Generell

Allgemeine Berichte aus der Welt, in der wir leben, der Politik und der Kultur Deutschlands und des Internets.

  • : Schröder auf D21-Kongress: „Privatkopie ist Klauen“
    Schröder auf D21-Kongress: „Privatkopie ist Klauen“

    Unser Bundeskanzler Gerhard Schröder hat mal wieder sein Fachwissen als Jurist und zweitoberster Bundesbürger mit der Öffentlichkeit geteilt und sich beim D21-Kongress zur Privatkopie geäussert. Was dabei herauskam, kann man böswillig, unfähig oder einfach nur sachlich falsch nennen:

    Als weiteres wichtiges Gesetzvorhaben bezeichnete er die Änderung des Urheberrechtes. Dabei zeigte Schröder der so genannten Privatkopie die rote Karte: „Es gibt Bestrebungen, die Privatkopie zu erlauben, also eine Regelung, die auf gut deutsch gesagt das Klauen erlaubt. Wir können die Privatkopie wohl nicht verhindern, aber wir unterstützen nicht diese Idee und tragen damit dauerhaft dazu bei, dass sich neue Geschäftsideen am Markt entwickeln können.“

    Als Jurist müsste er es eigentlich besser wissen. Die Privatkopie ist nämlich keine Einladung zum Klauen, sondern ein Verbraucherrecht, welches nun schon jahrzehntelange Geltung hat. Das Urheberrecht sieht nämlich in der Theorie eine Balance zwischen den Interessen der Urheber (mittlerweile eigentlich nur noch der Verwerter) und dem Interesse der Bürger auf Zugang zu Bildung und Kultur vor. Und Dank der Urheberrechts-Lobby in Eintracht mit der CDU, FDP und SPD wird die Privatkopie nun für das digitale Zeitalter endgültig abgeschafft wird. Nur die Grünen setzen sich für ein durchsetzungsstarkes Recht auf Privatkopie ein. Was fehlt, ist noch die Kriminalisierung von Mix-Tapes, das wird die Musikindustrie wahrscheinlich auch noch schaffen. Vielen Dank.

    Informiert und wehrt Euch:

    * „Rettet die Privatkopie
    * „copy4freedom – Für eine freie Digitalkultur
    * „CCC – Musikboykott

    Denn sie wissen nicht, was sie tun…

    12. November 2004
  • : Open Spectrum bei Spiegel-Online
    Open Spectrum bei Spiegel-Online

    Spiegel-Online hat einen Artikel „Frequenzstreit – Wem gehören welche Wellen?“ von Technology Review übernommen, der sich um Open Spectrum dreht. Die Wizards of OS 3 kommen dabei auch vor.

    Ein juristischer Zaun namens Frequenzbereichs-Zuweisungsplanverordnung grenzt in Deutschland eine Weide ab, die nach Meinung mancher wieder zur offenen Prärie werden sollte: das elektromagnetische Spektrum. Am deutlichsten artikuliert die amerikanische „Open Spectrum“-Bewegung ihre Forderung: „Die staatliche Vergabe von Frequenzen ist ein Übel“, sagte der New Yorker Rechtsprofessor Eben Moglen auf der Konferenz der freien Netzwerkbewegung „Wizards of OS 3“ im Juni in Berlin. Moglen sieht nicht ein, wie man Funkfrequenzen besitzen kann.

    12. November 2004
  • : Afraid of the Darknet?
    Afraid of the Darknet?

    Afraid of the Darknet“ ist ein interessanter Artikel von James Patrick Kelly (Science-Fiction Autor) über DRM, das Darknet und CreativeCommons mit vielen Links auf Asimov´s Science Fiction Magazine.

    Der Artikel, geschrieben aus einer Urheberperspektive, endet mit:

    I certainly haven’t offered everything I’ve written under the Creative Commons license and I’m not advocating this path for everyone. But I sleep better at night knowing that anyone, anywhere who wants to can read me.

    And I’m not afraid of the darknet.

    12. November 2004
  • : Bruce Schneier zu e‑Voting
    Bruce Schneier zu e‑Voting

    Bruce Schneier, seines Zeichen Security-Experte, hat in seinem Weblog die Problematik von e‑Voting ausführlich beschrieben. Herausgekommen ist ein sehr guter Artikel in englischer Sprache und viele Kommentaren dazu.

