IP-Adressen
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: BGH-Verhandlung: Darf die Bundesregierung IP-Adressen von Webseitenbesuchern speichern?
Aus der DatenschutzerklĂ€rung des Innenministeriums. : BGH-Verhandlung: Darf die Bundesregierung IP-Adressen von Webseitenbesuchern speichern? Die Bundesregierung will weiterhin IP-Adressen von Besuchern ihrer Webseiten speichern. Ob das rechtmĂ€Ăig ist, entscheidet jetzt der Bundesgerichtshof. FĂŒr den Datenschutz in Deutschland kann der Fall weitreichende Konsequenzen haben.
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Bestandsdatenauskunft 2015: Behörden haben alle vier Sekunden abgefragt, wem eine Telefonnummer gehört
Coverbild des Jahresberichts der Bundesnetzagentur. Bestandsdatenauskunft 2015: Behörden haben alle vier Sekunden abgefragt, wem eine Telefonnummer gehört Im letzten Jahr haben deutsche Behörden ĂŒber 7 Millionen mal abgefragt, wem eine Telefonnummer gehört. Das geht aus den Zahlen der Bundesnetzagentur zur automatischen Bestandsdatenauskunft hervor. Die Abfragen zu IP-Adressen dĂŒrften noch hĂ€ufiger sein, dazu gibt es aber leider keine Statistiken.
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: FBI: Nutzer aus 120 LĂ€ndern mit Malware infiziert
Den Zahlen nach war es der gröĂte Hack, den jemals eine Strafverfolgungsbehörde durchgefĂŒhrt hat. - <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/">CC BY-ND 2.0</a> via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/dskley/15698227419">dskley</a> : FBI: Nutzer aus 120 LĂ€ndern mit Malware infiziert Die amerikanische Bundespolizei FBI sammelte rund 8.700 IP-Adressen und hackte dafĂŒr Rechner aus 120 LĂ€ndern. Das geschah im Rahmen einer Ermittlung gegen Kinderpornografie, die innerhalb des Tor-Netzwerkes verbreitet wurde. Bekannt wurde der Hack schon im Januar dieses Jahres. Die konkreten Zahlen kamen erst jetzt im Zusammenhang mit einer Beweisanhörung ans Licht.
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: EuGH-Urteil zur Speicherung von IP-Adressen: Mehr Spielraum fĂŒr Nutzer-Tracking
Urteil des EuGH zu dynamischen IP-Adressen CC BC_NC_D Ross Franklin : EuGH-Urteil zur Speicherung von IP-Adressen: Mehr Spielraum fĂŒr Nutzer-Tracking Ein Schritt vor und zwei zurĂŒck: Dem EuropĂ€ischen Gerichtshof zufolge sind dynamische IP-Adressen personenbezogene Daten. Gleichzeitig erklĂ€rt er Teile des deutschen Datenschutzrechts fĂŒr ungĂŒltig. FĂŒr rechtliche Klarheit brĂ€uchte es nun weitere Gerichtsurteile â oder politischen Willen.
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: DatenschĂŒtzer gegen Bundesregierung: Morgen EuGH-Grundsatzentscheidung zur Speicherung von IP-Adressen
: DatenschĂŒtzer gegen Bundesregierung: Morgen EuGH-Grundsatzentscheidung zur Speicherung von IP-Adressen Der EuropĂ€ische Gerichtshof verkĂŒndet im jahrelangen Rechtsstreit zwischen dem Landtagsabgeordneten Patrick Breyer und der Bundesregierung am Mittwoch seine Entscheidung ĂŒber die Speicherung von dynamischen IP-Adressen. Das Urteil könnte weitreichende Folgen fĂŒr Webseitenbetreiber in Deutschland haben.
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: Ab 1. April: Mexiko droht mit Hunderttausenden Euro Strafe pro Flugzeug, wenn zuvor keine Fluggastdaten ĂŒbermittelt werden
(Bild: EU-Kommission) : Ab 1. April: Mexiko droht mit Hunderttausenden Euro Strafe pro Flugzeug, wenn zuvor keine Fluggastdaten ĂŒbermittelt werden Die Regierung in Mexiko macht Ernst: Ab 1. April sollen alle europĂ€ischen Fluggesellschaften mit hohen Strafzahlungen belegt werden, wenn sie vor einer Landung nicht vorab umfangreiche Informationen ĂŒber die Reisenden ĂŒbermitteln. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage hervor, die das Bundesinnenministerium (BMI) nun beantwortet hat.
