2009
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: Blogs, Twitter und Journalismus in der Iran-Berichterstattung
: Blogs, Twitter und Journalismus in der Iran-Berichterstattung Einen gutenund äusserst entspannten Artikel über das Verhältnis von Blogs, Twitter und Journalismus hat ausnahmsweise die FAZ veröffentlicht: Gemeinsam wirbeln sie Staub auf. Auf Basis der Iran-Berichterstattung werden von Miriam Meckel und Katarina Stanoevska-Slabeva die Chancen dieser Fusion beschrieben.
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: Das Für und Wider der urheberrechtlichen Diskussion im Zusammenhang mit dem „Heidelberger Appell“
: Das Für und Wider der urheberrechtlichen Diskussion im Zusammenhang mit dem „Heidelberger Appell“ Und nochmal der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages. Letzte Woche gab es einen Infobrief über „Das Für und Wider der urheberrechtlichen Diskussion im Zusammenhang mit dem „Heidelberger Appell“. [PDF]
Aus dem Fazit:
Die Kritik an Open Access kann kaum nachvollzogen werden. Die hier gemachten Vorwürfe treffen eher auf die traditionellen Vertriebswege zu als auf das neue Publikationsmodell. -
: Geh nicht hin
: Geh nicht hin „Geh nicht hin“ ist ein deutsches Copycat des US-Originals „Don’t vote“. In knapp 3:30 Minuten erzählen mehr oder weniger Prominente (Wer sind eigentlich die anstrengenden Prolls darunter?) erstmal, dass man nicht wählen soll und zur Hälfte des Clips wird dann irgendwann die Message gedreht und man soll doch wählen gehen.
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: StudiVZ manifestiert: Wir sind besser als das Original
: StudiVZ manifestiert: Wir sind besser als das Original Die VZ-Gruppe veröffentlicht ein Manifest. Toll. Früher im Jahr hat sie schon den Verhaltenskodex der FSM, die Safer Social Networking Principles der EU-Kommission und sicher noch eine Menge anderes geduldiges Papier produziert. Super.
Das Manifest ist eigentlich ziemlich egal. Fein. In ihm steht vor allem drin: wir sind jetzt auch pro Datenschutz. -
: Deutsche Digitale Bibliothek
: Deutsche Digitale Bibliothek Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages erklärt heute auf zwei Seiten die „Deutsche Digitale Bibliothek“. (PDF)
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: Das Netz funktioniert durch Kopieren
: Das Netz funktioniert durch Kopieren Die FAZ hat ein Interview mit Vinton G. Cerf von Google zur Copyright-Problematik, Netz-Trends und etwas Netzzensur: „Das Netz funktioniert durch Kopieren“.
Häufig ist den Internetnutzern gar nicht bewusst, welche Inhalte illegal sind, und sie verstoßen gegen das Urheberrechtsgesetz.
Die Copyright-Problematik entsteht doch dadurch, dass das Netz durch Kopieren funktioniert. -
: Wahlwerbung verhindern?
: Wahlwerbung verhindern? Es ist Wahlkampfzeit und in den nächsten Wochen wird es sicherlich wieder Post von den einzelnen Parteien im Briefkasten geben. Je nach Lust, Laune und Motivation wird diese von den Freiwilligen an der Basis in die Briefkästen gelegt. Aber oftmals kommen Briefe mit der Post. Wer sich bisher wunderte, woher die Parteien die Daten haben, findet die Lösung bei den Meldeämtern.
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: Musikindustrie: Die gute Tat der Piraten
: Musikindustrie: Die gute Tat der Piraten Der Tagesspiegel hat einen guten Artikel darüber, wie das Internet die Machtverhältnisse zwischen Künstlern und Konzernen verschiebt: Die gute Tat der Piraten.
Niemand führt die neuen Verhältnisse gerade selbstbewusster vor als die Amerikanerin Amanda Palmer, Sängerin des Cabaret-Rockduos Dresden Dolls. -
: Aktivierung der Netzsperren: Verheerender Ausblick
: Aktivierung der Netzsperren: Verheerender Ausblick Taz.de hat Michael Rotert von ECO zur Zensursula-Debatte interviewt: Aktivierung der Netzsperren – „Verheerender Ausblick“.
Also lässt sich das Netz nicht sperren.
Letztendlich nicht. Der Ausblick ist allerdings erschreckend, denn wenn semantische Verfahren einmal weiterentwickelt sind, kann auch nach beliebigen Inhalten per Beschreibung gesucht werden. -
: Politiker des Tages: Matthias Güldner
: Politiker des Tages: Matthias Güldner Zum Politiker des Tages ernennen wir heute Matthias Güldner, Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Bremischen Bürgerschaft. Dieser hat mit einem Meinungsbeitrag für Welt-Debatte einige hochspannende Stilblüten zur Zensursula-Debatte beigetragen und hilft prominent mit, das Netzpolitik-Profil seiner Partei zu verwässern.
