Öffentlichkeit

Meinungs- und Pressefreiheit, Zensur, Menschenrechte, Whistleblowing, Transparenz, Öffentlichkeitswandel, Datenjournalismus und Open Data.

  • : Sammelklage gegen iTunes-DRM
    Sammelklage gegen iTunes-DRM

    Apple hat in den USA eine Sammelklage wegen des iTunes-DRM am Hals:

    Mit seinem „FairPlay“ genannten DRM-System schützt Apple die Musiktitel, die über die iTunes-Plattform verkauft werden. Da Apple anderen Technologie-Anbietern keine Lizenzen für das hauseigene DRM-System verkauft, können mit FairPlay verschlüsselte Lieder nur auf den von Apple vertriebenen iPods abgespielt werden. Dadurch, so behaupten die Kläger in ihrer Sammelklage, habe Apple das Wettbewerbsrecht verletzt und ein illegales Monopol für den Online-Vertrieb von Musik errichtet.

    Dazu komme, heißt es in der Klage, dass Apple die iTunes-Kunden absichtlich nicht umfassend aufkläre. Die Firma lasse die Kunden darüber im Unklaren, dass sich bei iTunes gekaufte Titel nicht mit MP3-Playern anderer Hersteller hören lassen. Die Kläger verlangen aus diesem Grund Schadensersatz in ungenannter Höhe und weitergehende Maßnahmen

    Da wünscht man doch gerne mal viel Erfolg.

    3. Januar 2007
  • : Zeitungen im digitalen Wandel
    Zeitungen im digitalen Wandel

    Die Zeitungen stellen sich derzeit verstärkt auf das Internet ein. In London war bereits im Oktober eine Konferenz des Weltverbandes der Zeitungen, auf der 300 Teilnehmer aus 53 Ländern unter dem Titel „Digital Publizieren“ diskutierten. Da scheint sich gerade einiges zu bewegen, die drei Großtrends sind wohl:

    • „Web first“: Die Redakteure schreiben direkt für das Netz, wo alle aktuellen News so schnell wie möglich erscheinen, und erst später wird entschieden, was in die gedruckte Ausgabe kommt.
    • „Lokalisierung“: Die Rückkehr der Lokalberichterstattung durch mobile Reporter vor Ort; teilweise werden auch die Lokalnachrichten nach oben auf dei Webseite gestellt, während der allgemeinpolitische Teil erst danach kommt.
    • „Citizen Journalism“: Leser und Blogger als Reporter, die teilweise von Redakteuren betreut werden, darüber hatten wir ja schon mehrfach berichtet.

    Ausführlicher schreiben darüber heute Spiegel Online und der Bremer Weserkurier. (Der Link in dem SpOn-Artikel auf die sich angeblich auch ins Netz bewegende Washington Post führt allerdings zu einem völlig unpassenden WP-Artikel über den Romancier JT LeRoy. Frank Patalong muss wohl nochmal zum copy&paste-Nachsitzen. Update: Den richtigen WP-Link habe ich jetzt bei Techdirt gefunden)

    Update 2: Telepolis wird ihrer Aufgabe der historischen Einordnung aktueller Hypes mal wieder gerecht und bringt einen Vergleich mit den historischen Vorläufern der Bild-„Leserreporter“: Die Volkskorrespondenten der Zeitung „Iskra“ der Sowjets um Lenin seit 1900.

    Arbeiter und Bauern betätigten sich als Laienjournalisten und lieferten Beiträge für die Zeitungen. 1925 gab es rund 150.000 dieser Korrespondenten. Diese Zulieferung von publizistischem Material durch Bürger beschränkte sich nicht auf den Text, sondern die Laienreporter griffen auch zur Kamera.

    Der Unterschied, den TP hier unterschlägt, ist allerdings der, dass es damals nur one-to-many bzw. many-to-one Kommunikation war, mit Lenin in der Zentrale. Die Bürgerjournalisten haben zumindest technisch jetzt die Möglichkeit, sich auch untereinander auszutauschen. Da drängt sich ja ein weiterer Vergleich auf: Der Lenin von heute heisst Murdoch oder Diekmann oder so.

