Kultur
Meme, Veranstaltungen, Kunst, Museen, Remixe, Musik, Internetphänomene, Computerspiele und Archive.
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: Webmontag in Berlin
: Webmontag in Berlin Nachdem letzten Monat in Köln der erste Webmontag stattfand, wollen wir diesen nun auch in Berlin veranstalten. Der erste Termin ist am Montag, den 16. Januar 2005 um 19 Uhr bei uns im newthinking store in der Tucholskystr. 48. Das übergreifende Thema ist „Web 2.0“. Weitere Infos folgen noch. Bis dahin finden sich alle News im Webmontag-Wiki.
Update: webmontag20060116findetim newthinking store statt.
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: 22c3-Comic: Private Investigations
: 22c3-Comic: Private Investigations Passend zum bald startenden 22c3 gibt es jetzt auch das erste 112-seitige Comic mit dem Titel „Private Investigations“ zum herunterladen.
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: Harmonisierung der Open Content-Lizenzen
: Harmonisierung der Open Content-Lizenzen Technology Review berichtet über Inkompatibilitäten der Creative Commons Lizenzen mit anderen Open Content Lizenzen wie der GNU Free Document Licence: Copyleft-Lizenzen am Scheideweg. Die Probleme sollen allerdings nächstes Jahr angepackt un hoffentlich auch gelöst werden. Lawrence Lessig kommentierte die Situation schon vor drei Wochen im „CC in Review“-Newsletter.
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: Frankreich und Urheberrecht – Franzosen sind cool!
: Frankreich und Urheberrecht – Franzosen sind cool! Gestern und heute läuft im französischen Parlament eine Debatte über die Verschärfung der Urheberrechtsgesetzgebung. Ich hatte darüber schonmal vor zwei Wochen geschrieben (Frankreich plant digitale Katastrophe). Gestern noch fasste Stefan Krempl auf Heise den aktuellen Stand vor der Debatte zusammen: Heftige Proteste gegen geplante französische Urheberrechtsverschärfung.
Heute sieht es eher verwirrend aus. Englisch- oder gar deutschsprachige Berichte gibt es bisher nur spärlich, auch die Kampagnenseite EUCD.info hat keine aktuellen News. Dafür gibt es bei intern.de einen Dreizeiler, dass es auf einmal ganz anders aussieht: Frankreich legalisiert P2P Tausch?
Die Abgeordneten des französischen Parlaments sorgten gestern für eine Überraschung: Mit knapper Mehrheit wurden zwei inhaltlich identische Anträge auf Erweiterung der vorläufigen Fassung des neuen Urheberrechtsgesetzes angenommen. Diese Erweiterungen legalisieren den Austausch urheberrechtlich geschützter Daten in Peer-to-Peer Netzwerken. Damit aber wird der gesamte Gesetzesentwurf in Frage gestellt, denn mit der Novelle wird eigentlich ein stärkerer Schutz des Urheberrechts angestrebt.
Eine andere französische Kampagnenseite berichtet auch darüber: France is the first country to propose the legalization of p2p downloading.
Ich bin mal gespannt, was heute dort noch heraus kommt.
Update: Scheint sehr gut auszusehen. Jetzt berichtet auch Bloomberg darüber: French Parliament Votes to Allow Web File Sharing. Die scheinen tatsächlich einen Passus beschlossen zu haben, dass Pauschalabgaben auf Internetzugänge erhoben werden sollen, um Filesharing legalisieren zu können:
Soufron of Audionautes said any system that allowed unlimited downloading could be accompanied by a system similar to the royalty tax that exists for blank compact disks and DVDs.
Under the amendment, Internet service providers would pay part of their revenue to Sacem, a group that has handled artists’ royalties since 1851, Soufron said. Details of the payments are not in the amendment. The group redistributed 578 million euros to musicians last year.
Wir hatten vor einem Jahr in einer Stellungnahme von Privatkopie.net, FifF und dem Netzwerk Neue Medien zum 2. Korb des Urheberrechtes dem Bundesjustizministerium dieselbe Richtung vorgeschlagen.