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: ZDF: eBook-Händler können Lizenzen auflösen
: ZDF: eBook-Händler können Lizenzen auflösen Das ZDF-Morgenmagazin hat heute über die Amazon-Kindle Löschaktion von 1984 berichtet und damit auch generell in die DRM-Problematik eingeführt. Gast im Studio war Axel Kossel von ct’. Den ca. 6 Minuten langen Beitrag gibt es im ZDF-Youtube-Kanal oder in der ZDF-Mediathek:
Inhalt von YouTube anzeigen In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. -
: Die Ökonomie der Aufmerksamkeit
: Die Ökonomie der Aufmerksamkeit Interessante Sendung von hr2-kultur | Der Tag: „Das Gebabbel von heute – die Fakten von morgen: Die Ökonomie der Aufmerksamkeit“. Kam gestern im Radio und ist heute als Podcast verfügbar:
Bundesregierung will Banken zur Kreditvergabe zwingen. Bundesbank fordert Rente ab 69. 1,5 Millionen Milchkühe sollen geschlachtet werden. -
: Wir sind doch die Guten, nicht die Bösen!
: Wir sind doch die Guten, nicht die Bösen! Der SPD-Zensursula-Verhandlungsführer Martin Dörmann hatte gestern in Köln zu einem Dialog mit der „Internet-Community“ eingeladen. Seit gestern weiß man auch, was ein „Dialog“ bei der SPD bedeutet: Gefühlte 95% Redeanteil für den Politiker und 5% für die eingeladenen Gäste. (Kai Schubert hat die Veranstaltung aufgezeichnet.
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: Google Book Search und Datenschutz
: Google Book Search und Datenschutz Die Electronic Frontier Foundation beschäftigt sich auch mit der Google Book Search – aber anders als es der Heidelberger Appell & Co. tun. Im Grundsatz unterstützen sie das Projekt, weil es den öffentlichen Zugang zu Büchern massiv befördern wird. Aber es gibt Bedenken, ob die Privatsphäre der Lesenden auch geschützt und beachtet wird: Don’t Let Google Close the Book on Reader Privacy!
As Google expands its Google Book Search service, adding millions of titles, it will dramatically increase the public’s access to books. -
: Schäuble will mehr Verständnis und Vertrauen
: Schäuble will mehr Verständnis und Vertrauen Bundesminister Wolfgang Schäuble hat auf dem zweiten Deutschland Online-Kongress am 10. Juli in Berlin eine Rede zur Rolle des Staates im Netz und vor allem zu den Plänen für e‑Government gehalten. Es geht viel um die Datennetze der staatlichen Behörden, um den digitalen Ausweis, um Sicherheit und so weiter.
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: Sonderzüge zur Demo „Freiheit statt Angst“ am 12. September
: Sonderzüge zur Demo „Freiheit statt Angst“ am 12. September Zur Großdemonstration „Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn!“ am 12. September in Berlin wird es diesmal Sonderzüge geben – unter der Voraussetzung, dass vorher genügend Bahntickets verkauft werden.
Die Tickets können ab sofort auf dem Buchungsportal beim Bündnispartner AK Daten e.V. vorbestellt werden. -
: Miro 2.5 ist raus
: Miro 2.5 ist raus Der freie Video-Player Miro ist in der Version 2.5 erschienen. Wie immer ist alles schneller und besser geworden. Miro bietet jetzt auch Audio-Podcasts im Miro Guide und hat verbesserte Youtube-Downloadmöglichkeiten.
Ansonsten gibt es einige Designverbesserungen, neue Shortcuts und eine intelligentere Torrent-Verwaltung.
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: Freaks mit Megafon auf unserem Rasen
: Freaks mit Megafon auf unserem Rasen Aus Verärgerung über den schwachen Schutz der Kundendaten von Telekommunikationsunternehmen kaufte eine Mitarbeiter der Comedy-Site zug.com im „Internet“ die Mobilnummer und die Privatadresse des Verizon CEOs Ivan Seidenberg, fuhr zu dessen Haus und rief:
I’m here on behalf of Verizon customers. PLEASE DO A BETTER JOB PROTECTING YOUR CUSTOMERS’ CELL PHONE RECORDS! Everyone has the right to privacy, including you Ivan! When we don’t have privacy, then freaks with bullhorns start showing up on our front lawn.
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: Von der Leyen will Verhaltensregeln fürs Netz
: Von der Leyen will Verhaltensregeln fürs Netz Was Frau von der Leyen in vier Jahren Ministerzeit alles vergessen hat, muss jetzt mal im Wahlkampf alles erledigt werden. Im Rahmen ihres Aktionismus soll dabei natürlich auch im Internet aufgeräumt werden. Das sei ja ein „rechtsfreier Raum“ und so. In einem Interview mit RP-Pnline erzählt sie das auch wieder und kommt mit einer neuen Idee: Verhaltensregeln im Netz.
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: Taz: Netzaktivisten werden politisch
: Taz: Netzaktivisten werden politisch Die Taz hat einen guten Artikel und ausführlichen über Netzpolitik: „Netzaktivisten werden politisch – Die Wandlung der Freaks“
Blogger, Hacker und Internetuser mischen sich mehr und mehr politisch ein. Wie konnte aus den eigenbrötlerischen Sonderlingen von früher eine politische Bewegung werden?