    3. Januar 2007 1
  • : Easterhegg 2007 – cfp
    Easterhegg 2007 – cfp

    Der Call for Papers für das Easterhegg 2007, der zweitgrössten jährlichen Veranstaltung des Chaos Computer Club, wurde gestartet und wartet auf Input.

    Das Easterhegg 2007 finden in der Zeit von 06. bis 09. April, im Buergerhaus Eidelstedt, in Hamburg statt. Auch dieses Jahr wird es wieder vier Tage Vortraege und Workshops geben. Der Call for Papers fuer das freie Programm sei hiermit eroeffnet und endet am 4. Februar um 24:00 CET. Das “Programmkomitee” wird sich dann bis Ende KW 8, d.h. bis zum 18.2 mit der Auswahl der Vortraege und Workshops Zeit lassen.

    3. Januar 2007
  • : weiblich, technikaffin, politisch engagiert.
    weiblich, technikaffin, politisch engagiert.

    Die FAZ hat einen Bericht zum 23c3 online und portraitiert darin Constanze Kurz ein wenig: Die neue Hack-Ordnung.

    Frauen sind hier eher selten, nur knapp ein Zehntel der Besucher ist weiblich. Constanze Kurz mittendrin, die Moderation ist vorbei. Jetzt hämmert sie die Gliederung für den nächsten Vortrag in ihren schwarzen Apple-Laptop. Sie hat den Kongreß mit vorbereitet, hat nächtelang an Vorträgen gefeilt, die Presseeinladungen verschickt und vergangene Nacht nur ein paar Stunden geschlafen. Es sind auch ihre Themen, über die hier gesprochen wird. Sie schreibt an einer Dissertation über „Überwachungstechnologien“ und hält Vorlesungen zur „Geschichte der Verschlüsselung“ an der Universität. „Aber da kann ich nicht politisch argumentieren“, sagt sie, „sondern nur wissenschaftlich. Ich bin aber ein zutiefst politischer Mensch.“ Sie repräsentiert die neue Zeit im CCC: weiblich, technikaffin, politisch engagiert.

    Wer Constanze gerne mal etwas politsich argumentieren hören möchte, im Netzpolitik-Podcast gibt es ein längeres Interview mit ihr zu Datenschutzfragestellungen.

    3. Januar 2007 2
  • : Wieviele Millionen chinesische Internetnutzer?
    Wieviele Millionen chinesische Internetnutzer?

    Auf dem Congress liefen auch einige Zahlen dazu durch die Vorträge, aber so wirklich genau weiß das offenbar niemand so richtig. Die staatlich-offizielle Zahl, die Xinhua nennt, beträgt beachtliche 132 Millionen zum Jahresende, davon noch nicht ganz die Hälfte mit Breitbandzugang.

    Schon vor Jahren hab ich im Studium gehört, dass die „Sprache des Internets“ chinesisch sein wird. Was immer sich Soziologen genau darunter vorstellen, vermutlich meint es ganz trivial „Mehr als die Hälfte der User haben chinesisch als Muttersprache“. In ein paar Jahren könnte es soweit sein; wenn man die Überseechinesen mitzählt.

    Freie Meinungsäußerung in Online-Medien jedenfalls hat noch erhebliche, patriotische und bleibende Hindernisse, vornehmlich die Regierung. Auf dem 23C3 konnte man hören, dass auch in China die Zahl der Tor-User steigt. Es gibt also Hoffnung, dass mehr Internet tatsächlich zu mehr Demokratisierung führt, unbelauschtem Datenverkehr sei Dank.

    31. Dezember 2006 1
  • : Jahresrückblick 2006
    Jahresrückblick 2006

    Hier gibt es mal einen kleinen und sicherlich unvollständigen Jahresrückblick auf die Highlights von 2006. Die ersten Video-Podcast sind auch schon online. Aber die Soundqualität ist nicht besonders zufriedenstellend. Beim nächsten Mal nehmen wir extra Mikrophone.

