Kultur
Meme, Veranstaltungen, Kunst, Museen, Remixe, Musik, Internetphänomene, Computerspiele und Archive.
-
: Die PAGE über Social Software
: Die PAGE über Social Software Das Design- und Publishing-Magazin PAGE hat in ihrer aktuellen Ausgabe 2/2006 einen längeren Artikel über Weblogs, Social Software und Podcasting, der mich ein paarmal zitiert:
Blogging 2.0
Vlogs, Moblogs, Podcasts – diese Schlagwörter sind in aller Mund. Verena Dauerer zeigt das Potenzial der neuen Formen webbasierter Interaktion für Marketing und Kommunikation aufAuch interessant ist ein Interview mit Johnny Haeussler und Tanja Kreitschmann vom Spreeblick-Verlag über genau diesen.
-
: Verbraucherzentrale Bundesverband kritisiert Urheberrechts-Reform
: Verbraucherzentrale Bundesverband kritisiert Urheberrechts-Reform Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat gestern eine lange und sehr kritische Pressemitteilung zum Urheberrecht veröffentlicht, welche ich sehr sympathisch finde: „Schulen und Wissenschaft werden von digitalem Wissen abgeschnitten“. Hier gibt es ein paar Auszüge:
Der vzbv kritisiert, dass die geplante Urheberrechtsnovelle das Recht, digitale Kopien zu privaten Zwecken anzufertigen, nahezu vollständig aushöhlt. „Der Käufer einer Musik-CD wird keinen Anspruch haben, die Stücke auch auf seinen MP3 Player zu übertragen, um sie unterwegs zu hören, oder eine Sicherungskopie anzufertigen, um die Musik noch zu hören, wenn die gekaufte CD einen Kratzer hat,“ so von Braunmühl.
Kopien von urheberrechtlich geschützten Werken sollen in Zukunft verboten sein, wenn eine „offensichtlich rechtswidrig öffentlich zugänglich gemachte Vorlage verwendet wurde“. Gemeint ist vor allem der Download von Werken aus dem Internet. Die Formulierung kann zu gefährlichen Konsequenzen für den Nutzer führen. Vor dem Download einer Datei müsste der Nutzer in Zukunft prüfen, ob die Datei im Internet legal angeboten wird. Ist dies „offensichtlich“ nicht der Fall, ist der Download strafbar oder zumindest rechtswidrig. Wie der Nutzer beurteilen soll, welche Angebote „offensichtlich rechtswidrig“ sind, bleibt schleierhaft. „Es findet hier eine Verlagerung der Verantwortlichkeit für die Beachtung von Urheberrechten vom Anbieter zum Nutzer statt, die völlig inakzeptabel ist“, sagte von Braunmühl. Bleibt der Gesetzentwurf unverändert, müsste dem Nutzer in Zukunft empfohlen werden, deutlich vorsichtiger mit dem Medium Internet umzugehen. „Ob dies mit den Zielen der Bundesregierung vereinbar ist, die Informations- und Wissensgesellschaft zu fördern und Deutschland zu einem Vorreiter bei der Nutzung des Internet zu machen, darf bezweifelt werden“, so von Braunmühl.
Zu DRM:
Der vzbv befürchtet durch die DRM-Systeme eine Einschränkung des Zugangs breiter Bevölkerungsschichten zu Informationen und Kultur. Wenn für jeden Informationsabruf, das Hören eines Musikstückes oder das Sehen eines Dokumentarfilms Geld verlangt werden kann, ohne dass eine Aufzeichnung gestattet wird, besteht die Gefahr einer Verknappung und Verteuerung von Informationen, Kulturwerken und Beiträgen der Wissenschaft. Dies kann nicht im Interesse des Allgemeinwohls liegen. DRM-Systeme können auch genutzt werden, um das Verhalten der Nutzer am PC oder anderen Endgeräten aufzuzeichnen und zu kontrollieren. Dies ermöglicht die Bildung von Nutzerprofilen und bedeutet einen erheblichen Eingriff in die Privatsphäre.
