Autor: Tomas Rudl
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: Geoblocking: EU-Parlament beugt sich der Filmindustrie
Beim Geoblocking schafft die EU den Sprung in die Gegenwart nicht. : Geoblocking: EU-Parlament beugt sich der Filmindustrie Die meisten Inhalte in europäischen Mediatheken sind ausschließlich in dem Land verfügbar, in dem sie produziert wurden. Heute hätte das EU-Parlament die Chance gehabt, diese Hürde ein Stück weit zu entfernen. Am Ende siegte aber die Filmindustrie.
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: Breitband in Deutschland: Und wieder ein Jahr Stillstand
Mehr Zusammenarbeit, offene Netze und weniger Vectoring würden der deutschen Breitbandlandschaft gut tun. : Breitband in Deutschland: Und wieder ein Jahr Stillstand Deutsche Internetnutzer verbrauchen immer mehr Daten, doch der Breitbandausbau stagniert weiterhin. Ein guter Teil der Bevölkerung ist damit von der Digitalisierung abgeschnitten, während die Telekom Deutschland und eine veraltete Kupferinfrastruktur die Lage beherrschen, zeigt ein Bericht der Bundesnetzagentur.
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: „Snooper’s Charter“: Britische Regierung legt zahnlose Korrekturen vor
Die konservative britische Regierung will weiterhin anlass- und verdachtsunabhängig Daten von unschuldigen Bürgern speichern. : „Snooper’s Charter“: Britische Regierung legt zahnlose Korrekturen vor Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Dezember des Vorjahres, das die verdachtslose Massenspeicherung von Vorratsdaten für illegal erklärt hatte, gelobt die britische Regierung nun Nachbesserungen am Überwachungspaket „Investigatory Powers Act“ (IPA). Das Gesetzeswerk gilt als extremstes Überwachungsgesetz, das jemals in einer Demokratie verabschiedet wurde.
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: Bitte lächeln: Bayer erkennt keine Gesichter in Apotheken mehr
Aufgrund des öffentlichen Gegenwinds musste Bayer Austria einen Rückzieher bei der Gesichtserkennung machen. (Symbolbild) : Bitte lächeln: Bayer erkennt keine Gesichter in Apotheken mehr Das Pharmaunternehmen Bayer Austria hat einen Pilotversuch in zwei österreichischen Apotheken beendet. Dort wurden die Gesichter der Kunden mit Videokameras gescannt, daraus das Alter und Geschlecht ermittelt, um anschließend „zielgruppenrelevante Werbung“ einzublenden.
Nach dem vorprogrammierten Aufschrei hat der Konzern aber rasch eingesehen, „dass das Thema kontroversiell wahrgenommen wird“, wie Bayer auf seiner Webseite schreibt:
Mittels eines Gesichtsscan wurde ausschließlich das (ungefähre) Alter und das Geschlecht – zum Zweck der Einblendung zielgruppenrelevanter Werbung auf einem Display – erhoben. -
: EU-Justizbehörde: Durcheinander bei Vorratsdatenspeicherung in Europa
In der EU herrscht derzeit legislatives Wirrwarr bei der Vorratsdatenspeicherung. : EU-Justizbehörde: Durcheinander bei Vorratsdatenspeicherung in Europa Derzeit kochen die meisten EU-Mitgliedstaaten ihr eigenes Süppchen, wenn es um gesetzliche Regelungen zur Vorratsdatenspeicherung geht. Das hat eine Umfrage der EU-Justizbehörde Eurojust ergeben, die Statewatch veröffentlicht hat.
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: Befragung: Wie schnell ist Dein Internet wirklich?
Viel zu oft geht es auf der, äh, Datenautobahn gemächlich zu. : Befragung: Wie schnell ist Dein Internet wirklich? Dass deutsche Netzbetreiber üblicherweise nicht die Internetgeschwindigkeit liefern, für die Kunden bezahlen, ist allgemein bekannt und für Viele ein tägliches Ärgernis. Nur jeder achte Nutzer erhält tatsächlich die versprochene Bandbreite, stellte die Bundesnetzagentur in ihrem letzten Jahresbericht fest.
