Öffentlichkeit
Meinungs- und Pressefreiheit, Zensur, Menschenrechte, Whistleblowing, Transparenz, Öffentlichkeitswandel, Datenjournalismus und Open Data.
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: EDRi-gram – Nummer 5.1
: EDRi-gram – Nummer 5.1 Das EDRi-gram mit der Nummer 5.1 ist gestern mit den folgenden Themen erschienen:
1. EDRI signs the Joint Statement for SCCR 1st Special Session
2. Copyright extension term rejected by EU commissioned report
3. EU knew about the US’s system profiling all visitors
4. Is DRM fading out ?
5. New Italian law to block child pornography websites
6. Millions of credit cards scrutinized in Germany
7. Sony loses DRM case in France
8. Changes in the UK ID card scheme
9. Prison or fine for French p2p users ? -
: TMG: Spambekämpfung auf regionaler Ebene
: TMG: Spambekämpfung auf regionaler Ebene Bei tagesschau.de gibt es einen Artikel zum Telemediengesetz, indem ich auch zitiert werden. Die Überschrift gefällt mir: „Wenn der Landrat Spams verfolgt“.
Neue Pflichten für Webseiten-Betreiber, ein neuer Anlauf im Kampf gegen Spams und mehr Rechte für Geheimdienste – heute berät der Bundestag über das Telemediengesetz, das wichtigste deutsche Internet-Gesetz. Datenschützer kritisieren, dass den Behörden das Daten-Sammeln zu einfach gemacht wird.
Wenn der Bundestag heute in abschließender Lesung das neue Telemediengesetz debattiert, werden vor allem Datenschützer genau hinhören. Die neuen Regeln im wichtigsten deutschen Internet-Gesetz sehen vor, dass Internet-Provider und Webseiten-Betreiber auf Anordnung von Polizei, Verfassungsschutz und Bundesnachrichtendienst Daten ihrer Nutzer herausrücken müssen.
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: Morgen: Bundestag stimmt über Telemediengesetz ab
: Morgen: Bundestag stimmt über Telemediengesetz ab Morgen soll im Bundestag das umstrittene Telemediengesetz verabschiedet werden. Die Bundesregierung legt bei der so genannten „Internet-Gesetzgebung“ einen rasanten Zeitplan vor, den man ja gewöhnt ist. Für Debatten und Verbesserungen bleibt da keine Zeit. Argumentiert wird mit der Umsetzung des Rundfunkstaatsvertrages zum 1.März 2007. Allerdings ist das eine schlechte Ausrede für ein lückenhaftes Telemediengesetz, was bereits bei der Verabschiedung überaltert ist. Die Kritik von zivilgesellschaftlicher Seite findet man in einem gemeinsamen Papier (PDF), was von verschiedneen Bürgerrechtsorganisationen veröffentlicht wurde. Viele Informationen zur aktuellen Debatte finden sich in diesem Blog unter dem Schlagwort „Telemediengesetz“.
Der Datenschützer und Jurist Patrick Breyer erklärt im NetzpolitikTV-Interview die zivilgesellschaftliche Kritik am Telemediengesetz und warum diese Internet-Gesetzgebung alle Internetnutzer betrifft und gleichzeitig Bürger- und Verbraucherrechte befährdet:
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: DRM und der Schutz von Geschäftsmodellen
: DRM und der Schutz von Geschäftsmodellen Ein lesenswerter Kommentar zu DRM findet sich bei Ars Technica: Privately, Hollywood admits DRM isn’t about piracy. Die Kurzzusammenfassung ist, dass es bei DRM nicht um den Schutz vor „Piraterie“ geht. Das ist nur die Werbeverpackung. Eigentlich geht es um den Schutz von alten Geschäftsmodellen in einer geänderten Medienrealität.
As it turns out, five devices authorized for playback is too many, and the studios apparently believe that this is „just as bad“ as piracy. Hollywood believes that iTunes Store customers will add their buddies’ devices to their authorization list, and like evil communists, they’ll share what they have purchased. This makes little sense, because the way iTunes works, you can only issue so many device authorizations at a time. You could share with a friend, but then your friend would have to be authorized to play all of your purchased content, taking up an authorization. Inconvenient, huh? But is it a big problem?
