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Die Welle nach der Abmahnung

Jetzt ist es gerade etwas mehr als vier Stunden her, seitdem ich die Abmahnung der Deutschen Bahn AG gebloggt und getwittert habe. Und ich bin immer noch etwas erschlagen, von dem vielen positiven Feedback. Seit bald acht Jahren blogge ich jetzt abmahnfrei unter dieser Domain. Einige Dokumente hab ich in der Zeit auch veröffentlicht, die teilweise vorher auch schon durch die Medien geisterten, aber dort nur zitiert wurden. Ich veröffentliche diese Dokumente wie auch das interne Memo zur DB-Rasterfahndung, weil ich denke, dass sich jeder selbst eine Meinung bilden können sollte. Ich bin auch der Meinung, dass eine aufgeklärte Demokratie wie in unserem Lande das zulassen sollte. Und dieses Dokument ist für den öffentlichen Diskurs rund um die Überwachungsaffäre bei der Deutschen Bahn AG relevant.

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Ich bin mir bewusst, dass es auch andere Wege gibt, Dokumente öffentlich zu machen und verweise gerne auf mein Podcast-Interview mit Wikileaks.org. Ich hab es trotzdem hier online gestellt. Am Anfang war ich etwas verwundert, dass das Dokument kaum Interesse fand. Eine Handvoll Blogs berichteten darüber. Umso erstaunter war ich über die Abmahnung heute. Zumal diese parallel zu Medienberichten kam, wonach Mehdorn in der Affäre Fehler einräumte.

Nun ist die Abmahnung da und das Feedback aus dem Netz ist überwältigend. Mir war bewusst, dass ich irgendwann mal Probleme bekommen könnte mit der Veröffentlichung eines Dokumentes. Aber mir war auch bewusst, dass ich dann Rückhalt bekomme, indem ich es öffentlich mache und transparent die Geschichte beschreibe. Das hat bisher besser geklappt, als ich es im Hinterkopf immer gedacht habe. Ich bin stolz auf Euch und Eure Hilfe dabei!

Zum ersten Mal hab ich bewusst bemerkt, wieviele Follower ich bei Twitter habe, denn die Weiterleitungen meines Hilfe-Tweets hören gar nicht mehr auf. Und in der nächsten Welle kamen die Blog-Postings. Und innerhalb ganz weniger Stunden schwappt die Geschichte gerade in die Mainstream-Medien rüber. Und findet sich von Spiegel bis Heise auf immer mehr News-Seiten. Auch bekam ich schon Hilfsangebote aus den Reihen der Grünen, der FDP-Fraktion und der Linksfraktion, die das thematisieren wollen. Nur zu!

Mittlerweile hab ich auch Rücksprache mit meinen Anwälten von JBB Berlin gehabt, die mich unterstützen werden. Thorsten Feldmann und sein Team helfen in juristischen Fällen auch dem Wikimedia e.V. und ich weiß mich da in guten Händen. Daher ist der Stand gerade der, dass ich das Dokument online lasse und die Unterlassungserklärung nicht unterzeichne. Das Dokument ist mittlerweile eh nicht mehr aus dem Netz zu nehmen, innerhalb kürzester Zeit wurde es u.a. bei Wikileaks, Pirate Bay und unzähligen anderen Stellen gespiegelt.

Oftmals kam schon das Angebot, mich finanziell zu unterstützen, falls es zu einem Verfahren kommen sollte. Dafür bin ich dankbar und komme ggf. auf die Angebote zurück. Auch wenn ich hoffe, dass dieser Fall nicht eintreten wird. Denn einerseits habe ich andere Dinge zu tun, als mich mit einem Rechtsstreit zu beschäftigen und kann die Zeit durchaus sinnvoller nutzen und mich mit Netzpolitischen Themen beschäftigen. Andererseits kann man Geld auch sinnvoller für politische Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit verwenden, um auf die Bedeutung von Bürgerrechten im digitalen Zeitalter hinzuweisen.

Mal schauen, was die nächsten Tage bringen werden. Ich muss erstmal kurz durchatmen. Und überlege gerade, wie man das Thema und auch die Sache DFB vs. Jens Weinreich auf der re:publica Anfang April als Diskussionspunkt unterbringen kann.

Mehr Infos:

Julia Seeliger hat kurz nach Bekanntmachung der Abmahnung das erste Interview mit mir gemacht.
Bei Carta finden sich zehn Gründe, warum die Bahn diesen publizistischen Konflikt mit Netzpolitik verlieren muss.

