Datenschutz

  • : RSF: Die schwarzen Löcher des Internets
    RSF: Die schwarzen Löcher des Internets

    Reporter ohne Grenzen haben ihren jährlichen Internet Annual report 2006 mit dem Untertitel „Everyone’s interested in the Internet – especially dictators“ veröffentlicht. Der Bericht kann als 28-seitiges PDF heruntergeladen werden. Gleichzeitig gibt es die Inhalte auch noch auf der Webseite.
    Europa kommt auch vor und es wird kritisiert, dass die Vorratsdatenspeicherung die Privatsphäre aller europäischen Bürger gefährdet.

    16. Mai 2006 2
  • : Pressemitteilung: US-Abhörskandal erfordert Umdenken auch in Europa
    Pressemitteilung: US-Abhörskandal erfordert Umdenken auch in Europa

    Die folgende Pressemitteilung haben wir gerade veröffentlicht. Weiterverwendung und ‑verbreiutung erwünscht!

    Deutsche Bürgerrechtsorganisationen: Amerikanischer Abhörskandal erfordert Umdenken auch in Europa

    In den letzten Tagen ist bekannt geworden, dass der amerikanische Geheimdienst NSA die Telefon-Verbindungsdaten von 200 Millionen Amerikanern sammelt. Es handelt sich dabei um die „größte Datenbank der Welt“. Die gespeicherten Kommunikationsdaten werden automatisch auf Auffälligkeiten geprüft; „soziale Netzwerke“ der Gesprächsteilnehmer werden offengelegt.

    Die EU-Staaten haben im Februar 2006 ebenfalls eine systematische und verdachtslose Vorratsspeicherung der Verbindungsdaten der gesamten Bevölkerung beschlossen. In Deutschland hätten nicht nur Strafverfolger Zugriff auf die Kommunikationsdaten, sondern auch Geheimdienste aufgrund des „Terrorismusbekämpfungsgesetzes“. Auch die Musikindustrie soll auf die Daten zugreifen dürfen, so der Entwurf eines „Gesetzes zur Verbesserung der Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums“. Daneben hätten ausländische Staaten wie die USA aufgrund internationaler Verträge (z.B. „Cybercrime-Konvention“) Zugriffsrechte, wie die EU-Kommission kürzlich bestätigt hat.

    Sollten die Pläne zur Vorratsdatenspeicherung umgesetzt werden, sind Missbräuche der Daten zu erwarten. Zahlreiche Beispiele in der Vergangenheit zeigen, dass sich der Missbrauch geheimer Überwachungsbefugnisse nicht verhindern lässt. Bekannt geworden ist etwa die Bespitzelung kritischer Journalisten und Aktivisten in Deutschland, politischer Gegenspieler in Frankreich sowie von Menschenrechts- und Umweltverbänden in Großbritannien und den USA. Auch die regierungsinterne und andere sicherheitsrelevante Kommunikation wäre nicht mehr vor unbefugtem Zugriff geschützt, wie der Abhörskandal in Griechenland vor drei Monaten gezeigt hat.

    15. Mai 2006 9
  • : Interview: Die Bevölkerung steht unter Generalverdacht
    Interview: Die Bevölkerung steht unter Generalverdacht

    Bei stern.de gibt es ein Intervie wmit der grünen Politikerin Katja Husen zur Vorratsdatenspeicherung: „Die Bevölkerung steht unter Generalverdacht“.
    Was ist an der EU-Regelung aus Ihrer Sicht problematisch?
    Es handelt sich um einen erheblichen Eingriff in das Fernmeldegeheimnis und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung.

    13. Mai 2006 6
  • : Freiheit und Sicherheit?
    Freiheit und Sicherheit?

    Thilo Weichert hat einen Artikel für Technology Review geschrieben: Überwachung ohne Transparenz fördert staatliche Willkür.
    Überwachung ohne Transparenz fördert staatliche Willkür und beeinträchtigt das Sicherheitsgefühl der Menschen. Es sollte sich nicht der Eindruck verfestigen, wir wären gefangen im überwachungsbringenden technischen Fortschritt.

    12. Mai 2006
  • : „Humani TV“ in echt
    „Humani TV“ in echt

    „Humani TV“ in echt: Im Londoner Bezirk Shoreditch gibts jetzt ein Testprojekt, wo die Bilder der flächendeckenden Videoüberwachungsinfrastruktur ins Fernsehen gesendet werden. Die Polizei verspricht sich davon mehr Mitarbeiter durch das Outsourcing staatlicher Aufgaben an die gelangweilten Bürger… Das Heute-Journal berichtete am 8.