I can walk in to Best Buy right now, buy a DVD, and lend it to every person I know. Who hasn’t lent a DVD to a friend or colleague? This is perfectly legal behavior, but you can see that Hollywood hopes to stop this kind of thing via DRM. Thanks to the DMCA, once copyrighted contents have been encrypted, your rights fly right out the window.
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: AP-Bericht über TOR
: AP-Bericht über TOR Die Nachrichtenagentur AP hat einen Beitrag zur Anonymisierungssoftware TOR, der jetzt vom Manager-Magazin verwendet wurde: Internet im Zwiebellook.
Jeder Internetnutzer hinterlässt seine Spuren im Web – ob er will oder nicht. Das internationale Projekt „The Onion Router“ ermöglicht nun auch anonymes Surfen. Kritiker befürchten jedoch, dass die schichtweise Verschlüsselung von Daten auch für kriminelle Zwecke missbraucht werden könnte.
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: ZEIT-Dossier: Überwachung in UK
: ZEIT-Dossier: Überwachung in UK Die ZEIT hat ein grosses Dossier zum Thema „Big Brother ist wirklich ein Brite“. Dies gibt es jetzt auch online zum lesen. Die Printausgabe lohnt sich aber auch.
Das Mutterland der Demokratie verwandelt sich in den rabiatesten Überwachungsstaat der westlichen Welt. Die Regierung Blair ist stolz darauf.
[Danke für die vielen Hinweise]
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: Internetzensur in arabischen Ländern
: Internetzensur in arabischen Ländern Ist zwar schon einen Monat alt, aber immer noch aktuell: Die „Initiative for an Open Arab Internet“ hat eine Länderübersicht für 18 arabische Staaten zusammengestellt, wie diese mit Menschenrechten im Internet, wie der Meinungsfreiheit, umgehen.
This is the second report of the Arabic Network for Human Rights Information (HRinfo) on the freedom to use the internet in the Arab World. This report covers 18 Arab countries, providing an overview of how the governments in the Arab world deal with the internet. It includes an update of 11 countries covered in the previous report. It also includes new information with regards to an additional 7 countries that were not previously covered. The report also covers Arab bloggers who have succeeded, over a short period, to play an important role in revealing the conflict between oppression and freedom.
The report was based on field interviews with activists that have resorted to the web, in addition to an opinion poll prepared by HRinfo. The report referred to several human rights and press reports in addition to communications between HRinfo and volunteers from across the Arab World.
Hier ist die Presserklärung dazu: „The Internet: New Battle between Arab Governments and Freedom of Expression“.
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: NSA, Vista und Sicherheit im Deutschlandradio
: NSA, Vista und Sicherheit im Deutschlandradio Das Deutschlandradio hat ein Interview mit Johan Bitzer vom ULD Schleswig Holstein zum Thema „Wie sicher ist das neue Betriebssystem von MIcrosoft Windows Vista?“. Dort geht es um Sicherheit und Unsicherheit in der Informationstechnologie im Allgemeinen, Verbraucher- und Datenschutz und was Geheimdienste und Sicherheitsbehörden wie die NSA mit proprietären Systemen anstellen könnten. Und natürlich, wie deutsche Innenpolitiker die „Innere Sicherheit“ mit „IT-Sicherheit“ verwechseln und die Sicherheit unserer IT-Infrastrukturen durch Bundestrojaner und Hausdurchsuchungen gefährden.
Lustige Frage zwischendrin von der Moderatorin:
„Apple und Linux arbeiten doch auch mit Sicherheitsbehörden zusammen?“
Das Interview gibt es als MP3 und ist ca. 10 Minuten lang.
Passend dazu ist auch dieser Artikel in der Welt: US-Geheimdienst kontrolliert Windows Vista.
US-Beobachter glauben, dass die Konzerne mit ihren Eingeständnissen einen eigenen PR-Plan verfolgen: Die Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten soll ihre Software in der Öffentlichkeit als besonders sicher erscheinen lassen. Vor allem Microsoft will damit offenbar gegensteuern. Denn zuletzt gab es immer wieder Zweifel, dass Vista so sicher ist, wie es der Konzern behauptet hatte. Allerdings könnte sich Microsofts Vorstoß zumindest in Deutschland als Eigentor erweisen. Viele PC-Nutzer sind hier sensibel, wenn es um die Zusammenarbeit mit Geheimdiensten geht.