    12. November 2004
  • : Das Problem von Softwarepatenten für Standardisierung
    Das Problem von Softwarepatenten für Standardisierung

    Bruce Perens, seines Zeichen Open Source ‑Protagonist und Senior-Researcher für Security an der George Washington University, hat einen interessanten Aufsatz über den Effekt von Softwarepatenten auf die Standardisierung von Informationstechnologie geschrieben: „The Problem of Software Patents in Standards“.

    Hier gibts den Abstract:

    Patents, originally created to stimulate innovation, may now be having the opposite effect, at least in the software industry. Plagued by an exponential growth in software patents, many of which are not valid, software vendors and developers must navigate a potential minefield to avoid patent infringement and future lawsuits. Coupled with strategies to exploit this confusion over patents, especially in standards setting organizations, it appears that software advancement will become stifled unless legal action is taken to resolve the situation. This article examines the current situation facing software developers and users, the methods employed by standards setting organizations to address these problems, and recommends strategies for resolving the problem caused by software patents.

    11. November 2004
  • : Telepolis mit neuem Design
    Telepolis mit neuem Design

    Das Online-Magazin Telepolis vom Heise-Verlag, früher mal Pflichtlektüre, seit einiger Zeit aber leider immer schlechter werdend, wenn auch weiterhin im deutschsprachigen Raum ohne Konkurrenz, hat ein neues Design verpasst bekommen. Der erste Eindruck: Sehr gewöhnungsbedürftig. Und unlesbarer durch engen Text. Mal schauen, wann ich mich daran gewöhnt habe.

    11. November 2004
  • : Die Open Source-CD (für Windows)
    Die Open Source-CD (für Windows)

    Freie Software für Windows gibt es viel mehr, als den meisten Nutzern bewusst ist. Nun gibt es auch ein deutsch-sprachiges Projekt namens „Open Source CD“, welches ca. 50 Programme auf einer ISO-CD zusammenstellt. Die Idee ist nicht neu, denn die Open-CD gibt es in der englischen Sprache schon seit einem Jahr. Da wir auch schon auf unserer To-Do Liste hatten, eine solche CD zu erstellen, werde ich sie mir gleich mal herunterladen und schauen, inwiefern sie sich von der Open-CD unterscheidet. Mit dabei sind u.a. AudaCity, OpenOffice, FileZilla, Mozilla, etc. Verwunderlich ist, dass Firefox und Thunderbird nicht dabei sind. [via Golem]

    Update: Mittlerweile gibt es eine neue Version (Stand 30.11.) mit Thunderbird und Firefox.

    11. November 2004
  • : Noch 50 Tage bis zum Chaos Communication Congress
    Noch 50 Tage bis zum Chaos Communication Congress

    Vom 27.–29. 12. findet im Berlin Congress Center (BCC) in Berlin der nächste Chaos Communication Congress des Chaos Computer Club statt. Wie jedes Jahr gibt es drei Tage fast durchgängig Workshops und Vorträge zu verschiedensten Themen und viel Rahmenprogramm im Herzen Berlins. Ein Pflichttermin zwischen Weihnachten und Neujahr. Dazu gibt es auch ein Weblog, ein Wiki und eine Webseite, auf denen aktuell über den Stand der Vorbereitungen berichtet wird.

    9. November 2004
  • : Live aus Brüssel: Streaming von der Softwarepatente-Konferenz
    Live aus Brüssel: Streaming von der Softwarepatente-Konferenz

    FFII, Greens/EFA (Grüne Fraktion im Europaparlament) und andere Organisationen richten heute und morgen in Brüssel eine spannende Konferenz zum Thema Softwarepatente aus: „Regulating Knowledge: Costs, Risks, and Models of Innovation“. Eigentlich wollte ich da teilnehmen, was aber leider aus zeitlichen Gründen nicht klappte. Zum Glück gibt es ein Streaming und so kann jeder teilnehmen, ohne selbst in Brüssel zu sein.