    Januar 2006

    25. Dezember 2006 7
  • : EDRi-gram in deutsch
    EDRi-gram in deutsch

    Andreas Krisch ist nicht nur Schatzmeister/Kassierer von European Digital Rights (EDRi), sondern übersetzt auch immer flessig mit etwas Abstand den zwei-wöchentlich erscheinenden Newsletter EDRi-gram in die deutsche Sprache. Aktuell gibt es das „EDRI-gram – 4.24, 20. Dezember 2006″ mit den folgenden Themen bei unwatched.org zu finden:

    * Unterstützt das EDRI-gram!
    * Neue Richtlinie zu audiovisuellen Medien: Erste Gesetzeslesung im EU-
    Parlament abgeschlossen
    * Pläne zur Online-Durchsuchung von PCs in Deutschland
    * Neue Empfehlung der EU bezieht sich auf das Recht auf Erwiderung in
    Online-Medien
    * Gewalttätige Videospiele – ein heißes Eisen im Europäischen Agenda
    * Abhörskandal in Griechenland endet mit einer Rekordstrafe
    * Werbung für Open Standards in Polen
    * EUCD Handbuch für Bewährte Verfahren herausgegeben
    * Biometrisches Scannen wird am Flughafen Heathrow getestet
    * Britische Regierung reagiert auf die Kampagne zum Ausstieg aus der
    zentralen medizinischen Datenbank
    * ENDitorial: Die AVMS Richtlinie – Fernsehen oder nicht-Fernsehen, das
    ist hier die Frage!
    * Lesestoff
    * Agenda

    Für diese Fleiss-Arbeit kann man auch immer gerne auf die Werbung bei unwatched.org klicken.

    25. Dezember 2006
  • : Remix Lessig – reloaded
    Remix Lessig – reloaded

    Im November stellten wir ein Interview mit Lawrence Lessig unter der liberalsten Creative Commons Lizenz zum Remixen online. Jetzt gibt es das erste Transcript von Stefan T. Saffert, der sich die Mühe gemacht hat, alles mitzuschreiben. Ein kurzer Blick in OpenOffice zeigt fast 50000 Zeichen Text an.

    Als nächstes ist geplant, das Transcript ins deutsche zu übersetzen, eine DVD aus dem Interview zu erstellen und mit deutschen Untertiteln zu versehen. Ich bin gespannt, die Arbeit bisher ist schon grossartig – danke schonmal dafür!. Wer mithelfen möchte, kann dies z.B. durch das Übersetzen einzelner Antworten tun. Am besten Übersetzungen in den Kommentaren posten.

    25. Dezember 2006 4
  • : Teil 3 und 4 der Video-Serie „Alltag Überwachung“
    Teil 3 und 4 der Video-Serie „Alltag Überwachung“

    Teil 3 und 4 der Video-Serie „Alltag Überwachung“ von Roman Mischel und Fiete Stegers gibt es mittlerweile bei tagesschau.de zu sehen:

    Winzige Helfer mit Schnüffelpotenzial

    Teil drei unseres Video-Dossiers beschäftigt sich mit den Chancen und Risiken der RFID-Technologie. Vom Supermarkt-Etikett über das WM-Ticket bis zum Reisepass: In immer mehr Gegenständen stecken winzige Funkchips. Die Industrie verspricht sich von der RFID-Technik billigere Logistik und ihren Kunden individuellere Dienstleistungen. Skeptiker reden dagegen von „Schnüffelchips“.

    Auf dem Weg in den Überwachungsstaat?

    Im letzten Teil unseres Video-Dossiers geht es um die Ohnmacht des Einzelnen gegenüber der digitalen Sammelwut – und um die Arglosigkeit vieler Bürger. Ob durch Überwachungskameras an der Tankstelle, beim Surfen im Internet oder beim Bezahlen mit einer Treuekarte: Freiwilig oder unfreiwillig hinterlässt jeder Spuren. Aber wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten. Oder?

    25. Dezember 2006
  • : Gibts noch Änderungen beim Urheberrecht?
    Gibts noch Änderungen beim Urheberrecht?

    Passend zu Heilig Abend verkündete das ZDF: „Urheberrecht: Änderungen nicht ausgeschlossen“

    Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hat Änderungen an dem heftig umstrittenen Gesetzentwurf zum Urheberrecht in Aussicht gestellt. Nach den Anhörungen im Rechtsausschuss des Bundestages werde man alles auflisten und mit den Beteiligten sprechen, um zu sehen, wo noch Nachjustierungen möglich seien.

