Liebe Leser:innen,
eine Menge Domains sind wegen Urheberrechtsverstößen gesperrt. Und weil offenbar keiner regelmäßig schaut, ob es die Sperrgründe noch gibt, bleiben sie auch blockiert – selbst wenn sich gar keine Inhalte mehr hinter der Adresse befinden. Schaut dann mal ein Teenager drauf und meldet das: Schwupps, wird aufgeräumt. Auf der einen Seite zeigt das die vielkritisierte Sperrpraxis der Institution mit der sperrigen Abkürzung CUII.
Auf der anderen Seite finde ich den Text meines Kollegen Martin darüber aber auch ermutigend: Da kann ein einzelner ganz praktisch etwas bewirken – einfach weil er hinschaut. Das sollten wir alle öfter tun. Hinschauen und laut sagen, wenn etwas nicht ok aussieht. Ecken und Enden, wo etwas schiefläuft, gibt es immerhin genug.
Viele Grüße,
anna