    9. November 2004
  • : The Rise of Open-Source Politics
    The Rise of Open-Source Politics

    The Rise of Open-Source Politics“ heisst ein aktueller Artikel aus dem US-Magazin „The Nation“ (am ehesten vergleichbar mit unserer Taz) über dezentrale Kampagnen und dem Einsatz des Internets für einen progressiven Wahlkampf. Bei Slashdot gibt es eine Diskussion darüber.

    8. November 2004
  • : Neue Webseite: IP-Watch.org
    Neue Webseite: IP-Watch.org

    IP-Watch.org ist eine neue zivilgesellschaftliche „Watchdog“-Webseite, die über die globalen Entwicklungen vom sogenannten „Geistigen Eigentum“ (Intellectual Property“ berichten will. Gefördert wird die in der Schweiz sitzende Initiative u.a. vom Open Society Institute und der Rockefeller Foundation.

    Hier ein Auszug aus dem Mission-Statement:

    Intellectual Property Watch was created to report on the interests and behind the scenes dynamics which influence the design and implementation of intellectual property policies. The goal of our reporting is straightforward – to promote transparency, accountability and fairness in global intellectual property policymaking.

    The target audience for Intellectual Property Watch is people like you, whether from civil society organisations, industry, government, intergovernmental organisations, the scientific community or the academy.

    Einen RSS-Feed des IP-Watch Weblogs gibt es hier.

    8. November 2004
  • : Keine breite Zustimmung für Videoüberwachung
    Keine breite Zustimmung für Videoüberwachung

    Das „Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein“ (ULD) hat in einer eignen Umfrage ca. 300 Personen zum Thema Videoüberwachung interviewed (Heise-Artikel).

    Mehr als die Hälfte der Befragten empfinden durch Videoüberwachung die persönliche Sicherheit erhöht, allerdings wünscht sich nur weniger als ein Drittel mehr Videoüberwachung.

    Hier ist das Fazit der ULD-Studie:

    Aus der Umfrage ergibt sich, dass in bestimmten Bereichen Videoüberwachung durchaus als erforderlich angesehen wird. Daraus kann aber nicht geschlossen werden, dass Videoüberwachung generell positiv bewertet wird. Weder eine Ausweitung der Videoüberwachung und schon gar keine flächendeckende Überwachung lässt sich mit der Umfrage rechtfertigen.

    Die Bevölkerung darf nicht in einem „falschen“ Sicherheitsglauben bestärkt werden. Videokameras allein verhindern keine Verbrechen. Die Effektivität einer Videoüberwachung hängt immer von dem System und vor allem von den Menschen dahinter ab. Dieses Bewusstsein fehlt häufig. Videoüberwachung wird oft undifferenziert mit Sicherheit gleichgesetzt, was gefährlich werden kann, wenn durch ein übermäßiges Vertrauen in eine Technik menschliche Vorsicht vernachlässigt wird.

    Die mangelnde Sensibilisierung für dieses Thema dürfte mit dafür verantwortlich sein, dass die Videoüberwachung zur Normalität werden konnte, ohne dass dies von der Bevölkerung bewusst wahrgenommen wurde. Es wird lediglich vermutet, an welchen Orten überwacht wird; sicher ist sich aber kaum jemand über das tatsächliche Ausmaß. Es besteht offensichtlich ein großes Informationsdefizit in der Bevölkerung darüber, wann und wo überwacht wird.

    Die Interviewten waren sich überwiegend nicht darüber bewusst, welche persönlichen Rechte durch Videoüberwachung eingeschränkt werden bzw. werden können. Dies ist aus datenschutzrechtlicher Sicht sehr problematisch. Jemanden zu warnen, dass Videoüberwachung persönliche Rechte einschränkt und gefährdet, hat keinen Sinn, wenn derjenige keine Vorstellung davon hat, welches seine Rechte und wie wichtig diese sind.

    „Nur Menschen, die kriminell sind und aufgrund dessen etwas zu verbergen haben, wollen nicht überwacht werden.“, war ein häufiger Kommentar der Befragten. Eine Schlussfolgerung daraus könnte sein, dass jeder, der auf seinen persönlichen Rechten besteht, etwas zu verbergen hat. Das Verständnis, dass es ein Recht gibt „unbeobachtet“ zu sein und dass „Etwas zu Verbergen“ als ein positiver persönlicher Bereich angesehen werden kann, schien für viele Befragte nicht im Bewusstsein zu sein.