Pressespiegel:

DerWesten: Bahn geht gegen Berliner Blogger vor
Golem: Bahn mahnt Netzpolitik.org ab.
HNA: Deutsche Bahn mahnt Blogger ab und legt ein Lauffeuer.
N24: Bahn mahnt Blogger ab.
Heise: Bahn mahnt Blogger wegen angeblichen Verrats von Geschäftsgeheimnissen ab.
Horizont: Drohgebärde gegen Blogger wird für die Bahn zum Bumerang.
Focus.de: Bahn geht gegen Weblog vor.
Futurezone: Deutsche Bahn mahnt Netzpolitik.org ab.
Zoomer: Bahn vs. Blogger: Nichts als Ärger.
Augsburger Allgemeine: Deutsche Bahn mahnt Blogger ab.
Spiegel: Blogger-David trotzt Bahn-Goliath.
Taz: Hart bleiben gegen Mehdorn.
Tagesspiegel: Bahn-Aufsichtsrat berät über Mehdorn.
Taz: Kommentar: Ein Bahn-Chef von gestern.
Taz: Interview mit dem Abgeordneten Anton Hofreiter: „Es gab weitere Fälle“.
Taz: Brisantes Bahn-Memo: Hart bleiben gegen Mehdorn.
Deutschlandradio Kultur: „Notfalls bis zum Bundesverfassungsgericht durchfechten“. (MP3)
Chip: Die Datenschutz-Doppelmoral der Deutschen Bahn.
Freitag.de: Aus dem Gleis geraten.
Stern.de: Bahn vs. Blogger – „Die müssen uns ernst nehmen“

Update Mittwoch, 16:45 Uhr:

Jetzt sind etwas mehr als 24 Stunden um. Nachdem die Onlineberichterstattung ihren vermutlichen Höhepunkt erreicht hat, steigen immer mehr traditionelle Medien ein. Die Geschichte wird morgen in einigen überregionalen Zeitungen erscheinen. Und beim Deutschlandradio Kultur bin ich morgen ab 9 Uhr in der Sendung zu hören.

Mittlerweile gibt es auch konkrete Solidaritätsbekundungen aus der Politik. Von Seiten der Grünen haben die Bundestagsabgeordneten Toni Hofreiter und Volker Beck das Memo gespiegelt. Volker Beck hat heute auch eine mündliche Anfrage an die Bundesregierung gestellt:

Welche Vorschriften wurden danach im Einzelnen durch wen gegenüber wem verletzt), und welche Konsequenzen ziehen die Vertreter der Bundesregierung im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn bzw. als Eigentümer der Deutschen Bahn daraus?

Bündnis 90/Die Grünen als Partei spiegeln das Memo nun auch und haben eine Meldung dazu veröffentlicht: Grüne solidarisieren sich mit netzpolitik.org.

Auf Reaktionen der anderen Parteien und Fraktionen warte ich noch und verlinke gerne weitere Solidaritätsbekundungen. Hierzu hab ich gestern schon mit einem FDP-Bundestagsabgeordneten telefoniert, der auch was machen wollte.

Spiegel-Online berichtet in einem dritten (!) Artikel heute Nachmittag über Reaktionen der Bahn-Pressestelle:

Ein Sprecher der Bahn begründete das Vorgehen gegen Beckedahl auf SPIEGEL-ONLINE-Anfrage damit, dass es sich bei dem veröffentlichten Papier „nicht um ein abgestimmtes Protokoll der Unterredung“ handele, sondern um eine „Darstellung aus Sicht des Datenschutzbeauftragten“. Darin sei teilweise „die Faktenlage nicht korrekt wiedergegeben“. Gleichzeitig enthalte der Text Passagen, die man als „Verrat von Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen“ einstufe. Weil Beckedahl der erste gewesen sei, der das vollständige Dokument öffentlich gemacht habe, sei die Abmahnung an ihn geschickt worden.

Die Deutsche Bahn AG will den Druck wohl aufrecht erhalten. Freitag läuft die Frist der Abmahnung ab. Diese habe ich übrigens immer noch nicht mit der Post zugestellt bekommen. Bisher hab ich nur die gemailte PDF-Version.

Mal schauen, was als nächstes kommt.

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198 Kommentare
  1. Ich bin selbst erstaunt, wie gut der virale Effekt, v. a. via Twitter, funktioniert hat. Es bestätigt mich einmal mehr darin, dass dies die Zukunft ist. Davon abgesehen wünsche ich dir viel Erfolg und hoffe, dass du ohne „bleibenden Schaden“ weiterhin uns mit interessanten Blogs versorgen kannst! :)

  2. Ich sag ja Twitter ist ein ganz böses Medium und ohne Twitter wäre es nicht soweit gekommen, im positiven Sinne natürlich. Freut mich das du soviel Hilfe bekommen hast und werde den Fall weiterhin verfolgen !

    Gruß Carsten

  3. Interessant fand ich wie schnell ORF mit seiner Meldung war …

    Nun, den Schaden hat mal wieder die Bahn AG. Es stellt sich die Frage wieviele GAUs Mehdorn noch verantworten muss bis die notwendigen Konsequenzen gezogen werden.

  4. Ich muss sagen, dass mich die Welle an Hilfsbereitschaft, die ich ja nur am Rande (als Twitternutzerin) mitbekommen habe, sehr beeindruckt hat. Und nun bin ich auch eine Followerin. Drücke die Daumen, dass die Bahn sich damit selbst ein Eigentor geschossen hat und werde natürlich weiterhin dran bleiben!