Ganze 58 Parlamentarier waren bei der Debatte und den Abstimmungen der Änderungsanträge dabei – 577 Abgeordneten zählt das Parlament normalerweise. Der Änderungsantrag zum Thema Filesharing legalisieren wurde dabei in einer Kampfabstimmung beschlossen. Lustige Sache: 30 Abgeordnete stimmten dafür, 28 dagegen. Französische Politik funktioniert anscheinend anders als in Deutschland, dort emanzipiert sich das Parlament wenigstens noch von der Regierung.
Vermutlich werden sie den Gesetzesprozess jetzt wieder neu starten.Anscheinend wollen sie die Anträge heute nochmal neu abstimmen lassen, weil das Kulturministerium mit der Abstimmung nicht einverstanden ist.Die Bloomberg-Story ist jetzt auch auf Slashdot: France to Legalize File Sharing. Dort findet sich auch der Hinweis auf einen französisch-sprachigen Artikel bei Le Liberation: La nuit où l’Assemblée a «dépénalisé» le P2P. Und hier gibts die Babelfish-Übersetzung.
Update:
Den ersten deutschsprachigen Artikel dazu hat die Netzeitung: Pariser Parlament legalisiert Tauschbörsen.
Und auch Heise berichtet nun: Französische Abgeordnete wollen private Tauschbörsen-Nutzung legalisieren.
Im Kern geht es in der Ergänzung zum ursprünglichen Gesetzesentwurf um die Sicherung der Privatkopie. Es untersagt Urhebern und Verwertern, „die Reproduktion von Werken für die private Nutzung aus einem Kommunikationsdienst zu verbieten“. Das Medienformat oder der Datenträger sollen dabei keine Rolle spielen. Zuvor hatte Christian Paul von den Sozialisten die Abgeordneten rhetorisch zu einer „Reise in die Tiefen der digitalen Hölle“ entführt und sich darüber beklagt, dass gekaufte CDs aufgrund technischer Kopierschutzmaßnahmen „auf einem Abspielgerät dieser oder jener Marke nicht mehr gelesen werden“ könnten. Songs, die man auf einer kommerziellen Musik-Plattform erwerbe, könne man aufgrund Kompatibilitätsproblemen ebenfalls nicht beliebig anhören. Die Frage, inwieweit die Privatkopie auch gegen technische Schutzmaßnahmen durchsetzbar sein soll, haben die Abgeordneten noch nicht erörtert.
Update:
AP berichtet: France Lawmakers Endorse File-Sharing
Under the original proposals, those caught pirating copy-protected material would have faced $360,000 in fines and up to three years in jail. An 11th-hour government offer to give illegal downloaders two warnings prior to prosecution was not enough to stem the rebellion. Instead, the amendments voted would legalize file-sharing by anyone paying a monthly royalties duty estimated at $8.50.
…
But UFC-Que Choisir, France’s largest consumer group, said the plan would create a „new area of freedom allowing Internet users access to cultural diversity and fair payment for creators.“
Heute gab es wohl keine weitere Abstimmung. Jetzt soll nochmal allen Seiten zugehört werden, und dann gibt es wohl die nächste Abstimmung, vermutlich in der nächsten Kammer. Davon gibt es zwei, vermutlich ähnlich zu Bundestag und Bundesrat. Aber ich kenne das französische Politiksystem zu wenig, wie mir gerade auffällt. Die Abstimmung wird nicht vor dem 17. Januar erwartet. Bis dahin rennen vermutlich die ganzen Lobbyisten den Abgeordneten die Bude ein.
Update:
The Register hat die umstrittene Passage: France votes to legalize flat-fee P2P downloads
Parliament voted 30–28 to add the following statement, tabled by UMP Alain Suguenot, to article L‑122–5:
„Authors cannot forbid the reproductions of Works that are made on any format from an online communication service when they are intented to be used privately and when they do not imply commercial means directly or indirectly.“
…
The Parliament’s vote is at odds with the position taken by the French government and the EU, which want to criminalize fire sharers, and hope the problem of leakage, and therefore compensation, go away.
