Kategorie: Datenschutz
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: Vorratsdatenspeicherung: Korrekturzettel für die CSU
: Vorratsdatenspeicherung: Korrekturzettel für die CSU Die CSU hat letzte Woche ein aktuelles Papier mit den ganzen alten Forderungen nach mehr Überwachung und weniger Bürgerrechten beschlossen. Dazu gibt es jetzt einen Korrekturzettel vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, um beim nächsten Mal bessere Positionen beschließen zu können.
Die große Version zum Ausdrucken findet sich hier als 1,7 MB große Datei.
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: Internet-Dialog mit Ilse Aigner
: Internet-Dialog mit Ilse Aigner Heute hatte Verbraucherministerin Ilse Aigner zum Internet-Dialog eingeladen und ich bin da mal hingegangen. Überschrieben war die Veranstaltung mit „Verbraucher im Netz – Was sollten die Anbieter tun? Welche Regelungen brauchen die Verbraucher?“ Es ging aber fast nur um Datenschutz und ich war der einzige, der mal erwähnte, dass Nutzerrechte im Netz auch mehr bedeuten und das Verbraucherministerium sich auch mal um Themen wie Urheberrecht und Netzneutralität kümmern sollte.
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: Zum Vergessen
: Zum Vergessen Heute stellte auf Einladung der Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner der Saarbrücker Informatiker Michael Backes eine Software namens X‑Pire vor, die digitales Rechtemanagement bei Bildern bieten soll. Vergessen ist in mancherlei Hinsicht wichtig, aber die vorgestellte Lösung gehört auf den Schrotthaufen technizistischer Ansätze.
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: USA plant Internetperso
: USA plant Internetperso Die US-Regierung plant wohl auch eine Art Personalausweis/Signaturkarte fürs Internet, damit jeder eindeutig identifizierbar wird. Eine „National Strategy for Trusted Identities in Cyberspace“ soll in den kommenden Monaten weiter ausgearbeitet werden, CBSNews berichtete über eine Diskussion, wo der Cybersecurity-Koordinator des Weißen Hauses, Howard Schmidt , mehr Details zu den Plänen erzählt hat: Obama Eyeing Internet ID for Americans.
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: Kartenprojekt zum Videoüberwachungsplan in Paris
: Kartenprojekt zum Videoüberwachungsplan in Paris Paris startet in Sachen Videoüberwachungschutz voll durch. Entschuldigung, Überwachung heißt ja seit dem Gesetzespaket Loppsi2 in Frankreich „Schutz“ (vidéoprotection). Jedenfalls möchte Paris bis 2012 die Zahl der Kameras für den öffentlichen Raum von 293 auf insgesamt 1302 erhöhen. Der Figaro berichtete Ende Dezember, dass mit dem Videoüberwachungsplan für Paris (PVPP) zudem 13.
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: US-Regierung will Zugriff auf Twitter-Daten von Wikileaks-Unterstützern
: US-Regierung will Zugriff auf Twitter-Daten von Wikileaks-Unterstützern Die US-Regierung hat mittlerweile herausgefunden, dass Wikileaks auch auf Twitter ist und verlangt die Herausgabe von diversen Daten von namentlich bekannten Wikileaks-Unterstützern der letzten 180 Tage. Zu den Betroffenen gehören der niederländische Hacker Rop Gonggrijp (@rop_g ), die isländische Parlamentsabgeordnete Birgitta Jónsdóttir (@birgittaj), der US-Hacker Jacob Appelbaum (@ioerror), dem verhafteten Whistleblower Bradley Manning (Account kenn ich nicht) und natürlich der offiziellen Wikileaks-Kanal @wikileaks.
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: Scoring-Alptraum transparent erzählt
: Scoring-Alptraum transparent erzählt Einen interessanten, aber gleichzeitig erschreckenden Einblick in die Welt des Scorings gibt es im Blog Mindsdelight zu lesen. Der Autor versuchte einen Handyvertrag zu bekommen, was aber nicht klappte. Um den Grund zu erfahren nutzte er seine Auskunftsrechte und erfuhr, dass Arvato-Infoscore ihn als unseriös einschätzte (ohne jemals irgendwelche finanziellen Daten über ihn erhoben zu haben).