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: Robert Anton Wilson ist gestorben
: Robert Anton Wilson ist gestorben Der Schriftsteller Robert Anton Wilson ist heute gestorben. Sein letzter Blog-Beitrag ist vom 6. Januar 2007.
Sein bekanntestes Werk ist die lesenswerte Illuminatus-Triologie.
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: EU-Studie gegen Laufzeitverlängerung beim Urheberrecht
: EU-Studie gegen Laufzeitverlängerung beim Urheberrecht Im Auftrag der EU-Kommission wurde eine Studie zur Umsetzung der EU-Copyright Directive mit dem Titel „Recasting of copyright and related rights for the knowledge economy’“ (PDF) unter der Leitung von Prof. Bernt Hugenholtz verfasst. Die Studie ist heute veröffentlicht worden. Ein 11-Seitiges Executive Summery findet sich dort auch.
Executive Summary
This study on the ‘Recasting of copyright and related rights for the knowledge economy’ was carried out by the Institute for Information Lawi on commission by the European Commission. As does the call for tender that inspired it,ii the study covers extensive ground. Chapters 1 and 2 describe and examine the existing ‘acquis communautaire’ in the field of copyright and related
(neighbouring) rights, with special focus on inconsistencies and unclarities, while Chapters 3–6 deal with distinct issues that were identified a priori by the European Commission as meriting special attention: possible extension of the term of protection of phonograms (Chapter 3), possible alignment of the term of protection of co-written musical works (Chapter 4), the problems connected to multiple copyright ownership, including the issue of ‘orphan works’ (Chapter 5), and copyright awareness among consumers (Chapter 6). Finally, Chapter 7 provides an overall assessment of the benefits and drawbacks of the fifteen years of harmonisation of copyright and related rights in the EU and dwells on regulatory alternatives.Beim Thema Laufzeitverlängerung von Urheberrechten sind die Autoren nicht wirklich von den Argumenten der Contentindustrie überzeugt:
The authors of this study are not convinced by the arguments made in favour of a term extension. The term of protection currently laid down in the Term Directive (50 years from fixation or other triggering event) is already well above the minimum standard of the Rome Convention (20 years), and substantially longer than the terms that previously existed in many Member States. Stakeholders have based their claim mainly on a comparison with the law of the United States, where sound recordings are protected under copyright law for exceptionally long terms (life plus 70 years or, in case of works for hire, 95 years from publication or 120 years from creation). Perceived from an international perspective the American terms are anomalous and cannot serve as a legal justification for extending the terms of related rights in the EU…
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: The Internet and the Project of Communications Law
: The Internet and the Project of Communications Law Susan Crawford war zum Thema „The Internet and the Project of Communications Law“ beim Berkman-Center zu Besuch und davon gibt es jetzt einen Podcast.
Susan Crawford of Cardozo Law School discusses “The Internet and the Project of Communications Law,” focusing on the way the internet’s uniqueness as a social communications tool should affect the way we think about regulating it.
Die MP3-Datei ist 57:26 Minuten lang.
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: Der Spion, der als IT-Consultant kam
: Der Spion, der als IT-Consultant kam Erich Moechl schreibt mal wieder ausführlich auf der Futurezone über SWIFT: Der Spion, der als IT-Consultant kam. In diesem Fall geht es um den neuen US-Geheimdienstkoordinator Mike McConnell, der zehn Jahre lang in der Geschäftsführung der US-Beraterfirma Booz Allen Hamilton sass. Davor war er Admiral in der NSA.
Sehr interessant ist auch ein ausführliches Memo von der American Civil Liberties Union (ACLU) und Privacy International zu Booz Allen Hamilton und deren vielfältigen Verbindungen zu US-Geheimdiensten.
Bookz Allen Hamilton kontrolliert übrigens als unabhängige Instanz für die EU, ob bei der Weitergabe der Finanztransaktionsdaten an die USA auch alles Datenschutzkonform verläuft. Irgendwie halt.