  5. …seit zwei Stunden gehöre ich auch zum Schneeballsystem. Unter: Facebook/Claudia Laux und twitter.com/claudiabiowima meine geposteten Beiträge zur Sache. Bin mal gespannt, ob Herr Mehdorn morgen seinen Hut nimmt…

  6. Hallo Markus,

    ich hoffe für dich dass es nicht so weit kommt, aber ich bin mir sicher, dass viele Leute bereit wären für deine Anwaltskosten zu spenden.

    PS das Captcha unten (Handling und Lesbarkeit) ist furchtbar und ein wahrer Kommentar-Killer.

  7. Jeder Mitarbeiter der seiner Firma (mutmasslich) Schaden zufügt kann von dieser dafür belangt werden. Oft genug ist genau dies der Grund für eine ausserordentliche Kündigung. Gilt das nich füe Herrn Mehdorn und andere Verantwortliche der Bahn? Sind die wieder einmal gleicher als alle anderen?
    Im Ernst, vornehm ausgeschwiegen wäre die Sache doch innerhalb weniger Tage in anderen Banalitäten des Alltags versickert. So aber…

  8. Hallo ich wünsche viel Glück, hoffentlich bewirkt der Druck auf die DB, dass die Abmahnung zurückgezogen wird. Falls dies nicht der Fall ist bin ich gerne bereit einen Beitrag zu den entstehenden Kosten auf deiner Seite zu leisten. Da ich kein regelmäßiger Leser deines Blogs bin, kannst du mir im Fall der Fälle eine Email zukommen lassen.

    Alles Gute!

  9. Falls Sie tatsächlich eine Geldstrafe zahlen müssen, würde ich Ihnen gerne eine kleine Spende zukommen lassen, über Paypal oder so.

    Als Unterstützung für einen Menschen, der sich noch gegen solche Dinge auflehnt und nicht alles passiv toleriert.

  10. ah man … das war ja klug von der bahn.
    erst wie markus schreibt gab es kaum resonanz auf das dokument ( ich wusste uach nicht davon) und jetzt?
    Von twittr über blogs bis zur politik ist es „in alles munde“. gut gemacht liebe Rechtsabteilung der bahn XD

  11. Liebes Issues-Management der Bahn,
    wie Sie an den zahlreichen Reaktionen in der Blogosphäre (und deutlich darüber hinaus) sehen können, haben Sie erfolgreich gegen eine der Grundregeln in der ’neuen Internet-Welt‘ verstoßen. Um einen ‚unliebsamen‘ Blogeintrag wieder einzufangen, nutzt es nichts mit dem Anwalt zu drohen. Dies löst man mit Feingefühl und dem direkten Kontakt zum Autoren. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal besser…

  12. Super das du hier die Öffentlichkeit für deine persönlichen Angelegenheiten nutzt.

    Ich hoffe du wirst in Grund und Boden geklagt und muss schön viel Geld hinblättern.

    In einem Rechtsstaat klärt man so etwas vor Gericht,wo du genau die selben Chancen hast wie ich oder jeder andere.

  13. Hallo,

    ich hoffe, dass Du Dich nicht unterkriegen lässt. Zumindest hat die Bahn mit der Abmahnung genau das Gegenteil erreicht-alle großen Medien berichten darüber, die Blogger haben das .pdf längst runtergeladen, gelesen und woanders geuppt.

    Es ist eine Frechheit, was König Mehdorn versucht durchzusetzen, sagt viel über sein Demokratieverständnis aus und zeigt wie groß der Datensumpf bei der DB ist.

    Durchhalten-wir stehen hinter Dir.

    Sollte es zum Prozess kommen, würde ein Aufruf zum Spenden hier im wichtigsten politischn Blog Deutschlands, die Kosten bei weitem decken.

  14. Halte durch (nicht weil das Dokument sonst nicht mehr da wäre, das ist eh längst gut verteilt), aber aus Prinzip: die Öffentlichkeit hat ein Recht, die Hintergründe zu erfahren und es kann nicht angehen, dass ein solches Dokument als „Geschäftsgeheimnis“ gewertet wird, das klar rechtswidrig ist. Und das bei einem nach wie vor quasi Staatsunternehmen.

    Ich hoffe ja, die ganze Affäre hat wenigstens *ein* Gutes und kostet Mehdorn kurzfristig den Kragen.

  15. Vielen dank das du dieses Risiko auf dich nimmst um die Meinungs und Pressefreiheit zu verteidigen.

    Man kann nur hoffendas die Bahn einsieht das weitere rechtliche Schritte nur in einem massiven Image-Verlust münden würden.

  16. Die Unterlassungserklärung nicht zu unterzeichnen ist mutig aber das einzig richtige.
    Viel Glück beim weiteren Vorgehen. Ich hoffe, dass es trotzdem auch in Zukunft möglich sein wird dieses Blog investigativ zu betreiben.