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: Wie die Vergangenheit einer IP-Adresse die Einreise in die USA erschweren kann
: Wie die Vergangenheit einer IP-Adresse die Einreise in die USA erschweren kann In den Niederlanden, am Amsterdamer Flughafen Schiphol, hat sich gezeigt, was passieren kann, wenn man das ESTA-Einreiseformular fĂŒr die USA mit einer vermeintlich verdĂ€chtigen IP-Adresse ausfĂŒllt: De Telegraaf berichtet, dass der niederlĂ€ndische BĂŒrger Erik Pas die Dokumente von einer fĂ€lschlicherweise in Jordanien geglaubten Internetverbindung aus bearbeitete.
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Bundesgerichtshof: Provider dĂŒrfen IP-Adressen sieben Tage vorratsdatenspeichern â aber nur fĂŒr Netzbetrieb
HauptgebĂ€ude des Bundesgerichtshof, Karlsruhe. Bild: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:ComQuat">ComQuat</a>. Lizenz: Creative Commons <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de">BY-SA 3.0</a>. Bundesgerichtshof: Provider dĂŒrfen IP-Adressen sieben Tage vorratsdatenspeichern â aber nur fĂŒr Netzbetrieb Internet-Provider dĂŒrfen IP-Adressen sieben Tage lang speichern, um Fehler und Störungen zu beseitigen. Das hat der Bundesgerichtshof analog zu frĂŒheren Urteilen entschieden. Polizei oder Staatsanwaltschaft dĂŒrfen jedoch nicht auf diese Daten zugreifen â das wĂ€re eine Verletzung des Telekommunikationsgeheimnisses.
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Bestandsdatenauskunft: Bundestag beschlieĂt morgen Schnittstelle zur Identifizierung von Personen im Internet
Bestandsdatenauskunft: Bundestag beschlieĂt morgen Schnittstelle zur Identifizierung von Personen im Internet Die Identifizierung von Personen anhand ihrer IP-Adresse im Internet soll zukĂŒnftig fĂŒr deutsche Behörden per Knopfdruck möglich sein. Auch aktuelle Ănderungen am Gesetzentwurf zu Bestandsdatenabfrage Ă€ndern nichts an diesen Befugnissen. Morgen soll das Gesetz vom Bundestag beschlossen werden â mit den Stimmen von CDU, FDP und SPD.
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Bestandsdatenauskunft: GroĂe Koalition aus Regierung und SPD unterstĂŒtzt weitreichende Befugnisse fĂŒr Datenabfrage
Bestandsdatenauskunft: GroĂe Koalition aus Regierung und SPD unterstĂŒtzt weitreichende Befugnisse fĂŒr Datenabfrage Deutsche Behörden sollen zukĂŒnftig die Inhaber von Telefonnummern und IP-Adressen vollautomatisiert und ohne ĂberprĂŒfung abfragen können â auch fĂŒr Ordnungswidrigkeiten. In einem Ănderungsantrag, den wir an dieser Stelle veröffentlichen, schlieĂt sich auch die SPD einem Gesetzentwurf der Regierungsparteien an. Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung kritisiert die Neuregelung scharf.
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: Anhörung zur Neuregelung der Bestandsdatenauskunft: Massive Erweiterung von Befugnissen
: Anhörung zur Neuregelung der Bestandsdatenauskunft: Massive Erweiterung von Befugnissen Im Oktober berichteten wir ĂŒber den Gesetzentwurf zur Schaffung einer elektronischen Schnittstelle zur Bestandsdatenabfrage. Es ging darum, dass eine Vielzahl von âBedarfstrĂ€gernâ Zugriff auf Bestandsdaten erhalten sollte â ganz ohne Richtervorbehalt. Heute fand eine SachverstĂ€ndigen-Anhörung des Innenausschusses dazu statt, und einige der geladenen Experten Ă€uĂerten grundlegende Bedenken.
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Gesetzentwurf: Bundesregierung will elektronische Schnittstelle zur Bestandsdatenabfrage einfĂŒhren â ohne Richtervorbehalt
Gesetzentwurf: Bundesregierung will elektronische Schnittstelle zur Bestandsdatenabfrage einfĂŒhren â ohne Richtervorbehalt Behörden sollen zukĂŒnftig die Inhaber von IP-Adressen automatisch ĂŒber elektronische Schnittstellen abfragen können, statt wie bisher einzeln. Das sieht ein Gesetzesentwurf (PDF) vor, den die Bundesregierung am Mittwoch beschlossen hat. Eine Vielzahl von âBedarfstrĂ€gernâ soll Zugriff auf die Daten erhalten â ganz ohne Richtervorbehalt.
