Jahr: 2020
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Podcast NPP 196: Neurechte Schimpftiraden
„Ausgerechnet die Populisten würdigen das Volk herab.“ Podcast NPP 196: Neurechte Schimpftiraden Der Forscher Joachim Scharloth hat über Jahre die Sprache der neuen Rechten analysiert. Im Podcast erzählt er, was er herausgefunden hat und wieso sich diese Bewegung vor allem durch Beleidigungen definiert. Seine Beobachtungen lassen darauf schließen, dass die angeblichen Patriot:innen ihr Deutschland insgeheim verachten.
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Wochenrückblick KW 7: Identifizierungspflicht für Gamer und DNA-Analyse für Müslifans
Keine Überraschung: auch diese Woche geht es um Sicherheitsbehörden, die Daten hamstern. Wochenrückblick KW 7: Identifizierungspflicht für Gamer und DNA-Analyse für Müslifans Während zwei norddeutsche Bundesländer eine Identifizierungspflicht für Gamer einführen wollen, wächst die Kritik an den Plänen des Justizministeriums zur Reform des NetzDG. Außerdem in dieser Woche: Bizarre Anwendungsfälle für automatische Gesichtserkennung und das bizarre DNA-Programm eines Müsliherstellers.
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Was vom Tage übrig blieb: Doofes Dauerklicken unter Sauronblicken
HA, es wird tatsächlich heller! Was vom Tage übrig blieb: Doofes Dauerklicken unter Sauronblicken In den USA werden Bewerber:innen immer öfter zu völlig stupiden automatisierten Assessmentcentern gezwungen, Huawei landet in New York mal wieder vor Gericht und Mark Zuckerberg darf am Wochenende in Europa seinen gewohnten Charme spielen lassen. Die besten Reste des Tages.
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#CryptoLeaks: Die Lehre aus der Operation Rubikon
Mit guter Verschlüsselung sind wir sicherer als mit absichtlich geschwächter. (Symbolbild) #CryptoLeaks: Die Lehre aus der Operation Rubikon Unter dem Codenamen Operation Rubikon half die Crypto AG CIA und BND bei der Spionage, indem sie die von ihr produzierte Verschlüsselungstechnologie manipulierte. So sinnvoll dies im Kalten Krieg gewesen sein mag, so gefährlich ist es in Zeiten der Digitalisierung, meint unser Gastautor Matthias Schulze.
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Hass im Netz: Der Identifizierungszwang für Gamer hat das Zeug zum Desaster
Ist das Erika? Hass im Netz: Der Identifizierungszwang für Gamer hat das Zeug zum Desaster Nutzer:innen von großen Gaming-Plattformen und sozialen Netzwerken sollen nach dem Willen von Niedersachsens Innenminister künftig ihren Klarnamen und ihre Adresse verraten müssen. Damit soll die Polizei leichter gegen Hass und Hetze vorgehen können. Das Vorhaben ist nicht nur unrealistisch, sondern auch unverantwortlich und gefährlich. Ein Kommentar.
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Kreislaufwirtschaft: Bloß keine Verpflichtungen
Wegwerfen lohnt sich immer noch mehr als Reparieren oder Spenden (Symbolbild). Kreislaufwirtschaft: Bloß keine Verpflichtungen In Deutschland landen viele Elektrogeräte im Müll, weil Reparaturen sich nicht lohnen. Teils werden sogar neue Geräte vernichtet. Umweltministerin Svenja Schulze legt eine Gesetzesnovelle vor, die aber dem Problem nicht gerecht wird.
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Tracking auf Nachrichtenseiten: Datenschutzbehörden erhöhen den Druck auf Verlage
"Hier könnte Ihre Werbung stehen" gilt in Deutschland für fast jede Nachrichtenseite. Tracking auf Nachrichtenseiten: Datenschutzbehörden erhöhen den Druck auf Verlage Die Auseinandersetzung um die Ignoranz vieler Nachrichtenseiten gegenüber den Vorgaben der DSGVO geht in die nächste Runde: Der Hamburger Datenschutzbeauftragte zeigt sich nach Gesprächen mit der Branche enttäuscht und will nun mit einer ersten Anordnung gegen einen Verlag vorgehen.