    11. Mai 2006 2
  • : NSA macht schon Vorrratsdatenspeicherung
    NSA macht schon Vorrratsdatenspeicherung

    Wieder mal eine grosse Überraschung: Die NSA sammelt die Verbindungsdaten von US-Bürgern. Übermittelt werden die Daten wohl von den grossen Telekommunikationsunternehmen. Namentlich werden AT&T, Verizon und BellSouth genannt. Wer hätte das gedacht?
    USA-Today berichtete als erstes darüber, in Deutschland finden sich u.

    11. Mai 2006
  • : UK: Gendatenbankwahnsinn
    UK: Gendatenbankwahnsinn

    Telepolis hat einen interessanten Artikel zum Thema „Großbritannien hat die größte Gendatenbank der Welt“.
    Unter der Blair-Regierung hat sich Großbritannien zu einem fortgeschrittenen Modell des modernen Überwachungsstaates entwickelt. Auch wenn man in manchen Dingen „zurück“ liegt, beispielsweise in Bezug auf Personalausweis oder der Meldepflicht, beeilt man sich den Abstand aufzuholen, während man weiterhin eine Pionierrolle etwa bei der der Antiterror-Gesetzgebung, der Überwachung mit Videokameras oder dem Ausbau der Gendatei spielen will.

    10. Mai 2006 1
  • : Vorratsdatenspeicherung in Bremen heute Abend
    Vorratsdatenspeicherung in Bremen heute Abend

    Ich halte heute Abend einen Vortrag über „Vorratsdatenspeicherung – wie die EU die bürgerlichen Freiheiten verlor“ beim vor einer Weile neu gegründeten Bremer Chaostreff des CCC. Das Treffen geht um 19:30 los, der Vortrag ist um 20:00, und das Ganze findet im Lift Internetcafe in der Weberstraße statt.

    9. Mai 2006 3
  • : Studie: Mehr Boulevard und weniger Politik in den Nachrichten
    Studie: Mehr Boulevard und weniger Politik in den Nachrichten

    Die nordrhein-westfälischen Landesanstalt für Medien (LfM) hat eine Fortsetzungsstudie mit dem Titel „Der Wert von Nachrichten im deutschen Fernsehen. Ergebnisse einer Inhaltsanalyse 1992 – 2004″ veröffentlicht (PDF). „Unerwartetes“ Ergebnis ist, dass Nachrichten im Fernsehen immer mehr Boulevard und immer weniger Politik senden.

    9. Mai 2006 6
  • : Änderungen im Bundesdatenschutzgesetz
    Änderungen im Bundesdatenschutzgesetz

    Das von der Bundesregierung entworfene „Gesetz zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere in der mittelständischen Wirtschaft“ sieht auch einige Änderungen des Bundesdatenschutzgesetzes vor. Unter anderem sollen Firmen erst dann verpflichtet werden, einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen, wenn mehr als neun (bisher vier) MitarbeiterInnen personenbezogene Daten verarbeiten.

    28. April 2006 1
  • : Dissertation zu DRM und Kopierschutz
    Dissertation zu DRM und Kopierschutz

    Lesenswert ist die Disseration von Julius Mittenzwei zum Thema „Informationen zur Rechtewahrnehmung im Urheberrecht – Der Schutz von Digital Rights Management-Systemen und digitalen Wasserzeichen durch § 95c UrhG“. Das PDF hat 237 Seiten, ein interessantes Literaturverzeichnis und auch sonst sind viele wichtige Fragestellungen aus juristischer und technischer Sicht enthalten.

    28. April 2006 2
  • : Total Information Awareness Projekt
    Total Information Awareness Projekt

    Technology Review berichtet über TIA: Das Total Information Awareness Projekt – ein digitaler Untoter.
    Es war der Alptraum aller Datenschützer und Bürgerrechtler: das Total Information Awareness Projekt (TIA) der US-Regierung. Umso größer war das Aufatmen, als der US-Kongress das Überwachungssystem des Pentagons 2003 stoppte.

