Kultur

We are Anonymous: Die Maske des Protests

Heute ist das Taschenbuch „We are Anonymous: Die Maske des Protests – Wer sie sind, was sie antreibt, was sie wollen“ (Partnerlink) der drei Spiegel-Online Redakteure Ole Reißmann, Christian Stöcker und Konrad Lischka im Goldmann-Verlag erschienen. Auf 256 Seiten erzählen sie die junge Geschichte der Anonymous-Idee und -Bewegung, von den ersten Anfängen in Imageboards wie 4chan bis hin zu aktuellen Entwicklungen rund um Lulzsec, Nazileaks, etc. Nur die ACTA-Proteste fehlen noch, was daran liegt, dass das Buch vor einem Monat fertiggestellt wurde.

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Manchmal merkt man, dass das Buch von mehreren Autoren geschrieben wurde, wenn z.B. 4chan in zwei aufeinander folgenden Kapiteln gesondert erklärt wird, aber das macht das Buch nicht unspannender. Insgesamt ist es eine gute Zusammenfassung der historischen und kulturellen Entwicklungen, von den spaßigen Anfängen bis zur Politisierung vieler, einige Protagonisten kommen zu Wort und den Lesern wird darüber hinaus noch etwas Imageboard-Kultur nahe gebracht.

Das Buch kostet 8.90 Euro und ist im Buchhandel erhältlich. Für nen Euro weniger bekommt man die Kindle-Variante mit keinerlei Rechten.

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27 Kommentare
  1. … und es gibt Rezensionsexemplare! Den ersten drei, die sich hier zu Wort melden und eins haben wollen und eine ungerade Kommentarnummer haben, lege ich sofort eins in die Post. Adresse können wir über Mail ausmachen.

  2. Warum muss man sich ein Buch kaufen, wenn man sich die gesamte Geschichte auch kostenlos auf einem Wikipedia-Eintrag und auf der Encyclopedia-Dramatica nachlesen kann?

    Wenn das Buch halbwegs professionell ist, erwähnt es wenigstens, dass Anon eigentlich immer nur für die Lulz da ist. Genauso wie Bernd. Und dass politische Anons sich aus dem Lager der „Moralfags“ entwickelt haben, mittlerweile aber respektiert werden so lange diese sich netzpolitischen Themen widmen. Demnach scheitert auch jeglicher Links- und Rechtsruck innerhalb von Anon.

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