Jahr: 2020
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Pressefreiheit in Gefahr: Freiheit für Julian Assange
2014 war er noch frei, aber schon in der Botschaft von Ecuador gefangen. Pressefreiheit in Gefahr: Freiheit für Julian Assange Heute beginnt in London die Anhörung über die Auslieferung des Wikileaks-Gründers Julian Assange aus Großbritannien in die USA. Ihm drohen im Falle einer Auslieferung bis zu 175 Jahre Gefängnis für journalistische Tätigkeiten, die auch wir praktizieren. Wir sehen das Verfahren als Einschüchterungsversuch auf einen kritischen Journalismus und einen Angriff auf die Pressefreiheit. Ein Kommentar.
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Behörden auf Social Media: Stefan Brink meint es ernst mit dem Datenschutz
Stefan Brink, Landesdatenschutzbeauftragter von Baden-Württemberg. Behörden auf Social Media: Stefan Brink meint es ernst mit dem Datenschutz An Silvester kündigte der Landesdatenschutzbeauftragte von Baden-Württemberg an, seinen Twitter-Account zu löschen. Das hat er gemacht. Jetzt geht er den nächsten Schritt und stellt Anforderungen an alle Behörden für ihre Social Media-Nutzung. Wir haben ihn dazu interviewt.
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Attentat in Hanau: Der perfekte Verschwörungstheoretiker
Um die Illuminaten ranken sich viele Verschwörungsmythen. Auch Sebastian Verboket scheint an diese zu glauben. Attentat in Hanau: Der perfekte Verschwörungstheoretiker Der YouTuber Sebastian Verboket verbreitet Mythen zur Tatnacht von Hanau und erreicht damit Hunderttausende. Expert:innen halten solche Verschwörungstheorien für brandgefährlich.
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Hacks and spying: Is WhatsApp safe for diplomats?
Hacks and spying: Is WhatsApp safe for diplomats? The Facebook-owned app has become a standard tool for international negotiations. Amid rising security concerns, EU experts now suggest a safer alternative. But the WhatsApp era is far from over.
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Hacking und Spionage: Ist WhatsApp sicher genug für die Diplomatie?
Hacking und Spionage: Ist WhatsApp sicher genug für die Diplomatie? In den Korridoren der Macht ist der Messengerdienst das Mittel der Wahl. Nun empfehlen EU-Experten den Wechsel zu Signal. Hat WhatsApp in der Diplomatie ausgedient?
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Was vom Tage übrig blieb: Gesichter, Interessen, Opfer
Der Turm sieht alles. Was vom Tage übrig blieb: Gesichter, Interessen, Opfer Eine Stalkerware-App leakt Daten ins Netz, die neue EU-Kommission lässt sich bei Transparenz mit den persönlichen Finanzen bitten und die Londoner Polizei startet Gesichtserkennung im Normalbetrieb. Die besten Reste des Tages.
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Wochenrückblick KW 8: Wenn auf Worte Taten folgen
Aus gegebenem Anlass gibt es diese Woche ausnahmsweise kein Tierbild. Wochenrückblick KW 8: Wenn auf Worte Taten folgen Diese Woche steht unter dem Zeichen von rechtem Terror und Hass. Weniger als ein halbes Jahr nach dem Anschlag von Halle wurden am Mittwoch in Hanau neun Menschen ermordet. Wieder war das Motiv offenbar Rassismus. Wir berichten von einem der Nährböden solchen Taten: rechten Aktivitäten im Netz. Außerdem geht es um die Novellierung des NetzDG und die Digitalstrategie der EU.
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Attentat in Hanau: Der Kampf um die Deutungshoheit
Mit der Trauer über die Opfer ist auch Kampf über die Deutungshoheit über die Tat entbrannt. (Symbolbild) Attentat in Hanau: Der Kampf um die Deutungshoheit Einiges scheint dafür zu sprechen, dass der mutmaßliche Täter psychische Probleme hatte. Dennoch verdichten sich die Hinweise auf ein rechtsextremistisches Motiv. Dass Teile der deutschen Gesellschaft hiervon lieber nichts wissen wollen, ist eine Gefahr.
