Jahr: 2020
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Klage erfolgreich: Heimliche Videoüberwachung von Tübinger Wohnprojekten war illegal
Dieses Haus oberservierte die Tübinger Polizei mit einer Videokamera für fast einen Monat ohne richterliche Anordnung. Klage erfolgreich: Heimliche Videoüberwachung von Tübinger Wohnprojekten war illegal Die Tübinger Polizei überwachte im Juli 2016 ohne richterliche Anordnung aus den Wohnungen von Nachbarn die Hauseingänge zweier Wohnprojekte. Nur durch Zufall erfuhren die Betroffenen davon – und klagten.
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Digital News Report: Corona-Krise beschleunigt Medienwandel
Die Hälfte aller Befragten für den Digital News Report weltweit finden, dass Podcasts ein tieferes Verständnis alls alle anderen Medien schaffen können. Digital News Report: Corona-Krise beschleunigt Medienwandel Mediennutzung wird digitaler, mobiler und plattformbasierter. Bei den jungen Menschen wächst das Nachrichteninteresse stark und ein Viertel aller Befragten hören Podcasts. Das und viel mehr steht im jährlichen Bericht zum digitalen Medienkonsum des Reuters-Institut für Journalismusforschung.
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Funklöcher: Eine Milliarde Zuschuss für boomende Mobilfunkbranche
Weil auf dem Land oft noch Funklöcher klaffen, greift der Staat den florierenden Mobilfunkkonzernen unter die Arme. (Symbolbild) Funklöcher: Eine Milliarde Zuschuss für boomende Mobilfunkbranche Staatlich subventionierte Mobilfunkmasten, verkürzte Genehmigungsverfahren und eine koordinierende Rolle des Bundes: Mit einem Bündel an Maßnahmen will die Bundesregierung endlich die vielen Funklöcher in Deutschland schließen. Das wäre auch anders gegangen.
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Was vom Tage übrig blieb: Schweinemasken, Speicherungen und Schluderei
Ein Prachttag, dieser Tag der Corona-App und des Mobilfunkgipfels. Was vom Tage übrig blieb: Schweinemasken, Speicherungen und Schluderei Ranghohe Ebay-Mitarbeiter:innen schikanierten kritische Blogger, Österreich setzt das Verfahren gegen Fluggastdatenspeicherung vorerst aus und Facebook kann immer noch nicht moderieren. Die besten Reste des Tages.
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L'App unique: France goes it alone on digital contact tracing
The French approach to contact tracing makes the country at odds with EU partners L'App unique: France goes it alone on digital contact tracing The European Commission wants to make Corona-tracing apps work across borders ahead of the summer holidays. But the French app has been excluded.
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Kontaktverfolgung: Wie die Corona-App Frankreich in Europa isoliert
Jupiter trifft Mutti: Frankreichs Präsident und die deutsche Kanzlerin Kontaktverfolgung: Wie die Corona-App Frankreich in Europa isoliert Die Corona-App zur Kontaktverfolgung soll nicht nur in Deutschland funktionieren, sondern in ganz Europa. Ganz Europa? Nein, denn Frankreich bleibt beim europäischen Datenaustausch erstmal außen vor.
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Amnesty International: Große Missstände bei internationalen Corona-Tracing-Apps
Corona-Warn-App (Symbolbild). Amnesty International: Große Missstände bei internationalen Corona-Tracing-Apps Amnesty International hat elf Corona-Apps untersucht. Die Anwendungen aus Bahrain, Kuwait und Norwegen könnten Menschenrechte verletzen. Die deutsche App ist vielversprechender.
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Proteste gegen Polizeigewalt: Polizeibehörden in den USA können mit Gesichtserkennung Protestierende identifizieren
Demonstrierende auf einem BlackLivesMatter-Demo in San Francisco am 7. Juni. In der Stadt wird die Überwachungstechnologie von BriefCam nicht eingesetzt. Proteste gegen Polizeigewalt: Polizeibehörden in den USA können mit Gesichtserkennung Protestierende identifizieren Viele US-Städte setzen eine Überwachungstechnologie der Canon-Tochter BriefCam ein. Diese kann einzelne Personen anhand ihres Gesichtes erkennen und verfolgen – auch in der Masse einer Demonstrationen.
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Nudging: Forscher wollen Soziale Medien reparieren
Forscher empfehlen, Nutzer:innen von Sozialen Netzwerken bessere Informationen und mehr Entscheidungsmöglichkeiten zu geben. Nudging: Forscher wollen Soziale Medien reparieren Wie können Diskurse in Sozialen Netzwerken besser werden? Indem die Plattformen aufhören, ihre Nutzer:innen zu bevormunden, empfehlen Forscher.
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Was vom Tage übrig blieb: Der Tag vor der Corona-Warn-App
Orientierung in chaotischen Zeiten. Der Fernsehturm steht da, als wäre nichts gewesen. Was vom Tage übrig blieb: Der Tag vor der Corona-Warn-App In Deutschland geht es morgen los, in Norwegen ist es schon wieder vorbei. Die Corona-Warn-App ist heute das dominierende netzpolitische Thema. Die relevantesten Reste des Tages.
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Pressefreiheit: Philippinische Journalistin Maria Ressa verurteilt
Maria Ressa bei einer Veranstaltung 2015 Pressefreiheit: Philippinische Journalistin Maria Ressa verurteilt Die renommierte Chefredakteurin des regierungskritischen Nachrichtenportals „Rappler“ wurde heute zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Das Gericht befand sie der Rufschädigung für schuldig. Es scheint, als sei das zugrunde liegende Gesetz auf ihr Verfahren zugeschnitten worden.