    Ich gehe mal pessimistisch davon aus, dass damit nicht Verbraucherrechte gemeint sind, wenn Ministerin Zypries mit allen Beteiligten über Nachjustierungen reden will. Ansonsten würde es ja zur aktuellen deutschen Politik passen, gleich mal mit der Debatte rund um einen „dritten Korb“ zu beginnen.

    25. Dezember 2006
  • : Vier mal Lessig
    Vier mal Lessig

    Mario data-epi-spacing Sixtus data-epi-spacing hat data-epi-spacing als data-epi-spacing Elektrischer data-epi-spacing Reporter data-epi-spacing auf data-epi-spacing der data-epi-spacing Wizards data-epi-spacing of data-epi-spacing OS data-epi-spacing 4 data-epi-spacing ein data-epi-spacing Interview data-epi-spacing mit data-epi-spacing Lawrence data-epi-spacing Lessig data-epi-spacing gemacht. data-epi-spacing Das data-epi-spacing findet data-epi-spacing sich data-epi-spacing jetzt data-epi-spacing in data-epi-spacing einem data-epi-spacing ersten data-epi-spacing Teil data-epi-spacing auf data-epi-spacing der data-epi-spacing Seite: data-epi-spacing Lawrence data-epi-spacing Lessig data-epi-spacing über data-epi-spacing das data-epi-spacing Urheberrecht data-epi-spacing und data-epi-spacing die data-epi-spacing Lese-Schreibe-Kultur.

    Hier klicken, um den Inhalt von sevenload.de anzuzeigen.


    Link: data-epi-spacing sevenload.de

    Die data-epi-spacing Süddeutsche data-epi-spacing Zeitung data-epi-spacing hat data-epi-spacing auch data-epi-spacing ein data-epi-spacing Interview data-epi-spacing mit data-epi-spacing Lesisg data-epi-spacing gemacht data-epi-spacing und data-epi-spacing das data-epi-spacing in data-epi-spacing schriftlicher data-epi-spacing Form data-epi-spacing veröffentlicht: data-epi-spacing „Es data-epi-spacing geht data-epi-spacing nicht data-epi-spacing darum, data-epi-spacing Madonnas data-epi-spacing Musik data-epi-spacing zu data-epi-spacing stehlen“.

    Steht data-epi-spacing das data-epi-spacing Copyright-System data-epi-spacing neuen data-epi-spacing Kunstwerken data-epi-spacing im data-epi-spacing Wege? data-epi-spacing Die data-epi-spacing Antwort data-epi-spacing ist: data-epi-spacing Ja. data-epi-spacing Das data-epi-spacing denkt data-epi-spacing Lawrence data-epi-spacing Lessig, data-epi-spacing Rechts-Professor data-epi-spacing an data-epi-spacing der data-epi-spacing Stanford data-epi-spacing University. data-epi-spacing Denn data-epi-spacing er data-epi-spacing macht data-epi-spacing im data-epi-spacing Urheberrecht data-epi-spacing den data-epi-spacing Feind data-epi-spacing aller data-epi-spacing Kreativität data-epi-spacing aus.

    Lessig data-epi-spacing wird data-epi-spacing übrigens data-epi-spacing relativ data-epi-spacing kurzfristig data-epi-spacing auf data-epi-spacing dem data-epi-spacing 23. data-epi-spacing Chaos data-epi-spacing Communication data-epi-spacing Congress data-epi-spacing am data-epi-spacing 29.Dezember data-epi-spacing um data-epi-spacing 20:30h data-epi-spacing über data-epi-spacing „On data-epi-spacing Free, data-epi-spacing and data-epi-spacing the data-epi-spacing Differences data-epi-spacing between data-epi-spacing Culture data-epi-spacing and data-epi-spacing Code“ data-epi-spacing sprechen.