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Algorithmische Entscheidungen: Warum das Scoring polnischer Arbeitssuchender gescheitert ist
Algorithmische Entscheidungen beeinflussen zunehmend Lebenswege. (Symbolbild) Algorithmische Entscheidungen: Warum das Scoring polnischer Arbeitssuchender gescheitert ist Polen wollte Arbeitssuchende mit einem Algorithmus bewerten, musste den umstrittenen Versuch jedoch zurückziehen. Aus dem gescheiterten Anlauf lassen sich jedoch einige Lehren ziehen – um besser gegen ähnliche Maßnahmen in anderen EU-Ländern gewappnet zu sein. Die österreichische Digital-NGO epicenter.works sucht nun Betroffene, die womöglich algorithmisch diskriminiert wurden.
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"Digitalstadt" Darmstadt: Videoüberwachung für das subjektive Sicherheitsgefühl
Zur Erhöhung des subjektiven Sicherheitsgefühls wollen Union und Grüne den Damrstädter Luisenplatz künftig videoüberwachen lassen. "Digitalstadt" Darmstadt: Videoüberwachung für das subjektive Sicherheitsgefühl Grüne und CDU haben die Videoüberwachung des Darmstädter Luisenplatzes durchgesetzt. Auf Wunsch des Verfassungsschutzes soll auch bei Demonstrationen aufgezeichnet werden. Das Vorgehen widerspricht den eigenen Grundsätzen der selbst ernannten Digitalstadt – nicht nur weil auf eine Anhörung des städtischen Ethikgremiums verzichtet wurde.
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Was vom Tage übrig blieb: Exploits mit Rudy Giuliani und Jodeln für den Datenschutz
Berlin im Februar ist ein Stahlbad, Kleßen-Görne wäre aber auch nicht schöner. Was vom Tage übrig blieb: Exploits mit Rudy Giuliani und Jodeln für den Datenschutz Eine Finanzklitsche namens Yodlee vertickte in den USA angeblich anonymisierte Kreditkartendaten, immer mehr Medien sind im Darknet zu finden und der Trump-Bro Rudy Giuliani hilft mit Tippfehlern Internetkriminellen. Die besten Reste des Tages.
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Breitbandausbau: Viele Kommunen warten noch auf den Spatenstich
Die Fördertöpfe sind gut gefüllt, die Spaten stehen bereit. Viele Kommunen müssen aber immer noch auf schnelles Internet warten. Breitbandausbau: Viele Kommunen warten noch auf den Spatenstich Vor fünf Jahren vorgestellt, zeigt das Förderprogramm für den Breitbandausbau langsam Wirkung. Im Vorjahr flossen erstmals nennenswerte Summen an Ausbauprojekte. Aber immer noch handelt es sich um einen Bruchteil der Mittel, die das Verkehrsministerium bereithält.
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Was vom Tage übrig blieb: Alle Cursor stehen still / wenn unser Mausrad es so will
Einstein schrieb mal: "Gott würfelt nicht". Aber wie hält er es eigentlich mit Fidget Spinnern? (Was sich mancher in Redaktion so fragt) Was vom Tage übrig blieb: Alle Cursor stehen still / wenn unser Mausrad es so will In Österreich streitet die neue Koalition über die Vorbildwirkung des deutschen NetzDG, europäische Datenschützer:innen wünschen sich bessere Kooperation bei Verfahren und ein erstes größeres Tech-Unternehmen in den USA kriegt eine Gewerkschaft. Die besten Reste des Tages.
