beschämend, werden Taliban am Bürgerservice gehindert und will Frontex hoch hinaus. Mit Apple und Facebook sind zwei Tech-Riesen unter Beschuss. Und Andreas Scheuer macht, was er am besten kann: sinnlos Geld ausgeben.
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TikTok: Chinesische Regierung beteiligt sich an ByteDance
Seit April 2021 reicht die chinesische Regierung ByteDance die Hand. (Symbolbild) TikTok: Chinesische Regierung beteiligt sich an ByteDance Der Mutterkonzern von TikTok ist das wertvollste Einhorn weltweit. Seit April ist der chinesische Staat am Unternehmen ByteDance beteiligt und nimmt damit Einfluss auf die internen Entscheidungen des Konzerns. Dabei steigt die Sorge um eine mögliche Zensur der Online-Inhalte.
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Neuer Report: Facebook kocht eigenes Daten-Süppchen zur Imagepflege
Nur Facebook hat Zugang zu allen Daten seiner Nutzer:innen. Damit lassen sich beinahe beliebige Statistiken erstellen. (Symbolbild) Neuer Report: Facebook kocht eigenes Daten-Süppchen zur Imagepflege Facebook will als harmloses soziales Netzwerk gesehen werden, auf dem Katzenbilder und Rezepte getauscht werden. Ein neues Report-Format soll die Wahrnehmung austreiben, dort würden sich vorrangig rechte Verschwörungserzähler:innen herumtreiben. Doch Skepsis bleibt angebracht.
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Afghanistan: WhatsApp dreht Taliban-Hotline ab
Auf einer Pressekonferenz beschwerte sich der Taliban-Sprecher Zabihullah Mujahid am Dienstag über die Einschränkung seiner Meinungsfreiheit auf Facebook. Afghanistan: WhatsApp dreht Taliban-Hotline ab Die Taliban sind auch in sozialen Medien und Messenger-Diensten aktiv. Eine Hotline für Beschwerden hat WhatsApp nun deaktiviert. Auch andere Online-Dienste gehen gegen die radikalen Islamisten vor.
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Journalistenverbände: Apple-Pläne gefährden Pressefreiheit
Apple steht seit der Ankündigung weltweit in der Kritik. (Symbolbild) Journalistenverbände: Apple-Pläne gefährden Pressefreiheit Gegen die Pläne des Unternehmens, Dateien auf den Mobiltelefonen seiner Kund:innen zu durchsuchen, laufen jetzt auch Journalistenverbände Sturm. Sie sehen die Pressefreiheit in Gefahr und warnen vor dem Ausbau des Systems in autoritären Regimen.
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Intransparente Algorithmen : Facebook blockiert unabhängige Analyse durch AlgorithmWatch
Facebook möchte die Funktionsweise seiner Algorithmen verschlossen halten und verwehrt dabei unabhängige Forschungsarbeit. (Symbolbild) Intransparente Algorithmen : Facebook blockiert unabhängige Analyse durch AlgorithmWatch Facebook steht schon länger in der Kritik, Forschungsprojekte zu seinen Diensten zu verhindern. Nun drohte das Unternehmen der Nichtregierungsorganisation AlgorithmWatch mit einer Klage, weshalb diese eine umfassende Studie zum Instagram-Algorithmus einstellt.
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Wochenrückblick KW 32: Eine Woche zwischen Partystimmung und Überwachungsskandalen
Wir werden lieber von Adleraugen als von Staatstrojanern überwacht. (Symbolbild) Wochenrückblick KW 32: Eine Woche zwischen Partystimmung und Überwachungsskandalen Diese Woche geht’s ans Eingemachte beim Thema staatliche Überwachung: Wir spielen „Was-wäre-wenn… es eine Überwachungsgesamtrechnung gäbe“? Daneben geht es um Rassist:innen und ihren Hang zum Klarnamen, einen glücklosen Karl-Theodor zu Guttenberg, Polizist:innen im Pippi Langstrumpf-Modus und last but not least hatten wir noch etwas zu feiern!