Filesharing und Musikindustrie:
Die Musikindustrie hat es über viele Jahre nicht geschafft, ein attraktives legales Angebot zum Musikdownload im Internet bereitzustellen. Damit hat sie ihre Kunden selbst in die Arme illegaler Tauschbörsen im Internet getrieben. Anschließend ist sie dazu übergegangen, Kunden und solche die es werden könnten, zu verklagen. „Anstatt Kunden weiter zu vergraulen sollte die Musikindustrie endlich dazu übergehen, die legalen Angebote attraktiver zu gestalten“, so von Braunmühl. Es gibt Beispiele von Musikdownload-Diensten, die Nutzerrechte durch DRM sogar noch nach Kauf eines Musikstücks zum Nachteil der Kunden eingeschränkt haben.
-
: De-Bug: Netlabel des Jahres 2005
: De-Bug: Netlabel des Jahres 2005 Die De-Bug hat die Ergebnisse der Leserwahl zum Netlabel des Jahres 2005 veröffentlicht:
1. Thinner
2. Textone
3. Interdisco
4. Unfoundsound
5. Ideology
6. Intoxik
7. 1Bit Wonder
8. Tokyo Dawn
9. Autoplate
10. Clever Music -
: Die Zeit über den 22c3
: Die Zeit über den 22c3 Eine weitere Review auf den 22. Chaos Communication Congress bietet jetzt die Zeit: Hacken im Polizeistaat.
-
: Welcome to the Scene, Teil 16
: Welcome to the Scene, Teil 16 Teil 16 der Online-Serien „Welcome to the Scene“ ist gestern erschienen. Wie immer gibt es verschiedene Download-Möglichkeiten.
-
: Die Schnelligkeit von Online-Medien
: Die Schnelligkeit von Online-Medien Manchmal wundere ich mich etwas über die Schnelligkeit von Online-Medien. Über das Creative Archive der BBC hatte ich am 15. Dezember schonmal geschrieben: BBC: Zeitgeschichte remixen. Gestern gab es nochmal eine Erinnerungs-Story auf BBC-Online, die es dann über Slashdot heute auch in deutsche Medien geschafft hat. Nun gibts die News auch bei Golem und Heise. Wer auf das Archiv zugreifen möchte, findet die Anleitung in meinem Original-Posting. Es lohnt sich.
-
: Mit Social Software in die reale Welt: Physisch Taggen mit Semapedia
: Mit Social Software in die reale Welt: Physisch Taggen mit Semapedia Man fährt in eine Stadt, steht vor einer Sehenswürdigkeit und hätte gerne die passenden touristischen Infos zur Hand. Nichts leichter als das: Irgendwo am Objekt klebt ein Aufkleber mit dem Weblink zur jeweiligen Seite der Online-Enzyklopädie Wikipedia, der einfach über die Foto-Kamera des Mobiltelefons aufgenommen wird. Darüber lässt kinderleicht über den Netzzugang des Handys die Seite mit den Details aufrufen. Was wie ein Traum für Infojunkies klingt, ist seit diesem Sommer Realität: Das Projekt Semapedia von Alexis Rondeau aus Wien und Stan Wiechers aus New York verknüpft seit August diesen Jahres auf clevere Weise die virtuelle Welt des Internets mit der realen Welt der Stadt: Der Aufkleber mit dem Link nennt sich bei Student Rondeau und Software-Architekt Wiechers „Tag“ in Anlehnung an die Linkverweise, wie sei bei der Social Software eingesetzt werden. Der Link selber wird als grafisches Muster dargestellt, der als Aufkleber, als „Sticker“ an allen öffentlichen Orten auf oder an das betreffende Objekt wie ein Bauwerk oder ein Kunstobjekt geklebt wird: Die physische Manifestation einer Webadresse.
Die Kamera des Handys nimmt dann dieses Muster auf und ein spezieller Software-Reader wandelt es wieder in den Link zurück. Die Software-Vorraussetzungen dafür sind nicht neu: Der freie Software Development Kit von der Firma Semacode wurde bereits für andere Zwecke als Barcode in der Industrie eingesetzt, er ist nämlich ein ISO-Standard. Mit ihm ist es möglich, eine Webadresse, die URL, in ein zweidimensionales Muster umzuwandeln. Ist auf dem Java-fähigen Mobiltelefon die Lese-Software für diesen Code installiert, muss der Besitzer nur ein Foto des betreffenden Tags schießen und die Software erkennt daraus die Webadresse. Über den Online-Zugang des Handys wird kann sofort die jeweilige Seite bei Wikipedia aufgerufen. Einen Tag herzustellen, ist genauso mühelos wie beispielsweise der Code für die Wikipedia-Seite der Creative Commons: Man muss nur bei Semapedia den Link der Wikipedia-Seit zum Objekt eingeben und automatisch werden mehrere Muster generiert, die ausgedruckt werden können.