The French culture minister Renaud Donnedieu de Vabres has said the government will fight the vote.
Futurezone: Frankreich kämpft um legales Filesharing
Heise: Französisches Parlament vertagt Endabstimmung zum Urheberrechtsgesetz
Spiegel: Frankreichs Parlament will P2P legalisieren
Telepolis: Freier Tausch statt Knast in Frankreich?
IHT: In France, a movement to legalize Web piracy of films and music
Update:
Kleine Nebengeschichte: Wie Le Liberation berichtet, hat der französische Kulturminister noch am Morgen der Abstimmun die Unternehmen Fnac und Virgin ins Parlament eingeladen, um ihre DRM Online-Stores vorzustellen. An die Abgeordneten wurden 9,99€-Gutscheine verteilt. Der Bestechungsversuch hat wohl nicht geklappt…
Auch interessant:
Le Liberation: Le copiage sur les réseaux P2P n’influerait pas sur les achats de CD et DVD
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: Interview zu Consumer Digital Rights
: Interview zu Consumer Digital Rights Euractiv hat ein Interview mit Cornelia Kutterer von BEUC über die Kampagne Consumer Digital Rights: Consumer rights online need to be secured
The legitimate interest of the holders of intellectual property rights to defend those is being abused to restrict the equally legitimate use of content that consumers have purchased, says Cornelia Kutterer, Senior Legal Adviser with BEUC. On 11 November 2005, the European consumer organisation launched a campaign for defending consumers’ rights in the digital environment.
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: SpOn: Verschärfung des Urheberrechts in der Diskussion
: SpOn: Verschärfung des Urheberrechts in der Diskussion Spiegel-Online berichtet über die aktuelle Diskussion rund um die Verschärfung des Urheberrechtes in Deutschland: Straffrei bei Bagatellfällen? Viele Lobbyisten kommen zu Wort, die weitere Verschärfungen fordern. Und Günter Krings von der CDU/CSU-Fraktion fordert mal wieder alles, was die Unterhaltungsindustrie fordert.
Eine andere Meinung hat BEUC, der Dachverband der europäischen Verbraucherschutzzentralen:
Datenschutz und Verbraucherrechte tauchen in der aktuellen Diskussion kaum auf. Auf der europäischen Ebene versuchen einige Initiativen der pauschalen Kriminalisierung von Konsumenten etwas entgegenzusetzen. „Die Industrie besteht auf der Information oder besser auf der Falschinformation der Kunden, was sie in der digitalen Welt nicht tun dürfen“, sagt Jim Murray, Direktor des europäischen Dachverbands der Verbraucherschützer (BEUC). „Wir glauben, dass es höchste Zeit ist den Konsumenten Grundrechte in der digitalen Welt zu garantieren und ihnen zu sagen, was sie mit ihrer Hardware und ihren Inhalten tun dürfen.“ Gefordert werden unter anderem ein Recht auf Schutz der Privatsphäre und das Recht darauf, nicht pauschal kriminalisiert zu werden.
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: Externe Soundkarte unter Linux?
: Externe Soundkarte unter Linux? Ich wollte mir mal neues Equipment fürs Podcasten zulegen. Bei einer Sache rätsel ich noch, und zwar brauche ich eine externe Soundkarte. Hierzu finde ich zwar viele Infos in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, allerdings werden diese dort immer nur auf Apple oder Windows eingesetzt. Ich brauche aber ein, die definitiv unter Linux läuft. Deswegen zwei Frage hier:
Sind die externen Soundkarten hardwareunabhängig oder brauche ich eine bestimmte, die Linux explizit mit Treibern unterstützt?