    Hier ist eine Sensibilisierung der Bevölkerung dringend geboten. Hierbei sollte über Folgendes aufgeklärt werden:

    * gesetzliche Grundlagen der Videoüberwachung
    * Bereiche, an denen bereits videoüberwacht wird
    * Stellen, an die man sich bei Fragen wenden kann
    * die Bedeutung von Grundrechten (allgemein)
    * eingeschränkte Rechte durch Videoüberwachung
    * Eingriffsintensität der Videoüberwachung
    * eventuelle Folgen und Risiken der Videoüberwachung
    * Alternativen zur Videoüberwachung

    Passend dazu gibts bei Telepolis noch einen aktuellen Artikel zum Thema „Das Böse ist immer und überall“, wo über eine Studie von Kriminologen berichtet wird, die untersucht haben, wie trotz seit Jahren sinkender Kriminalitätsraten trotzdem das Bewusstsein wächst, dass es immer mehr Kriminalität gibt. Wie nicht anders zu erwarten, sind die Medien schuld. Auch und vor allem die Öffentlich-Rechtlichen, da sie im Kampf um die Quote zunehmend über Kriminalität und einzelne aufsehenserregende Fälle berichten.

    8. November 2004
  • : Zivilgesellschaftliches Engagement fördern
    Zivilgesellschaftliches Engagement fördern

    PublicAction ist ein unterstützenswertes Projekt des Landesjugendring Berlin. Die Idee dahinter ist, dass Schüler in Projektgruppen Organisationen und Initiativen im zivilgesellschaftlichen Bereich besuchen und über deren Arbeit einen Projektbericht schreiben. Eine prima Sache, denn zivilgesellschaftliches Engagement gehört gefördert und Jugendlichen sollte ein Bewusstsein dafür vermittelt werden. So kam es dann, dass vor einem halben Jahr PublicAction Kontakt zum Netzwerk Neue Medien aufnahm, um auch mal das Thema Internet&Gesellschaft dabei zu haben und nicht nur die klassischen Organisationen. Beim ersten Mal klappte es noch nicht, dass sich ausreichend Schüler dafür interessierten, aber vor zwei Wochen kam dann eine Gruppe von sechs mehr oder minder (un-)motivierten 16-jährigen Schülern um 10h morgens zu mir ins Büro. Den Projektbericht haben sie jetzt veröffentlicht, nur irgendwie haben sie das mit dem „Open Source“ verwechselt, was ich ja verstehen kann, denn das Thema Wissensgesellschaft ist für 16-jährige etwas sehr komplex ist, um alles in einer Stunde zu verstehen. Und nun dreht sich der ganz süss geschriebene Bericht, der inhaltlich besser ist als ich bei dem Treffen gedacht habe (11. Klasse halt), um die Organisation „Open Source“.

    Der Bericht fängt dann so an:

    Netzwerk Neue Medien

    Der „Newthinking Store“ ist das weltweit erste Linuxfachgeschäft. Die Räumlichkeiten dieser Firma dienen dem „Open Source“ Projekt.

    5. November 2004
  • : Bootlegs: Neue Geschäftsmodelle als „Kampf gegen die Raubkopierer“?
    Bootlegs: Neue Geschäftsmodelle als „Kampf gegen die Raubkopierer“?

    Heise berichtet über eine neue Downloadplattform der Band Queen, die damit „Raubkopierern ein Schnippchen“ schlagen will. Für 7,50 Euro gibts jeden Monat drei Livebootlegs. Natürlich schön, wenn man mal endlich neue Angebote macht, um professionellen Raubkopierern Konkurrenz zu machen. Die Zielgruppen der über 40-jährigen ist bei Queen sicher vorhanden, die dafür bezahlen wollen. Dass es auch anders geht, zeigen die Ärzte. Auf kill-them-all.de gibts viele Ärzte-Bootlegs zum Download, dazu viele Links zu anderen Seiten, die Bootlegs von anderen, zumeist Punkbands, anbieten.