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Kommentar zur Corona-App: Vieles doch noch richtig gemacht
Nicht von jeder Firma will man eine Nachricht erhalten. Kommentar zur Corona-App: Vieles doch noch richtig gemacht Der Beweis, dass die Corona-Warn-App einen relevanten Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten kann, steht noch aus. Klar ist aber schon: Die Bundesregierung hat in der Umsetzung vieles richtig gemacht. Bitte jetzt nicht vermasseln! Ein Kommentar.
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Guerilla marketing: German outdoor advertiser put up posters for online shop that sells drugs
This photo from Oberhausen was sent to netzpolitik.org by an allegedly worried passer-by. We pixelated the QR code on the poster. Guerilla marketing: German outdoor advertiser put up posters for online shop that sells drugs With a mixture of poster advertising and guerrilla marketing, criminals try to draw attention to a shop that sells drugs on the internet. The outdoor advertising company AWK and several media outlets are falling for this trick.
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Guerilla-Marketing: Außenwerber klebt Plakate für Drogen-Shop
Dieses Foto aus Oberhausen wurde netzpolitik.org von einem angeblich besorgten Passanten zugesandt. Den QR-Code auf dem Plakat haben wir verpixelt. Guerilla-Marketing: Außenwerber klebt Plakate für Drogen-Shop Mit einer Mischung aus Plakatwerbung und Guerilla-Marketing versuchen Kriminelle auf einen Drogen-Shop im Netz aufmerksam zu machen. Das Außenwerbungsunternehmen AWK und mehrere Medien gehen der Masche auf den Leim.
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Wochenrückblick KW 24: So nicht, Polizei!
Gesichtserkennung? Woooo? IBM, Amazon und Microsoft wollen erstmal nichts mehr an die Polizei verkaufen – das verfolgen wir mit mindestens genauso kritischem Blick wie dieses Känguru. Wochenrückblick KW 24: So nicht, Polizei! Forschung und Proteste in den USA führen dazu, dass große Firmen wie Microsoft oder Amazon ihren zeitweisen Ausstieg aus dem Geschäft mit der Gesichtserkennung verkünden. Außerdem hätten wir gerne ganz grundsätzlich mehr Informationen, dafür aber weniger Falschnachrichten und Hass im Netz, während wir auf die Corona-App warten. Die Themen der Woche im Überblick.
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Was vom Tage übrig blieb: Von Quellcode und Querulanten
Wie dichtete einst ein großer deutscher Poet: "Ich möchte mich nicht in Köpfen befinden mit Gedanken / die unter Einfluss des Axel-Springer-Verlages entstanden". WVTÜB heute garantiert springerfrei. Was vom Tage übrig blieb: Von Quellcode und Querulanten Eine österreichische Ministerin wünscht sich eine Stopptaste für Regierungstransparenz, Programmierer:innen diskutieren über die Abschaffung von „Master“ und „Slave“ und Facebook möchte Slack mit Beschäftigtenunterdrückung Konkurrenz machen. Die besten Reste des Tages.
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Zensurheberrecht: Buchverlage verklagen das Internet Archive
Zensurheberrecht: Buchverlage verklagen das Internet Archive Weil das Internet Archive in der Coronakrise 1,4 Millionen Bücher unbegrenzt zugänglich macht, verklagen es vier große Verlage wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht. Sollten die Verlage Recht bekommen, muss das Internet Archive mit einer Strafe von 150.000 US-Dollar pro Buch rechnen. Das könnte das Ende des Archivs bedeuten.
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Berlin: 12 Funkzellenabfragen pro Woche
Umgerechnet auf die Einwohnerzahl Berlins sind pro Kopf 21 Datensätze zusammengekommen. (Symbolbild) Berlin: 12 Funkzellenabfragen pro Woche Zum zweiten Mal in Folge ist die Zahl der Funkzellenabfragen in Berlin höher als vor dem Antritt der rot-rot-grünen Landesregierung. Dabei hatten sich an der Koalition beteiligte Parteien in ihren Wahlprogrammen äußerst kritisch zu den Grundrechtseingriffen positioniert. Die Polizei hat im vergangenen Jahr zudem deutlich häufiger auch Namen und Adressen hinter den Telefonnummern abgefragt.
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Frontex-Flugzeuge: Unter dem Radar gegen das Völkerrecht
Die "Osprey1" und "Osprey3" fliegen derzeit für Frontex im Mittelmeer. Bald folgen dort große Drohnen. Frontex-Flugzeuge: Unter dem Radar gegen das Völkerrecht Seit drei Jahren chartert Frontex Kleinflugzeuge zur Überwachung der EU-Außengrenzen. Zuerst wurde damit Italien, anschließend auch Kroatien unterstützt. Angaben zu den Luftfahrzeugen hält Frontex geheim, die Firmen schalten im Einsatz auch die Transponder zur Positionsdarstellung ab.
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Überwachungstechnologie: Microsoft unterbricht Verkauf von Gesichtserkennung an Polizei in den USA
Gesichtserkennung (Symbolbild) Überwachungstechnologie: Microsoft unterbricht Verkauf von Gesichtserkennung an Polizei in den USA Der nächste Technikkonzern beendet vorerst seine Zusammenarbeit mit Polizeidienststellen in den USA. Bürgerrechtsorganisationen wie die Electronic Frontier Foundation gehen jetzt aufs Ganze – und fordern ein Verbot der Technologie.