Jahr: 2020
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Was vom Tage übrig blieb: Gibt es Leben auf diesem Planeten?
Der Himmel ist ein Schichtkuchen, die Wolken bloß diesige Marmelade. Was vom Tage übrig blieb: Gibt es Leben auf diesem Planeten? Warum IT-Beschäftigte besonders gestresst sind, wie The Intercept der Supergau des Quellenschutzes passierte und was sich in der Atmosphäre der Venus alles verstecken könnte. Die besten Reste des Tages.
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Datenschutzkonferenz: Deutsche Verwaltung nutzt Microsoft-Produkte nicht rechtskonform
Nicht nur in Deutschland baut Microsoft seine Vorherrschaft auf dem Software-Markt immer weiter aus. Datenschutzkonferenz: Deutsche Verwaltung nutzt Microsoft-Produkte nicht rechtskonform Deutschlands Datenschützer:innen beklagen, dass Behörden und öffentliche Einrichtungen flächendeckend fast ausschließlich mit Microsoft-Produkten arbeiten – trotz erheblicher Datenschutzbedenken. Ein EU-Papier zeigt, dass diese Abhängigkeit nicht nur ein deutsches Problem ist.
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Partnerschaft statt Verkauf: Oracle schlägt Microsoft im Wettbieten um TikTok
TikToks US-Geschäft liegt auf dem Tisch, so dachte man. Nun geht es um eine "Technologie-Partnerschaft". Partnerschaft statt Verkauf: Oracle schlägt Microsoft im Wettbieten um TikTok Das Softwareunternehmen Oracle hat den Bieterwettberwerb um Tiktok gewonnen, berichtet die Washington Post. Es ist jedoch völlig unklar, was damit gewonnen wurde – denn die Schlüsseltechnologie der App soll weiter in der Hand des chinesischen Mutterkonzerns ByteDance bleiben.
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Kontaktverfolgung: Deutsche Corona-Warn-App lernt Italienisch
Die deutsche App hilft bald in italienischen Cafés beim Corona-Tracing Kontaktverfolgung: Deutsche Corona-Warn-App lernt Italienisch Die EU-Kommission testet ab heute ein neues System, das Corona-Tracing-Apps der meisten EU-Länder miteinander verknüpfen soll. Wer in den Herbstferien Italien-Urlaub macht, bekommt dann auch die Warnungen aus dem dortigen System. Doch ausgerechnet im Risikogebiet Frankreich wird die Lösung nicht funktionieren.
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Wochenrückblick KW37: Die Alarmglocken läuten (nicht)
Die großen Konzerne melken unsere Daten aus uns heraus. Doch die News der Woche zeigen, dass wir mit Protesten und juristischem Druck dabei nicht wehrlos sind. Wochenrückblick KW37: Die Alarmglocken läuten (nicht) Bei zielgerichteter Werbung ist doch nicht alles erlaubt, ein Journalist muss sich vor Gericht verantworten und der Warntag fiel für einige ins Wasser – weswegen einige ins Wasser fallen könnten. Die Themen der Woche im Überblick.
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Was vom Tage übrig blieb: Wohnt Gott* auch im Internet-Troll?
"Ergießt sich die Sonne in Diesigkeit / bin ich für das erste Bier bereit" - Unbekannter Verfasser Was vom Tage übrig blieb: Wohnt Gott* auch im Internet-Troll? Die deutsche Corona-Warn-App verschickt in iOS merkwürdige Warnungen, die EU-Kommission stellt einen streitbaren Gesetzesentwurf zur Durchleuchtung von Online-Diensten vor und Google macht auf Qualitätskontrolle. Die besten Reste des Tages
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Bundesrat: SPD-Ministerpräsidentin Schwesig fordert Vorratsdatenspeicherung
Fordert Vorratsdatenspeicherung: Manuela Schwesig. Bundesrat: SPD-Ministerpräsidentin Schwesig fordert Vorratsdatenspeicherung Die Bundesregierung soll die Vorratsdatenspeicherung wieder einführen, obwohl sie verfassungswidrig und ausgesetzt ist. Das fordert Mecklenburg-Vorpommern im Bundesrat. Geht es nach Ministerpräsidentin Schwesig, soll die anlasslose Massenspeicherung so weit gehen wie rechtlich möglich.