Ziel des Projekts ist eine Grassroots-Bewegung: In den nächsten Monaten sollen so viele Tags wie möglich flächendeckend als Sticker verteilt und aufgeklebt werden. Der nächste Schritt ist der Aufruf der jeweiligen Wikipedia-Seite in der Landessprache des Handynutzers.
-
: Tux zum selbst nähen
: Tux zum selbst nähen Wer sich schon immer mal einen Tux selber nähen wollte, findet bei Free-Penguin die passenden Schnittmuster:

Und ja: Schnittmuster-tauschende Hausfrauen gibt es tatsächlich und die US-Schnittmuster-Industrie hat sie auch schon als Feinde ausgemacht.
[via Spreeblick]
-
: Zwei Jahresrückblicke auf 2005
: Zwei Jahresrückblicke auf 2005 Hier sind noch zwei interessante Jahresrückblicke auf das Jahr 2005:
The Register: 2005: The year the US government undermined the internet
2005 will be forever seen as the year in which the US government managed to keep unilateral control of the internet, despite widespread opposition by the rest of the world. However, while this very public spat went on, everyone failed to notice a related change that will have far greater implications for everyday internet users and for the internet itself. That change will see greater state-controlled censorship on the internet, reduce people’s ability to use the internet to communicate freely, and leave expansion of the internet in the hands of the people least capable of doing the job.
BBC: The year of the digital citizen
2005 was arguably the year citizens really started to do it for themselves. Raising mobiles aloft, they did not just talk and text, they snapped, shared and reported the world around them.
-
: Karlsruher Generalstaatsanwältin fordert höhere Bagatellklausel
: Karlsruher Generalstaatsanwältin fordert höhere Bagatellklausel Die Massenabmahnungen von Tauschbörsennutzern scheinen Erfolg zu haben: Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat endgültig keine Lust mehr darauf, ihre Zeit mit dem Anklagen von Jugendliche wegen des Tauschens von Musik in kleineren Ausmassen zu vergeuden und setzt sich für die sogenannte Bagatellklausel im Urheberrecht ein. Dies berichtet Heise: Massenstrafanzeigen gegen P2P-Nutzer: Bagatellregelung durch die Hintertür.
Dem Schreiben zufolge sollen die Staatsanwälte zwar in jedem Fall den Anschlussinhaber ermitteln lassen, der zur in der Anzeige angebenen IP-Adresse gehört. Wenn in der Anzeige aber nicht glaubhaft gemacht wird, dass der mutmaßliche Filesharing-Nutzer zum angegebenen Zeitpunkt mehr als 100 verschiedene urheberrechtlich geschützte Werke zum Tausch angeboten hat, sollen die Staatsanwaltschaften das Verfahren eingestellen.Bei 101 bis 500 Dateien sei „eine Beschuldigtenvernehmung angemessen“. Erst bei mehr als 500 verschiedenen Dateien „können Ermittlungen durchgeführt werden, unter anderem erscheint eine Durchsuchung verhältnismäßig“.
Dies findet wahrscheinlich der hiesige Cheflobbyist der Musik- und Filmindustrie, der CDU-Abgeordnete Günter Krings, nicht schön, der sich seit mehr als einem Jahr vehement mit einer Pressemitteilung nach der anderen gegen eine Bagatellklausel ausspricht. Heute hat er noch nicht reagiert, dafür fordert er heute mal wieder das Auskunftsrecht, wie de.internet.com berichtet:
Günter Krings, Urheberrechtsexperte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, forderte heute zudem allen „Opfern illegalen Kopierens einen Auskunftsanspruch gegen den Rechtsverletzer zu geben“. Dies sei ein „längst überfälliger Schritt in die richtige Richtung“, so der Unionspolitiker.
Die bayrische Justizministerin Beate Merk, welche 2006 turnusgemäß den Vorsitz in der Konferenz der Länderjustizminister (JUMIKO) übernimmt, hat heute angekündigt, dass sie ihre Aufgabe nutzen will, um dem Urheberrecht einen bayerischen Anstrich zu geben. Dazu erklärte sie den stärkeren Schutz des geistigen Eigentums in Deutschland zu ihrem Schwerpunkt.
