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Urheberrecht, Creative Commons, freie Software, freies Wissen, Bildung, Informationsfreiheit.

  • : Open Source Jahrbuch 2006 Prelaunch
    Open Source Jahrbuch 2006 Prelaunch

    Das Open Source Jahrbuch 2006 wird am 15. März auf der Cebit präsentiert. Die meisten Texte stehen jetzt schon als PDF-Versionen auf der Webseite zum Download bereit. Auch dieses Jahr ist umfasst das Open Source Jahrbuch wieder eine interessante Auswahl an Themen.

    Hier eine kleine Auswahl:

    Lawrence Lessig: »Eine freie/befreite Kultur für den Remix«

    Oliver Passek: Open oder Close Access?

    Alastair Otter: Digitale Möglichkeiten für Afrika

    Armin Medosch: Auf freien Wellenlängen: Funknetze als techno-soziale Entwürfe

    Bernd Lutterbeck: Die Zukunft der Wissensgesellschaft

    1. März 2006 4
  • : Knoppix in einer Minute starten?
    Knoppix in einer Minute starten?

    Das „Accelerated KNOPPIX“-Projekt verspricht die Startzeit einer Knoppix-Live-CD auf eine Minute zu verkürzen. Ich habs noch nicht ausprobiert, aber der Download läuft.

    1. März 2006 3
  • : Heise Open – Open Source im Unternehmen
    Heise Open – Open Source im Unternehmen

    heise open ist ein neuer Webchannel des Heise-Verlages mit dem Schwerpunkt Open Source im Unternehmen. Leider gibt es noch keinen RSS-Feed, oder habe ich etwas übersehen? Hier ist der RSS-Link. (Danke an Torsten)

    1. März 2006 1
  • : OpenOffice-Suchmaschine
    OpenOffice-Suchmaschine

    Es gibt jetzt eine eigene OpenOffice-Suchseite „OOo Suche“ für alle Fragen und Probleme rund um die freie Office-Suite. Dabei listet die Suchmaschine sowohl relevante Themen aus der OpenOffice-Mailingliste, sowie das angeschlossene Forum und die Dokumentationsseiten auf. Um die Suchseite interaktiver zu gestalten und die Benutzer einzubeziehen, wurde außerdem ein Wiki aufgesetzt, in dem Beiträge kategorisiert werden können.

    28. Februar 2006
  • : Tectonic: The state of African free software
    Tectonic: The state of African free software

    Das süd-afrikanische IT-Magazin Tectonic hat einen Artikel zur Idlelo2-Konferenz veröffentlicht: The state of African free software.

    28. Februar 2006
  • : Copyright Criminals Remix Contest
    Copyright Criminals Remix Contest

    CNet schreibt über den „Copyright Criminals Remix Contest“ und Creative Commons: ‚Copyright criminals’ look to remix the noise–legally.

    „I think that all the people…focused on in this documentary get the idea of using or reusing other people’s work as being something beneficial to the cultural conversation, and the cultural world,“ said Eric Steuer, creative director at Creative Commons. „We knew that all those people would be receptive to the idea, and every single one of them are people that use samples in their work. (So) they’re very open to being sampled and reused.“

    [via CC-Blog]

    28. Februar 2006
  • : Hai Ti! – Comic
    Hai Ti! – Comic

    Einen lesenswerten Comic hat das Schoolnet Namibia-Projekt veröffentlicht, um jungen Menschen die Notwendigkeit von IT-Technologien und Freier Software zu vermitteln. Mittlerweile gibt es auch einen zweiten Teil.