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Studie zu CO2-Emissionen: Videostreaming ist am umweltschädlichsten im 3G-Netz
Am klimafreundlichsten streamt es sich zu Hause per Glasfaser-Anschluss. Studie zu CO2-Emissionen: Videostreaming ist am umweltschädlichsten im 3G-Netz Eine neue Studie im Auftrag des Umweltbundesamt liefert konkrete Messwerte zu den CO2-Emissionen durch Videostreaming und andere Cloud-Dienste. Verbraucher:innen können demnach das Klima schützen, indem sie Videos in geringer Auflösung und im WLAN statt mobil streamen.
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Telio GmbH und der Staat: Zu diesen Bedingungen telefonieren Gefangene
Die wirklich interessanten Dokumente sollen auf Verlangen von Telio weiterhin geheim bleiben. Telio GmbH und der Staat: Zu diesen Bedingungen telefonieren Gefangene In fast allen deutschen Justizvollzugsanstalten stellt die Firma Telio die Technik für die Gefängnis-Kommunikation. Wie viel das für Gefangene kostet und was es beinhaltet, war bislang nicht bekannt. Wir veröffentlichen die Leistungsbeschreibung aus dem Vertrag mit Mecklenburg-Vorpommern. Die Kosten für die Wartung der Technik? Übernehmen die Gefangenen.
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Was vom Tage übrig blieb: Amazon, Algorithmen und Amoral
Auch dieses Home Office wurde heute nicht gewarnt. Was vom Tage übrig blieb: Amazon, Algorithmen und Amoral Ein bekannter Ex-Geheimdienstler arbeitet nun für Amazon, die laut Selbstdarstellung avanciertesten Algorithmen von TikTok schaffen es nicht, ein grauenhaftes Video zu entfernen, eine Netflix-Doku geht dem Überwachungskapitalismus nach. Die besten Reste des Tages.
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Katastrophen-Schutz: Der Warntag ist ausgefallen
Sirenen haben heute nicht überall geheult. Katastrophen-Schutz: Der Warntag ist ausgefallen Heute sollte der Warntag 2020 stattfinden, um unsere Infrastrukturen im Falle einer Katastrophe zu testen. Uns haben die Warnungen nicht erreicht. Aber gut, dass das getestet wurde. Ein Kommentar.
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Privatsphäre: Portland verbietet Videoüberwachung mit Gesichtserkennung
Die Abgeordnete Jo Ann Hardesty, links im Bild, war die treibende Kraft hinter dem Verbot von Gesichtserkennung. Privatsphäre: Portland verbietet Videoüberwachung mit Gesichtserkennung Immer mehr US-Städte verbieten Videoüberwachung mit Gesichtserkennung. Nun untersagt mit Portland erstmals eine große Stadt auch privaten Unternehmen die Nutzung dieser umstrittenen Technik. Lokalpolitiker hoffen, damit eine Blaupause für den Rest des Landes geschaffen zu haben.
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Digitale-Dienste-Gesetz: UN-Menschenrechtshüterin warnt vor Lösch-Exzessen
Von Kommissarin zu Kommissarin: Michelle Bachelet schrieb an Ursula von der Leyen Digitale-Dienste-Gesetz: UN-Menschenrechtshüterin warnt vor Lösch-Exzessen UN-Hochkommissarin Michelle Bachelet schickt einen Brief nach Brüssel. Die EU dürfe bei ihrem neuen Plattformgesetz keine Überwachungspflichten einführen und die Meinungsfreiheit gefährden, fordert die ehemalige chilenische Präsidentin.