  17. Ich finde, man sollte den Anlass dieser Affäre noch einmal stärker thematisieren. Die eigentlichen Opfer hier sind doch die 173.000 (!) Mitarbeiter der Bahn, die – ohne konkreten Anlaß im Einzelfall – von ihrem Arbeitgeber ausgespäht worden sind. Das erinnert doch wirklich schon sehr stark an die Verhältnisse der ehemaligen DDR, wo 19 Millionen Bürger von Überwachungsapparat der Stasi mit mehreren 100.000 offiziellen und inoffiziellen Mitarbeitern überwacht wurden. Das Ganze hat ja nicht nur die Verfolgung von einzelnen „Verfehlungen“ zum Ziel, nein, es soll ja auch eine Atmosphäre des permanenten „Sich-Beobachtet-Fühlen“ geschaffen werden, indem tatsächlicher oder vermeintlicher Widerspruch sofort bekämpft werden kann und ggf. mit Entlassung geahndet werden kann. In solch einer Atmosphäre, wie sie bei der Bahn anscheinend geschaffen wurde, kann nur der Angepasste bestehen, der nicht auffällt. Dies stellt eine Arbeitssituation dar, wie sie in einem Rechtsstaat absolut unwürdig ist. Zwar ist Korruptionsbekämpfung eigentlich ein verständliches Ziel, es will mir aber nicht einleuchten, warum man dafür unbedingt 173.000 (!) Mitarbeiter ausleuchten muss. Auch wurden die persönlichen Daten der Ehepartner der Mitarbeiter weitergegeben. Diese sind ja Fahrgäste, hier hat die Bahn offensichtlich gegen ihre eigene Datenschutzerklärung verstoßen, wonach die persönlichen Daten der Fahrgäste nur innerhalb des Konzerns verwendet werden und keinesfalls an andere weitergegeben werden. Nun ist die beauftragte Detektei aus dem veröffentlichten Memo ja kein Teil des Bahnkonzerns… Dazu die Nachrichten heute Abend, wonach Mehdorn in der Überwachungsaffäre vor dem Aufsichtsrat und der Öffentlichkeit in Form einer „Salami-Taktik“ nur das zugibt, was ihm von Seiten der Presse und der Blogger :-) (!) sowieso schon nachgewiesen wurde. So war zunächst nur eingeräumt worden, dass die Überwachung in der ersten Hälfte dieses Jahrzehnts stattgefunden hat. Nun musste kleinlaut gestanden werden, dass auch noch im Jahr 2005 überwacht wurde. Wahrscheinlich werden wir die nächsten Tagen hören, dass auch noch bis in diese jüngste Zeit solche Maßnahmen durchgeführt wurden. Statt hier offensiv und transparent zur Aufklärung beizutragen, bemüht sich die Bahnführung offensichtlich um Verdunkelung, indem sie Blogger abmahnt und sogar mit STRAFRECHTLICHEN Konsequenzen bedroht, die sich einzig und allein um Aufklärung dieses Skandals bemühen.

    Bei allem lässt sich fragen, wie lange der Aufsichtsrat diese Konzernführung nach Gutsherrenart noch tolerieren will. Insbesondere der Verkehrsminister macht hier durch sein Schweigen und seine Untätigkeit keine gute Figur. Letztlich ist diese ganze Angelegenheit eine politische Frage. Gut, dass dieses Jahr wieder Wahlen sind, so dass den Verantwortlichen für ihre Tätigkeit bzw. Untätigkeit die ihnen gebührende Quittung ausgestellt werden kann.

    Longbow4u

  18. Ich schätze mal, das Ganze wird im Sande verlaufen, nachdem was nun noch alles bekannt geworden ist. Der Mehdorn tritt sowieso Ende der Woche zurück, alles andere wäre ein Skandal. Wird mal wieder Zeit für eine Demo, glaub ich. Dieses Unternehmen scheint sich viel bei der Stasi abgeschaut zu haben. Spionieren die eigentlich auch Fahrgäste aus? Schlimm, wie man sein eigenes Unternehmen derart den Abgrund runterschubsen kann. Viel Intelligenz scheint da nicht vorhanden zu sein. Viel Glück Dir jedenfalls.

  19. @ 37, Longbow4u

    „Die eigentlichen Opfer hier sind doch die 173.000 (!) Mitarbeiter der Bahn, die – ohne konkreten Anlaß im Einzelfall – von ihrem Arbeitgeber ausgespäht worden sind.“

    So wie ich das im Laufe der letzten Jahre erzählt bekommen habe, ist einzig die Dimension eine neuere Entwicklung. Die eigentliche Praxis der mehr oder weniger rechtswidrigen Überprüfungen läuft seit Jahrzehnten, ohne dass sich jemand groß drüber aufgeregt hat.