    28. Februar 2006
  • : Deutschlandradio setzt auf Freies Audio-Format
    Deutschlandradio setzt auf Freies Audio-Format

    Ogg Vorbis im Deutschlandfunk: Das renommierte werbefreie Deutschlandradio Kultur und der Deutschlandfunk bieten bereits seit einiger Zeit ihre Radiosendungen als gestreamte Dateien für ihre Hörer im Internet an. Bisher waren die Sendungen in den Formaten mp3, Windows Media, in Flash oder als Real-Media-Stream erhältlich. Ab sofort wird das letztgenannte durch das Freie Ogg-Vorbis-Format ersetzt: Ogg Vorbis ist Audio-Codec und Freies Abspielformat für Musikdateien in einem. Die Radio-Streams werden in in dieser Freien Alternative in zwei Datenraten für unterschiedlich leistungsfähige Internet-Verbindungen angeboten: Einmal mit einer Bitrate von 56 kBit/s und einer Samplefrequenz von 32 kHz. Für DSL-Zugänge wird außerdem eine Bitrate von 90 kBit/s mit einer Abtastfrequenz von 44,1 kHz bereit gestellt. Wie das Deutschlandradio angibt, sollen die Sendungen in diesem Format von der Klangqualität höher sein als die im weit verbreiteten mp3-Format. Ogg Vorbis kann selbstverständlich auf allen Betriebssystemen abgespielt werden.

    28. Februar 2006 1
  • : Idlelo2-Konferenz in Kenia: Mit Freier Software die Entwicklung in Afrika vorantreiben
    Idlelo2-Konferenz in Kenia: Mit Freier Software die Entwicklung in Afrika vorantreiben

    Soeben fand die zweite panafrikanische Freie Software-Konferenz „Idlelo2“ vom 23. bis 25. Februar 2006 in Nairobi, Kenia statt. „Idlelo“ stammt aus der Sprache der Zulu und bedeutet „Gemeinschaftsweide“. Ausgerichtet von der Free and Open Source Foundation for Africa (FOSSFA) diskutierten letzte Woche mehr als 200 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aus 23 afrikanischer Staaten darüber, wie man mit Hilfe von Freier und quelloffener Software die UN-Millenniumsentwicklungsziele erreichen kann.

    Mark Shuttleworth, Gründer des ubuntu-Projektes, formulierte in seiner Eröffnungsrede eine IT-Strategie für Afrika, um an der digitalen Zukunft teilnehmen zu können. Drei Schritte seien besonders notwendig, erklärte er: Afrika benötigt mehr Bandweite, denn diese sei laut Shuttleworth „das Lebensblut der digitalen Wirtschaft“. Mit Freier Software könnten effektive Infrastrukturen aufgebaut werden und die Förderung von Fähigkeiten sei die Vorraussetzung für Geistiges Kapital.

    Weiterhin forderte Shuttleworth mehr freien Wettbewerb im Bereich der Telekommunikation: Mehr Firmen sollten eine Chance bekommen, neue Geschäftsmodelle für den Internet-Zugang zu entwickeln. Gleichzeitig müssten neue Technologien wie Wireless Lan (WLAN) und Voice over IP (VoIP) aggressiv aufgenommen und eingesetzt werden.

    Shuttleworth betonte: „Freie Software ist der effektivste Weg, digitale Infrastrukturen aufzubauen“. Schließlich hätten sich Ihre Sicherheit, Verlässlichkeit und viele modulare Funktionalitäten bewährt. Mittels Freier Software könnte eine Kostenwirksamkeit für die gesamte Wirtschaft erzeilt werden. Er erinnerte daran, dass Freie Software die Basis für aufsteigende Giganten wie eBay, Google und Amazon war. Für die schnelle Entwicklung und Förderung von Eigenschaften auf dem IT-Gebiet sei sie optimal.

    Darüber hinaus sollte Freie Software in Schulen und Universitäten als universelle Bildungsplattform verwendet werden. Hierfür hat das ubuntu-Projekt bereits die Linux-Distribution Edubuntu entwickelt. Wichtig seien auch mehr Telezentren, um Zugang und die Teilhabe an allen digitalen Gemeinschaften auszubauen.

    Als weitere Redner folgte ihm Balthas Seibold von der deutschen InWEnt, der Internationalen Weiterbildungs- und Entwicklungs gGmbH – neben der Wirtschaftskommission der United Nations for Africa und der kenianischen Regierung Sponsor und Mitausrichter der Konferenz. Er wies in seiner Rede darauf hin, wie Freie Software die Entwicklungshilfe und den Aufbau von IT-Infrastrukturen unterstützen könne: Freie Software sei eine erschwingliche Technologie, welche die ortsansässige Bevölkerung an ihre Bedürfnisse anpassen könnte. Ihr Einsatz unterstütze die Entwicklung, weil keine Lizenz-Abhängigkeiten bestehen würden und Nutzer die Software frei weiterentwickeln könnten. Als Mitausrichter der Konferenz wolle man dazu beitragen, die Marktposition der Freien Software Industrie in Afrika zu stärken.

