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Befreie deine Dokumente: Document Freedom Day am 31. März 2010

Fotos, Texte, Musik – alles bewahren wir digital auf. Aber wie lange werden wir diese Dateien öffnen können? Werden die Formate auch in fünf oder zehn Jahren noch unterstützt werden, oder enden unsere Archive und Musiksammlungen als digitaler Sondermüll?


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Die Lösung sind freie Dokumentenformate wie ODF und Ogg-Vorbis, basierend auf Offenen Standards. Um darauf aufmerksam zu machen, findet am 31. März – heute in einer Woche – der weltweite Document Freedom Day statt. Rund um den Globus werden Gruppen aus der Freie Software-Szene auf Offene Standards aufmerksam machen.

Im deutschsprachigen Raum sind Aktionen in Berlin, Köln, Wien und Offenburg und  geplant. In Berlin und Köln übergeben Fellowship-Gruppen der FSFE Auszeichnungen an Deutschlandradio und Radio Orange. Beide Sender bieten ihre Streams im freien Format Ogg-Vorbis an.

Lust zum Mitmachen? Dann schaut auf der DFD2010-Seite vorbei, tragt euer Team ein und überlegt euch eine gute Aktion! Einige Ideen gibt es hier.

Einige Aktionen haben schon stattgefunden. In Rumänie machen einige sehr aktive Gruppen Behörden darauf aufmerksam, daß Bürger viele offizielle Dokumente nicht mit Freier Software lesen können:

6 Kommentare
  1. Und wo wir gerade dabei sind: Wäre es nicht toll, wenn es den Netzpolitik-Podcast auch in freien Formaten gäbe, in einem HTML5-Media-Element ? Flash könnte man immer noch als Fallback nutzen.

  2. Den Titel hätten sie zumindest weniger hippiemäßig wählen können. Ist ja schön und gut, dass ich meine geknechteten Dokumente von ihren proprietären Fesseln befreien soll, aber so dick auftragen muss man nun auch nicht. Aber die Presse brauch das wohl.

    Trotzdem schöne Sache, auch wenn es eh nichts bringt.

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