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: Russische Wikipedia protestiert gegen Zensurgesetz
: Russische Wikipedia protestiert gegen Zensurgesetz Seit DienstagfrĂŒh erscheint auf der russischen Wikipedia eine Protestseite anstatt der Lexikonseiten. Der russische Ableger der Wikipedia protestiert damit gegen ein geplantes Internetzensurgesetz. Mit diesem sollen zentrale Sperrlisten erstellt werden auf denen Seiten die Kinderpornografie verbreiten, Drogenkonsum fördern oder Anleitungen zum Selbstmord geben gesetzt werden sollen.
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: Heilbronner Polizei ĂŒberwacht alle Besucher ihrer Webseite, bezweifelt selbst RechtmĂ€Ăigkeit
: Heilbronner Polizei ĂŒberwacht alle Besucher ihrer Webseite, bezweifelt selbst RechtmĂ€Ăigkeit Ăber ein halbes Jahr lang wurde jeder Besucher von polizei-heilbronn.de registriert und gerastert. Anlass war der Mordfall der Polizistin MichĂšle Kiesewetter. Pikant ist, dass das Bundeskriminalamt dabei half. Dem wurden solche Aktionen nĂ€mlich verboten.
Die Ermittlungen gegen die rechtsextreme terroristische Vereinigung Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) wurden nicht nur dilletantisch, sondern auch mit fragwĂŒrdigen Methoden gefĂŒhrt. -
: IPv6: Interview zu Datenschutzproblematiken und Zukunft mit Ulrich KĂŒhn
: IPv6: Interview zu Datenschutzproblematiken und Zukunft mit Ulrich KĂŒhn Vor wenigen Tagen war der World IPv6 Launch Day, aus diesem Anlass berichteten wir bereits allgemein ĂŒber IPv6: Was ist IPv6 und wie wirkt es sich aus?. In einem zweiten Teil möchten wir nun genauer auf die Datenschutzproblemtaiken und die zukĂŒnftigen Auswirkungen von IPv6 eingehen. Wir stellten Ulrich KĂŒhn, Leiter des Referats fĂŒr Technikangelegenheiten beim Hamburgischen Beauftragten fĂŒr Datenschutz und Informationsfreiheit und Teil des ExpertengesprĂ€chs zu IPv6 der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft, Fragen zum Thema.
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: IPv6 Launch Day: Was ist IPv6 und wie wirkt es sich aus?
Quelle: worldipv6launch.org Lizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/">CC BY</a> : IPv6 Launch Day: Was ist IPv6 und wie wirkt es sich aus? Heute ist der World IPv6 Launch Day! Knapp 3000 Webseiten und Netzbetreiber schalten IPv6 frei und betreiben es gemeinsam mit IPv4 im dual-stack. Nachdem es letztes Jahr einen IPv6-Testtag gab, soll dieses Jahr IPv6 dauerhaft freigeschalten werden. Ein Grund IPv6 mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und zu schauen, welche Auswirkungen es eigentlich auf uns hat.
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Bundesverfassungsgericht urteilt: Es gibt kein Recht auf anonyme Kommunikation
Bundesverfassungsgericht urteilt: Es gibt kein Recht auf anonyme Kommunikation Das Bundesverfassungsgericht hat ĂŒber eine weitere Verfassungsbeschwerde von Aktivisten aus dem Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung entschieden. Die Ăberschrift der Pressemitteilung klingt zunĂ€chst gut: Regelungen des Telekommunikationsgesetzes zur Speicherung und Verwendung von Telekommunikationsdaten teilweise verfassungswidrig.
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: Mediawiki und WordPress ohne Protokollierung von IP-Adressen?
: Mediawiki und WordPress ohne Protokollierung von IP-Adressen? Wie man Mediawiki und WordPress so konfiguriert, dass eine Protokollierung von IP-Adressen nicht erfolgt, wird hier erklĂ€rt. NĂŒtzlich in Zeiten einer verdachtsunabhĂ€ngigen Vorratsdatenspeicherung und der vorbeugende StraftatenbekĂ€mpfung durch Herausgabe von Nutzerdaten im Rahmen des neuen Telemediengesetzes.