    Seibold erklärte weiter: „Das interessanteste Merkmal ist die Bewegung vom Verkauf der Codes hin zum Verkauf von Dienstleistungen, das mit der Verlagerung zu Freier Software in Verbindung gebracht wird. Die Bewegung zu einer Dienstleistungsindustrie kann wiederum mit der größeren Verlagerung von der Informationsgesellschaft zur Wissensgesellschaft gleichgesetzt werden: In der Wissensgesellschaft werden Know-How, Dienstleistungen und Interaktion zu Schlüsseldimensionen einer sozialen und ökonomischen Entwicklung und sind nicht mehr bloße Marketinginstrumente.“

    Freie Software habe deshalb das Potential, einerseits zu den globalen „Commons of Software“ zu führen, andererseits das lokale Unternehmertum in Afrika anzukurbeln und damit den Code und das Wissen der Gemeinschaft zurückzugeben. „Mit Freier Software werden die allgemeinen gesellschaftlichen Ziele wie Offenheit, Unabhängigkeit, kulturelle Vielfalt und das Einbeziehen aller mit den wirtschaftlichen Zielen wie niedrige Kosten, hohe Qualitätsansprüche bei der Software, Sicherheit und die Geschäftsentwicklung in Einklang gebracht.“, so Seibold weiter.

    In einer Sitzung zum Thema „Lokales Unternehmertum“ wurden Wege diskutiert, um Geschäftsmodelle rund um Freie Software aufzubauen und regionale Netzwerke zu schaffen. Die Gleichberechtigung von Männern und Frauen wurde in einer weiteren Sitzung mit dem Titel „Freie Software und Geschlechtergerechtigkeit“ diskutiert. Auffallend viele Frauen auf der Konferenz waren nämlich bei den „Linux Chix Africa” organisiert. Dieses Netzwerk wurde vor einem Jahr von zwei Frauen aus zwei Staaten gegründet und ist heute bereits auf 500 Frauen aus 25 Staaten angewachsen.

    Ein weiteres, wichtiges Thema auf der „Idlelo2“ war die Verortung von Software, um sie an lokale Dialekte anzupassen. Einige Referenten aus verschiedenen Regionen und Projekten in Afrika und Süd-Ost-Asien trugen ihre Erfahrungen vor und diskutierten, wie man neue Menschen für diese Projekte begeistert und die Kollaboration über die Projekte hinaus ausbauen könne. Denn obwohl viele vor allem im östlichen und südlichen Teil Afrikas Englisch sprechen, wurde die Notwendigkeit von Verortungen an einem Beispiel recht deutlich: Mit „wenn Du mit mir in meiner Muttersprache sprichst, sprichst du zu meinem Herzen. Wenn du zu mir in Englisch sprichst, sprichst du zu meinem Kopf”, brachte es einer der Referenten auf den Punkt. Eines der vorgestellten Projekte war Translate.org.za aus Südafrika. Dort gibt es alleine elf verschiedene lokale Sprachen mit einer zum Teil großen Verbreitung. Gängige Freie Software wie OpenOffice und Firefox wurden jedoch schon an die lokalen Sprachen angepasst. Eine Kollaborationsplattform namens Wordforge wurde auch vorgestellt. Dabei wurde deutlich, welche gewichtige Rolle solche Projekte bei der Überwindung der digitalen Spaltung in Afrika spielen.

    28. Februar 2006 2
  • : DLF über die Idlelo2-Konferenz
    DLF über die Idlelo2-Konferenz

    Ich bin wieder zurück aus Kenia und das erste, was ich heute morgen nach 20h Rückweg am Flughafen sah, war Schnee… Mehr Berichte und Fotos gibt es morgen. Muss mir gleich erstmal Notwist live anschauen.

    Bis dahin sei nur auf einen Audiobeitrag des Deutschlandfunk verwiesen, wo Balthas Seibold von InWEnt aus Kenia berichtet: Wie Open Source Software die Entwicklungshilfe unterstützen kann.