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: Chinesisches Gericht nimmt Klage gegen Berliner Blogger an
: Chinesisches Gericht nimmt Klage gegen Berliner Blogger an Skurrile Sache: China ist seit dem Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO) 2001 auch Mitglied des WTO-Abkommens über geistiges Eigentum (TRIPS). Zwar gilt das Land immer noch als Heimat der meisten „Raubkopierer“, aber die Zahlen gehen offenbar langsam zurück, auch weil die Regierung eine Kampagne gegen Urheberrechtsverletzungen gestartet hat. Meistens werden in unseren Kreisen Kopien von Software, Büchern und DVDs genannt, aber chinesische Firmen bauen offenbar auch ganze Luxusbusse nach. Der Berliner Agenturbesitzer Ron Aron Hillmann, der in seinem Auto-Blog darüber schrieb, bekam nun eine Klageschrift aus China zugestellt, interessanterweise über das Amtsgericht Berlin-Mitte. Der Chinesische Bushersteller, der mit MAN wegen der angeblichen Bus-Raubkopie noch im Rechtsstreit ist, verklagt ihn „auf unlauteren Wettbewerb“.
Hillmann ist eine „Erscheinungszeit“ mit „9 Uhr am 17. Juli 2007 (die Beijinger Zeit)“ vorgegeben. Außerdem steht dort: „1. Die geladene Partei muss pünktlich vor Gericht ankommen, 2. Diese Vorladung wird von der geladenen Partei vor Gericht zur Anmeldung mitgebracht. 3. Wenn die geladene Partei diese Vorladung erhalten wird, soll sie den Rückschein unterschreiben und stempeln.“ Außerdem soll Hillmann innerhalb von 30 Tagen eine „schriftliche Einlassung“ abgeben.
Der Spiegel, auf dessen Meldung Hillmann in seinem Blogeintrag verwiesen hatte, hat offenbar bisher keine solche Klage bekommen. Hillmann hat das Problem, dass er die Vorladung nicht einfach ignorieren kann, weil eine Verurteilung per Rechshilfeersuchen auch von deutschen Behörden vollstreckt werden könnte.
Zwei Aspekte sind daran interessant. Erstens: Die chinesischen Behörden und die Firma nehmen das vermutlich als Testfall, um zu sehen, wie weit sie auch Blogger in Ländern mit halbwegs funktionierender Redefreiheit einschüchtern und damit zum Schweigen bringen können. Chilling effects goes transnational, sozusagen. Zweitens: Kann man ernsthaft gegen TRIPS sein, freies Wissen und so weiter fordern, und gleichzeitig das Nachbauen von Bussen verurteilen? Larry Lessig würde jetzt wohl sagen: Da hilft wohl nur ein Bus-Projekt unter Creative Commons.
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: NetzpolitikTV: John Perry Barlow über zivilen Ungehorsam
: NetzpolitikTV: John Perry Barlow über zivilen Ungehorsam In this Netzpolitik-Interview EFF-Founder John Perry Barlow talks about massive civil disobedience in the copyright debate. The Interview was done at the 23. Chaos Communication Congress in Berlin.
In diesem NetzpolitikTV-Interview geht EFF-Gründer John Perry Barlow auf die kurze Debatte ein, die er im Anschluss des Vortrages von Lawrence Lessig auf dem 23c3 in der Fragerunde mit Lessig führte. Während Lessig pessimistisch die nächsten 20 Jahre abgeschrieben hat, was eine Veränderung des Urheberrechtssystems betrifft, geht Barlow radikaler vor: „Break the System“ ist seine Ansage und er fordert zum massiven zivilen Ungehorsam in Fragen des Urheberrechts im digitalen Raum auf:
[…]If you wanna share something – share it. If you wanna use something – use it. Try to do so ethically in the sense of don´ t take things without attribution.[…] Pay no attention to these people when it comes to being creative. Go ahead and do the stuff that Larry showed in the beginning of his talks and do lot of it. And every time they put a lock on – break it. And every time they pass a new law – break that.[…]
Die Argumentation ist natürlich länger und sehr interessant.
Ich freue mich auch gerne über ein Transcript. Diesmal gibt es keine Begrüssung, weil John Perry sofort loslegte. Das ca. sechs Minuten lange Interview gibt es als MP4 (14,8MB) und im freundlichen OGG Theora als High Quality mit 40MB. Oder hier als Flash: -
: Anfrage Contentpartnerschaft?
