Frankreich

  • : Frankreich: Journalisten gegen Konzentrationseffekte
    Frankreich: Journalisten gegen Konzentrationseffekte

    Kam per Mail: ein Artikel in der Libération von heute: Gravité

    Vertreter aus 27 französischen Presse-Redaktionen haben sich getroffen, um ĂŒber die journalistische UnabhĂ€ngigkeit nachzudenken. Sie sind beunruhigt von der Medienkonzentration in den HĂ€nden weniger Industrieller, die der Macht sehr nahe stehen. Der Chefredakteur der LibĂ©ration, Laurent Joffrin, findet das auch: „PrĂ€sident Nicolas Sarkozy hat schon immer mit Erfolg ein Netzwerk von Freunden in den Medien und vor allem bei den Besitzern der wichtigsten Unternehmensgruppen geknĂŒpft
 Sie haben naturgemĂ€ĂŸ immer wieder mit dem Staat zu tun. Aus Vorsicht sind sie versucht, noch ĂŒber die WĂŒnsche des Prinzen hinaus zu gehen, ohne dass der auch nur eine Augenbraue hochziehen mĂŒsste. Um dieser Anziehungskraft durch die Politik zu entgehen, gibt es nur eine Lösung: Die Verteidigung des Journalismus durch die Journalisten selbst. Die Organisation der Redaktionen, der Pressekodex, das Recht gegen die Nominierung von Chefredakteuren ein Veto einzulegen: Es ist dringend geboten, von diesen demokratischen Mitteln auch Gebrauch zu machen.“

    „Demokratische Mittel“ mag heißen, dass es bald mehr gute französische Blogs geben wird, die sich dem Thema widmen. :)

    [ĂŒbersetzt von und via eurotopics]

    28. Juni 2007
  • : Frankreich: Gesetz fĂŒr das Vertrauen in die digitale Wirtschaft
    Frankreich: Gesetz fĂŒr das Vertrauen in die digitale Wirtschaft

    Über ein französisches Überwachungsgesetz mit dem blumigen Namen „Gesetz fĂŒr das Vertrauen in die digitale Wirtschaft“ berichtet Heise: Französische Provider sollen Nutzer-Identifikationsdaten auf Vorrat speichern.

    In Frankreich sorgt der Regierungsvorschlag zur technischen Umsetzung der einjĂ€hrigen Vorratsspeicherung von Telefon- und Internetdaten bei Providern und BĂŒrgerrechtlern fĂŒr Unmut, da er weit ĂŒber die EU-Vorgaben hinausgeht. Der Entwurf fĂŒr ein Dekret zur Anwendung des bereits beschlossenen „Gesetzes fĂŒr das Vertrauen in die digitale Wirtschaft“ sieht laut der zivilgesellschaftlichen Organisation Imaginons un RĂ©seau Internet Solidaire (IRIS) unter anderem vor, dass die Netzanbieter ĂŒber die gĂ€ngigen Verbindungs- und Standortdaten auch die Identifikationsdaten, Login-Informationen, Pseudonyme und Passwörter fĂŒr sĂ€mtliche NutzungsvorgĂ€nge im Internet aufbewahren mĂŒssen. EintrĂ€ge, Änderungen oder Kommentare in Weblogs oder Foren wĂ€ren davon genauso erfasst wie etwa die Beantragung und Anwendung eines E‑Mail-Kontos. Eine anonyme Internetnutzung wĂ€re damit in Frankreich nicht mehr möglich.

    KLingt ja echt vertrauenswĂŒrdig fĂŒr die Verbraucher und die gesamte Wirtschaft, wenn solche Daten irgendwo gespeichert werden. Mal schauen, wie lange es dauert, bis SchĂ€uble mit der Idee um die Ecke biegt.

    30. April 2007 2
  • : Wahlcomputer bei der Wahl in Frankreich
    Wahlcomputer bei der Wahl in Frankreich

    Ca. 1,5 Millionen der insgesamt 44,5 Millionen wahlberechtigten Franzosen hatten gestern das VergnĂŒgen, ihre Stimme elektronisch abzugeben. Passenderweise gab es meist nur einen Wahlcomputer in den Wahllokalen, statt 4–5 Wahlkabinen: Elektronische Wahlmaschinen sorgen fĂŒr Verdruss in Frankreich.