    Ansonsten data-epi-spacing sei data-epi-spacing hier data-epi-spacing noch data-epi-spacing auf data-epi-spacing einen data-epi-spacing Blog-Beitrag data-epi-spacing in data-epi-spacing Lessigs data-epi-spacing Blog data-epi-spacing verwiesen, data-epi-spacing wo data-epi-spacing er data-epi-spacing die data-epi-spacing Ernennung data-epi-spacing eines data-epi-spacing Hollywood-Lobbyisten data-epi-spacing zum data-epi-spacing Vorsitzenden data-epi-spacing des data-epi-spacing „House data-epi-spacing IP data-epi-spacing subcommittee“ data-epi-spacing im data-epi-spacing US-Repräsentantenhaus data-epi-spacing kommentiert: data-epi-spacing

    And data-epi-spacing so data-epi-spacing too data-epi-spacing here. data-epi-spacing The data-epi-spacing Dems data-epi-spacing have data-epi-spacing looked data-epi-spacing at data-epi-spacing the data-epi-spacing potential data-epi-spacing “return” data-epi-spacing from data-epi-spacing the data-epi-spacing activists data-epi-spacing on data-epi-spacing the data-epi-spacing Net. data-epi-spacing They’ve data-epi-spacing considered data-epi-spacing the data-epi-spacing kids data-epi-spacing being data-epi-spacing sued data-epi-spacing by data-epi-spacing the data-epi-spacing industry data-epi-spacing (including data-epi-spacing the data-epi-spacing kids data-epi-spacing running data-epi-spacing MySpace, data-epi-spacing and data-epi-spacing maybe data-epi-spacing soon, data-epi-spacing YouTube), data-epi-spacing and data-epi-spacing the data-epi-spacing kids data-epi-spacing creating data-epi-spacing amazing data-epi-spacing new data-epi-spacing (but data-epi-spacing presumptively data-epi-spacing illegal) data-epi-spacing mashups data-epi-spacing and data-epi-spacing remixes, data-epi-spacing and data-epi-spacing they data-epi-spacing have data-epi-spacing compared data-epi-spacing that data-epi-spacing value data-epi-spacing to data-epi-spacing the data-epi-spacing party data-epi-spacing with data-epi-spacing the data-epi-spacing value data-epi-spacing promised data-epi-spacing by data-epi-spacing Hollywood. data-epi-spacing Result: data-epi-spacing the data-epi-spacing 20th data-epi-spacing Century data-epi-spacing continues data-epi-spacing to data-epi-spacing rule.

    Dems data-epi-spacing to data-epi-spacing the data-epi-spacing Net: data-epi-spacing “Thanks data-epi-spacing for data-epi-spacing the data-epi-spacing blogs. data-epi-spacing And data-epi-spacing please data-epi-spacing continue data-epi-spacing to data-epi-spacing get data-epi-spacing outraged data-epi-spacing by data-epi-spacing MoveOn data-epi-spacing messages. data-epi-spacing But data-epi-spacing don’t data-epi-spacing think data-epi-spacing for data-epi-spacing a data-epi-spacing second data-epi-spacing we’re data-epi-spacing interested data-epi-spacing in data-epi-spacing hearing data-epi-spacing anything data-epi-spacing beyond data-epi-spacing the data-epi-spacing charming data-epi-spacing wisdom data-epi-spacing of data-epi-spacing Jack data-epi-spacing Valenti. data-epi-spacing We data-epi-spacing appreciate data-epi-spacing your data-epi-spacing support. data-epi-spacing We data-epi-spacing appreciate data-epi-spacing your data-epi-spacing money. data-epi-spacing But data-epi-spacing come data-epi-spacing on data-epi-spacing — data-epi-spacing you’re data-epi-spacing all data-epi-spacing criminals. data-epi-spacing Don’t data-epi-spacing expect data-epi-spacing your data-epi-spacing criminal data-epi-spacing ways data-epi-spacing to data-epi-spacing be data-epi-spacing taken data-epi-spacing seriously data-epi-spacing by data-epi-spacing an data-epi-spacing institution data-epi-spacing as data-epi-spacing respected data-epi-spacing as data-epi-spacing the data-epi-spacing US data-epi-spacing Congress.”

    25. Dezember 2006
  • : Kampf um die Vorratsdatenspeicherung bei tagesschau.de
    Kampf um die Vorratsdatenspeicherung bei tagesschau.de

    Heute beim DatenschutzTV von tagesschau.de: Kampf um die Vorratsdatenspeicherung.