    @ 38, Daniel Große

    „Der Mehdorn tritt sowieso Ende der Woche zurück, alles andere wäre ein Skandal.“

    So sicher ist das nicht einmal. So aufsehenserregend die Datenschutzverstöße jetzt auch sein mögen, es gibt noch wesentlich interessantere Bereiche.
    Meine Heimatgegend zeichnet sich durch eines der höchsten Güterverkehrsaufkommens Deutschlands aus. Wenn ich sehe, wie deutlich in den letzten 20 Jahren die Personalstärke in der Wartung ab- und das Verkehrsaufkommen zugenommen hat, kann ich mir bezüglich der Wartungsintervalle 1 und 1 zusammenrechnen. Von dort Beschäftigten hört man Sachen, die besser unter der Decke bleiben sollten.
    Das wurde mir gegenüber im Laufe der Zeit auch oft als Grund präsentiert, warum Mehdorn der Regierung dermaßen auf der Nase rumtanzen darf: wenn er auspackt, würden eine Menge unangenehme Fragen gestellt werden.

    Aber wie gesagt, das ist nur, was mir in meiner Ecke hier zu Ohren gekommen ist.

  20. Sollte der Hartmut wirklich zurücktreten, findet er sicher schnell einen neuen Job. Nordkorea wäre doch was. Die richtigen Vorraussetzungen bringt er ja mit: kennt sich aus mit großen Staatskombinaten und hat ein gesundes Mißtrauen gegenüber den aufmüpfigen Angestellten.

  21. Glückwunsch zu diesem journalistischen Blo-Coup, der Ihren Blog auch in der breiten Öffentlichkeit adelt!
    Und:
    Alles Gute für die juristische Auseinandersetzung, die bei einem Unternehmen mit minimaler Emphatie für die öffentliche Meinung, für Eigenwirkung und für Kundenwünsche jetzt sicher genau so schnell zu Ende wäre wie sie losgetreten wurde.
    Leider kann man diese Emphatie bei der Bahn nicht unterstellen …

    Zur Sache:
    Offenbar hat Mehdorn (auch) seine Kettenhunde in der Rechtsabteilung nicht unter Kontrolle – mal sehen, wie lange der bei der Bahn überhaupt noch etwas unter Kontrolle behält – Börsengänge auf die Rücksicht zu nehmen wäre stehen ja mittelfristig nicht an.

    Vielleicht darf ihn ja sein Intimfreund Sarrazin beerben – SPEKULIER ;-))

  22. Herr Mehdorn ist ein Relikt aus alter Zeit und Leute wie er werden dem Dino-Effekt anheim fallen, sprich: aussterben. Die Zukunft ist vernetzt und diese Affäre ist wieder mal ein typisches Beispiel dafür. Lügen haben immer kürzere Beine.

    Halte durch. Nicht nur um Mehdorn zu zeigen, dass die alten eingefahrenen Wege nicht mehr funktionieren, sonder auch, um ein Beispiel zu setzen, dass man die Netzbürger nicht mehr einfach so an der Nase herumführen kann.

  23. Kompliment und Hochachtung! Nicht nur für die konsequente Entscheidung das Dokument zu veröffentlichen, sondern auch den Mut der Abmahnung nicht zu entsprechen. Dafür vielen Dank!
    Nicht umsonst gehört netzpolitik bei mir zur täglichen Lektüre. Falls Du in irgend einer Form noch Hilfe benötigst (ja, auch Kohle), sollte ein kleiner Beitrag im Blog genügen.
    Und wenn netzpolitik die Kerbe in Mehdorns Sessel ist, die das Teil zum Kippen bringt, wäre glatt ein Gläschen Sekt angesagt ;-))

  24. Seh ich das eigentlich richtig, dass mit dieser Abmahnung keinerlei Gebühren verbunden sind? Sprich: Die Bahn verlangt keine Anwaltsgebühren? Es wird ja offenbar auch kein Streitwert beziffert.

    Dann wäre es ja immerhin eine „nette“ Abmahnung. In anderen Fällen macht allein dies schon vierstellige Beträge aus.

  25. Hallo zusammen,

    nach wie vor arbeiten bei der Bahn Bundesbeamte, welche aus Steuermitteln entlohnt wurden (zumindest ist dies mein Stand.) Und die Bahn wurde aus Bundesvermögen aufgebaut. Daher halte ich ein generelles öffentliches Interesse für gegeben. Und da hat Mauschelei nichts zu suchen.

    Und wer die Möglichkeiten der IT kennt weiß, wie stümperhaft hier vorgegangen wurde.

    Grüsse aus NRW

    Dieter

  26. Hallo Follower! Es gibt Gesetze in diesem Land und die Bahn wird wahrscheinlich Recht bekommen. Wo bleibt eure Schwarmintelligenz? Oder habt ihr die bei Eurem Twitter-Account abgegeben?