Und mit welchen externen Soundkarten habt Ihr gute Erfahrungen gesammelt? -
: FAIR CODE – Free/Open Source Software and the Digital Divide. Focus on Latin America
: FAIR CODE – Free/Open Source Software and the Digital Divide. Focus on Latin America Meike Richter hat ihre Magisterarbeit zum Thema „FAIR CODE – Free/Open Source Software and the Digital Divide. Focus on Latin America“ in ihrem Fair Code-Blog veröffentlicht. Ich habe dankenswerterweise schon vorab eine gedruckte Fassung bekommen und kann jetzt nochmal auf die beiden PDF-Dateien (1 / 2) verweisen, die seit heute online sind.
Passend dazu gibt es auch einen zusammenfassenden Artikel für das Open Source Jahrbuch 2006 und die 22c3-Dokumentation. Meike wird am 30. Dezember um 13 Uhr einen Vortrag zum Thema auf dem 22c3 halten. Alle Publikationen stehen unter der Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 2.0 Germany Lizenz.
Was hat Software mit nachhaltiger Entwicklungspolitik zu tun? Diese Magisterarbeit untersucht die Rolle von Freier/Open Source Software (FOSS) im entwicklungspolitischen Diskurs um den globalen Digital Divide. Im Fokus der Arbeit steht Lateinamerika. Aufbauend auf die „Informationalismus-Theorie“ von Manuel Castells wird im theoretischen Teil dargelegt, warum fehlender Zugriff auf Informations- und Kommunikationstechnologien (ICTs) entwicklungspolitisch relevant ist. Eine kurze Zusammenfassung des Digital Divide-Diskurses zeichnet die wichtigsten Positionen nach.
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: Musikverkauf online: Mantras wiederholen
: Musikverkauf online: Mantras wiederholen Zum Lachen brachte mich gestern die Radiowerbung des Onlinemusikvertriebs Musicload: Das Weihnachtsangebot bietet bis Ende Dezemeber beim „Laden für 10 Euro 10 Prozent und beim Laden für 20 Euro 20 Prozent“ Rabatt. Ob beim „Laden“ für 110 Euro auch 110 Prozent geboten werden, geht aus dem XXX-Mas-Angebot nicht hervor. Jedoch aber, dass das Angebot nur gilt, solange der Vorrat reicht.
Also, hephep, lieber Weihnachtsmann und beeil Dich, solange die MP3s noch nicht alle sind!
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: Podcasting: 22c3 Interview
: Podcasting: 22c3 Interview Vom 27. – 30. Dezember findet in Berlin der Chaos Communication Congress des Chaos Computer Clubs statt. Mittlerweile gibt es ein volles Programm mit ca. 150 Voträgen. Viele davon decken das Themenfeld dieses Blogs ab. Ich habe ein ca. 20min Interview mit Tim Pritlove gemacht, der seit Jahren federführend den Congress mitorganisiert. Das Interview gibt es wahlweise als OGG oder als MP3.
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: BBC: Zeitgeschichte remixen
: BBC: Zeitgeschichte remixen Die BBC hat im Rahmen ihrer Creative-Archive Initiative die ersten 80 Videos online gestellt. Diese Werke der Zeitgeschichte können nicht nur angeschaut werden, sondern es wird explizit eingeladen, diese in eigenen Werken zu remixen. Ein Ziel der Pilot-Aktion ist es, Erkenntnisse zu sammeln, wie die Freigabe der Videos Kreativität entfaltet. Basis der Freigabe ist eine spezielle Creative Commons Lizenz, die Creative Archive Licence. Alle Videos liegen im MPEG1, Quicktime und WMV-Format vor. Leider gibt es eine IP-Abfrage und die Contents dürfen aus lizenzrechtlichen Gründen nur von UK-Bürgern heruntergeladen werden.
Kennt vielleicht jemand einen Proxy in Grossbritanien, den man nutzen könnte, um auf das Archiv zuzugreifen?
