Jahr: 2020
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Rassismus und Rechtsradikalismus: Wir müssen unabhängig erforschen, wie die Polizei politisch tickt
Zwei Polizisten stehen vor einer Demo. Rassismus und Rechtsradikalismus: Wir müssen unabhängig erforschen, wie die Polizei politisch tickt Innenpolitiker:innen und Polizeigewerkschaften weisen das Thema Rassismus in der Polizei meistens empört zurück. Dabei braucht es endlich unabhängige und repräsentative Studien zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsradikalismus in der Polizei. Die angekündigte Untersuchung der Bundesregierung ist dabei nur ein erster kleiner Schritt. Ein Kommentar.
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IFG-Meisterschaft 2020: Wer bekommt die erste rote Karte in Sachen Informationsfreiheit?
Unfreiwilliger Wettbewerb: Bei den IFG-Meisterschaften 2020 konkurrieren die 16 Bundesländer. IFG-Meisterschaft 2020: Wer bekommt die erste rote Karte in Sachen Informationsfreiheit? Frag den Staat hat IFG-Meisterschaften ausgerufen und lässt in den kommenden Wochen die 16 Bundesländer gegeneinander antreten. Bereits die erste Runde hält ein Duell der Superlative bereit. Am Freitag um 12 Uhr ist Anpfiff.
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Was vom Tage übrig blieb: Gedenkfeiern am Platz des himmlischen Tweetens
Der Himmel voller dunkler Clouds. Wenn das mal nicht für traurige Thoughts sorgt. Was vom Tage übrig blieb: Gedenkfeiern am Platz des himmlischen Tweetens Zoom sperrt chinesische Dissidentengruppen und Twitter testete eine Kindersicherung gegen Erregungstweets. Ferner: Bundesdatenschützer Kelber schrieb einen Brief an Jens Spahn. Die besten Reste des Tages.
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Algo.Rules: Mit 145 Fragen zu besseren Entscheidungssystemen
Technische Entscheidungen können soziale Auswirkungen haben und dürfen nicht dem Zufall überlassen werden. Ein neuer Praxisleitfaden soll helfen, möglichst früh die richtigen Fragen zu beantworten. Algo.Rules: Mit 145 Fragen zu besseren Entscheidungssystemen Mit ihren „Algo.Rules“ legt die Bertelsmann Stiftung einen Werkzeugkoffer für Entwickler:innen, Programmierer:innen und Designer:innen von automatisierten Entscheidungsregeln vor. Neben neun grundsätzlichen Regeln setzt der Leitfaden vor allem auf Orientierungsfragen für die Praxis.
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Rasterfahndung: Europol nutzt Palantir
"Gotham" verknüpft Daten in Analysedateien, die Europol zu verschiedenen Ausprägungen des Terrorismus eingerichtet hat. Rasterfahndung: Europol nutzt Palantir Zur Auswertung von Massendaten setzt die Europäische Polizeiagentur seit 2016 die Software „Gotham“ ein. Den Vertrag über 7,5 Millionen Euro hat Europol 2012 mit der Firma Capgemini geschlossen, etwas mehr als die Hälfte des Geldes ist bereits ausgegeben. Palantir warb für die Software auf dem „Europäischen Polizeikongress“.
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Black Lives Matter: Amazon setzt Gesichtserkennung für Polizei ein Jahr aus
Gesichtserkennungstechnologien geraten zunehmend in die Kritik. Black Lives Matter: Amazon setzt Gesichtserkennung für Polizei ein Jahr aus Jetzt hat auch Amazon auf die Kritik an Gesichtserkennung reagiert. Bürgerrechtsorganisationen fordern, dass der Konzern ganz aus der Technologie aussteigt und Verträge mit der Polizei auflöst.
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Was vom Tage übrig blieb: Schere, Stein, Papier
Ein ganz hübsches Wolkengemälde heute. Was vom Tage übrig blieb: Schere, Stein, Papier Mit der Schere lassen sich alte Computer wieder zum Papp-Leben erwecken. Ob im Schwarzwald-Dorf noch alle Steine in der Straße liegen prüft nun eine KI und der neue Druck auf dem Papieretikett einer norddeutschen Biermarke hat eine Online-Petition hervorgerufen. Außerdem: vertrauenswürdige Elektronik. Die besten Reste des Tages.