    Bei Wartezeiten von bis zu einer Stunde seien zahlreiche Wahlberechtigte wieder unverrichteter Dinge abgezogen, beschreibt AFP die Situation vor Ort. Vor allem Ă€ltere Leute hĂ€tten hĂ€ufig nicht verstanden, wie sie die Maschinen bedienen mĂŒssten. Eingesetzt wurden elektronische Wahlmaschinen in insgesamt 82 französischen Gemeinden, darunter Le Havre, Brest, MĂŒlhausen, Amiens und der Pariser Vorstadt Issy-les-Moulineaux. Ein Politiker der linken Partei MRC aus dem Großraum Paris habe wegen der Probleme noch am Sonntag Beschwerde beim französischen Verfassungsrat eingereicht, hieß es.

    23. April 2007
  • : Wahlkampf in Frankreich
    Wahlkampf in Frankreich

    Gestern gabs ja Wahlen in Frankreich. Focus beleutet daher heute „Frankreichs virtuelle WahlkĂ€mpfer“. Spassig ist vor allem die Aussage: „Die Parteien verweisen auf mehrere Tausend Besucher, die tĂ€glich in ihren „Second Life“-Zentralen vorbeikommen.“ Tolle PR, das ĂŒbernimmt man gerne. Allerdings frage ich mich, ob sich fast jeder SecondLife-Besucher fĂŒr den französischen Wahlkampf interessiert. Als ich das letzte Mal US-amerikanische Wahlkampfruinen besuchte, waren die Avatare-leer. Noch nicht mal Praktikanten wollten mit mir chatten. Aber irgendwie muss man ja die teuren Ausgaben fĂŒr die Bauruinen dort vermitteln.

    Ansonsten gibt es noch diese schöne Visualisierung der französichen Politik-Blogs und ihre Vernetzung untereinander, die ich bei Wortfeld gefunden habe. ich verstehe zwar visuell, was da abgebildet wird, wĂŒrde mich aber auch ĂŒber mehr Informationen in einer anderen Sprache freuen.

    23. April 2007
  • : Französisches Parlament wĂ€hlt Ubuntu
    Französisches Parlament wÀhlt Ubuntu

    Wie das Ubuntu-Projekt verkĂŒndet, wird das französische Parlament demnĂ€chst 1154 Computer auf Ubuntu-Linux migrieren:

    The French Parliament looks to be the next big Ubuntu switcher according to reports. Recently the Parliament produced an official government report that recommended the use of free software over proprietary software. The switch to free software is expected to provide a substantial savings to the tax-payers according to the government study.

    Following this recommendation two companies, Linagora and Unilog, have been selected to provide the members of the Parliament as well as their assistants new computers containing free software. This will amount to 1,154 new computers running Ubuntu prior to the start of the next session which occurs in June 2007.

    Mehr Infos gibt es auf französisch bei LaTribune.fr: L’AssemblĂ©e nationale choisit le logiciel libre.

    12. MĂ€rz 2007 2
  • : Französische SchĂŒler bekommen Freie Software auf USB-Stick
    Französische SchĂŒler bekommen Freie Software auf USB-Stick

    Das ist doch mal eine nette Idee: Französische OberschĂŒler sollen zu Beginn des neuen Jahres 175’000 USB-Sticks mit Freier Software bekommen.

    Auf 175’000 USB-Speicher-Sticks sollen unter anderem das Duo Mozilla Firefox und Thunderbird sowie die Office-Suite OpenOffice.org verteilt werden. Dazu kommen Anwendungen zur Video- und Audio-Wiedergabe als auch fĂŒr Instant Messaging. Die genaue Auswahl steht noch nicht fest. Sie soll entschieden werden, wenn klar ist, welches Unternehmen die Ausschreibung um die Lieferung der Sticks fĂŒr sich entschieden hat. Sicher ist jedoch, dass nur freie Software aufgenommen werden wird.