    Teil zwei unseres Video-Dossiers beschäftigt sich mit der Speicherung von Kommunikationsdaten. Wer mit wem telefoniert, wo sich Handy-Besitzer aufhalten, jeder Internet-Abruf – künftig sollen in der EU Kommunikationsdaten in ungeheurem Ausmaß gespeichert werden, zum Schutz vor Terroristen. „Die Bevölkerung wird unter einen Generalverdacht gestellt“, meinen Datenschützer. Peter Strehmel hat schon erfahren, wie sich das anfühlt.

    21. Dezember 2006
  • : Zitate zum NRW-Verfassungsschutzgesetz
    Zitate zum NRW-Verfassungsschutzgesetz

    Auf Telepolis gibt es einen Artikel zum neuen NRW-Verfassungsschutzgesetz: Der Große Bruder im privaten Computer. Mit dabei sind auch zwei Zitate.

    Horst Engel (FDP):

    „Mit dem World Wide Web verlässt man den geschützten Wohnraum für eine unbestimmte Öffentlichkeit. Wenn Sie etwas online stellen, ist das, als ob Sie etwas ins Schaufenster hängen.“

    Innenminister Ingo Wolf (FDP):

    „Die Sichtung von Inhalten eines standortunabhängigen PC´s, der über Telefonleitungen mit dem world-wide-web verbunden ist, stellt aber keine Wohnraumüberwachung dar, da nicht die typische Lebenssituation der in Art. 13 geschützten häuslichen Gemeinschaft überwacht wird. Auf Grund der Schwere des Eingriffs haben wir als erste Regierung eine ausdrückliche gesetzliche Regelung geschaffen und die konkreten Handlungsbefugnisse im Bereich der offensiven Internetmaßnahmen im Verfassungsschutzgesetz verankert und transparent gemacht.“

    Eine sinnvolle politische Entscheidung wäre ja mal, dass nur die Politiker über Rahmenbedinungen der digitalen Welt entscheiden dürfen, die auch in ihr leben und sie verstehen. Dann müssten wir uns nicht so einen Unsinn anhören.

    21. Dezember 2006 2
  • : UK-Regierung finanziert Blade Runner – Studie
    UK-Regierung finanziert Blade Runner – Studie

    Lang lebe die Grundlagenforschung: Robots could demand legal rights.

    Robots could one day demand the same citizen’s rights as humans, according to a study by the British government. If granted, countries would be obligated to provide social benefits including housing and even „robo-healthcare“, the report says. The predictions are contained in nearly 250 papers that look ahead at developments over the next 50 years.

    Aber schön, dass Regierungen sich schonmal mit Roboterrechten auseinandersetzen.

    21. Dezember 2006 1
  • : Politische Blogs in Deutschland
    Politische Blogs in Deutschland

    Igor Schwarzmann hat für Blogpiloten.de Jan Schmidt interviewt, der die Umfrage „Wie ich blogge?!“ initiiert hat: Politische Blogs in Deutschland: Ist da was?

    Blogpiloten: Können Politikblogger in Deutschland zu Multiplikatoren und Meinungsführer werden, wie man sie aus den USA kennt?

    Jan Schmidt: Ja. Allerdings sind sie noch nicht so weit wie in den USA. Etwas ausführlicher: Blogs ergänzen in meinen Augen den traditionellen (auch politischen) Journalismus, weil sie Themen aufgreifen, kommentieren und weiter verbreiten. Ich sehe durchaus das Potenzial, dass Blogger in Deutschland zu bestimmten Themen Anlaufstelle werden, wenn man sich über neue gesellschaftspolitische Entwicklungen informieren und Meinungen, Kommentare und Diskussionen verfolgen will. Die Frage ist, wie weit der Einfluss reichen kann – ein Meinungsführer innnerhalb der Blogosphäre hat ja trotzdem nur eine begrenzte Reichweite. Ich glaube aber, dass sich für bestimmte politische Themen (IT- & Datenschutz, Bürgerrechte, …) durchaus politische Öffentlichkeiten in der Blogosphäre in Deutschland ausbilden werden, die sehr wichtig für den generellen Diskurs sein können. Netzpolitik.org ist da beispielsweise schon ein erster Anfang; im Moment sicher noch stark auf die Filterung und Verbreitung von Informationen konzentriert, aber das wird sich meiner Ansicht nach noch weiter entwickeln.