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: EU-Parlament: Mit dem Verbraucherschutz kommen Netzsperren
Illegale Inhalte im Netz: Lieber löschen als ineffektiv sperren. : EU-Parlament: Mit dem Verbraucherschutz kommen Netzsperren Um europäische Verbraucher besser grenzüberschreitend zu schützen, hat die EU gestern ein umfangreiches Maßnahmenpaket verabschiedet. Doch auf den letzten Metern wurden in die EU-Verordnung Netzsperren hineinverhandelt, die weder effektiv noch verhältnismäßig sind.
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: IT-Sicherheit: BSI-Lagebericht sieht Gefährdungslage „auf hohem Niveau angespannt“
Viele IT-Systeme in Deutschland sind unzureichend abgesichert, von Telekom-Routern bis hin zu Smartphones. : IT-Sicherheit: BSI-Lagebericht sieht Gefährdungslage „auf hohem Niveau angespannt“ Um die IT-Sicherheit in Deutschland bleibt es weiterhin nur mäßig bestellt. Die Gefährdungslage sei nach wie vor „auf hohem Niveau angespannt“, bilanziert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in seinem heute vorgestellten Lagebericht (PDF), der den Zeitraum zwischen Juli 2016 bis Juni 2017 umfasst.
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: Crypto Wars, die unendliche Geschichte: „Kein Recht auf absolute Privatsphäre“
Der stellvertretende US-Justizminister Rod Rosenstein bei einer Rede im Mai 2017. : Crypto Wars, die unendliche Geschichte: „Kein Recht auf absolute Privatsphäre“ Der stellvertretende US-Justizminister Rod Rosenstein forderte IT-Unternehmen dazu auf, Ermittlungsbehörden den Zugang zu verschlüsselten Daten zu gewähren. Damit geht die Auseinandersetzung rund um Hintertüren und IT-Sicherheit in die nächste Runde.
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: Bericht: Wie Unternehmen persönliche Daten gegen uns einsetzen
Screenshot: How Companies Use Personal Data Against People : Bericht: Wie Unternehmen persönliche Daten gegen uns einsetzen Persönliche Daten, die wir mit fast jedem Klick im Internet erzeugen, werden von kommerziellen Unternehmen gesammelt, aggregiert, weiterverkauft und oft genug gegen die Nutzer eingesetzt. Ein Arbeitspapier des Wiener Datenforschers Wolfie Christl von Cracked Labs untersucht, wie sich diese Praxis – das Geschäftsmodell des Internets – auf einzelne Nutzer, Menschengruppen und die Gesellschaft als solche auswirkt.
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: Impulspapier fordert „Breitbandmessungspolitik“ statt leerer Versprechen
Wir brauchen mehr und bessere Messlöffel für die Breitbandmessung, sagt ein Impulspapier. : Impulspapier fordert „Breitbandmessungspolitik“ statt leerer Versprechen Wir brauchen eine „Breitbandmessungspolitik“, fordert die Stiftung Neue Verantwortung. Nirgendwo sonst weichen die Versprechen aus der Werbung und die tatsächlich gelieferte Leistung derart stark voneinander ab wie beim Internetzugang: Im Schnitt erhält nur jeder achte Nutzer die vom Netzbetreiber versprochene Bandbreite, ergab zuletzt der Jahresbericht der Bundesnetzagentur.
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: Überwachungsdoku „Nothing to Hide“ frei verfügbar
Filmposter „Nothing to Hide“ : Überwachungsdoku „Nothing to Hide“ frei verfügbar Der Dokumentarfilm „Nothing to Hide“ (2016) knöpft sich die zunehmende gesellschaftliche Akzeptanz von staatlicher und kommerzieller Überwachung vor. Über Kickstarter finanziert, ist der Film von Marc Meillassoux und Mihaela Gladovic nun in mehreren Sprachen über Vimeo oder Bittorrent frei abrufbar (CC-BY-NC-ND).