    Zielgruppe fĂŒr die Speichersticks werden SchĂŒler im Alter von 15 und 16 Jahren sein. Ihnen soll die Freiheit gegeben werden, ihre E‑Mails und Dokumente ortsunabhĂ€ngig nutzen zu können, egal ob sie sich im Internet-Cafe, in der Schule oder bei einem Freund befinden, und dass bei geringeren Kosten, als wenn Ihnen ein Notebook zur VerfĂŒgung gestellt werden wĂŒrde, so ein Sprecher der Pariser Verwaltung.

    Auch wenn die meisten SchĂŒler die Software schnell löschen werden ist das trotzdem eine sehr nette Idee zur Förderung und Verbreitung von Freier Software und zur Verringerung der digitalen Spaltung.

    Etwas ausfĂŒhrlicher berichtet Yahoo: French students to get open-source software on USB key.

    5. Februar 2007 1
  • : Verbraucherschutz: Computer ohne vorinstallierte Software
    Verbraucherschutz: Computer ohne vorinstallierte Software

    Das sollte auch in Deutschland endlich thematisiert und gelöst werden: Französische VerbraucherschĂŒtzer fordern Computer ohne vorinstallierte Software.

    Die VerbraucherschĂŒtzer der französischen Organisation UFC-Que Choisir verlangen vom IT-Konzern Hewlett-Packard und von den HĂ€ndlern Auchan und Darty, Computer ohne vorinstallierte Software anzubieten. Es sei fĂŒr die Verbraucher nicht möglich, einen Rechner zu erwerben, auf dem sich kein Betriebssystem oder auch keine Anwendungssoftware befindet. Dabei machten die Lizenzen fĂŒr vorinstallierte Software 10 bis 20 Prozent des Verkaufspreises fĂŒr einen Rechner aus. Der Verbraucher habe aber das Recht auf eine freie Wahl, schreiben die VerbraucherschĂŒtzer in einer Mitteilung. Dieses wollen sie nötigenfalls auch mit juristischen Schritten durchsetzen.

    Der derzeitige Zustand ist untragbar. Ich hab da echt kein VerstĂ€ndnis fĂŒr.

    14. Dezember 2006 7
  • : Frankreich will Freie Software fördern
    Frankreich will Freie Software fördern

    Frankreich möchte Paris zu einer „Exzellenzregion“ fĂŒr Freie Software machen. Ziel sei es, so der französische Minister fĂŒr Wirtschaft, Finanzen und Technologie, Thierry Breton, eine schlagkrĂ€ftige und profitable OpenSource-Industrie zu entwickeln. Die „Ile de France“ solle das „wissenschaftliche und wirtschaftliche Zentrum der Freien-Software-Industrie in Europa werden“. Das forderte Breton auf einer Pressekonferenz zum Bericht „Levy-Jouyet“, der sich mit der Ökonomie immaterieller GĂŒter befasst. Breton sagte: „In der immateriellen Wirtschaft liegen die Wachstumschancen der Zukunft!“ Er gehe davon aus, dass Software und andere immaterielle GĂŒter der französischen Wirtschaft ein Wachstum um drei bis vier Prozent jĂ€hrlich bescheren wĂŒrden.

    Breton verlautete, dass Freie Software der IT-Industrie neue wirtschaftliche und technologische Potenziale biete. Diese neuen Möglichkeiten wĂŒrden die Strukturen, die sich in den vergangenen 15 Jahren innerhalb der Software-Industrie verfestigt hĂ€tten, in Frage stellen. Frankreich mĂŒsse diese Möglichkeit nutzen, denn in diesem Bereich wĂŒrde es „vor Talenten nur so wimmeln“.

    Das Exzellenzzentrum soll von einer Gruppe aus Wissenschaftlern und Software-Entwicklern geleitet werden. Ihr Chef soll Roberto Di Cosmo von der UniversitĂ€t Paris werden. Softwareentwicklung brauche einen festen Ort, so Di Cosmo: „Es wĂ€re naiv, die Bedeutung von menschlichen Kontakten und Infrastruktur außer acht zu lassen.“ Co-Chef wird der Software-Entwickler Alexandre Zapolsky von der OpenSource-Firma Linagora. François Bancilhon von Madriva und StĂ©fane Fermigier werden ebenfalls mit dabei sein.