Ich finde die Bagatellklausel auch nicht so schön, aber bei der derzeitigen politischen Lage ist mehr wahrscheinlich nicht drin. Deswegen finde ich sie als Kompromissvorschlag passend, wenngleich die gesellschaftliche Realität anders aussieht und die Zahl der angebotenen Dateien noch weiter hoch gesetzt werden müsste. Auch spreche ich der Generalstaatsanwältin aus Karlsruhe mehr Realitätsnähe zu als unserer Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, welche die Bagatellklausel für diejenigen haben möchte, „die mal eben den neuesten Robbie Williams Song herunterladen“.
-
: Open Source Campaigning für den US-Senat
: Open Source Campaigning für den US-Senat LinuxInsider berichtet über eine Kampagne von Peter Ashdown, der sich als Senator für den US-Bundesstaat Utah dieses Jahr wählen lassen will: Newcomer Bets ‚Wiki’ Open-Source Movement Can Help Win Senate Election. Das interessante an seiner Kampagne ist, dass er ein Wiki nutzt, um sein Programm mitschreiben zu lassen. Und auch sonst ist die Kampagne sehr auf Kollaboration angelegt.
-
: Chaosradio-Interview mit Joi Ito
: Chaosradio-Interview mit Joi Ito Beim Chaosradio-Express gibt es ein Interview mit Joi Ito, welches Tim Pritlove auf dem 22c3 mit ihm gemacht hat. Die MP3-Datei ist 57MB gross.
Chaosradio Express episode 11 is an interview with 22C3’s keynote speaker Joi Ito. The interview touches various topics including Chicago’s club scene and Joi’s affiliation with it, the early Internet days via X.25, Creative Commons licensing issues, the Open Source Initiative, political activism in general and what can and should be done, optimism vs. pessimism in the current situation of global political fighting, ICANN, living a super-public life and combining all kinds of modern communication tools, the influence of the Internet on political activism and democracy and of course the 22C3 and his personal experiences at the event.
-
: Virgin Rec. kopiert SonyBMG
: Virgin Rec. kopiert SonyBMG Während SonyBMG sich bemüht, das Rootkit-Debakel hinter sich zu bringen, setzt Virgin Rec. an, den Thron zu besteigen. Bei der neuen Coldplay-CD gibt es interessante Guidelines zum eingesetzten Kopierschutz als Verbraucherhinweis:
„In order for you to enjoy high quality music, we have added this special technology.“

Was sagt uns das? CDs von Virgin Rec. sollte man auch nicht kaufen.
[via Gulli]
-
: Sony Rootkit: Erster Schlichtungsvorschlag
: Sony Rootkit: Erster Schlichtungsvorschlag Heise berichtet über den ersten Schlichtungsvorschlag für eine Sammelklage gegen Sony BMG. SonyBMG einigt sich darin mit den Klägern (PDF):
In den Hauptpunkten zielt der Schlichtungsvorschlag darauf ab, dass die Käufer der betroffenen CDs entschädigt werden und dass Sony BMG keine CDs mit diesen Kopiersperren mehr herstellt. Als Entschädigung erhalten die Kläger entweder 7,50 US-Dollar und einen Gutschein zum Download eines Albums oder einen Gutschein zum Download von vier (kopiergeschützten) Musik-Alben von einem Musik-Download-Portal.
Auch die Businessweek berichtet darüber: Sony BMG Ends a Legal Nightmare.
Sony BMG won’t put a price tag on the deal, but estimates put it in the single-digit millions of dollars, not counting attorneys’ fees. In pure financial terms, maybe the label got off easy. But in many ways, given the public flogging it endured over the holiday shopping season, the record company already has done its penance.
Einen Kommentar gibt es auch von der Electronic Frontier Foundation: EFF and Sony BMG Reach Settlement over Flawed DRM.
“The proposed settlement will provide significant benefits for consumers who bought the flawed CDs,” said EFF Legal Director Cindy Cohn. „Under the terms, those consumers will get what they thought they were buying–music that will play on their computers without restriction or security risk. EFF is continuing discussions with Sony BMG, however, and believes that there is more they can do to protect music lovers in the future.”