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: Nützliches Browser-Plugin: Facebook Blocker
: Nützliches Browser-Plugin: Facebook Blocker Seit einiger Zeit binden viele Seiten „social plugins“ von Facebook ein. Wenn man zeitgleich bei Facebook eingeloggt ist, was man aus praktischen Gründen vielleicht des öfteren tatsächlich ist, lächeln einen auf anderen Seiten dann Freunde und Bekannte an, weil Facebook automatisch mitcheckt, wer denn da gerade eine andere Seite besucht.
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: Diskussion: Thomas de Maiziere und Constanze Kurz
: Diskussion: Thomas de Maiziere und Constanze Kurz Am 29.12.2010 wurde eine rund 45 Minuten lange Diskussion zwischen Constanze Kurz und Thomas de Maiziere auf Deutschlandfunk gesendet. Davon finde ich leider keine MP3 (Hinweise gerne in den Kommentaren), sondern nur ein Video:
Über Computer, Netze, Politik und Gesellschaft im digitalen Zeitalter diskutieren Constanze Kurz vom CCC und Bundesinnenminister Thomas de Maizière mit DLF-Chefredakteur Stephan Detjen. -
: Die aktuelle Situation rund um die Vorratsdatenspeicherung
: Die aktuelle Situation rund um die Vorratsdatenspeicherung Ralf Bendrath ist auf dem 27c3 rund 20 Minuten lang zur Vorratsdatenspeicherung und der aktuellen Situation interviewt worden. Hier ist das Video:
Peter Welchering und Tim Pritlove diskutieren mit Ralf Bendrath über die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland und anderen europäischen Ländern. -
: Dradio Wissen Interview: Cloud Computing und Freie Software
: Dradio Wissen Interview: Cloud Computing und Freie Software Viele Leute reden über die praktischen Vorteile von „Cloud Computing“ und „Software as a Service (SaaS)“. Googles Betriebssystem ChromeOS verlagert fast alle Anwendungen und alle Daten in die „Wolke“. Facebook zentralisiert dort mehr und mehr Kommunikation an einer Stelle. Ist das Rechnen in der Wolke eine Zukunft die wir anstreben sollten?
Torsten Grote von der Free Software Foundation Europe (FSFE) sprach gestern mit Dradio Wissen über Chancen und Risiken von Cloud Computing und über verteilte Freie-Software-Lösung (Audio). -
: Weißrussland überwacht mit Technologie von Ericcson
: Weißrussland überwacht mit Technologie von Ericcson Das schwedische Unternehmen Ericcson hat die Telekommunikationsunternehmen in Weißrussland mit Überwachungs- und Kontrolltechnologie beliefert, die wiederum das Regime genutzt hat, um an der Macht zu bleiben, die eigenen Bürger zu unterdrücken und die Opposition zu überwachen.
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: Noch bis zum 31. Dezember Datenkraken für die BigBrotherAwards 2010 vorschlagen
: Noch bis zum 31. Dezember Datenkraken für die BigBrotherAwards 2010 vorschlagen Am Freitag, den 1. April 2011, findet in Bielefeld die Verleihung der 11. BigBrotherAwards statt. Bis zum 31. Dezember können nun unter https://www.bigbrotherawards.de/nominate oder per Brief oder E‑Mail noch Datenkraken nominiert werden.
Rena Tangens von den BigBrotherAwards fordert dazu auf, Datenschutzverstöße, die einem 2010 im Alltag begegnet sind, einzureichen:
„Ist Ihnen ein Datenschutzübergriff aufgefallen, egal ob am Arbeitsplatz, beim Einkaufen, beim Reisen oder im Kontakt mit Behörden? Sind Sie selbst betroffen? Werden Sie als IT-Experte zu Dingen verpflichtet, die sich mit Datenschutz und einem guten Gewissen nicht vereinbaren lassen? Haben Sie Kenntnis von geplanten Überwachungsmaßnahmen einer Behörde? Was passiert bei der Datenverarbeitung von Firmen im Ausland? Die BigBrotherAwards wollen es wissen! Helfen Sie, Datenschutzsünder ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen!