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Was vom Tage übrig blieb: Assange, Arbeitsstillstand und Anti-Hassprediger
Mit der gestrigen "Blauen Stunde" ist's vorbei, heute regiert wieder die "Graue Stunde". Was vom Tage übrig blieb: Assange, Arbeitsstillstand und Anti-Hassprediger Deutsche Behörden suchen händeringend nach IT-Experten, Hass im Netz kann ganz schön teuer ausfallen, bunte Grafiken sollen Influencer:innen Transparenz beibringen, der Fall Assange dürfte Auswirkungen auf die Pressefreiheit haben und Verbraucherschützer wollen bessere Regeln für Online-Marktplätze. Die besten Reste des Tages.
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Hintertüren vs. Trojaner: Europol prüft Möglichkeiten gegen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Die neue Europol-Direktorin Catherine de Bolle mit BKA-Chef Münch bei ihrem Antrittsbesuch in Berlin. Das BKA ist einer der Poweruser bei Europol. Hintertüren vs. Trojaner: Europol prüft Möglichkeiten gegen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung Das Bundeskriminalamt nutzt eine „Entschlüsselungsplattform“ bei Europol, um auf verschlüsselte Datenträger zuzugreifen. Die Anlage gehört zu einem „Innovationslabor“ und wird derzeit mit neuer Technik ausgestattet. Demnächst entscheidet die EU-Kommission, ob Europol auch die Entschlüsselung sicherer Verbindungen erledigen soll.
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Transparenzbericht: Unsere Einnahmen und Ausgaben im Januar 2020
Transparenzbericht: Unsere Einnahmen und Ausgaben im Januar 2020 Als von Leserinnen und Lesern finanziertes Medium setzen wir uns nicht nur für Transparenz ein. Wir sind auch transparent. Deshalb geben wir euch Einblicke in unsere Einnahmen und Ausgaben im Januar 2020. Wir haben rund 20.000 Euro Plus gemacht und können etwas für die schwächeren Monate zurücklegen.
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Bundesratsinitiative: Identifizierungspflicht für Gamer geplant
Fast die Hälfte der Menschen in Deutschland <a href="https://www.mfg.de/newsdetail/751-jeder-zweite-deutsche-ist-gamer/">spielt Video-Spiele</a>. Bundesratsinitiative: Identifizierungspflicht für Gamer geplant Auf Spiele- und Videoplattformen sind viele Menschen mit einem Pseudonym unterwegs. Ginge es nach den Plänen von Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern, müssten die Betreiber großer Anbieter wie Twitch und Steam wohl zukünftig die Klarnamen ihrer Nutzer:innen erfassen.
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Gesichtserkennung am Südkreuz: Unfreiwillig in der Tagesschau
Die Bodenmarkierungen am Südkreuz zur Zeit der ersten Phase des Versuches. Gesichtserkennung am Südkreuz: Unfreiwillig in der Tagesschau Martin Baer, Filmemacher aus Berlin, ließ sich zu Recherchezwecken als Proband für den Versuch zur intelligenten Videoüberwachung am Südkreuz registrieren. Dann sah er sein Bild in den Nachrichten.
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Neues aus dem Fernsehrat (55): Dokumentarfilmer für neues Finanzierungsmodell mit Creative-Commons-Lizenzen [Update]
Neues aus dem Fernsehrat (55): Dokumentarfilmer für neues Finanzierungsmodell mit Creative-Commons-Lizenzen [Update] Eine Initiative der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm legt einen umfassenden Vorschlag für ein neues Produktionsmodell im öffentlich-rechtlichen Kontext vor. Ziel des Vorschlags: Öffentlich finanzierte Dokumentarfilme sollen auch unter offenen Lizenzen zugänglich gemacht werden.