    Unserer Ansicht nach wird es sich auch weiterentwickeln. :-)

    Das ganze Interview ist übrigens lesenswert. Ich bin froh, mit meiner Analyse zum Bereich Blogs und Politik in Deutschland nicht allein zu sein, und jetzt auch auf die Wissenschaft zurückgreifen zu könne.

    21. Dezember 2006 2
  • : Alltag Überwachung bei tagesschau.de
    Alltag Überwachung bei tagesschau.de

    Die Dokumentation „Alltag Überwachung“ von Roman Mischel und Fiete Stegers gibt es jetzt in vier Teilen auf den Seiten von tagesschau.de.

    Die digitale Technik macht es möglich: Immer mehr Informationen werden über den Einzelnen gesammelt, gespeichert und verknüpft. Stärkt dies die Sicherheit der Bürger oder befinden wir uns auf dem Weg in den modernen Überwachungsstaat? tagesschau.de hat sich auf Spurensuche in Deutschland begeben.

    Heute ist Start der Reihe: Hunderttausende Kamers beobachten uns.

    Teil eins unserer Videoserie zeigt die Überwachung öffentlicher Plätze. Hunderttausende öffentliche und private Kameras sind in Deutschland installiert. Doch die Forderung nach mehr Videoüberwachung reißt nicht ab. Viele erhoffen sich davon mehr Sicherheit. Viele warnen aber auch vor immer mehr Überwachung und Kontrolle – wie zum Beispiel in Leipzig. Dort setzt die Polizei schon seit mehr als zehn Jahren auf Kameras.

    Morgen gibt es dann die Vorratsdatenspeicherung. Weiter finden sich auf den Sieten Hintergrundtexte, Links und Dossiers zum Themenkomplex. Sehr schön, jetzt fehlt dann nur noch eine downloadbare Version. Hintergrundinfos, ein Trailer und Bilder gibt es bei Onlinejournalismus.de.

    [via]

    20. Dezember 2006 4
  • : Bad Vista: FSF-Kampagne gegen neue Windows-Version
    Bad Vista: FSF-Kampagne gegen neue Windows-Version

    Noch ist Windows Vista noch gar nicht so richtig gestartet – die Kritik an der neuen Version des Microsoft-Betriebssystems ist aber bereits jetzt vielstimmig. Jetzt hat auch die Free Software Foundation (FSF) eine (zweigleisige) Kampagne initiiert: BadVista will zum einen vor den Gefahren, die Vista-Usern drohen, warnen – zum anderen aber auch freie Alternativen aufzeigen.

    Für John Sullivan von der FSF sind einige Vista-Features vergleichbar mit Schadsoftware: „Das wichtigste für den Besitzer eines Computers ist doch, kontrolieren zu können, was die Maschine tut. MS Windows war schon immer proprietär und sehr restriktiv. Das ist nichts gegen Vista: Die neuen „Features“ ähneln einem Trojanischen Pferd, mit dem noch mehr Beschränkungen eingeschmuggelt werden.“

    Über diese Features will BadVista im Detail aufgeklären: Hinterfragt wird nicht nur, wie sie funktionieren, sondern es werden sich auch Infos finden, wie man die Beschränkungs-Technologien umgeht und warum man sich überhaupt über diese Aspekte Gedanken machen sollte. Bei BadVista kommt auch zur Sprache, was politisch an Vista noch brisant ist: Laut FSF werden unbemerkt „durch die Hintertür“ Risiko-Technologien wie TCPA und DRM eingeführt.

    Die FSF setzt bei BadVista auf ein Netzwerk aus Aktivisten. „Teccies können auch aktiv werden,“ sagt Peter Brown, Geschäftsführer der FSF, „Das ist es uns wert, denn wir wissen, was für Gefahren Vista birgt.“ Es gehe nun mal um „die wichtigen Fragen“: Ist es als Vista-Benutzer noch möglich, frei zu sein? Frei von der Kontrolle durch den Konzern Microsoft? Wer BadVista unterstützen möchte, kann sich online registrieren und weitere Informationen zuschicken lassen.

