März 2012
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: Creative Commons bittet um Unterstützung für „OER Policy Registry“
: Creative Commons bittet um Unterstützung für „OER Policy Registry“ Cable Green, Leiter des Bildungsbereichs bei Creative Commons, hat kürzlich via Blogeintrag den Aufbau einer Datenbank zur Sammlung von Richtlinien im Bereich offener Lehr- und Lernunterlagen („Open Educational Resources, OER) angekündigt und dafür um Mithilfe gebeten. Konkret geht es um drei Punkte (meine Übersetzung):
(1) OER-Richtlinien via Google form an Creative Commons melden. -
: Brief: Unser Innenminister schreibt der EU-Kommission
: Brief: Unser Innenminister schreibt der EU-Kommission Vergangene Woche hat die EU-Kommission der Bundesregierung eine vierwöchige Frist gesetzt, die Vorratsdatenspeicherung wieder einzuführen und alternativ mit einem Mahnverfahren gegen Deutschland gedroht. In der Bundesregierung geht der Kampf zwischen Bundesinnenminister Friedrich als Befürworter und Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger als Gegnerin weiter.
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: Broschüre: Was will das Internet-Kapitel im ACTA-Abkommen?
: Broschüre: Was will das Internet-Kapitel im ACTA-Abkommen? Der Digitale Gesellschaft e.V. hat heute in Zusammenarbeit mit European Digital Rights eine Broschüre zum Internet-Kapitel des ACTA-Abkommens herausgegeben. Die Broschüre erklärt eine der vielen schwammigen Passagen in ACTA genauer und hilft dabei, den Text, die Verhandlungen und die Intention hinter dieser zentralen Formulierung genauer zu verstehen.
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: Microsofts Messenger blockiert Piratebay-URLs
: Microsofts Messenger blockiert Piratebay-URLs Wie Torrentfreak am Samstag berichtete, blockiert Microsofts Instant-Messanging-Programm „Windows Live Messenger“ sämtliche URLs, die auf die schwedische BitTorrent-Suchmaschine „The Pirate Bay“ verweisen. Ein Grund, warum die Nachricht nicht übermittelt werden kann, wird nicht genannt.
Es steht allerdings zu vermuten, dass im Zuge der „freiwilligen Kooperation“ zwischen Urheberrechts-Verwertern und Internet-Diensteanbietern, die unter anderem vom umstrittenen ACTA-Abkommen empfohlen wird, eine Blockade der vermeintlich schädlichen Inhalte vorgenommen wird. -
: Peter Schaar zur sogenannten Datenschutzpolitik von Google
: Peter Schaar zur sogenannten Datenschutzpolitik von Google Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat gestern im Rahmen einer Fachtagung zum Thema Datenschutz an der Freien Universität Berlin einen Vortrag zum Thema „Die Neuaufteilung des Internets“ gehalten. Dabei ging es vor allem um die big player wie Google und Facebook, die ihre Marktmacht zunehmend zum Nachteil des Konsumenten beim Thema Datenschutz anwenden.
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: Der Auf#Regener: Kim Schmitz singt statt YouTube – oder – frei geht immer nur gegen die Künstler
: Der Auf#Regener: Kim Schmitz singt statt YouTube – oder – frei geht immer nur gegen die Künstler Wenn ich früher an Element of Crime dachte, wäre mir dazu ein Begriff wie Ignoranz als einer der letzten eingefallen. Seit gestern ist das anders, seit Sven Regener, Frontmann der fast schon legendären Band, bei Zündfunk auf Bayern 2 einen so unfassbar ignoranten Rant abgelassen hat, dass sogar Jan Delays Lapsus in Sachen Abmahn-Einnahmen dagegen fast noch putzig wirkt.
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: AK Vorrat: Attentäter von Toulouse ohne VDS gestellt
: AK Vorrat: Attentäter von Toulouse ohne VDS gestellt Wie der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung in einem Blogpost betont, half die in Frankreich praktizierte Vorratsdatenspeicherung nicht beim Auffinden des Täters. Entsprechende Berichte in verschiedenen Medien entsprächen nicht der Wahrheit.