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Gläserne Gesetze, Gutachten und Glückwünsche: Happy Birthday, FragDenStaat!
Zum Zehnjährigen von FragDenStaat regnet es hoffentlich Konfetti und keine geschredderten Akten! Gläserne Gesetze, Gutachten und Glückwünsche: Happy Birthday, FragDenStaat! Das Transparenzportal FragDenStaat wird zehn Jahre alt. Wir gratulieren mit persönlichen Rückblicken auf besonders spannende Anfragen, skeptische Anrufe und bleibende Errungenschaften.
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Wikileaks: USA greifen Gesundheitsgutachten von Assange an
Das Konterfei des Wikileaks-Gründers an einer Wand in Marseille. Wikileaks: USA greifen Gesundheitsgutachten von Assange an Die USA haben in einer Anhörung durchgesetzt, dass beim Hauptverfahren wieder über den Gesundheitszustand von Assange verhandelt wird. Weil der Gesundheitszustand entscheidend für die Frage einer Auslieferung ist, ist das ein Rückschlag für Assange.
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Internetregulierung: Bürgerrechtsorganisationen besorgt über Pläne für kanadisches NetzDG
Bürgerrechtsorganisationen befürchten düstere Zeiten für die Meinungsfreiheit in Kanada. (Symbolbild) Internetregulierung: Bürgerrechtsorganisationen besorgt über Pläne für kanadisches NetzDG Kanada will ein Gesetz gegen „schädliche Inhalte“ im Internet einführen. Kritiker:innen sprechen von Plänen, welche die „schlechtesten Ideen der ganzen Welt“ vereinen und befürchten eine massive Einschränkung der Meinungsfreiheit.
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Open Data: Aktivist:innen handeln, der Staat schaut zu
Eine Vielzahl von zivilgesellschaftlichen Projekten bereiten Daten der Bundesregierung auf (Symbolbild). Open Data: Aktivist:innen handeln, der Staat schaut zu Die Bundesregierung verfolgt mit dem 2. Open-Data-Gesetz eine wichtige politische Vision – scheitert jedoch mal wieder an deren Umsetzung. Stattdessen übernehmen Ehrenamtliche die Aufgaben des Staates und demonstrieren wie einfach das mit Open Data eigentlich ist. Ein Kommentar.
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Wochenrückblick KW 31: Kopfschütteln über die CDU, Lieferando und eine Suchmaschine
Dieser Fisch besitzt kein Telefon und muss sich keine Gedanken um seine Datenschutzeinwilligungen machen. Wochenrückblick KW 31: Kopfschütteln über die CDU, Lieferando und eine Suchmaschine Diese Woche berichten wir über eine nicht so nützliche Suchmaschine und eine peinliche Anzeige der CDU. Es folgen Kommentare zu Datenschutzeinwilligungen, ein Bericht zu Streitigkeiten bei Lieferando und ein Podcast mit langjährigen Wegbegleitern.
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Wochenrückblick KW 30: Falsche Impfnachweise, jede Menge Klagen und ein Jubiläum
Zum Glück fallen süße Dalmatiner nicht unter den neuen Standard-Filter von Instagram. Wochenrückblick KW 30: Falsche Impfnachweise, jede Menge Klagen und ein Jubiläum In dieser Woche gab es viele Neuigkeiten zur Lage der Informationsfreiheit, auch in anderen Ländern. Außerdem Berichte über Beschwerden gegen O2 und Influencerinnen, die vor Gericht stehen.
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Klage gegen das NetzDG: Deutsche Plattformregulierung auf dem Prüfstand
Damit Nutzer:innen online auf weniger Hass und Hetze stoßen, wollte die Bundesregierung große Plattformen regulieren. Doch das Gesetz stößt allerorten auf Kritik. Klage gegen das NetzDG: Deutsche Plattformregulierung auf dem Prüfstand Facebook und Google wehren sich gegen die Erweiterungen des NetzDG. Bekommen sie Recht, könnte das den deutschen Sonderweg bei der Plattformregulierung in Frage stellen. Das Justizministerium bleibt gelassen.