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Blauer Brief aus Dublin: Facebook Datentransfers in die USA vor dem Aus
Facebookchef Mark Zuckerberg macht Europa Ärger Blauer Brief aus Dublin: Facebook Datentransfers in die USA vor dem Aus Das letzte juristische Feigenblatt fällt: Die irische Datenschutzbehörde ließ Facebook wissen, dass es sich beim Datenexport aus Europa nicht mehr auf Standardvertragsklauseln berufen darf. Für den Konzern wird es ernst.
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Was vom Tage übrig blieb: Von der ohrenbetäubenden Lautstärke zur letzten Ruhe
Der Himmel ist ein Schichtkuchen, die Wolken bloß diesige Marmelade. Was vom Tage übrig blieb: Von der ohrenbetäubenden Lautstärke zur letzten Ruhe Der Lärmpegel von russischer Desinformation kann kaum mit Fox News und Trump mithalten, glaubt der New Yorker, Online-Identitäten müssen europaweit einheitlich sein, glaubt der Europäische Rat und Facebook-Konten sollten vollumfänglich vererbt werden, sagt der Bundesgerichtshof. Die besten Reste des Tages.
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Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Justizministerin lobt Gesetz gegen Hass im Netz
Das NetzDG muss nicht zum Arzt, hat eine Evaluation des Justizministeriums ergeben. (Symbolbild) Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Justizministerin lobt Gesetz gegen Hass im Netz Das Justizministerium hat das Netzwerkdurchsetzungsgesetz überprüfen lassen. Insgesamt wertet die Regierung das Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg. Verbesserungsbedarf gebe es vor allem in Fragen von Streitschlichtung.
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Shadowbanning: TikTok zensiert LGBTQ-Themen und politische Hashtags
Außen Glitzer und Pride, intern zensiert TikTok LGBTQ-Hashtags in mehreren Sprachen. Shadowbanning: TikTok zensiert LGBTQ-Themen und politische Hashtags TikTok zensiert weltweit Hashtags zu LGBTQ-Themen auf Russisch und Arabisch. Das entdeckte das Australian Strategic Policy Institute nach monatelangen Recherchen rund um die App. Die Zensur betrifft nicht nur Videos in Russland oder arabischsprachigen Länder, sondern weltweit alle Nutzer:innen der App.
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Datenschutz-Studie: Privatsphäre und Wettbewerb zusammendenken
Daumen rauf oder runter: Die Privatsphäre sollte kartellrechtlich stärkere Beachtung finden, fordert eine Studie. Datenschutz-Studie: Privatsphäre und Wettbewerb zusammendenken Bei Firmenübernahmen berücksichtigen Kartellbehörden das Datenschutzniveau nicht ausreichend, mahnt eine Studie der Stiftung Neue Verantwortung. Das sollte sich ändern, bevor neue Gesetze erlassen werden, fordert die Forscherin Aline Blankertz.
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Was vom Tage übrig blieb: Fieber messen, Gesichter erkennen und Daten lecken
Ein weiterer bewölkter Herbsthimmel über Berlin. Was vom Tage übrig blieb: Fieber messen, Gesichter erkennen und Daten lecken Deutschland hat nun eine Fieberkurve, Österreich eine Gesichtserkennungsanalyse und das Internet ein weiteres Datenleck. Die besten Reste des Tages.
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Pläne von Auskunfteien: Datenpools könnten Verbraucher:innen den Stromanbieterwechsel erschweren
Wer für günstigen Strom gern den Anbieter wechselt, könnte bald in Datenpools von Wirtschaftsauskunfteien auftauchen. Pläne von Auskunfteien: Datenpools könnten Verbraucher:innen den Stromanbieterwechsel erschweren Die Wirtschaftsauskunfteien Schufa und Crif Bürgel haben offenbar Konzepte für Datenpools entwickelt, in denen Energieversorger Informationen über Kund:innen sammeln könnten. Die Anbieter könnten die Daten nutzen, um Verbraucher:innen systematisch am Vertragswechsel zu hindern.