    26. Februar 2006
  • : Yahoo: Verkauft Musik ohne DRM
    Yahoo: Verkauft Musik ohne DRM

    Auf dem 4th Annual Digital Music Summit Music 2.0 forderte der Yahoo Music Chef Dave Goldberg die Musikindustrie auf, ihren Glauben an Kopierschutzmechanismen aufzugeben. CNet fasst seinen Ausspruch sinngemäß zusammen: Record labels should try selling music online without copy protection.

    Eine Sprecherin von Yahoo besänftigt daraufhin die Gemüter: Goldberg habe nur eine Diskussion über Erfahrungen der Benutzer anregen wollen. Na hoffentlich hat der Goldberg selbst was anderes gemeint …

    26. Februar 2006 2
  • : Filesharingdebatte in Frankreich: Runder Tisch online
    Filesharingdebatte in Frankreich: Runder Tisch online

    Die Musikwoche berichtet über einen jüngst seitens des französischen Kultur- und Kommunikationsministeriums eingerichteten „Runden Tisches“, an dem ein Austausch zwischen KünstlerInnen, BranchenkennerInnen, FilesharerInnen und PiratInnen stattfinden soll. Diesem Schritt ging eine sehr interessante politische Entwicklung über den Umgang mit Filesharern voraus.

    Zu finden ist der runde Tisch unter lestelecharements.com (übersetzt etwa „diedownloads.com“). Bislang zeichnet sich dieser Austausch recht einseitig ab: Reportagen erzählen vom Ursprung der Kreativität und der Dialog wird in Form eines Blogs mit minikurzen Fragen á la „Was haltet Ihr von einer globalen Lizenz?“ oder „Nutzt Ihr legale Angebote?“ sehr platt eingeleitet und je mit hunderten Kommentaren nicht sehr strukturiert weitergeführt.

    Aber vielleicht seh ich das auch grad nur zu negativ. Eh ich darüber urteile, ob das Geld für diese Plattform besser in via iTunes gekaufte Songs angelegt sei; Mag jemand mit fundierteren Französischkenntnissen da mal seine Nase etwas tiefer reinstecken und berichten?

    Die Kosten der WordPressinstallation in Höhe von 180.000 Euro übernimmt das Kulturministerium sowie das Ministerium für Wirtschaft, Finanzen und Industrie in Zusammenarbeit mit den Organisationen SACEM und SACD.

    24. Februar 2006 4
  • : The end (of anti-piracy measures) is near!
    The end (of anti-piracy measures) is near!

    Gervase Markham schreibt in Timesonline über einen sehr bizarren Fall von Anti-Piracy Stupidity. Offenbar ist die Vorstellung, dass man FOSS auch verkaufen kann (wenn es jemanden gibt, der dafür Geld bezahlen möchte), nicht nur unverständlich. Nein, es ist auch das Ende jeder Art von Gegenmaßnahmen.

    „If Mozilla permit the sale of copied versions of its software, it makes it virtually impossible for us, from a practical point of view, to enforce UK anti-piracy legislation, as it is difficult for us to give general advice to businesses over what is/is not permitted.“

    Wie einfach man doch solche Systeme in die Knie zwingen kann…

    23. Februar 2006 1
  • : Sommer, Palmen und Freie Software
    Sommer, Palmen und Freie Software

    Ich bin gerade in Nairobi / Kenia auf der zweiten „Idlelo Conference on the Digital Commons“ mit dem Untertitel „Achieving Millenium Develpment Goals through Community Software“. Und hier ist Sommer!

    23. Februar 2006 8
  • : Open Source Strategien im Handelsblatt
    Open Source Strategien im Handelsblatt

    „Nutzer sind den Unternehmen vielfach überlegen“

    Dieser neue, durch das Internet geförderte Trend bei der Produktenwicklung kann Konsequenzen für Unternehmen aus vielen Branchen haben. „Gemeinschaften von Produktnutzern sind internen Entwicklern von Unternehmen vielfach überlegen“, sagt von Hippel. Mögliche Folge: Unternehmen werden als Entwickler entbehrlich, überlassen aus Effizienzgründen der Gemeinschaft die Entwicklung und konzentrieren sich auf die Herstellung und auf Dienstleistungen rund um das Produkt.