Der 23jährige Mohamed Merah, der für den Tod von sieben Menschen verantwortlich ist, wurde vorgestern in seiner Wohnung gestellt und nach einer mehr als 30-stündigen Belagerung beim Fluchtversuch getötet. -
: VDS-Studie im Rechtsausschuss vorgestellt, Justizministerium will QuickFreeze im Kabinett einbringen
: VDS-Studie im Rechtsausschuss vorgestellt, Justizministerium will QuickFreeze im Kabinett einbringen Ein vor zwei Wochen veröffentlichtes und viel diskutiertes Gutachten zur Wirksamkeit der Vorratsdatenspeicherung wurde heute im Rechtsausschuss des Bundestages vorgestellt. Professor Hans-Jörg Albrecht, Direktor des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht und Autor der Studie, präsentierte die Ergebnisse der Studie persönlich.
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: re:publica 2012: Beta-Version des Programms ist draußen
: re:publica 2012: Beta-Version des Programms ist draußen Vom 2. bis 4. Mai findet in Berlin unsere sechste re:publica mit dem Thema „ACT!ON“ statt. Heute wurde eine Beta-Version des Programmes veröffentlicht. Das ist aber trotz der großen Vielfalt nur ein Teil, eine Menge Sessions werden noch eingepflegt, wenn Referenten mal die notwendigen Infos zuschicken.
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: Saarländische Piraten: Abhängigkeit und restriktive Lizenzen sind „gutes Recht“
: Saarländische Piraten: Abhängigkeit und restriktive Lizenzen sind „gutes Recht“ Die Free Software Foundation Europe veröffentlicht heute ihre Freien-Software-Wahlprüfsteine für die Wahl zum Landtag des Saarlandes am 25. März. Die Parteien konnten Stellung nehmen zu Fragen über die generelle Förderung von Freier Software, dem Problem der Herstellerabhängigkeit bei unfreier Software, Offenen Standards, dem Einsatz von Freier Software in der Bildung, Werbung für unfreie Software auf Webseiten der öffentlichen Verwaltung sowie zu Softwarepatenten.
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: Urheberrecht: Selbstbedienung der Verlage
: Urheberrecht: Selbstbedienung der Verlage NDR-Zapp berichtete gestern über die Debatte rund um das Leistungsschutzrecht: Urheberrecht: Selbstbedienung der Verlage.
Inhalt von YouTube anzeigen In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. -
: Eure Handschellenbestellung: Wer braucht Nachhilfe in Sachen Offene Standards?
: Eure Handschellenbestellung: Wer braucht Nachhilfe in Sachen Offene Standards? Kennt Ihr einen Politiker, der mehr über Offene Standards wissen sollte? Habt Ihr versucht, die Bedeutung von Offenen Standards Eurem Vorgesetzten, Euren Freunden oder der kommunalen Verwaltung zu erklären, jedoch ohne Ergebnis? Würde Unterstützung von außen hilfreich sein? Bestimmt! Informiert das Document Freedom Day (DFD) Team über Eure Situation, und dieses schickt ein Informationspaket an die entsprechenden Personen, damit sie mehr über die Möglichkeiten von Offenen Standards lernen.
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: BVDW spricht sich für Nachbesserungen bei ACTA aus
: BVDW spricht sich für Nachbesserungen bei ACTA aus Die Internetwirtschafts-Lobbyorganisation Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. spricht sich in einer heute herausgegebenen Pressemitteilung für weitreichende Nachbesserungen am umstrittenen Anti-Counterfeiting Trade Agreement ACTA aus.
Der Verband, der mehr als 300 Unternehmen der Internetbranche vertritt, betone laut der Mitteilung zwar die Notwendigkeit der Durchsetzung des Urheberrechts zugunsten der Rechteinhaber. -
: BEREC-Studie: DPI bei vielen Providern bereits im Einsatz
: BEREC-Studie: DPI bei vielen Providern bereits im Einsatz In einer Vorabankündigung zu einer Studie, die BEREC (Body of European Regulators for Electronic Communications) bereits am 6. März veröffentlichte, finden sich einige interessante Punkte zum Thema Netzneutralität.
