Russland
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Zensur auf Social Media: TikTok kappt den Informationsfluss nach Russland
Die Seite der Influencerin Charli D'Amelio, einmal aus Deutschland, einmal aus Russland aufgerufen. Zensur auf Social Media: TikTok kappt den Informationsfluss nach Russland TikTok ist die einzige große ausländische Social-Media-Plattform, die in Russland noch nicht gesperrt ist. Doch Recherchen zeigen, wie die App alle nicht-russischen Inhalte für russische Nutzer:innen blockiert – ohne das öffentlich zu thematisieren. Es ist nicht das erste Mal, dass TikTok einen solchen Sonderweg geht.
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Russisches Exilmedium Meduza: „Alles hat sich dramatisch verändert“
Das Team von Meduza. Aus Sicherheitsgründen können nicht alle Redaktionsmitglieder ihr Gesicht zeigen. Russisches Exilmedium Meduza: „Alles hat sich dramatisch verändert“ Das Onlinemedium Meduza zählte zu den letzten unabhängigen Berichterstattern für Russland. Anfang März wurde die Website in Russland gesperrt. Auch mit der Finanzierung gibt es Probleme. Wir haben mit Katerina Abramova über die Arbeit im Exil und die Zukunft von Meduza gesprochen.
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Russische Wikipedia: Festnahme und Drohungen wegen Artikelbearbeitung
Die Wikipedia nennt die Invasion eine Invasion (Symbolbild) Russische Wikipedia: Festnahme und Drohungen wegen Artikelbearbeitung Russische und belarussische Behörden bedrohen Wikipedianer. Grund ist offenbar ihre Mitarbeit am russischen Wikipedia-Artikel zur Invasion Russlands in der Ukraine. Bearbeiter*innen löschen nun ihre persönlichen Informationen – aber unterwerfen sich weiter nicht der Zensur.
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Interview mit Josef Holnburger: „Es geht da um Putin als Person, ähnlich wie bei Trump“
Die zerstörerischen Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine sind auch in Sozialen Medien gut dokumentiert. Viele Verschwörungsideolog:innen überzeugt dies trotzdem nicht. Interview mit Josef Holnburger: „Es geht da um Putin als Person, ähnlich wie bei Trump“ Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine könnte so manches verschwörungsideologische Weltbild ins Wanken bringen. Dennoch jubelt ein großer Teil der Szene weiter Putin zu. Diese Leute werden uns noch länger begleiten, sagt der Experte Josef Holnburger im Interview mit Katharina Nocun.
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Russland: Virenschutzhersteller Kaspersky wehrt sich gegen BSI-Warnung
Firmengründer Yevgeny Kaspersky beim Petersburg International Economic Forum 2021. Russland: Virenschutzhersteller Kaspersky wehrt sich gegen BSI-Warnung Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt Betreiber kritischer Infrastrukturen davor, Virenschutzsoftware des russischen Herstellers Kaspersky einzusetzen. Das Unternehmen selbst hält die Warnung der Behörde für politisch motiviert.
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Nachrichten nach Russland schicken: Diplomatie der kleinen Leute
Die Aktion hat etwas von Brieffreundschaft, aber mit Messengern statt Stift und Papier. Nachrichten nach Russland schicken: Diplomatie der kleinen Leute Im Netz gibt es ein Tool, mit dem man Nachrichten an zufällig ausgewählte russische Mobilfunknummern verschicken kann. Doch die dort verschickten Standard-Texte könnten in Russland falsch ankommen. Unser Redakteur hat eine Idee, wie man das Tool nutzen kann, um menschliche Brücken zu bauen und ins Gespräch zu kommen.
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Sanktionen gegen russische Propaganda: EU-Kommission will offenbar Suchergebnisse und Social-Media-Inhalte zensieren
Zensur ist, wenn der Staat Informationskontrolle ausübt und bestimmte Inhalte nicht zulässt. (Symbolbild) Sanktionen gegen russische Propaganda: EU-Kommission will offenbar Suchergebnisse und Social-Media-Inhalte zensieren Eine E‑Mail aus der EU-Kommission an Google erklärt, wie weitreichend das Verbot der russischen Propagandasender RT und Sputnik sein soll. Suchergebnisse und Social-Media-Inhalte sollen nicht nur zensiert werden, wenn sie von den Sendern kommen, sondern auch, wenn sie deren Inhalte wiedergeben.
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Informationskontrolle: Russland verschärft Internet- und Pressezensur
Im Krieg will jede Partei ihre Wahrheiten besonders durchsetzen. (Symbolbild) Informationskontrolle: Russland verschärft Internet- und Pressezensur Russland schottet sich immer mehr gegen unerwünschte Informationen ab. Manche internationale Medien und soziale Netzwerke sind aus dem Land nicht mehr ohne Weiteres erreichbar. Ein neues Gesetz soll zudem vermeintliche „Falschinformationen“ über den Krieg drastisch bestrafen.