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: Wifi4EU: Kein kostenloses WLAN ohne Anmeldung
Wifi4EU soll bis zu 8.000 unterversorgte Gemeinden in Europa mit kostenlosem WLAN versorgen. : Wifi4EU: Kein kostenloses WLAN ohne Anmeldung Das EU-Projekt Wifi4EU verspricht kostenloses WLAN für alle. Ohne Anmeldung werden sich die Netze aber nicht nutzen lassen. Die Verifizierung soll über die Handynummer erfolgen.
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: „Offenes Parlament“ bringt Transparenz in Bundestagsdebatten
OffenesParlament.de will Verbindungen zwischen Themen und Akteuren verständlicher machen. : „Offenes Parlament“ bringt Transparenz in Bundestagsdebatten Das Projekt OffenesParlament.de hat die Redeprotokolle der vergangenen Legislaturperiode des Bundestags bereinigt, aufbereitet und besser analysierbar gemacht. Aus den Daten lässt sich nun herauslesen, welche Themen und Redner herausgestochen haben.
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: „Digital Democracy“: Durchsuchbare Datenbank von US-Parlamentssitzungen gestartet
Das Abgeordnetenhaus des Bundesstaats New York in Albany. : „Digital Democracy“: Durchsuchbare Datenbank von US-Parlamentssitzungen gestartet So etwas würden wir uns auch für Deutschland und die EU wünschen: Das US-Projekt „Digital Democracy“ stellt eine durchsuchbare Datenbank aller Parlamentssitzungen einzelner US-Bundesstaaten bereit. Damit lassen sich Aussagen sämtlicher Redner in Text und Bild abrufen sowie der erweiterte Kontext einsehen – etwa, welcher Gesetzentwurf gerade beraten wurde oder welche Abgeordneten sich noch zu Wort gemeldet haben.
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: NSA-Überwachung: Europäischer Gerichtshof muss Weitergabe privater Daten an USA prüfen
Der österreichische Jurist und Datenschützer Max Schrems. : NSA-Überwachung: Europäischer Gerichtshof muss Weitergabe privater Daten an USA prüfen Der Europäische Gerichtshof muss sich erneut mit dem Transfer personenbezogener Daten in die USA befassen. Das entschied gestern das irische Höchstgericht im Fall Max Schrems vs. Facebook.
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: EU-Parlament lehnt Deregulierung der Telekommunikationsmärkte ab
Das EU-Parlament will Oligopole verhindern und sicherstellen, dass Nutzer künftig zwischen mehreren Netzbetreibern auswählen können. : EU-Parlament lehnt Deregulierung der Telekommunikationsmärkte ab Der Industrieausschuss des EU-Parlaments hat gegen den Vorschlag der EU-Kommission gestimmt, die Telekommunikationsmärkte zu deregulieren. Stattdessen setzen die Abgeordneten auf Wettbewerb und verbraucherfreundliche Lösungen. Dagegen läuft die Industrie Sturm und hofft auf die kommenden Trilog-Verhandlungen.
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: 65. Netzpolitischer Abend am 3. Oktober in Berlin
Jeden ersten Dienstag im Monat: Der Netzpolitische Abend der DigiGes in Berlin : 65. Netzpolitischer Abend am 3. Oktober in Berlin Wie an jedem ersten Dienstag im Monat findet am 3. Oktober der Netzpolitische Abend des Vereins Digitale Gesellschaft in der c‑base Berlin statt.
Auf dem Programm stehen diesmal:Sven Scharioth: – Arbeitsweise und Erkenntnisse des Marktwächters Digitale Welt
Tomas Rudl – Glasfaser in ganz Europa: Zeit für neue Monopole?
Alexander Sander: – ePrivacy-Reform – Zeit für Aktion!
Frank Rieger – 34C3: Call for ParticipationDie c‑base findet sich an der Rungestraße 20, 10179 Berlin.