Update:
Sich virtuell als BürgerIn des Vereinigten Königreiches auszugeben ist ganz einfach: Mensch gibt in den Einstellungen seines Browser oder Betriebsystems als Proxy für HTTP-Verbindungen einen in der UK stehenden an. Auflistungen von Proxy-Servern in aller Welt lassen sich leicht mit Google finden. So kommt Mensch etwa auf die Seite samair.ru und bekommt beispielsweise den Proxy
62.17.22.24:808062.7.244.105:80 empfohlen.[Danke an Wetter für die kurze Recherche]
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: Live aus Hongkong von der WTO-Konferenz
: Live aus Hongkong von der WTO-Konferenz In Hongkong findet gerade die WTO-Konferenz statt. Der EED und WEED haben in Zusammenarbeit mit KanalB ein Videoblog namens radiohongkong.de aufgesetzt und berichten über die Konferenz und die Proteste. Und Telepolis berichtet über die Seite: WTO-Watch fürs deutsche Publikum.
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: Heute ist Dean Gray Tuesday
: Heute ist Dean Gray Tuesday Heute ist Dean Gray Tuesday. Und zwar soll mit diesem Tag auf ein nicht-kommerzielles Mash-Up Album namens „American Edit“ aufmerksam gemacht werden, welches wegen fehlender Rechte von Warner Brothers zensiert werden soll. Mash-Ups sind Remixe, dieses Album ist ein Remix des Green Day – Werkes „American Idiot“. Vorbild der Aktion ist der Grey Tuesday, der vor einiger Zeit Aufmerksamkeit auf das Mash-Up-Werk „Grey Album“ von Danger Mouse geworfen hat. Mehr Informationen dazu bieten BoingBoing und Downhill Battle.

Und das Album klingt echt cool! Aber ich steh auch auf gut gemachte Remixe.
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: Podiumsdiskussion: X‑Sites – Sex im Internet
: Podiumsdiskussion: X‑Sites – Sex im Internet Wir haben am kommenden Freitag, den 16. Dezember die Podiumsdiskussion: „X‑Sites – Sex im Internet“ bei uns im newthinking store in der Tucholskystr. 48. Die Veranstaltung beginnt um 19h, der Eintritt ist wie immer frei.
Pornographie und erotische Seiten im Internet (im folgenden: x‑Sites) stellen ein Phänomen von erheblicher Größenordnung dar, nach unterschiedlichen Schätzungen zwischen 20 und 80 % des gesamten Internet-Traffics. Es ist damit klar, dass Millionen von Menschen sich oft oder gar täglich x‑Sites anschauen bzw. sich aktiv an Partner-Suchen, Chats, Blogs, erotischen Literaturforen etc. beteiligen. Jenseits der Anonymität des Nets hingegen scheint das alles kein Thema zu sein.
Mit der Diskussionsveranstaltung „x‑Sites – Sex im Internet“ wird der Versuch unternommen, sich dieses Phänomens im doppelten Sinne von Aufklärung anzunehmen und einige Spotlights auf dieses genuine Feld zeitgenössischer Kultur zu richten.
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: Chaosradio Express 007
: Chaosradio Express 007 Der Chaosradio Express 007 – Podcast ist heute morgen erschienen. Diesmal war ich Gast in der Sendung und habe mit Tim Pritlove über den WSIS, die Vorratsdatenspeicherung und die aktuellen Urheberrechts-Entwicklungen in Frankreich gesprochen.
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: EFF warnt vor DVB-DRM
: EFF warnt vor DVB-DRM Die „Copyright Protection Technical Working Group“ (CPTWG) des „Digital Video Broadcasting Forum“ (DVB-Forum) will den „Content Protection Copyright Management (CPCM) Standard“ nach Angaben der Electronic Frontier Foundation dem „European Telecommunications Standards Institute“ (ETSI) zur Verabschiedung vorlegen. Dies berichtet Heise: Super-DRM-Architektur der Zukunft.