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Interview zu digitalen Angriffen: „Die Expertise der Ukraine nicht unterschätzen“
Angriffe auf Infrastruktur erfolgen bisher eher konventionell, hier ein brennendes Öldepot in Chernihiv. (Symbolbild) Interview zu digitalen Angriffen: „Die Expertise der Ukraine nicht unterschätzen“ Russland greift zwar in der Ukraine aggressiv an, doch im digitalen Raum scheint nur wenig zu passieren. Das passt nicht ins Bild von Russland als gefürchtetem Akteur in einem potenziellen „Cyber-Krieg“. Ein Gespräch mit Matthias Schulze von der Stiftung Wissenschaft und Politik.
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OSINT in the Ukraine: Putting the Pieces in Place
Meanwhile, OSINT often compares images from social media with satellite images. OSINT in the Ukraine: Putting the Pieces in Place Today, it is possible to observe crises unfold in unprecedented detail. A global community systematically evaluates publicly available information of all kinds and feeds it into the news flow. We spoke with someone involved as a volunteer for more than a decade.
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Sanktionen gegen Russland: EU verbietet Verbreitung von RT und Sputnik
Russia Today darf in der EU nicht mehr ausgestrahlt werden. (Symbolbild) Sanktionen gegen Russland: EU verbietet Verbreitung von RT und Sputnik Die Inhalte der russischen Staatssender RT und Sputnik sind ab sofort in der EU verboten. Das betrifft nicht nur das Fernsehprogramm, sondern auch Apps, Websites und Social-Media-Plattformen. An den Sanktionen gibt es Kritik.
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Digitaler Protest: Aktivisten tarnen Anti-Kriegsbotschaften als Rezensionen
Wer in Russland nach Reviews von Restaurants sucht, findet dort Anti-Kriegsproteste. Digitaler Protest: Aktivisten tarnen Anti-Kriegsbotschaften als Rezensionen Um die russische Zensur zu umgehen, verbreiten Menschen Google-Rezensionen für Restaurants und Geschäfte in Russland. Statt Speisen und Service kommentieren sie den Angriffskrieg gegen die Ukraine. Der Aufruf dafür kam von Anonymous.
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Hacktivism im Krieg: Zwischen digitaler Sitzblockade und Cyberwar
Spiel mit dem Feuer oder politischer Protest? (Symbolbild) Hacktivism im Krieg: Zwischen digitaler Sitzblockade und Cyberwar Während in der Ukraine Panzer rollen und Raketen einschlagen, ist auch der „Cyberkrieg“ in aller Munde. Viele Aktionen davon sind aber eher symbolische Angriffe. Vor Attacken auf echte kritische Infrastruktur warnen nicht nur IT-Experten, sondern auch das Hackerkollektiv Anonymous selbst.
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Ukraine-Krieg: Türkische Kampfdrohnen angeblich weiterhin im Einsatz
Die ersten „TB2“ erhielt die Ukraine 2019, im April 2021 sollen sie einsatzbereit gewesen sein. Ukraine-Krieg: Türkische Kampfdrohnen angeblich weiterhin im Einsatz Die Regierung in Kiew veröffentlicht Bilder von Drohnenangriffen auf russische Konvois, Russland wiederum meldet den Abschuss mehrerer Kampfdrohnen „TB2“. Dass die Waffe wie im Kampf um Berg-Karabach kriegsentscheidend ist, kann bezweifelt werden. Den Export dürfte ihr jetziger Einsatz aber weiter ankurbeln.
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Crowd-Arbeit: US-App Premise zieht sich aus Ukraine zurück (Update)
Während des Krieges in der Ukraine geraten auch Tech-Unternehmen unter Druck. (Symbolbild) Crowd-Arbeit: US-App Premise zieht sich aus Ukraine zurück (Update) Das ukrainische Militär hatte behauptet, russische Agent*innen würden eine App zum Markieren von Zielen benutzen. Ukrainer*innen hatten diese daraufhin massenhaft gemeldet. Das Unternehmen streitet die Vorwürfe ab und zieht sich vorerst aus dem Land zurück.
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OSINT zur Ukraine: Puzzlestücke des Weltgeschehens
Mittlerweile vergleicht OSINT oftmals Bilder aus sozialen Medien mit Satellitenaufnahmen. OSINT zur Ukraine: Puzzlestücke des Weltgeschehens Krisen zu beobachten ist heute in einer noch nie dagewesenen Detailtiefe möglich. Eine Community aus der ganzen Welt wertet öffentlich verfügbare Informationen aller Art systematisch aus und speist diese dann in den Nachrichtenfluss ein. Wir haben mit einem Menschen gesprochen, der das seit mehr als einem Jahrzehnt in seiner Freizeit macht.
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Telegram: Einfach abschalten ist nicht
Innenministerin Faeser (SPD) nimmt Telegram ins Visier (Symbolbild) Telegram: Einfach abschalten ist nicht Das letzte Mittel könnte es sein, Telegram „abzuschalten“, sagt Innenministerin Faeser. Doch so einfach ist es nicht, weder technisch noch rechtlich.