    27. April 2006 1
  • : Veranstaltung: Wie ich lernte, RFID zu lieben
    Veranstaltung: Wie ich lernte, RFID zu lieben

    Mich erreichte den Abend eine Mail über eine interessante Veranstaltung im Hartware MedienKunstVerein (HMKV) Dortmund: „Wie ich lernte, RFID zu lieben“. In der Reihe „Mit allem Rechnen. Medienkunst aus Estland, Lettland und Litauen“ in der Phoenix Halle, Dortmund gibt es Samstag, 20. Mai 2006, 10:00 – 18:00 Uhr öffentliche Vorträge in englischer Sprache.

    26. April 2006 1
  • : Gleich auf ARD: 1984 – Der Film
    Gleich auf ARD: 1984 – Der Film

    Heute Nacht läuft um 0:20 uhr der Film 1984 in der ARD.

    26. April 2006
  • : Interviews mit Peter Schaar zum Datenschutz
    Interviews mit Peter Schaar zum Datenschutz

    Niels Boeing hat für Technology Review ein Interview mit Peter Schaar, dem Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit gemacht: „Jede Überwachungsbefugnis stellt eine Grundrechtseinschränkung dar“.
    Gestern gabs schon ein Interview mit Peter Schaar im Deutschlandradio: Schaar gegen zentrale Einsicht in biometrische Daten.

    26. April 2006
  • : Modernisierung der Bundesverwaltung: Der Abschlussbericht von BundOnline
    Modernisierung der Bundesverwaltung: Der Abschlussbericht von BundOnline

    Dem Bürger wird es manchmal nicht leicht gemacht, wenn er heute auch im Alltag beim Umgang mit Behörden auf das Internet zurückgreifen will. Einen wesentlichen Beitrag zur IT-Servicestruktur in deutschen Amtsstuben hat die Initiative BundOnline geleistet, die gerade ihren Abschlussbericht vorgelegt hat: Für die Initiative als größten eGovernment-Projekt in Europa standen neben der Verbesserung der IT-Struktur auch Verwaltungsmanagement und Bürokratieabbau in den letzten fünf Jahren auf der Agenda.

    25. April 2006
  • : Sicher, Microsoft.
    Sicher, Microsoft.

    Das ist nicht sehr wissenschaftlich, aber ich musste gerade einfach laut lachen, als ich bei heise online darüber las, was T‑Online und Microsoft alles zum Thema „Sicherheit im Internet“ machen:
    Neben der umfangreichen sachlichen Aufklärung will die unter anderem von Microsoft ins Leben gerufene Initiative „Deutschland sicher im Netz“ in Zukunft auch auf die neuen Möglichkeiten der Breitbandtechnologie setzen.

    25. April 2006 4
  • : Privatsphäre verschenken leicht gemacht
    Privatsphäre verschenken leicht gemacht

    Das US-Marktforschungsunternehmen NielsenNetrating sucht Internetnutzer, die sich freiwillig eine Tracking-Software installieren, welche alle Bewegungen im Netz an die Firma senden. Zum Wohle der Menschheit selbstverständlich:
    On the following pages, we’ll ask you a series of questions about yourself and the members of your household and then ask you to download and install the Nielsen//NetRatings Internet Panel Software.

    25. April 2006 3
  • : Datenspuren in Dresden: Privatsphäre war gestern
    Datenspuren in Dresden: Privatsphäre war gestern

    Am 13. und am 14. Mai 2006 findet im Kulturzentrum Scheune in Dresden das nächste Datenspuren-Symposium mit dem Motto „Privatsphäre war gestern“ statt. Der Chaos Computer Club Dresden organisiert wieder die jährliche Veranstaltung.
    Das Programm soll morgen stehen, bisher gibt es eine Übersicht der Vorträge und Workshops.

    24. April 2006 1
  • : Schweiz: Referendum gegen „Hooligan“-Gesetze gestartet
    Schweiz: Referendum gegen „Hooligan“-Gesetze gestartet

    Im Hinblick auf die Euro 2008 in der Schweiz und Österreich will das Schweizerische Parlament und der Bundesrat kurzfristig neue Gesetze zur Wahrung der inneren Sicherheit verabschieden. Die Gesetze sind ein massiver Eingriff in die Grund- und Freiheitsrechte vieler unbescholtener Bürger. Rechtsstaatliche Grundsätze wie die Unschuldsvermutung werden kurzerhand aus­gehebelt und der Datenschutz wird aufgeweicht.

    23. April 2006 1