    Frage: Siehst du denn das Internet als Werbemedium für Musik?
    Rod Gonzalez: Total. Wenn man keinen Bock mehr hat, das Radio einzuschalten, weil da nur Mist läuft, kann man ins Netz gehen. Dort hat man die Chance, die Musik zu hören, die man hören oder entdecken will.

    4. November 2004
  • : Radiosendung: „Was ist das Copyleft“?
    Radiosendung: „Was ist das Copyleft“?

    Gerade habe ich eine Radiosendung vom 11. Oktober über das Thema „Copyleft“ gefunden, die vom SWR2 gesendet wurde. Das Ganze ist eher im Stil von der „Sendung mit der Maus“ gehalten und erklärt somit sehr anschaulich das Konzept von Freier Software / Open Source. Linux kommt ebenso drin vor wie natürlich Wikipedia.


    Den Real-Audio-Stream gibts hier
    . Die Sendung ist ca. 27min lang.

    4. November 2004 1
  • : Heute, 18:30h auf 3Sat: „Nano“ mit dem Thema Biometrie
    Heute, 18:30h auf 3Sat: „Nano“ mit dem Thema Biometrie

    Am heutigen Donnerstag, den 4. November 2004, gibts um 18:30h die 3Sat Sendung „nano – die Welt von morgen“. Eines der Top-Themen heute ist:
    Macht Biometrie wirklich die Ausweise fälschungssicher?“.

    Dazu aus der Programmankündigung:

    Die USA fordern es seit langem, in Europa setzt sich der Gedanke langsam durch, dass Ausweise durch Biometrie sicherer werden sollen. Doch stimmt diese Binsenweisheit wirklich? Der „Chaos Computer Club“ hat den Test gemacht.

    4. November 2004
  • : GNOPPIX 0.8.2 erschienen
    GNOPPIX 0.8.2 erschienen

    GNOPPIX ist eine komplett von CD bootende Linux-Distribution. Anders als KNOPPIX (die Assoziation ist durchaus gewollt), basiert GNOPPIX jedoch auf Ubuntu-Linux und nutzt GNOME als Desktop-Umgebung. Bereits Ende Oktober wurde der Release Candidate 2 der GNOPPIX Linux-Live-CD/Version 0.8.2 veröffentlicht.

    3. November 2004
  • : Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk in Kanada streamt mit Ogg-Vorbis
    Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk in Kanada streamt mit Ogg-Vorbis

    Das ist doch mal wieder ein gutes Vorbild für unsere eigenen Öffentlich-Rechtlichen Rundfunksender: CBC, anscheinend Kanada´s grösster Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk, streamt mittlerweile mit dem freien Audioformat Ogg-Vorbis. Zuvor wurden Erfahrungen mit Real-Media und Windows-Media gemacht, um das Radioprogramm ins Internet zu streamen. In Deutschland hingegen setzt man weiterhin auf Real und Microsoft und damit auf proprietäre Standards. Ein bisschen mehr Mut würde gut tun, nachhaltig Kosten sparen und niemanden ausschliessen. Wer über Zugang redet, darf nicht nur Barrierefreiheit im Kopf haben, das ganze muss weitergedacht werden und hiermit ist explizit die Verwendung Freier Standards gemeint. [via Slashdot]

    3. November 2004
  • : Terminator Bush?
    Terminator Bush?
    3. November 2004
  • : Ist Freie Software nachhaltig?
    Ist Freie Software nachhaltig?

    Nein, sagt James Parker Hall, „Distinguished Service professor of law at the University of Chicago and Peter and Kirsten Bedford Senior Fellow at the Hoover Institution“ in einer Kolumne der Financial Times: „Why open source is unsustainable“.

    Dem widerspricht James Boyle, seines Zeichen „William Neal Reynolds Professor of Law at Duke Law School, a board member of Creative Commons and the co-founder of the Center for the Study of the Public Domain“, in einem eigenen Beitrag mit dem Titel „Give me liberty and give me death?“.

    Spannende Debatte und Boyle hat Recht. Natürlich ist Freie Software und das Open Source Modell dahinter nachhaltiger, alleine schon aufgrund des Entwicklungsmodells. Wenn auch nicht alles zu 100%, aber wie in der Evolution setzt sich einfach das Beste durch.

    3. November 2004