  27. „Zum ersten Mal hab ich bewusst bemerkt, […], denn die Weiterleitungen meines Hilfe-Tweets hören gar nicht mehr auf. Und in der nächsten Welle kamen die Blog-Postings. Und innerhalb ganz weniger Stunden schwappt die Geschichte gerade in die Mainstream-Medien rüber. Und
    [AdA(NixDa): und und und …].“

    Wir haben ja zuletzt bei wikipedia.de gesehen, dass die Neztcomunity relativ schnell arbeitet … aber was man hier an Tempo gesehen hat, hat man wohl noch nie erlebt … Wenn sich die Wellen gelegt haben und man Zeit hat, sollte man echt mal analysieren, WARUM das so war.

    Nix*

  28. Hallo
    Ich habe da eine grundsätzliche Frage. Wenn man als eher unbekannter Blogger eine besondere Nachricht/Vorgang aufdeckt und bekommt rechtliche und negative Konsequenzen angedroht, kann man dann auch mit so einer großen Solidarität rechnen? Oder geht das nur wenn ich bekannt bin?

    Bitte, ich möchte keinen angreifen. Mich interessiert der Gedanke sehr.

    PS: Den Gedanken über einen Bloggerfond finde ich sehr interessant.

    Gruss
    Gunnar

  29. Danke für das Bekenntnis zum Journalismus. Solange die Bahn mehr von ihrer nicht zu billigenden Rumjuristerei zu leben scheint als von ihren Schaffnern ist dieses Unternehmen für mich gestorben.

  30. Ein Tip für Dich!

    Die Gegenseite ist alles andere als bescheuert. Die haben mit dieser Flut von Anteilnahme gerechnet. Auch die Puplizierung durch die Medien war streng von der Mandantschaft einkalkuliert worden.

    Deshalb gilt:

    Die Köpfe sind da wo die Kohle ist!

    Nehme jede seriöse, finzanzielle und fachliche Hilfe in Anspruch. Du wirst diese zwingend brauchen.

    Dieser Staat respektive einige Manager meinen mittlerweile, ihnen gehöre die ganze Welt.
    N‘ Scheiss gehört ihnen. Ohne uns „normale“ Menschen in Deutschland und auf der Welt, wäre sie ein Nichts.

    Viel Glück und weiter so!!!

  31. Würde ganz gerne wissen, ob Spähdorn auch andere Daten benutzt hat. Was ist mit den Bahncardbesitzern, sind deren Daten unangetastet …?

  32. Lieber Markus, liebe Blogger von Netzpolitik,

    soeben macht in unserem Pariser Lab die Nachricht von neuerlichen Hässlichkeiten der Bahn und ihres offenbar unbelehrbaren Chefs die Runde, von denen diesmal Du betroffen bist.
    Im Unterschied zur Bahn wissen wir Dich indes gut beraten und machen uns weiter keine Sorgen. Solltest Du dennoch Unterstützung aus Frankreich benötigen, melde Dich.

    Herzliche Grüße
    Roman.

  33. Ganz erstaunlich, was sich da mittlerweile für eine Welle entwickelt hat.

    Die Publicity wird die Bahn hoffentlich dazu bringen, weitere für das Image schädliche Schritte, wie etwa eine juristische Auseinandersetzung, genau zu überdenken.

    Es bleibt zu hoffen, dass die sonst ‚Spiegel‘ und Tageszeitung lesende, selektiv informierte Öffentlichkeit ein wenig mehr auf die Gegenöffentlichkeit im Netz aufmerksam wird. Auf die Nachdenkseiten, den Spiegelfechter, Fefe, Feynsinn und all die anderen.

    Es wäre höchste Zeit.

    Gruß von: http://www.demokratie-ist-wichtig.de

  34. Ich bin gespannt. Man wird sehen, ob das Netz diesen Fall von (vermeintlichem) David gegen Goliath drehen kann. Es wäre eine eindrucksvolle Machtdemonstration des virtuellen Kollektivs engagierter Menschen :).

  35. Wer das Memo des Datenschutzbeauftragten gelesen hat, kann erahnen, wieviel Dreck die Bahn am Stecken hat. Ein mündlicher Auftrag über 800.000 € lässt jeden Kaufmann erschauern. Und so etwas findet in einem Staatsunternehmen statt. Weiß der Henker, was sich sonst so tatsächlich hinter all den Uhuprojekten verbirgt. Viel Sprengstoff?

  36. (…) Unabhängig von der juristischen Beurteilung des Sachverhaltes zeigt die im Internet zu beobachtende Reaktion mit welcher Vorsicht Abmahnungen gegenüber Blogs, Foren oder anderer Webportale /-communities zu handhaben sind. In vielen Onlinezeitungen oder Blogs wird nun über die Abmahnung berichtet und das fragliche Dokument wird sicher aus den verschlungen Pfaden des Webs nicht mehr zu entfernen sein. Durch die Abmahnung hat Netzpolitik.org eine unheimliche Publicity erhalten, die die Aufmerksamkeit eines wesentlich größeren Publikums auf die Veröffentlichung lenkt. Zusätzlich ist damit zu rechnen, dass diese Berichterstattung und Aufmerksamkeit noch einige Tage anhalten wird. Eigentlich ist dies für den Abmahner die Deutsche Bahn AG der PR-Super-Gau. (…)

  37. Sag‘ Bescheid, wenn sie anmarschiert kommen und du einen Anwalt bezahlen musst. Und sag‘ deinen Eltern, dass sie nicht die einzigen sind, die nur den Kopf darüber schütteln können, was ihre Kinder da im Netz so fabrizieren. ;-)

  38. „Bisher hab ich nur die gemailte PDF-Version.“

    Aufgrund meines generellen Ärgers über die Vorschriften bei digital verschickten Rechnungen:

    War das Ding wenigstens mit einer digitalen Signatur versehen?

