In der Zeit vermarktet ein Autor sein Buch über „Das Ende der Geheimnisse“ mit einem Artikel über eben jene, etwas Datenschutz und die Privatsphäre. In der Zeit stand schonmal besseres, aber ein paar interessante Sachen sind doch zu finden.
Doch während Thriller wie eh und je die Bestsellerlisten stürmen, scheint uns der Verlust unseres Privatlebens nur wenig auszumachen. Die meisten haben sich damit abgefunden, dass Pässe mit biometrischen Daten ausgestellt werden, anhand deren Bewegungsprofile von Reisenden erstellt werden können. Geheimdienste dürfen seit den Antiterrorgesetzen von Otto Schily den Standort von Handys ermitteln, Banken wurden verpflichtet, dem Verfassungsschutz und dem Bundesnachrichtendienst Auskunft über Kontobewegungen zu geben, Fluggesellschaften wiederum müssen auf Anfrage preisgeben, ob jemand auf ihrer Reiseliste steht.
[Danke Benedikt]