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Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Bundesregierung beschließt Pflicht zur Passwortherausgabe
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) bei einer Pressekonferenz nach dem rechtsextremen Mordanschlag in Hanau. Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Bundesregierung beschließt Pflicht zur Passwortherausgabe Nach dem antisemitischen Attentat von Halle und dem Mord am CDU-Politiker Walter Lübcke steht die Bundesregierung unter Druck, mehr gegen Rechtsextreme und Rechtsterroristen zu tun. Doch eine heute von der Regierung verabschiedete umstrittene Gesetzesänderung droht neue Probleme zu schaffen.
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Regulierung sozialer Medien: Ein NetzDG für Großbritannien?
Liest die britische Medienaufsichtsbehörde bald auch private online Kommunikation mit? Regulierung sozialer Medien: Ein NetzDG für Großbritannien? Die neue Regierung Großbritanniens hält an einem Gesetzentwurf fest, der Inhalte auf Internetplattformen regulieren soll. Es geht jedoch nicht nur um illegale Inhalte, sondern auch um solche, die „schädlich“ für Nutzer:innen sein könnten.
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Digitalpolitik: Diese Regeln plant die EU für Daten und Algorithmen
Digitalchefinnen: Von der Leyen und Vestager Digitalpolitik: Diese Regeln plant die EU für Daten und Algorithmen Die neue EU-Kommission präsentiert heute ihren digitalen Masterplan. Er sieht neue Vorschriften für Künstliche Intelligenz und einen Binnenmarkt für Daten vor. Wir besprechen die Vorhaben im Detail.
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Was vom Tage übrig blieb: Tech-Taschenkontrolle, Top-Tastatur und Telefon-Taktilität
Zuletzt waren die Sonnenuntergänge abwechselnd grau und blau, nun gesellt sich rot dazu. Ob das an unseren Handykameras liegt bleibt unklar, jedenfalls sind wir beeindruckt. Was vom Tage übrig blieb: Tech-Taschenkontrolle, Top-Tastatur und Telefon-Taktilität Amazon will mit überraschend einfachen Mitteln etwas gegen Fake-Bewertungen tun. Spoiler: Nichts mit KI! Wählscheiben sind wieder im Kommen und Taschenkontrolle ist Arbeitszeit. Die besten Reste des Tages.
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„Hasskrieger“: Gewaltfantasien und rechtsextreme Abgründe in Online-Netzwerken
Es fehlt an Aufklärung über rechtsradikale Netzwerke in den Sicherheitsbehörden, sagt Karolin Schwarz. (Symbolbild) „Hasskrieger“: Gewaltfantasien und rechtsextreme Abgründe in Online-Netzwerken Die Journalistin Karolin Schwarz hat sich intensiv mit rechtsextremen Netzwerken beschäftigt und war dort auch undercover unterwegs. Darüber hat sie das Buch „Hasskrieger: Der neue globale Rechtsextremismus“ geschrieben. Im Interview erzählt sie, auf welche Strukturen sie bei ihren Recherchen gestoßen ist.
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Konsultation des BfDI: „Anonym“ ist höchstens eine Momentaufnahme
Konsultation des BfDI: „Anonym“ ist höchstens eine Momentaufnahme Ulrich Kelber sucht den Dialog. Erstmalig bitte der Bundesdatenschutzbeauftragte die Öffentlichkeit mit einer Konsultation um Stellungnahmen zum Thema Anonymisierung. Wir haben ihn gefragt, worum es bei dieser Dauerbaustelle des Datenschutzes geht und was er mit den Einsendungen anfängt.
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Radikalisierung: Rechter Hass und die Gaming-Kultur
Teile der Spieleindustrie haben mit Diskriminierung, Hass und Gewalt zu tun. (Symbolbild) Radikalisierung: Rechter Hass und die Gaming-Kultur Rechtsradikale Gruppierungen tummeln sich auf Steam, Nutzer benennen sich nach Terroristen, Frauen und nicht weiße Spieler werden beschimpft: Rechtes Gedankengut ist in Teilen der Gaming-Kultur weit verbreitet. Wir veröffentlichen vorab ein Kapitel aus dem Buch „Hasskrieger: Der neue globale Rechtsextremismus“ von Karolin Schwarz.