„Sony agreed to stop production of these flawed and ineffective DRM technologies,” noted EFF Staff Attorney Kurt Opsahl. “We hope that other record labels will learn from Sony’s hard experience and focus more on the carrot of quality music and less on the stick of copy protection.”
Zu unserem Vortrag auf dem 22c3 zum Sony Rootkit gibt es auch zwei Presseberichte:
Heise: 22C3: Hacker beklagen „digitalen Hausfriedensbruch“ durch Sony BMG
Golem: 22C3: Sonys XCP – Chronik eines Debakels -
: 22c3 – Tagungsband
: 22c3 – Tagungsband Der Tagungsband des 22. Chaos Communication Congress ist jetzt in einer 17 MB grossen PDF-Version online verfügbar. Von mir ist ein Bericht zum WSIS-Gipfel dabei, den ich hier schonmal gepostet hatte.
-
: Web 2.0 – De-Bug-Special
: Web 2.0 – De-Bug-Special
Die letzte De-Bug-Ausgabe Nummer 98 steht jetzt in einem 25 MB grossen PDF zum Download bereit. Hautpthema dieser Ausgabe ist „Web 2.0“ mit einigen interessanten Artikeln zum Thema. -
: Rootkit – Sonys digitaler Hausfriedensbruch
: Rootkit – Sonys digitaler Hausfriedensbruch Für unseren Vortrag auf dem 22. Chaos Communication Congress zum Thema „Sonys digitaler Hausfriedensbruch“ haben wir uns mal die Entwicklungen rund um das Sony Rootkit in den letzten zwei Monaten angeschaut und eine Zeitleiste erstellt.
Hier findet Ihr mehr:
-
: 22. Chaos Communication Congress gestartet
: 22. Chaos Communication Congress gestartet Der 22. Chaos Communication Congress ist heute gestartet. Zum bloggen habe ich noch keine Zeit gefunden, das kommt in den nächsten Tagen aber wieder. Im Moment basteln wir noch an einem Videoblog, was morgen hoffentlich fertig ist. Dazu machen wir einige Interviews, die darin dann zu finden sein werden. Mal schauen, ob es wie geplant klappt.
Gleich werde ich zur unbarmherzigen Zeit von 23:00 Uhr mit Oliver Passek einen Vortrag zu „Digitale Bürgerrechte unter europäischen Beschuss“ halten. Darin geben wir einen Überblicküber verschiedene EU-Richtlinien, die entweder noch in der Mache sind oder auf eine nationale Umsetzung warten. Morgen gehts dann um 17:00 Uhr weiter mit einer Stunde „Sony BMGs digitaler Hausfriedensbruch“. Hier schauen wir uns die Markteinführungskampagne des SonyBMG-Rootkit genauer an. Der letzte Vortrag ist dann am Freitag um 12:00 Uhr zusammen mit Robert Guerra und Ralf Bendrath zum Thema „WSIS – The Review“.
Erstmalig gibt es auch die Möglichkeit, den Vorträge online zu lauschen. Diese Seite gibt einen Überblick über verschiedene Streaming-Möglichkeiten.
-
: Filesharing 2005: Gewinner und Verlierer
: Filesharing 2005: Gewinner und Verlierer Das Filesharing-Magazin Slyck hat die Gewinner und Verlierer im Jahre 2005 im Bereich Filesharing benannt: File-Sharing Winners and Losers of 2005. Zu den Gewinnern gehören Bittorrent, Apple, Limewire, Open Source P2P und The Pirate Bay. Zu den Verlieren werden die RIAA, Grokster, Sharman Networks, SonyBMG und Pay P2P gezählt.
Passend dazu ist auch ein Artikel bei der BBC, wo Analysten vermuten, dass der Trend im Jahre 2006 zunehmend von DRM in Richtung MP3 gehen wird: New tune for digital music in 2006. Ich bin in dieser Frage zwar pessimistisch und skeptisch, lasse mich aber gerne überraschen.
-
: Creative Commons Weihnachtssongs
: Creative Commons Weihnachtssongs Wer auf Weihnachtssongs steht, findet im Weblog von Uwe Hermann 111 Links zu Songs mit weihnachtlichem Inhalt, die unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht wurden: 10 + 100 Creative Commons Christmas Songs.