    20. Dezember 2006
  • : NGO in a Box: Open Publishing Edition erschienen
    NGO in a Box: Open Publishing Edition erschienen

    Aus der Reihe „NGO in a Box“ ist jetzt eine neue Zusammenstellung erschienen: Neueste Version ist die „Open Publishing Box“. Enthalten sind zahlreiche Freie-Software-Programme, aber auch Anleitungen und Hilfestellungen. NGOs, Aktivisten und Grassroots-Journalisten sollen eben nicht nur das technische Equipment zum Publizieren an die Hand bekommen, sondern auch das nötige Wissen.

    Die „Open Publishing Box“ besteht aus drei CDs; auf der ersten finden sich die neu zusammengestellten, auf Publishing ausgerichteten Programme und Informationen, auf der zweiten CD das freie Betriebssystem Ubuntu, die dritte CD enthält eine Zusammenstellung zahlreicher freier Programme für Windows.

    Die Hilfestellungen in der neuen „Box“ vermitteln NGOs und Aktivisten grundlegendes Wissen, so beispielsweise über Freie Lizenzen und gemeinsames Publizieren. Die „Open Publishing Box“ ergänzt zudem die bereits länger verfügbare „Audio/Video Edition“ sinnvoll. Auch die Philosophie Freier Software will die „Box“ bekannter machen; transportiert wird somit auch das Wissen um die (Entwicklungs-)Potenziale freier Kultur, freien Wissens – und nicht zuletzt Freier Software.

    Disclaimer: Ich war an der Entwicklung beteiligt und bin gespannt, wie das gepresste CD-Pack letztendlich aussieht.

    20. Dezember 2006
  • : In Offenburg essen Schüler demnächst mit ihrem Fingerabdruck
    In Offenburg essen Schüler demnächst mit ihrem Fingerabdruck

    Irgendwie hat bisher nur die Futurezone darüber berichtet, dass in Offenburg nun für 110.000 Euro die Kantinen an acht Ganztagsschulen Offenburgs auf biometrische Bezahlung umgestellt wird. 5000 Schüler sollen zukünftig bargeldlos und nur mit ihrem Fingerabdruck bewaffnet bezahlen.

    Im Gegensatz zu Chipkarte und Bargeld sei das auf Körperdaten basierende Bezahlsystem sicher und zugleich wirtschaftlich, sagte Jopen. So könne etwa der Verlust oder Diebstahl von Karte oder Geld verhindert werden. Der Datenschutz werde garantiert, weil nur Name und Bankverbindung der Schüler gespeichert würden. Abgebucht wird laut Angaben automatisch.

    Denen sollte man ruhig mal ein paar CCC-Trainingsvideos und Starbug als Trainer vorbeischicken, um mit der Ausstattung rumzuspielen. Beispielsweise könnte man Aktionstage machen und Schüler mit Kopien des Fingerabdrucks des jeweiligen Schul-Direktors in die Mensa schicken.

    20. Dezember 2006 6
  • : Sony Rootkit: 175 Dollar Entschädigung in Kalifornien
    Sony Rootkit: 175 Dollar Entschädigung in Kalifornien

    Es gibt eine Gerichts-Entscheidung zum Sony BMG Rootkit: Sony zahlt Kaliforniern 175 US-Dollar für Rootkit-CDs

    Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters mit Berufung auf den mit dem Verfahren betrauten Staatsanwalt Tom Papageorge. Demnach soll Sony BMG 750.000,- US-Dollar für die Einstellung des Verfahrens an den US-Bundesstaat zahlen und zudem jeden Kunden mit 175,- US-Dollar entschädigen, der eine Beschreibung des Schadens liefert, der an seinem Computer durch die Kopiersperren aufgetreten sei. Sony BMG hatte den Kunden auf einer eigenen Webseite bereits ein ähnliches Angebot gemacht, das aber nur 7,50 US-Dollar und den Gratis-Download eines Albums aus Sonys Online-Shop als Entschädigung vorsah.

    Heise berichtet auch und verweist auf die Mitteilung des Gerichtes.

    Letztes Jahr hatten wir auf dem 22. Chaos Communication Congress eine Chronologie der Ereignisse rund um die Rootkit-Kampagne präsentiert: Rootkit – Sonys digitaler Hausfriedensbruch.

    20. Dezember 2006 1