: Anfrage Contentpartnerschaft? Werbepost kommt hier immer mehr rein. Eben fand ich in meinem Mailbriefkasten das Angebot einer „Contentpartnerschaft“ für die „Zeitung von morgen“. Das übliche „personalisierte print-on-demand Verfahren“, aber alles patentiert… In der ersten Mail wurden mir Vorteile versprochen, die mir nicht so wirklich klar wurden:
Selbstverständlich haben wir noch eine Reihe von Baustellen die zu lösen sind, u.a. sind wir ständig auf der Suche nach Contentpartnern im On- und Offlinebereich. Von einer Contentpartnerschaft würde auch Ihr Objekt positiv beeinflußt werden. Könnten Sie sich vorstellen uns bei diesem Thema zu unterstützen? Haben Sie Interesse die Zeitung von Morgen mitzugestalten?
Also spontan nochmal nachgefragt und um Antwort gebeten, was denn mein Vorteil wäre:
Gerne möchte ich Ihnen einige Vorteile für Sie und Ihren Blog aufzeigen. Sie gehören zu einem der ersten Contentlieferanten bei einem NEUEN und EINZIGARTIGEN MEDIENOBJEKT. Sie können bpsw. mit unserem Logo auf Ihren Webseiten auf die Contentpartnerschaft und Ihr Angagement für unsere Medieninnovation aufmerksam machen. Gleichermaßen werben wir in unseren Medien für Ihren Blog. Vor Allem aber erschließen Sie durch die Partnerschaft eine höhere Reichweite und damit mehr Aufmerksamkeit für Ihren Blog. Ihr Blog bekommt mehr zulauf…
Nur Vorteile für mich? Wenn ich einer fremden Firma einerseits meinen Content kostenfrei zur Verfügung stelle und noch dazu kostenfrei Werbung hier dafür schalten soll – prominent auf der Startseite? Für eine Technologie, die wir seit Jahren schon gedanklich durchspielen, die mir wahrlich nicht „neu“ und „einzigartig“ vorkommt? Wo auf der Webseite mit vielen Vorteilen für Werbetreibende geworben wird, wenn sie bei der Firma personalisierte Werbung schalten aber nicht hier?
Gegen eine grössere Reichweite und mehr Aufmerksamkeit ist ja nichts einzuwenden. Das Produkt / Projekt und die Artikulation „meiner Vorteile“ überzeugen allerdings nicht wirklich. Einziger Vorteil ist eher, dass die Firma eine Ausgründung einer Universität ist und vielleicht ja ein paar Arbeitsplätze in einer schönen Stadt schafft. Aus dem Grund verzichte ich hier mal auf die Nennung des Namens. Und vielleicht klappts ja noch mit dem „einzigartigen Medienobjekt“ und wenn es auch eine Vergütung der „Contentlieferanten“ geben sollte, kann ich es mir ja nochmal überlegen.
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: NPR: Protecting Your Privacy in the Virtual World?
: NPR: Protecting Your Privacy in the Virtual World? Der US-Radiosender NPR hat einen interessanten Beitrag zu „Protecting Your Privacy in the Virtual World“. Und wie junge US-Bürger darübe rin Zeiten von MySpace & Co denken.
Teenagers and young adults put their private information on the Internet, seemingly with little thought about consequences for their personal and professional lives. How has the Web changed American ideas about privacy? At the University of Southern California, students express their views about sharing their personal information with a virtual world of strangers.
Klappt leider nur mit RM und WMA.
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: „Person of the Year“ – nur „Consumer of the Year“?
: „Person of the Year“ – nur „Consumer of the Year“? Ein lesenswerter Kommentar von Siva Vaidhyanathan zur Ernennung von „You“ als Person des Jahres durch das Time Magazine. Es geht im Kern um das Verhältnis von Individuum und Kollektiv, und dass „Web2.0“ oder andere modische Begriffe hier eine wichtige Differenzierung verwischen. Nicht als Netz von Monaden in MySpace und anderen Datenkraken sind wir stark, sondern als gemeinsam verantwortlich Handelnde: „Me, ‘Person of the Year’? No thanks“
Notice that Time framed the Person of the Year as „you.“ That should sound familiar. Almost every major marketing campaign these days is about empowering „you.“ „You“ have freedom of choice. „You“ can let yourself be profiled so that „you“ only receive solicitations from companies that interest „you.“ „You“ could customize „your“ mobile phone with the „Hollaback Girl“ ringtone, but „you“ would not because that’s so 2004. So you choose Ne-Yo’s „Sexy Love“ instead. „You“ go to the Nike Store to get your own design of shoes. Because „you“ roll like that. After all, „you“ are an „Army of One.“
But to quote the Who, „Who are You?“ Are you the sum of your consumer preferences and MySpace personae? What is your contribution worth? It’s worth money to someone, if only as part of a whole. (…)
The important movement online is not about „you.“ It’s about „us.“ It’s about our profound need to connect and share. It’s about our remarkable ability to create among circles — each person contributing a little bit to a poem, a song, a quilt, or a conversation.