Für die Nominierung müssen Person, Institution oder Firma und natürlich eine aussagekräftige Begründung angeben werden. -
: Ein Netizen entdeckt den Wunsch nach Privatsphäre
: Ein Netizen entdeckt den Wunsch nach Privatsphäre Für die ct haben Marcus Lindemann und Jan Schneider eine schöne Geschichte geschrieben, was man alles über einen relativ normalen Internetnutzer herausfinden kann, der gerne das Netz zur Kommunikation nutzt: Datenschutz-Fallrückzieher – Ein Netizen entdeckt den Wunsch nach Privatsphäre.
Für diesen Artikel haben wir beispielhaft das Profil einer realen Person erstellt, indem wir frei verfügbare Informationen im Internet suchten und verknüpften. -
: Bundesregierung: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gefährdet das Ziel von De-Mail
: Bundesregierung: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gefährdet das Ziel von De-Mail Nein, das ist keiner meiner blöden Witze. Das ist die offizielle Position der Bundesregierung, mit der eine entsprechende Forderung des Bundesrats gekontert wird. Ausserdem ist heute ja Freitag:
”Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gefährdet das gesamte Ziel von De-Mail, die einfache – und ohne spezielle Softwareinstallation mögliche – Nutzbarkeit durch die Bürgerinnen und Bürger“, argumentiert sie in der Vorlage. -
: Zum Stand der Vorratsdatenspeicherung in Berlin und Brüssel
: Zum Stand der Vorratsdatenspeicherung in Berlin und Brüssel Christian Rath hatte gestern in der taz eine gute Zusammenfassung der Debatte um die Vorratsdatenspeicherung. Ich nehme das mal als Anlass, noch ein paar Infos mehr in die Runde zu werfen:
Streit in Brüssel
In Brüssel läuft derzeit die Evaluierung der EU-Richtlinie, und die zuständige Innenkommissarin Cecilia Malmström hat leider kürzlich auf einer Konferenz der Kommission angekündigt, die umstrittene Massenüberwachung nicht abzuschaffen. -
: Toll: Der neue Perso
: Toll: Der neue Perso Alexander Lehmann hat einen neuen Film für Extra3 gemacht, der heute online gegangen ist: Toll: Der neue Perso.
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: FBI-Hintertüren in OpenBSD?
: FBI-Hintertüren in OpenBSD? OpenBSD ist eine freie UNIX-Distribution, die vor allem zur Serveradministration eingesetzt wird. Einige Zeit lang gab es Gerüchte über mögliche Backdoors im System. Nun hat OpenBSD-Gründer Theo de Raadt eine Mail veröffentlicht, wo der Absender die Gerüchte aufklärt. Das FBI habe vor rund zehn Jahren Entwickler dafür bezahlt, Hintertüren in das System einzubauen und diese seien möglicherweise immer noch drin.
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: Disconnect Extension
: Disconnect Extension Der ehemalige Google-Mitarbeiter Brian Kennish hat eine Extension für Googles Webbrowser Chrome entwickelt, die die Cookies und Javascripte von Twitter, Google, Facebook und ein paar anderer Datenkraken blockiert.
Im Gegensatz zu anderen beliebten Privacy-Extensions für z.B. Mozilla Firefox geht diese Extension aber nicht gegen eine Klasse von Programmen vor, die sich in einer bestimmten Form verhalten – sondern reagiert spezielle auf die Techniken, die die großen Datenkraken anwenden. -
: Sarah Palin beklagt Kreditkarten-Datenklau (oder so)
: Sarah Palin beklagt Kreditkarten-Datenklau (oder so) Laut ABCnews hat die Operation Payback irgendwie aus SarahPAC.com Palins Kreditkartendaten „herausgehackt“ oder irgendwie „kaputt gemacht“, ebenso wie die Seite selbst.
Kein Wunder, dass andere zu Assange’s Eskapaden schweigen. Das passiert also, wenn man von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch macht, und sich gegen seine (Assange’s) kranken, unamerikanischen Spionage-Bemühungen wendet.