    Die Gruppenmitglieder bekrĂ€ftigten das Potenzial des Exzellenzcenters fĂŒr Paris: Die Region könne so Arbeitsplatzverluste erfolgreich bewĂ€ltigen. In Deutschland gab es ebenfalls Versuche, solche Exzellenz-Regionen zu etablieren, bestes Beispiel ist die OpenSource-Region Stuttgart. FrĂŒher wurden OpenSource-Projekte auch national gefördert. Leider ist aktuell zu beobachten, dass Deutschland beim Thema Freie Software hinter die NachbarlĂ€nder – wie eben Frankreich – zurĂŒckfĂ€llt. Hier ist auch die Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung fĂŒr Informationstechnik in der Bundesverwaltung (KBst) zu nennen, die von Jahr zu Jahr weniger Mittel zugewiesen bekommt.

    8. Dezember 2006
  • : Toulouse: Studenten und freie Projekte kooperieren
    Toulouse: Studenten und freie Projekte kooperieren

    Pro-Linux verweist auf eine Kooperation der UniversitĂ€t von Toulouse mit dem KDE-Projekt. Studenten der UniversitĂ€t sollen im Rahmen eines Kurses in Gruppenarbeit an KPlato und Umbrello mitarbeiten und Verbesserungen vornehmen. Auf den Seiten des KDE-Projektes gibt es ausfĂŒhrliche Informationen zu dem Projekt. Diese Vorgehensweise ist ein schönes Beispiel, wie man an UniversitĂ€ten mit Freien Software Projekten zusammen arbeiten kann, um die Studenten auf neue Kooperationsformen im Arbeitsleben von morgen vorzubereiten und gleichzeitig hoch zu motivieren.

    6. Dezember 2006
  • : Die französische Regierung spricht sich fĂŒr ODF aus
    Die französische Regierung spricht sich fĂŒr ODF aus

    Geht es nach der französischen Regierung, sollten alle behördlichen Dokumente im allgemeingĂŒltigen Open Document Standard Format (ODF) verfĂŒgbar sein. Wie InfoWorld.com berichtet, geht das aus einem durch den Premierminister angeordneten Bericht hervor, der im September veröffentlicht wurde: In „Zu gleichen Konditionen“ spricht sich der Abgeordnete Bernard Carayon sogar fĂŒr ein Gesetz aus, das den Ämtern vorschreibt, alle Dokumente im Open Document Standard Format anzulegen und zu verbreiten. Gleichermaßen schlĂ€gt er vor, auch die anderen LĂ€nder der EuropĂ€ischen Union zu ĂŒberreden, es Frankreich nachzutun.

    In dem Bericht spricht sich Carayon darĂŒber hinaus fĂŒr ein staatlich finanziertes Forschungszentrum aus, das die Sicherheit bei Freier Software vorantreiben soll. Er möchte außerdem ein System einfĂŒhren, mit dem sich nationale und lokale Regierungsstellen und Ämter besser untereinander ĂŒber den Gebrauch von Freier Software austauschen können. Gleichermaßen rĂ€t er zu einer Institution auf europĂ€ischer Ebene, die sich um die technologische UnabhĂ€ngigkeit der EuropĂ€ischen Union kĂŒmmern soll.

    10. Oktober 2006 2
  • : Frankreich: Selbstanzeigen wegen DRM-Gesetzgebung
    Frankreich: Selbstanzeigen wegen DRM-Gesetzgebung

    Aus Protest gegen die verschÀrften Urheberrechtsgesetze in Frankreich haben Aktivisten die symbolische Protestform einer Selbstanzeige gewÀhlt, um Aufmerksamkeit auf kritische Punkte im Gesetz zu legen.

    „Under the newly adopted, very controversial DADVSI French law, it became illegal to bypass, help bypass, or suggest one bypasses DRM protections. Offenders are liable of up to a € 30,000 fine ($38,000) and six months in prison. Three DRM activists went, accompanied by a cheerful crowd of supporters, to their local police station and admitted the following:“

    * StĂ©phane used DVDdecrypter to transfer a legally purchased DVD onto his portable DVD player, and risks a € 3,750 fine;

    * Tangui read a DVD on an open-source Linux software; and

    * JĂ©rĂŽme bypassed DRMs on music legally purchased on iTunes and another French online provider, explained how to bypass DRMs on a webpage, and translated a software that gets rid of protections on digital content; for all that, he risks a € 30,000 fine and up to six months in prison.“

    Bilder und einen Erlebnisbericht in Französisch finden sich auf stopdrm.info.