So stellt die EU-Behörde in einer Pressemitteilung fest, dass die heftig debattierte Drosselung oder Bevorzugung einzelner Internet-Anwendungen bei einem Großteil der europäischen Provider bereits Praxis ist.
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: Position des Rats zum EU-Fluggastabkommen
: Position des Rats zum EU-Fluggastabkommen Der Rat setzt sich intensiv für die Überwachung von innereuropäischen Flügen bei der umstrittenen EU-Fluggastdatenauswertung (EU-PNR) ein. Das geht aus einem internen Papier aus Ratskreisen hervor. In dem Dokument stellt der Rat seine Änderungswünsche an dem Kommissionsvorschlag vor. Ein ganzer Absatz soll nach Vorstellung des Rates neu eingefügt werden, der die Überwachung der innereuropäischen Flüge regelt (Artikel 1a).
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: Netzpolitik und ‑aktivismus in Österreich
: Netzpolitik und ‑aktivismus in Österreich Netzpolitische Auseinandersetzungen gewinnen in letzter Zeit in Österreich nicht nur an Fahrt und Relevanz, sondern auch an gesellschaftlicher Beachtung. So steht zum Beispiel eine Petition gegen die Vorratsdatenspeicherung bei momentan über 73.000 Zeichnern, was gemessen an 8 Mio. Einwohnern eine prozentuale Beteiligung ist, von der wir in Deutschland nach wie vor träumen.
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: Document Freedom Day: Open standards in the eBook market
: Document Freedom Day: Open standards in the eBook market Am 28. März ist wieder Document Freedom Day. Am DFD wird seit Jahren in vielen Städten an die Vorteile von offenen Standards und offenen Formaten gedacht. In Deutschland finden Veranstaltungen in Düsseldorf (Bei der Jungen Union) und Offenburg statt. Eine schöne Veranstaltung gibt es im Europaparlament in Brüssel mit Vertretern der Free Software Foundation Europe, der EU-Kommission und Communia zum Thema „Open standards in the eBook market“.
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: Bisher 7000 Euro Spenden für ACTA-Transparenz-Klageweg
: Bisher 7000 Euro Spenden für ACTA-Transparenz-Klageweg Am Freitag Abend haben wir über den Versuch von Mathias Schindler gebloggt, mit Hilfe des Informationsfreiheitsgesetzes Auskunft von der Bundesregierung zu erhalten, wer denn an den ACTA-Verhandlungen teilgenommen hat. Wir haben dazu aufgerufen, Geld zu spenden, um das Anliegen zu unterstützen und bei Bedarf auch das Recht auf Transparenz durchklagen zu können.
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: Bundesregierung: ACTA-Transparenz gefährdet Öffentliche Sicherheit
: Bundesregierung: ACTA-Transparenz gefährdet Öffentliche Sicherheit Die Bundesregierung möchte mit der Begründung „Gefährdung Öffentlicher Sicherheit“ die Herausgabe von Informationen zu ACTA verhindern. Dagegen wollen wir jetzt klagen. Mehr dazu am Ende.
Der Versuch, mehr Transparenz in das Zustandekommen des ACTA-Abkommens zu bringen, trägt manche kuriose Blüte, wie wir in letzter Zeit mehrfach feststellen konnten. -
: Neues Gutachten der Internetwirtschaft: Netzsperren verstoßen gegen das Grundgesetz
: Neues Gutachten der Internetwirtschaft: Netzsperren verstoßen gegen das Grundgesetz Ein heute in Köln vorgestelltes Gutachten, das vom Verband der deutschen Internetwirtschaft ECO in Auftrag gegeben wurde, stellt die grundsätzliche Unvereinbarkeit von Netzsperren mit geltendem Recht heraus.
Das 32seitige Dokument (pdf) mit dem Titel „Internetsperren und der Schutz der Kommunikation im Internet“ kommt zu dem Ergebnis, dass Internetsperren sowohl deutschem als auch nach europäischem Recht widersprechen.