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: Rettet die Grundrechte?!
: Rettet die Grundrechte?! Spiegel-Online hat den ehemaligen deutschen Innenminister Gerhart Baum zum Luftsicherheitsgesetz und dem Umgang mit Grundrechten in Deutschland befragt: „Schäuble ist in dieser Frage blind“.
Was mich beunruhigt, ist die geradezu verfassungsverachtende Gesetzgebung Berlins. Das Bundesverfassungsgericht ist ja schon zu einem ständigen Korrektiv geworden. Wir dürfen uns aber nicht auf Karlsruhe allein verlassen: Wir brauchen eine große Initiative derjenigen, die sich gegen die jahrelange Aushöhlung der Grundrechte einsetzen. Ich träume von einem Kongress „Rettet die Grundrechte“.
[…]
m Grunde hat der Prozess der fortschreitenden Aushöhlung von Grundrechten mit der RAF-Zeit begonnen. Damals wurden die Rechte von Angeklagten und Anwälten eingeschränkt – und zwar in einer maßlos überzogenen Weise. Die Situation hat das nie erfordert. Wir prüfen auch rechtliche Schritte, sollte Berlin nach dem Vorbild Nordrhein-Westfalens den rechtlichen Weg für PC-Schnüffeleien durch Verfassungsschützer freimachen. Es kann nicht sein, dass sich Verfassungsschützer in einem so weiten Maße in private Personalcomputer hacken dürfen.Interessant ist ja vor allem letzteres. Werden die alten liberalen Granden auch den jetzigen FDP-Innenminister in NRW in Karlsruhe wegen den Verfassungsschutz-Durchsuchungen auf heimischen PCs verklagen?
[via]
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: Vorratsdatenspeicherung mit Ralf und Padeluun
: Vorratsdatenspeicherung mit Ralf und Padeluun Mario Behling hat Ralf Bendrath und Padeluun auf dem 23c3 zum Thema Vorratsdatenspeicherung befragt. Also eigentlich nur die Fragen übermittelt und mit der Kamera drauf gehalten. Ralf musste dann fragen und antworten. Das Ergebnis findet sich bei Google-Video oder hier als Flash:
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: Janelly Fourtou fordert wieder Kriminalisierung von Filesharing-Nutzern
: Janelly Fourtou fordert wieder Kriminalisierung von Filesharing-Nutzern Janelly Fourtou hatte ich schon richtig in der EP-Diskussion rund um die IPRED2 vermisst. Aber jetzt ist sie wieder da und fordert das, was schon beim ersten Durchlauf knapp gescheitert ist: Mehr Kriminalisierung von Tauschbörsen-Nutzern und dem zivilen Ungehorsam beim Umgehen von Kopierschutzmassnahmen: EU-Abgeordnete wollen sämtliche Urheberrechtsverstöße kriminalisieren.
Janelly Fourtou, Gattin des Vorstandsvorsitzenden des französischen Medienkonglomerats Vivendi, und ihre französische Kollegin Nicole Fontaine haben scharfe Änderungsanträge zu den geplanten EU-Strafvorschriften zum Schutz geistigen Eigentums in den federführenden Rechtsausschuss des EU-Parlaments eingebracht. Geht es nach den beiden EU-Abgeordneten, soll die von der EU-Kommission vorgesehene Beschränkung der geplanten Kriminalisierung etwa von Urheberrechts- oder Markenrechten auf Verstöße „im gewerblichen Ausmaß“ aufgehoben werden. Im Visier haben die liberale Politikerin und ihre konservative Unterstützerin anscheinend vor allem Tauschbörsennutzer, da diese mit der vorgeschlagenen Korrektur von dem Anti-Pirateriegesetz erfasst werden könnten.
Irgendwie muss ja der Wert der eigenen Familien-Stiftung steigen: EU-Berichterstatterin zur Copyright-Richtlinie im Visier der Börsenaufsicht.