Im über 100 Seiten umfassenden Entwurf der ersten beiden Hauptstandarddokumente wird CPCM als System „zum Schutz von Inhalten und Management von Kopien digitaler Inhalte“ beschrieben, die auf Endkundengeräte oder in Heimnetzwerke übertragen werden. Erfasst werden sollen über Kabel, Satellit und terrestrisch übertragene Rundfunkinhalte sowie Internet-basierte Dienste, Mobildienste und, so wörtlich, „anderes“. Geschützt werden sollen Audio- und Videodaten und damit verknüpfte Anwendungen sowie Daten – also praktisch alle digitalen Inhalte und das auch an jedem denkbaren Ort, sei es am heimischen PC oder auf Mobilgeräten. Die Funktion umfasst die Sicherheitskontrolle, das Handling der Inhalte und das Management der so genannten Authorised Domain. Diese authorisierte Domain ist laut Definition die logische Gruppierung aller CPCM-Geräte, die einem einzelnen Haushalt gehören.
Nach Einschätzung der EFF wird damit in Europa ein DRM-Regime vorbereitet, was die umstrittenen „US Broadcast Flag“-Regelungen in den USA noch übertreffen soll. CPCM hat das erschreckende Potential, über eine Regulierung umfassend durchgesetzt zu werden und die Hardwarehersteller zu verpflichten. Rechteinhaber erlangen dadurch die Verfügungsgewalt, zu bestimmen, welche Nutzer für die Nutzung legitimiert seien und welche nicht. Mit der Technologie können Nutzern auch bequem „Rechte“ entzogen werden.
EFF-Mitglied Cory Doctorow warnt davor, dass der flächendeckende Einsatz von CPCM das Ende von freier Software sei. Die Anforderung, das System gegen jegliche Veränderung robust zu machen, seien mit FOSS-Konzepten nicht vereinbar. Überdies könne nationale Politik zum Urheberrecht durch CPCM einfach ausgehebelt werden, indem US-Kulturexporteure die politischen Spielregeln diktierten. Die EFF will den Standard auf jeden Fall verhindern. „Das ist,“ so Doctorows Meinung, „keine Spezifikation, die zu guten Zwecken eingesetzt werden kann, Punkt.“
Zu dem Standard nimmt Cory Doctorow auch in einem Interview Stellung, welches ich mit ihm im Oktober geführt habe.
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: Klagewellen führen nicht zu mehr Einkäufen
: Klagewellen führen nicht zu mehr Einkäufen ArsTechnica berichtet über eine Studie der kanadischen Marketing-Firma Ipsos-Reid, die das Online-Kaufverhalten in Music-Stores untersucht hat. Hauptmotivation der Käufer ist Bequemlichkeit und Komfort. Nur zwei Prozent der Käufer kaufen aus Angst, sonst Opfer der Musikindustrie-Repression zu werden. Sind nicht besonders viele. Vielleicht sollte die „Musikindustrie“ mal umdenken und lieber um Vertrauen werben anstatt die eigene Zielgruppe durch Klagewellen zu verschrecken? Und dann wären da noch die unkomfortablen DRM-Stores, die sicherlich sehr viele Menschen abschrecken.
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: Tocotronic Podcast
: Tocotronic Podcast Die Hamburger Band Tocotronic hat letzten Monat ein „Best of“-Album veröffentlicht. Passend dazu gibt es den „Best of“-Podcast, wo in verschiedenen Folgen die Geschichte der Band mit Soundschnipseln, einem Sprecher und O‑Tönen der Bandmitglieder erzählt wird. Sehr interessant für alle, die Tocotronic mögen und gut gemacht.
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: Wikipedia-DVD als Download
: Wikipedia-DVD als Download Seit gestern ist die angekündigte neue Wikipedia-DVD zum Download frei gegeben. Mittlerweile gibt es ziemlich viele Möglichkeiten, die DVD mit oder ohne Bildern herunterzuladen. Hier ist mal eine kleine Auswahl:
Wikipedia-DVD mit Bildern (7,9 GB):
FTP / HTTP / Bittorrent
Wikipedia-DVD ohne Bilder (2,6 GB):
FTP / HTTP / eMule / Bittorrent
Viel mehr Möglichkeiten finden sich auf der Downloadseite.