  39. Das ist wieder einmal typisch Deutsche Bahn AG. Es ist doch fast unglaublich wie schnell diese sein kann. Da sollte man doch sofort im Vatikan nach einer Wunderbestätigung anfragen! Ihrerseits beantwortet sie seit Jahren nicht einmal Briefe bzw. verweist den Bürger von Dienststelle zu Dienststelle! WOW. Ein Wunder!
    Aber so ist es eben hier in unserer Republik. Die Kleinen wandeern in den Bau, die großen dürfen sogar noch dumme Sprüche machen.

  40. Am Anfang war ich etwas verwundert, dass das Dokument kaum Interesse fand. Eine Handvoll Blogs berichteten darüber. (…) Nun ist die Abmahnung da und das Feedback aus dem Netz ist überwältigend.

    Da hat sich Herr Mehdorn fein ins Knie geschossen. Bewundernswert, was hier passiert!

  41. Hi!

    Aus dem Spiegel-Zitat:

    | Darin sei teilweise “die Faktenlage nicht
    | korrekt wiedergegeben”.

    Wenn ich mich recht erinnere gibt es in Deutschland ein Presserecht, welches vorsieht daß ein falsch Beschuldigter ein Recht auf eine Richtigstellung oder Stellungnahme hat. Diese hat in gleicher Aufmachung an gleicher Stelle und ohne Überprüfung veröffentlicht zu werden.

    Im aktuellen Fall also hätte die Bahn doch die falschen Fakten einfach richtig stellen lassen können und die Richtigstellung wäre im Blog direkt unter dem inkriminierten Text erschienen.

    Warum also greifen sie zum großen Hammer? Weil sie Angst haben, daß man ihnen eine falsche Richtigstellung hinterher um die Ohren schlägt?

    Wenn das so ist: Glückwunsch und Danke zur Veröffentlichung von sowohl dem Text als auch der Abmahnung. Es gibt nicht viele Kritisierte die einen inkriminierten Text durch Abmahnung als zutreffend und richtig adeln.

    Greets, Tom

  42. Herr Mehdorn lässt noch einmal die Muskeln spielen. Der blogger lebt gefährlich. Auch hierzu wird in Jena am 14.Februar zum WordCamp etwas gesagt werden. Erfreulich ist das Interesse der Politik und der Printmedien am Vorgang. Meinungs- und Pressefreiheit sind Grundlagen der Demokratie, das gilt auch für blogger.
    Mach weiter so!
    Meine Hochachtung, wir brauchen in Deutschland gute blogger!

  43. auch ich habe darüber berichtet und in meinem blog auf deine 2 posts verlinkt..inzwischen wird auch bei uns in der holzpresse darüber berichtet..als bahninteressierter und bahn benutzer werde ich am ball bleiben!
    ich finde deine aktion supertoll solches gebaren seitens der deutschen bahn muss angeprangert werden…denn wir haben ja pressefreiheit in der verfassung verbrieft!!
    mach weiter so!!!!
    liebe grüsse aus der schweiz
    andy

    mein Post zum Fall:

    http://www.honigbaerli.eu/2009/02/03/das-memo-zu-der-rasterfahnung-bei-der-deutschen-bahn/

  44. @Stefan Kommentar Nr. 30

    Ich hoffe Dein dummer Komentar war nur ironisch gemeint, und ungeschickt formuliert. Denn gerade das soll ja mit so einer Unterlassungserklärung erreicht werden: Man versucht jemand mundtot zu machen, in dem man ihn zwingt heimlich irgendeine Erklärung zu unterschreiben, die evtl. vor Gericht gar keinen Bestand hätte. Das ganze möglichst mit 3000 EUR Gebühren versehen, so dass es möglichst eine einmalige Sache bleibt. Ich finde es richtig das so etwas an die Öffentlichkeit kommt. Nun ja zum Glück stehst Du mit Deiner Meinung auch eine klein wenig allein da….

  45. Glückwunsch zum Interview im Deutschlandradio.

    Mein Kommentar dazu auf http://www.czylandsky.net:

    „Recht hat er! Wenn Journalisten einen Informationsvorsprung brauchen, um ihren Job zu machen, dann machen sie ihn schlecht.