    [via]

    23. September 2006 2
  • : LibĂ©ration: Geistiges Eigentum ist „Fehler des Kapitalismus“
    LibĂ©ration: Geistiges Eigentum ist „Fehler des Kapitalismus“

    Abteilung News von gestern, aber immer aktuell: diesmal aus der LibĂ©ration: „Le libre accĂšs au savoir tient du bien public mondial“.

    In seinem neuen Buch „Making Globalization Work“, schreibt der NobelpreistrĂ€ger Joseph Stiglitz ĂŒber die Folgen der Globalisierung. Im Interview mit Christian Losson erklĂ€rt Stiglitz, warum geistige Urherberrechte „zu den schlimmsten Fehlern des Kapitalismus gehören. Weil es eine Frage von Leben und Tod ist, wie man das beispielsweise am Kampf gegen billige Generika sieht. Mensch oder Patent? Der ursprĂŒngliche Fehler ist, dass man den Wirtschaftsministern und den multinationalen Konzernen 1994 die Ausformulierung der Vereinbarung um die Rechte auf geistiges Eigentum ĂŒberlassen hat. Das geistige Eigentum ist zwar auf die Wirtschaft abgestimmt, aber nicht auf die Umwelt und auch nicht auf die Arbeitsbedingungen
 Der freie Zugang zum Wissen – wie das die Erschaffer offener Strukturen wie Linux oder Mozilla erkannt haben – trĂ€gt bei zum öffentlichen Wohl! Er ist eine moralische Verpflichtung.“

    Kennt jemand das Buch genauer?

    [via]

    14. September 2006 2
  • : Web 3.0 schon in der Mache?
    Web 3.0 schon in der Mache?

    So jedenfalls kommt es in einem Artikel der LibĂ©ration daher. „Auf dem Weg zum Web 3.0″ von Pierre Haski:

    „Man muss von ‚2.0â€Č sprechen, um auf der Höhe der Zeit zu sein, auch wenn das Konzept soviele Definitionen hat wie es Internetsurfer gibt – also wirklich viele
 Es ist die Zeit totaler InteraktivitĂ€t, verknĂŒpfter Systeme, der Community-Seiten, der von Usern selbst erstellter Inhalte. Das ist die wahre Internetrevolution. Das Internet ist nicht mehr nur eine einfache ‚Leitung’, um Inhalte zu verbreiten, sondern auch eine neue Art des Austauschs, des Teilens, des gesellschaftlichen Lebens
 Das Web 2.0 markiert das Ende des Gestotters im Netz und den Anfang einer vereinteren Welt. Man beginnt bereits vom ‚Web 3.0’ zu sprechen, da der rasante technische Fortschritt zu neuen Konzepten fĂŒhrt. Festhalten, es hat gerade erst begonnen.“

    Ich spreche praktisch kein französisch, kann jemand aushelfen und sagen, ob auch etwas interessantes in dem (scheinbar betont feulletonistischen) Artikel steht?

    [via]

    30. August 2006 4
  • : Frankreich: PCs und Breitband fĂŒr sozial Schwache
    Frankreich: PCs und Breitband fĂŒr sozial Schwache

    FrĂŒher konnte man in Deutschland als schwĂ€cher Gestellter nur die GEZ-GebĂŒhren erlassen bekommen. Die französische Regierung geht in Punkto Informationsverbreitung einen Schritt weiter und plant, 1,2 Millionen Armen einen Rechner und einen preiswerten Online-Zugang anzubieten: Wie The Register vermeldet , will die Regierung unter Dominic de Villepin BĂŒrgern einen Breitband-Anschluss samt Rechner fĂŒr einen Euro pro Tag subventionieren. Auf Basis eines Dreijahresvertrags sollen Internet-Provider einen Billig-PC liefern und einen DSL-Zugang fĂŒr höchstens 15 Euro pro Monat anbieten. Beides zusammen soll fĂŒr nicht mehr als 365 Euro im Jahr angeboten werden. Unklar ist jedoch, wie die Internet-Provider auf diese Ansage reagieren können und wollen.

    18. Juli 2006 2