Kultur

Commons – Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat

Das Buch „Commons – Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat“ (PDF), herausgegeben von Silke Helfrich und der Heinrich Böll-Stiftung lässt 90 Autoren aus aller Welt über eine Politik der Commons zu Wort kommen. Das Buch ist im Transcript-Verlag erschienen, kostet in der Print-Variante 24,90 und steht online unter der CC-BY-SA-Lizenz zum kostenfreien Download zur Verfügung.


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Die Gemeingüter erleben angesichts der aktuellen Klima-, Finanz- und Ernährungskrise eine Renaissance. Das ist ein Fazit des 500 Seiten starken Sammelbandes „Commons – Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat“, der von der Commons-Expertin Silke Helfrich und der Heinrich-Böll-Stiftung herausgegeben wird. Über 90 Autorinnen und Autoren aus rund 30 Ländern stellen in ihren Beiträgen ein modernes Konzept der Commons vor, das klassische Grundannahmen der Wirtschafts- und Gütertheorie in Frage stellt und Wegweiser für eine neue Politik sein kann.

Commons sind wichtiger denn je. Sie beruhen nicht auf der Idee der Knappheit, sondern schöpfen aus der Fülle. Sie sind produktiv, ohne in erster Linie für den Markt zu produzieren. Sie existieren für und durch die Menschen und lösen konkrete Probleme.

10 Kommentare
  1. Nicht zum Artikel:
    Ich finde es bemerkenswert, dass du, Markus, so viel Kraft hast in unserer (hier: Bürger der Welt) hoffnungslosen Lage, besonders mit Blick auf die Zukunft.
    Danke! Und ich glaube, dass du auch ein Sprecher bist für die, die die Hoffnung aufgegeben haben.

  2. Zum vorhergehenden Kommentar;)
    >> Aus absolut zuverlässiger Quelle weiß ich, dass Dante seine Reisenotizen durcheinanderbrachte und uns deshalb in seiner «Divina Commedia» irrtümlicherweise berichtet, die Aufschrift «Lasst alle Hoffnung fahren, die ihr hier eintretet!» stehe auf dem Tor zum Inferno. Diese Aufschrift steht vielmehr auf der Tür zum Paradies und lautet «Lasciate ogni speranza, e poi entrate» – Lasst alle Hoffnung fahren, und dann tretet ein! <<

    (Paul Watzlawick)

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