    Informationen gibt’s heute gratis und für jedermann. Der Journalist kann sie aufbereiten, komentieren, ergänzen oder in Kontext stellen. Aber drauf hocken und nur scheibchenweise damit rausrücken ist kein tragfähiges Geschäftsmodell für den Journalisten des 21sten Jahrhundert.“

  46. Herzlichen Glückwunsch Kollege „Blogger“ !

    Solange Sie „Kein absolut Reines Gewissen haben“
    Solange Sie kein Rekordnationalspieler sind
    Solange Sie keinen Phaeton fahren
    Solange Sie nicht Fallschirmspringen
    Solange Sie nicht Stümer Nr.4 beim FCBayern sind
    und
    Solange Ihre Ex keine Tatort-Kommisarin ist…

    Können Sie weiter beruhigt einkaufen gehen

    GlückAuf
    Holger

  47. Ich hoffe ich kann hier bald lesen, das die Abmahnung zurückgezogen wurde. Wenn nicht, sollte man sich überlegen, ob man solche Nachrichten (Dateien) dann doch besser auf Server im Ausland parkt. Dann kann die Pressefreiheit nicht so mit Füßen getreten werden.
    Wenn die das durchziehen, wird das kein leichter Gang, aber auch wir werden Dich unterstützen.

  48. Herr Beckedahl – bleiben Sie standhaft und wenn notwendig richten Sie zur Abwehr der Abmahnung ein Spendenkonto ein. Machen Sie alle Schreiben dazu Öffentlich zugänglich – und ich hoffe, sie gehen als Sieger hervor!!

    Mehdorn und die Absicht zur Privatisierung der Bahn durch die Bundesregierung müssen weg !!
    Mehdorn ist ja nur einer ..von vielen Managern, deren die Interessen des Volkes völlig egal sind. Die Zumwinkels, Hartz, Ackermann, Manager ale IKB, Hypo Real Estat …… sitzen überall!!!
    Diese Leute muss man bekämpfne wo man kann.
    Es ist typisch für diese Herren, dass Sie zur Durchsetzung Ihres Un -Rechtes sich noch auf den Rechtsstaat und deren Gesetze berufen.

    Habe diese Seite heute entdeckt und werde Sie unter meinen Favoriten speichern!
    E.S

  49. Auch wenn es der Sache ansich nicht viel helfen wird: ab Montag beginne ich, eine Solidaritäts-Kundgebung zu organisieren.Das Thema muss nicht nur in die Medien, sondern auch auf die Straße !

  50. hallo Ebbsche..^^

    Diese „Manager“ sitzen aber auch beim FCBayern, beim VW Wolfs“höhle“..ähm burg, beim VFB Stuttgart, Bei Hertha BSC, bei SAP Hoppenheim, beim 1.FC Kaiserlautern und bei der anzzständigen FußballNationalmannschaft….

    In diesem Sinne
    „DU BIST DEUTSCHLAND“

    GlückAuf
    Holger

  51. Julie…ich hoffe aber du willst nicht „Solidaritäts-Phishen“….

    Sone aufgesetzte „Kundgebung“ wirkt eher wie nen Trittbrettfahrer „Surf“lehrgang !

    Lass Ihm die Lorbeeren..es muss sich JETZT Niemand durch PseudoAktionismus besonders in Szene setzen…….

    „Neid ist die Größte Form von Anerkennung“ !..

    und wenn Atze Mehdorn himself, sich öffentlich meldet..dann kann man sicher sein dass „A New BlogStar is born“!

    Sollte mich nicht wundern wenn das ganze hier sogar inszeniert wurde..denn im Fußball seit Klinsmann ist das die Neue „Hochgeschwindigkeits-Philosophie“ der Bundesrepublik !

    „Marktwert durch Provokation“ !

    In diesem Sinne..
    „Bruusssst raus“..Du musst dich zeiigge“

    FußballterrorismusExperte
    Holger

  52. Netter Streisand-Effekt :)

    Ich hätte vermutlich die E-Mail / das PDF ignoriert … hätte nicht darauf reagiert, da die „Zustellung“ IMHO alles andere als „gerichtsfest“ ist („Hoppla, unbekannte Absender mit großen Anhängen landen bei mir immer im SPAM-Ordner …“).

    Wie auch immer … wenn’s eng wird, melden! Spende kommt!

    Viele Grüße aus dem Norden
    Arti

  53. Ahhhhhhhh…..da hat abba jemand mitjelesen^^..so siehts aus Arti…

    Den Streisand-Effekt nenne ich abba „Das Lehmann-Prinzip“!!

    „NationalHubschrauber Pilot“
    Holger

  54. kann sein..ist eine Internet“Gesetzeslücke“..man muss sich User „vorstellen“ können.

    Ist aber keienswegs böse gemeint Julie..du „BIST KEINE SCHLECHTE“..

    Ich halte aber ne Kundgebung für überzogen..weil ich das „Lehmann-Prinzip“ kenne…

    wertschätzend
    Holger

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