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Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Deutschland werde zum Schlaraffenland für Hacker, warnen netzpolitische Verbände
Früher wurden polizeiliche Zentralregister noch in mühevoller Handarbeit erstellt. Eine automatische Übermittlung würde wohl zu einer Datenflut führen, die viele Unschuldige erfassen würde. Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Deutschland werde zum Schlaraffenland für Hacker, warnen netzpolitische Verbände Um besser gegen Hetze und Nazis im Netz vorzugehen, will das Justizministerium das Netzwerkdurchsetzungsgesetz überarbeiten. Doch die Vorschläge stoßen auf scharfe Kritik von Organisationen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik. Sie fürchten ein polizeiliches Zentralregister, in dem persönliche Daten von hunderttausenden Bürger:innen liegen würden.
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Was vom Tage übrig blieb: Frittierfett, Facebook-Einblicke und Filterdebatten
Der spätwinterliche Berliner Abendhimmel, unter Experten als "Blaue Stunde" bekannt. Was vom Tage übrig blieb: Frittierfett, Facebook-Einblicke und Filterdebatten Deutsche Verlage wollen uns nicht mehr als drei Wörter als Vorschau auf Links gönnen, Mark Zuckerberg hielt einst in einem Notizbuch intime Gedanken fest und eine SZ-Kollegin beschreibt treffend die Datenpolitik der neuen Kommission. Die besten Reste des Tages.
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Personalisierte Ernährung: MyMüsli vermarktet DNA-Ernährungstests
Fast so gut wie ein DNA-Müsli Personalisierte Ernährung: MyMüsli vermarktet DNA-Ernährungstests Das Unternehmen MyMüsli vertreibt einen DNA-Test, der personalisierte, genbasierte Ernährung möglich machen soll. Datenschützer*innen schlagen Alarm, Molekularbiolog*innen halten die wissenschaftliche Basis für fragwürdig.
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Gesichtserkennung: Sieben bizarre Blicke in die Glaskugel
Gesichtserkennung: Sieben bizarre Blicke in die Glaskugel Immer-lächelnde Kundenberater und allgegenwärtige Überwachung: Wir erklären die Gefahren durch Gesichtserkennung in sieben bemerkenswerten Beispielen.
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Was vom Tage übrig blieb: Anonymisierung, Bundestag und Crypto
Viele gehen, aber der Fernsehturm bleibt. Was vom Tage übrig blieb: Anonymisierung, Bundestag und Crypto Der BND hat zusammen mit der CIA über viele Jahre Hintertüren in eine populäre Dechiffrierungstechnolgien eingebaut, über eine Scheinfirma vertrieben und konnte mithören, was viele Staaten kommunizierten. Die Enquete-Kommission zu Künstlicher Intelligenz veranstaltete eine Anhörung im Bundestag. Und der Bundesdatenschutzbeauftragte bittet zu einer ersten Konsultation. Die besten Reste des Tages
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Vorratsdatenspeicherung: Bundesregierung plädiert für Datensammlung durch Geheimdienste
Geheimdienste sollten ungehindert Vorratsdaten sammeln und speichern dürfen, argumentiert die Bundesregierung vor dem Europäischen Gerichtshof. (Symbolbild) Vorratsdatenspeicherung: Bundesregierung plädiert für Datensammlung durch Geheimdienste Die Bundesregierung liefert vor dem EU-Gerichtshof Argumente für die massenhafte Speicherung von Kommunikationsdaten. Als Begründung zieht sie ausgerechnet die ePrivacy-Richtlinie heran.
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Was vom Tage übrig blieb: Algorithmenversprechen, App-Fails und Aufatmen
"Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt." (Johannes 3:8) Was vom Tage übrig blieb: Algorithmenversprechen, App-Fails und Aufatmen In Israel gab es einen Datenschutz-Fauxpas, bei dem einem die Luft wegbleibt. Schweizer Kollegen zeigen, woher der Wind bei Gesichtserkennung weht. Aufatmen kann dafür Glenn Greenwald, für Einwanderer in die USA stehen die Zeichen jedoch weiterhin auf Sturm. Die besten Reste des Tages.