    Revolution der Gemeinschaft

    Im Fall der Softwareentwicklung lässt sich nicht mehr genau sagen, ob es der reine Spieltrieb von Entwicklern oder der Frust über die Preis- und Lizenzpolitik der Softwarekonzerne war, der in den achtziger Jahren zum Geburtshelfer der Open-Source-Bewegung wurde. Sicher ist dagegen, dass das Internet das kommunikative Werkzeug für die Idee einer freien Entwicklergemeinschaft lieferte, die das geistige Eigentum ihrer Arbeit wiederum der Gemeinschaft zur Nutzung überlässt – in der Regel kostenlos.

    21. Februar 2006 2
  • : Freie Software in Schulen
    Freie Software in Schulen

    Im Standard gibt es ein Interview mit Joachim Jacobs, dem Pressesprecher der Free Software Foundation Europe zum Thema „Computer in Schulen“: „Open Source löst das Problem illegaler Raubkopien

    21. Februar 2006 4
  • : Vortrag: OpenUsability – Puts a Smile on Your Interface.
    Vortrag: OpenUsability – Puts a Smile on Your Interface.

    Am kommenden Donnerstag wird Ellen Reitmayr um 19:30h bei uns im newthinking store in Berlin einen Vortrag zum Thema „OpenUsability – Puts a Smile on Your Interface“ halten.

    Eine einfache und intuitiv nutzbare Software zaubert dem Nutzer ein Lächeln auf das Gesicht – doch wie genau funktioniert das? Ein Querschnitt über das Thema Usability im Open Source Kontext.

    21. Februar 2006
  • : Kultureller Umweltschutz
    Kultureller Umweltschutz

    Lesenswert: James Boyle’s Kolumne in der Financial Times: Cultural environmentalism?

    But I see grounds for optimism. The existence of forums like this one shows a recognition that these are issues which deserve a public airing, and about which reasonable people can disagree. There are now a host of civil society, scientific, and civil rights groups that deal with these issues – not just the trade associations who have long held sway. We have our equivalents of Greenpeace, but also the National Trust, or the Conservation Societies.

    21. Februar 2006
  • : Videos: Is Free/Open Source Software the Answer?
    Videos: Is Free/Open Source Software the Answer?

    Auf dem World Summit on the Information Society (WSIS) vergangenen November in Tunis fand eine sehr hochkarätige und spannende Diskussion zum Thema „Is Free/Open Source Software the Answer?“ statt, in welche ich aufgrund einer totallen Überfüllung des kleinen Raumes nicht mehr hineinkam.

    Der Veranstalter, UNDP, hat jetzt auf einer Webseite Videos der Diskussion veröffentlicht. Man kann sich die einzelnen Reden von Protagonisten wie Richard Stallman, Bruce Perens und Mark Shuttleworth anschauen oder gleich die ganze Diskussion. Vorbildlich gibt es die Videos sowohl im MP4- als auch im Theora-Format.

    20. Februar 2006
  • : Inforadio: Urheberrecht für Köche?
    Inforadio: Urheberrecht für Köche?

    Das Inforadio hat sich mit der Frage beschäftigt, ob es ein Copyright auf Kochrezepte geben sollte: Urheberrecht für Köche?.

    Aber nicht jeder Koch hält das für eine durchsetzungsfähige Idee:

    Michael Hoffmann: Die Idee finde ich eigentlich sehr gut, aber ich glaube, das wird nicht funktionieren. Ich bin da auch schon ein bisschen tiefer in die Materie gegangen. Ich habe ja ein eingetragenes Markenzeichen und bin da ständig im Kontakt mit meinem Patentanwalt und habe auch diesen mal gefragt, was ist eigentlich, wenn ich ein bestimmtes Gericht schützen lassen will. Und der sagt mir, oftmals ist das im Grundsatz auch möglich, nur wird sich kein Mensch daran halten. Wenn da drin steht „drei Gramm Salz“, dann nimmt der andere vier Gramm und schon hat er nicht mehr das Original benutzt. Das macht also keinen Sinn.

    Neben einem Transcript der Sendung findet sich auf der Inforadio-Seite auch noch der Mitschnitt als MP3-Datei.

    19. Februar 2006