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Förderprogramm für freies Wissen: Wikimedia auf der Suche nach frischem Wind
Schritt für Schritt zum fertigen Konzept. Mit dem neuen Programm "UNLOCK Accelerator" möchte Wikimedia Deutschland fünf neue Ideen für freies Wissen fördern. Förderprogramm für freies Wissen: Wikimedia auf der Suche nach frischem Wind Bei dem Förderprogramm „UNLOCK Accelerator“ können sich derzeit alle bewerben, die eine gute Idee zur Vermittlung von freiem Wissen haben. Wir haben mit der Projektleiterin über ihre Vorstellungen und Ziele gesprochen.
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Bezahlter Hass im Netz: Youtube zeigte Werbung für rechtsextremen Mythos vom „Bevölkerungsaustausch“ an
Eine bezahlte Anzeige des Kopp-Verlags bewirbt ein rechtsextremes Buch, das einen "Bevölkerungsaustausch" heraufbeschwört – neben einer Debatte im US-Senat, die ein Anti-Lynching-Gesetz zum Thema hatte. Bezahlter Hass im Netz: Youtube zeigte Werbung für rechtsextremen Mythos vom „Bevölkerungsaustausch“ an Youtube blendete Anzeigen des Kopp-Verlags für ein Buch über die rechtsextreme Erzählung des „Bevölkerungsaustausches“ neben Videos zur Black-Lives-Matter-Bewegung ein. Inzwischen hat die Videoplattform die Anzeigen entfernt. Das Problem dahinter besteht jedoch weiter.
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Desinformation zu Covid-19: Plattformen sollen transparenter werden
Biblische Plage: Manche Stimmen warnen vor einer "Infodemie", einer virenartigen Verbreitung von Falschnachrichten im Netz Desinformation zu Covid-19: Plattformen sollen transparenter werden Die EU-Kommission warnt vor einer „Infodemie“ an viralen Falschinformationen in der Coronakrise. Sie wünscht sich neue Maßnahmen von Plattformen wie Google und Facebook, Verpflichtungen gibt es aber vorerst nicht.
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Ethik: IBM stellt sich gegen Gesichtserkennungstechnologie
Das Unternehmen NEC bewirbt ihre Gesichtserkennungstechnologie mit Bildern wie diesem. Ethik: IBM stellt sich gegen Gesichtserkennungstechnologie Das Unternehmen IBM wendet sich in deutlichen Worten gegen den Einsatz von Gesichtserkennung und steigt selbst aus der Technologie aus. Zu verdanken ist das auch schwarzen Wissenschaftlerinnen, welche die Probleme der Technologie erforschten.
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Was vom Tage übrig blieb: Piratenjäger, Phishing und Pornosperren
Belgiens König Leopold II hat sich zu Lebzeiten nie für die Gräueltaten seiner Kolonialherrschaft im Kongo entschuldigt. Nun wurde ein kleines "Pardon" an seiner Statue im Brüsseler Zentrum nachgetragen. <a href="https://www.change.org/p/ville-de-bruxelles-stad-brussel-enlever-toutes-les-statues-en-hommage-%C3%A0-l%C3%A9opold-ii-alle-standbeelden-verwijderen-ter-ere-aan-l%C3%A9opold-ii">Eine Petition, die Statue ganz abzutragen, läuft.</a>. Was vom Tage übrig blieb: Piratenjäger, Phishing und Pornosperren Unkooperativen Pornoseiten droht die Sperrung, Phishing-Mails haben Hochkonjunktur und das Insolvenzverfahren für die Urheberrechtsverkläger von der GVU ist eröffnet. Die besten Reste des Tages.
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Informationsfreiheit: Klage gegen Geheimhaltung von Polizeipanzern
NRW-Innenminister Herbert Reul bei der "Schlüsselübergabe" eines Survivor R an ein Spezialeinsatzkommando. Informationsfreiheit: Klage gegen Geheimhaltung von Polizeipanzern Das Bundesinnenministerium will auf eine Informationsfreiheitsanfrage nicht einmal herausgeben, wie viele Polizeipanzer es anschaffen will. Dagegen klagen jetzt der Antragsteller und FragdenStaat.de.
