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Neuer Rekord: Massenabmahnung von Filesharern

Innerhalb der letzten 2 Wochen hat eine Anwaltskanzlei aus West Virginia 16.700 Klagen gegen Filesharer von Filmen mit nackten Erwachsenen eingereicht. Damit wird die Kanzlei Tabellenführer der US-Copyright-Prozesse 2010.


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Gegen 7.098 BitTorrent-Sharer des Films „Batman XXX: A Porn Parody“ und 9.729 Sharer eines Films mit weniger amüsantem Titel wurde Beschwerde eingereicht. Die Adult Copyright Company wartet nun auf die Namen der Anschlussinhaber hinter den IP-Adressen, um diesen dann einen Vorschlag zur außergerichtlichen Einigung zukommen zu lassen. Andernfalls droht eine Klage „bis zum Äußersten“ – der gesetzliche Rahmen sieht bis zu 150,000$ Strafe vor.

Mit dieser Drohung sollte die Kanzlei auf eine hohe Bereitschaft treffen, die zur außergerichtlichen Einigung verlangte Summe zu erhalten. Nicht zu Unrecht spricht man schon seit einiger Zeit von einem Geschäftsmodell. Beeindruckend ist aber die kurze Zeit, in der die Kanzlei die IP-Adressen gesammelt hat: Die US Copyright Group, die dieses Geschäftsmodell quasi „erfunden“ hat, sammelte in 5 Jahren(!) gerade mal 18.000 Adressen.

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6 Kommentare
  1. Beeindruckend ist aber die kurze Zeit, in der die Kanzlei die IP-Adressen gesammelt hat

    Finde ich nicht. Wenn die „Beweiserhebung“ bei den Amis ähnlich gehandhabt wird wie bei uns, genügt ein Zufallsgenerator, der die IPs generiert. Die Mafiaa muß faktisch keinen Rechtsbruch nachweisen – IP-Logs und die Aussage ihrer Mitarbeiter genügen (bisher) völlig für den Anscheinsbeweis. Bei Filmen dieser Art wird sich jeder auch zweimal überlegen, ob er das in einem öffentlichen Gerichtsverfahren ausfechten will. Gerade im Land der Doppelmoral.

  2. Wen wundert’s? Pornographie ist doch eine Cash Cow.
    Viele Videotheken können doch nur überleben, weil sie auch eine 18er-Abteilung haben.

    Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass mehr pornographisches Material getauscht wird als alle restlichen Medien zusammen (Musik, Filme, etc.).

  3. Was wohl passiert, wenn einfach Dateien in großem Stil in die Tauschbörsen eingebracht werden, die vermeintlich solche Material beinhalten aber in wirklichkeit völlig unverfänglich und vor allem völlig ohne Urheberrechtsverletzungen sind? Vielleicht noch mit einem Paßwort versehen und verschlüsselt?
    Ob sich jemand die Mühe machen würde das Ganze zu bearbeiten?

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