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Überwachungsexporte: NGOs warnen vor faulen Kompromissen
Cyber (Symbolbild) Überwachungsexporte: NGOs warnen vor faulen Kompromissen Die EU verhandelt seit Jahren ergebnislos über Beschränkungen für den Verkauf von digitaler Überwachungssoftware an autoritäre Regime. Nun droht ein schwacher Text. NGOs halten dagegen.
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Transparenzbericht März 2020: Unsere Einnahmen, Ausgaben und eine Pandemie
Manchmal kommt alles anders. Transparenzbericht März 2020: Unsere Einnahmen, Ausgaben und eine Pandemie Die letzten 90 Tage waren anders. Welke Pflanzen, kein Tippen von nebenan, kein Lachen, kein „Wie läufts bei dir?“ an der Kaffeemaschine. Aber auf euch können wir uns verlassen!
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Sozialarbeiter zur Coronakrise: Für Obdachlose sind zentral gespeicherte Listen gefährlich
Mit Fotos wie diesem dokumentiert der Verein "Karuna" seine Arbeit auf der Straße Sozialarbeiter zur Coronakrise: Für Obdachlose sind zentral gespeicherte Listen gefährlich In einer App werden Obdachlose aus Berlin gezählt und gespeichert. Doch der Vorsitzende des bundesweiten Fachverbands für Streetwork warnt vor dem Interesse der Polizei an den erhobenen Daten. Ein Gespräch über ethische Standards für die digitale Sozialarbeit.
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Meinungs- und Pressefreiheit: Verfassungsbeschwerde gegen Verbot von Linksunten Indymedia
Indymedia blickt auf eine lange Geschichte zurück. Meinungs- und Pressefreiheit: Verfassungsbeschwerde gegen Verbot von Linksunten Indymedia Im Wahlkampf 2017 hatte das Bundesinnenministerium die linke Plattform linksunten.indymedia.org mittels des Vereinsrechts verboten. Dagegen klagten die Betroffenen vor dem Bundesverwaltungsgericht – und scheiterten. Jetzt ziehen sie vor das Bundesverfassungsgericht.
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Akzeptanz der Corona-App: Corona-App-Befragung: Nutzer wollen Kontrolle und Freiwilligkeit
Damit die Arbeit an der Corona-Warn-App nicht vergeblich war, müssen bei ihrer Gestaltung bestimmte Faktoren beachtet werden, zeigt eine Umfrage. Akzeptanz der Corona-App: Corona-App-Befragung: Nutzer wollen Kontrolle und Freiwilligkeit Findet die Corona-App zur Kontaktverfolgung so viel Akzeptanz, dass Millionen Smartphone-Nutzer sie herunterladen werden? Eine Auswertung einer repräsentativen Befragung zeigt, unter welchen Bedingungen Smartphone-Besitzer dazu bereit wären.
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Was vom Tage übrig blieb: Warzen, Witzchen und Warteschleifen
Leider ließen sich kurzfristig keine Exklusiv-Fotos umgestürzter Ludwig-II-Denkmäler in Belgien organisieren. Wir holen dies zum ehestmöglichen Zeitpunkt nach. Was vom Tage übrig blieb: Warzen, Witzchen und Warteschleifen Nächste Woche soll die deutsche Corona-App kommen, eine Corona-Hotline könnte die Pseudonymität von all dem gefährden, Männer und Incels beleidigen sich gezielt auf einer Online-Plattform und Twitter-Nutzer:innen haben Spaß mit dem neuen Fact-Check-Automaten. Die besten Reste des Tages.
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Verfassungsschutzgesetz: Keine Staatstrojaner für den Verfassungsschutz!
Staatstrojaner: Reinkommen oder draußen bleiben? Bild: <a href="https://www.flickr.com/people/maha-online/">Martin Haase</a>. Lizenz: Creative Commons <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">BY-SA 2.0</a>. Verfassungsschutzgesetz: Keine Staatstrojaner für den Verfassungsschutz! Die Große Koalition hat sich entschieden, dem Verfassungsschutz Staatstrojaner in die Hand zu geben. Das ist aus mehreren Gründen gefährlich. Ein Kommentar.